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CRASHTEST: SIEBEN AUF EINEN STREICH, FÜNF IM TOP-BEREICH

(6.7.2017) Man muss nur die richtigen Autos „gegen die Wand“ fahren, um reihenweise vorzügliche Fünf- Sterne-Bewertungen zu erzielen. So geschehen beim jüngst erfolgten Crashtest durch Euro NCAP, wo immerhin fünf von sieben Probanden mit Top-Ergebnissen glänzten. Hervorzuheben ist dabei der Seat Ibiza mit seinen fünf Sternen, zumal diese im Segment der Kleinwagen zu den echten Raritäten gehören. Zuletzt erreicht vom Honda Jazz, der auch schon früher damit brillierte. Doch diesmal patzte völlig unerwartet der Honda Civic, der sich als ausgewachsener Kompakter mit vier Sternen begnügen muss. Besser schnitt dagegen der SUV-Feschak Alfa Romeo Stelvio ab, der wiederum fünf Sterne kassierte. Ebenfalls auf diesem Niveau crashten der Hyundai i30 (Wertung: fünf Sterne), der Opel Insignia (Wertung: fünf Sterne) und der VW Arteon mit fünf Sternen, der außerdem als Sicherheitsprimus im aktuellen Test die meisten Punkte einheimsen konnte. Weit davon entfernt bleibt jedoch der Ford Mustang, der nach seinem desaströsen Erstversuch im zweiten Anlauf auch mit drei Sternen nicht zu überzeugen vermochte. Wie die Fahrzeuge im Detail bewertet wurden, kann man auf der ÖAMTC-Website erfahren.

Bei der Gelegenheit holen wir noch die Ergebnisse der zuvor durchgeführten Crashtest- Reihe nach: Skoda Kodiaq mit fünf SternenMini Countryman mit fünf SternenNissan Micra mit vier Sternen (Serie) bzw. fünf Sternen (Option) sowie ● Suzuki Swift mit drei Sternen (Serie) bzw. vier Sternen (Option). Auch hier findet sich die detaillierte Bewertung beim ÖAMTC.

honda_civic_euro_ncap Mögliche schwere Kopf- und Nacken-Verletzungen (vor allem bei Kids und Fond- Insassen) werden dem Civic angelastet. Was so gar nicht der sonst hohen Crash-Sicherheit anderer Honda-Modelle entspricht. Vorbildlich: die Assistenz-Systeme (Foto: Euro NCAP)

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hans_peter_schuetzinger_alain_favey PERSONELLES Nr. 79 In der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg (PHS) steht eine Rochade bevor: Mit 1. September 2017 – so wurde am 5. Juli verlautbart – übernimmt Dr. Hans Peter Schützinger (56) die Agenden von Alain Favey (50), der seit fünfeinhalb Jahren als Sprecher der GF fungiert. Grund: Favey wechselt als Vorstand für Vertrieb & Marketing zur Marke Skoda.

Schützinger startete seine berufliche Laufbahn 1989 im Finanz- und Rechnungswesen der PHS. 1991 übernahm er die Leitung für Bilanz- und Steuerwesen und trug in dieser Zeit auch Verantwortung für operative Auslands-Projekte. 2002 wurde er zum GF der PHS bestellt. Zuletzt leitete er den Bereich Finanz & Finanz-Dienstleistungen sowie die Multi-Markengesellschaften im Einzelhandel in Frankreich, Holland, Belgien und Polen.

Favey verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Automobilen. 2009 trat er in den VW-Konzern ein und übernahm bei der Marke Volkswagen die Vertriebs-Leitung Europa, bevor er 2012 zum Sprecher der PHS-GF berufen wurde. In dieser Ära steigerte die PHS als Europas größter Autohändler ihren Umsatz von 11,3 (2011) auf 21,1 Mrd. Euro (2016), womit sie vom Wirtschafts-Magazin trend nun auch als umsatzstärkstes Unternehmen Österreichs ermittelt wurde – vor der OMV und der Spar-Gruppe.

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NICHT PERFEKT: WIE VERLÄSSLICH SIND NOTBREMS-SYSTEME?

