LICHTSIGNAL BEIM TÜRÖFFNEN

(22.7.2012) Ein klassischer Slapstick: In der Krimi-Satire „Kottan ermittelt“ gibt es fast keine Folge, wo nicht eine „unachtsam“ geöffnete Autotür durch die Gegend fliegt. Doch im realen Straßenverkehr sind die Folgen oft schmerzhaft, wenn Auto-Insassen ihre Türen aufschmeißen, ohne zuvor nach hinten zu blicken. Vor allem für jene, die mit dem Drahtesel gegen so eine Blechpforte donnern. Zumal Radwege in der Stadt meistens entlang parkender Fahrzeuge führen. Dabei ließen sich solche Gefahren einfach vermeiden…

Die Idee dazu stammt von Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Schabauer aus Ternitz. Sein kürzlich eingereichtes Patent nennt er „Verzögerte Türschnalle“. Darunter ist ein Mechanismus zu verstehen, der bei Betätigen des inneren Türgriffs dafür sorgt, dass auf derselben Seite des Fahrzeugs kurz dessen Lichter aufleuchten, ehe sich die Tür öffnen lässt. Durch dieses Lichtsignal ist der nachfolgende Verkehr – je nach Reaktionszeit – zumindest gewarnt, dass hier gleich eine Autotür aufspringt. Stellt sich nur die Frage: Wie schnell geht die Tür im Notfall auf? Dafür, so Schabauer, sei eine Überbrückung des Verzögerungs-Mechanismus’ vorgesehen, wodurch man die Autotür auch in Panik prompt entriegeln könne.

radfahrer_autotür Kommt tagtäglich vor: Radfahrer, die von einer plötzlich geöffneten Autotür eingebremst werden. Meistens glücklicherweise ohne unfreiwilligen Kontakt (Foto: Auto-Kaufberatung.at)


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