(20.6.2017) Der ÖAMTC hat automatische Notbrems-Assistenten einem Test unterzogen. Die wichtigste Erkenntnis nach Prüfung der drei Kandidaten Seat Ateca, Subaru Outback und VW up! lautet: Meistens agieren die Systeme, die Auffahrunfälle verhindern oder zumindest deren Folgen mildern sollen, zuverlässig. Dennoch sollte man deren Unfehlbarkeit nicht blind vertrauen! Getestet wurden mit den Prüflingen auch drei ganz verschiedene Systeme: Der Seat verwendet Radar, der Subaru verfügt über eine optische Stereokamera und der VW ist mit LiDAR-Sensor (Light Detection And Ranging) ausgerüstet. „Keine Probleme gab es bei einer Notbremsung auf ein stehendes Hindernis“, sagt ÖAMTC-Techniker DI Friedrich Eppel. Alle drei Systeme konnten eine Kollision vollständig verhindern. Auch durch Fahrzeuge in der Nebenspur ließ sich keiner der Notbrems-Assistenten von seiner Aufgabe ablenken. Das Verhalten der Sensoren hinter verschmutzten oder abgedeckten Bereichen der Frontscheibe konnte nur bei zwei der drei Kandidaten geprüft werden, da sich der Radarsensor des Seat im Kühlergrill befindet. Eine mögliche Störung durch Eis oder Schnee konnte während der Testphase nicht simuliert werden. Immerhin haben die Systeme von Subaru und VW mit einer stark verschmutzten Scheibe noch funktioniert, wogegen eine vollständige Sensorabdeckung ein ambivalentes Bild ergab: Beim Subaru bemerkte der Assistent zumindest, dass die Kamera nicht genug „sah“ und warnte daher den Fahrer. Beim VW erhielt der Lenker hingegen keine Information darüber, dass das System nicht betriebsbereit war. „Das ist das problematischste Ergebnis“, so Eppel: „Bei allen Sicherheitssystemen – also auch bei automatischen Notbrems-Assistenten – sollte im Falle einer Fehlfunktion eine Warnung selbstverständlich sein.“ Leider sind die Notbrems-Systeme zumeist nur gegen Aufpreis und dann oft ausschließlich in teuren Ausstattungspaketen erhältlich – wie auch beim Mazda3 bzw. Nissan Micra, die beim ebenfalls kürzlich erfolgten Test von Notbrems-Systemen durch das VOX-Magazin auto mobil sehr gut bzw. hervorragend abgeschnitten haben. Sehenswert.

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GRÖSSE UND BLÖSSE: BMW UND FIAT IM CRASHTEST

(13.4.2017) Diesmal hat sich Euro NCAP die Oberklasse-Limo BMW 5er und den Mini-Van Fiat Doblò vorgenommen. Wobei der Bayer mit fünf Sternen echte Größe bewies, während sich der Italiener mit nur drei Sternen eine arge Blöße gab. Dennoch musste sogar der BMW Kritik einstecken: Dr. Max Lang vom ÖAMTC bemängelt in Sachen Erwachsenen-Sicherheit „die Gefahr von Beinverletzungen für den Fahrer und Brustverletzungen für Passagiere am Rücksitz beim Frontal-Crash.“ Schlimmer sieht es aber beim Fiat aus, wo laut Lang sowohl beim Frontal- als auch beim Heckaufprall für erwachsene Insassen im Fond die Gefahr von tödlichen Verletzungen im Brust- bzw. Nackenbereich bestehe. Die gesamte Beurteilung der zwei jüngsten Crash-Kandidaten findet sich auf der Website des Clubs.

vw_arteon_salzburger_osterfestspiele Genau zum 50-Jahr-Jubiläum der Salzburger Oster-Festspiele bringt VW den neuen Aerton als VIP-Shuttle in Stellung. Die bereits bestellbare Edel- Limousine kommt im Juni vorerst mit den stärksten Motoren zu Preisen ab 56.840 Euro. Im November folgt der Benziner mit 150 PS, der unter 40.000 Euro kosten soll

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AUTOBILD HÄKELT DIE LESER ● MARCUS: DEUTSCHE GEHEN BADEN

(31.3.2017) Weil es praktisch schon Tradition ist, hält die deutsche AutoBild auch heuer ihre Leser am 1.-April-Schmäh – den etliche garantiert wieder für bare Münze nehmen werden: Diesmal geht’s um Deutschlands erste Drive-in-Schule in Berlin, damit Eltern ihre Kids sicher bis vors Klassenzimmer fahren können. „Sie profitieren von weniger Fußweg und dadurch mehr Komfort“, wird dazu eine imaginäre Mutter zitiert. Wo dieser schlechte Scherz eine Chance auf reale Umsetzung haben dürfte? Na, wo schon? In den USA – sozusagen als McDrive School. ● Kein 1.-April-Scherz ist hingegen die Tatsache, dass bei der Marcus-Verleihung 2017 die deutschen Automarken so gut wie leer ausgegangen sind. Eine Ausnahme ist der künftig „französische“ Opel Ampera-e, der zur innovativsten Neuheit 2016 gewählt worden ist. Und der Ford Edge, der in der SUV-Kategorie den Sicherheits- Preis kassierte, ist im Grunde eine US-Konstruktion. Doch jetzt zur Liste der Gewinner, die heute erstmals im neuen Mobilitätszentrum des ÖAMTC ausgezeichnet wurden:

Wirtschaftlichste Neuheiten 2016
► Kleinwagen: Citroën C3 Pure Tech 68 Live
► Kompaktklasse: Fiat Tipo 1,3 MultiJet II 95 Easy
► Mittelklasse: Renault Talisman Energy dCi 110 Zen
► Kombis und Vans: Fiat Tipo Kombi 1,3 MultiJet II 95 Pop
► SUV und Geländewagen: Suzuki Ignis 1,2 DJ pure
► Luxusklasse: Maserati Levante Diesel

Neuheiten mit der besten Sicherheitsausstattung 2016
► Kleinwagen: Citroën C3
► Kompaktklasse: Toyota Prius
► Mittelklasse: Volvo S90
► Kombis und Vans: Volvo V90
► SUV und Geländewagen: Ford Edge und Toyota C-HR
► Luxusklasse: Tesla Model X

Eine ex aequo-Platzierung wie bei Ford und Toyota gab es übrigens auch schon 2016: damals in der Wirtschaftlichkeitswertung. Außerdem bemerkenswert: Fiat Tipo und Tesla X sowie Volvo S90/V90 sahnten bereits beim ARBÖ-Preis ab. Da waren sich Österreichs Experten mal wieder einig.

oeamtc-mobilitaetszentrale Dass alle deutschen Premium- und VW-Marken beim Marcus 2017 leer ausgehen, hätte wohl kaum jemand gedacht. Dafür hat z.B. Toyota (im Bild der C-HR) gleich doppelt zugeschlagen. Jedenfalls ist die Wahl eine wertvolle Hilfe bei der Kauf-Entscheidung. „Denn Betriebskosten und Sicherheit sind dafür die wichtigsten Kriterien“, so ÖAMTC-Boss Oliver Schmerold

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CRASHTEST: KEIN ENDE DER STERNEN-TIEFFLIEGER

(1.3.2017) Völlig neue Autos, und dennoch erzielten sie nach dem Crashtest durch Euro NCAP nicht durchwegs fünf oder zumindest vier Sterne im Kleinstwagen-Segment. Heute wurden die Ergebnisse von sechs Prüflingen veröffentlicht: dem Audi Q5 mit fünf Sternen sowie dem Land Rover Discovery mit fünf Sternen und dem Toyota C-HR mit fünf Sternen. Weniger erfreulich fielen die Bewertungen für den Kleinwagen Citroën C3 mit gerade noch akzeptablen vier Sternen (weil er bei der Fußgängersicherheit patzte) sowie für die Kleinstwagen Fiat 500 mit drei Sternen und Ford Ka+ mit ebenfalls nur drei Sternen aus. Beide schwächelten sowohl bei der Fußgängersicherheit als auch wegen ihrer „mangelhaften Ausstattung mit Fahrerassistenten“, wie der ÖAMTC in seiner diesmal eher prägnanten Analyse erläutert. Umfassender Stellung bezieht der Club zum miserablen Abschneiden des Ford Mustang, der schon im Jänner einem Crashtest unterzogen worden ist. ● Apropos Club: Der ARBÖ begeht heuer sein 50-Jahr-Jubiläum, wozu er nicht nur 50 Preise im Wert von insgesamt 30.000 Euro verlost (Hauptgewinn ist ein Hyundai i20), sondern neuen Mitgliedern auch den Einstieg versüßt: AutofahrerInnen, die bis 30. April dem ARBÖ beitreten, zahlen für dieses Jahr nur noch € 50,– statt regulär € 81,30.

skoda_fabia Auf den ersten Blick wird man am aufgewerteten Fabia (Kurzheck wie Combi) nicht viel erkennen. Etwa die optionalen Connect-Dienste „always one“ mit Verkehrs-Infos in Echtzeit sowie Pannen- und automatischem Not-Ruf. Oder für den Dreizylinder das neue Assistenz-System ACC zur Distanz-Regelung (Foto: Skoda)

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SMART: ERSTARKTE E-VERSION MIT AUSTRIA-SPEZIALITÄT

(22.2.2017) In Geduld üben müssen sich potenzielle Käufer des neuen smart electric drive. Seit einem halben Jahr steht er zwar für Testfahrten zur Verfügung, aber mit seiner Markteinführung ist erst in diesem Frühjahr zu rechnen. Jedoch nicht in Österreich, wo man noch bis zum Herbst oder sogar bis zum Jahresende warten muss. Grund: Der emissionsfreie City-Flitzer wird hier zu Lande in den Genuss eines serienmäßigen 22-kW-Schnell-Laders kommen, mit dem die Aufladung von null auf 80% unter idealen Bedingungen (drei Phasen) in weniger als 45 min erfolgen soll. Ein Zeitvorteil, der aber offenbar erst mal einer Vorbereitungszeit bedarf. Diese kann man sich bis zum Debüt des quirligen Elektro-Stadtflohs zumindest mit laufenden Informationen vertreiben. Gegenüber dem nicht mehr produzierten Vormodell mit 55 kW, 130 Nm und einer Norm-Reichweite von 145 km hat der auf 60 kW sowie 160 Nm erstarkte Nachfolger immerhin so viel zugelegt, dass man sich mit dem Neo-E-smart im urbanen Bereich jedem anderen Vehikel mit vier Rädern haushoch überlegen fühlt. Wobei die Norm-Reichweite von nunmehr 160 km für das Tageswerk eines deklarierten „Gassenfegers“ mehr als genügen dürfte. Nur 5 Kilometer weniger als der geschlossene fortwo erzielen das Cabrio und der neuerdings dritte Elektro-smart forfour. Um Energie zu sparen und Reichweite zu generieren, hat der E-smart eine Vorklimatisierung, wie wir sie etwa beim Audi A3 e-tron (Foto-Galerie) kennengelernt haben. Dadurch lässt sich der Innenraum z.B. schon auf die gewünschte Temperatur bringen, während das Auto noch zum Laden an der Steckdose hängt. An den Hyundai Ioniq erinnert hingegen die mittels Eco-Taste erzielbare kräftige Rekuperation, wodurch die Betätigung des Bremspedals weitgehend überflüssig wird. Die Preise für den neuen smart electric drive könnten dem Vernehmen nach bei rund 24.000 Euro starten – vor Abzug der Förderung, versteht sich.

NACHTRAG vom 23.2.2017: Wie der ARBÖ verlautbart, zeigt das E-Mobilitätsprogramm bereits Wirkung: So wurden im Jänner 2017 bundesweit 339 E-Autos zugelassen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 41,8% entspricht. Eine Steigerung von sogar 251,6% konnten übrigens Hybrid-Fahrzeuge (Benzin/Elektro) verzeichnen, von denen im ersten Monat diesen Jahres 559 Stück erstmals zugelassen wurden. So die Angaben der Statistik Austria.

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MUSTANG-CRASHTEST ENDET MIT RIESEN-BLAMAGE FÜR FORD USA

(25.1.2017) Da wird Europa jahrelang die US-Crash-Norm als besonders realitätsnah vorgegaukelt – doch sobald Euro NCAP ein US-Erfolgsmodell wie den Ford Mustang einem Crashtest nach europäischer Norm unterzieht, hat das ein geradezu katastrophales Ergebnis zur Folge: Blamable zwei Sterne (von fünf möglichen) hat das Muscle Car, das in Österreich voriges Jahr immerhin 267-mal verkauft worden ist, beim heuer ersten Euro NCAP-Test erzielt. Ein „Kunststück“, das zuletzt den Italienern mit dem Lancia Ypsilon gelungen ist. Die Gründe für das miserable Abschneiden des Mustangs: Fahrer- und Beifahrer-Airbag haben versagt, weil beide Dummys in Kontakt mit dem Lenkrad und der Armaturentafel gerieten. Kritik hagelte es außerdem für zu lasche Gurtstraffer und für Fondgurte, unter denen man durchrutschen könne. Darüber hinaus würden bei einem Heckaufprall allen Insassen Halswirbel-Verletzungen drohen. Generell keine gute Figur macht der opulente Ami-Roadster in den Disziplinen Kindersicherheit (unzureichender Schutz für größere Kids bei einem Seitenaufprall) sowie Sicherheits-Unterstützung. Hier gelobt Ford aber Besserung, indem man den Mustang ab dem Facelift für 2018 z.B. mit einem Notbrems-Assistenten serienmäßig ausrüsten will. Ob solche Feinoptimierungen jedoch genügen, um eine akzeptable Bewertung zu erreichen, darf bezweifelt werden. Wie es richtig geht, demonstriert wieder mal Volvo: Die Schweden machen ihrem beispielhaften Sicherheits-Verständnis alle Ehre und haben mit der großen Limousine S90 (bzw. dem Kombi V90) locker den Top-Wert von fünf Sternen eingefahren. In den USA wäre es dagegen ratsam, einen neuen Ralph Nader zu aktivieren. Damit man dort statt des Trump’schen „America first“ besser wieder ein Safety first der Autohersteller verfolgt.

Apropos: Zum 20-Jahr-Jubiläum vermittelt Euro NCAP sehr anschaulich, welch enorme Fortschritte in den vergangenen Jahrzehnten bei der Fahrzeugsicherheit erzielt worden sind. Eigentlich schon etwas zu anschaulich, weil es sich bei den Vergleichskandidaten in der Kleinwagenklasse zum einen ums aktuelle Paradebeispiel Honda Jazz handelt und zum anderen um den bereits 1990 eingeführten Rover 100, dem Nachfolger des ebenso mäßig erfolgreichen Mini Metro (NACHTRAG vom 1.2.2017).

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VIENNA AUTOSHOW & CO.: FAST 150.000 BESUCHER

(17.1.2017) Mit exakt 149.905 BesucherInnen ist die Vienna Autoshow in Kombination mit der Ferien-Messe 2017 nur knapp an der 150.000er Marke vorbeigeschrammt. Ein Wert, der zuletzt 2014 übertroffen wurde. Gegenüber den Jahren danach konnte Veranstalter Reed Exhibitions Wien aber eine mehr oder weniger respektable Steigerung verzeichnen: Im Vergleich zum Vorjahr wurden 1.146 mehr BesucherInnen gezählt. Einen stetigen Zuwachs gibt’s dagegen am Händler- & Pressetag der VAS, auf dem sich diesmal 8.289 Gäste einfanden. Und damit um 435 mehr als 2016, um 1.001 mehr als 2015 usw. Die Auto-Importeure zeigen sich da nicht zuletzt gegenüber Top-Kunden immer großzügiger. Sie werden wissen, warum. Gut sieht es auch mit der Kaufbereitschaft des VAS-Publikums aus, von dem der gewohnten Umfrage zufolge 38,8% den Erwerb eines Autos planen (Vorjahr: 38,1%), wovon 73,1% einen Neuwagen ins Auge fassen (Vorjahr: 67,8%). Ebenfalls durch diese Umfrage werde die Beliebtheit der VAS dokumentiert, sagen die Messe-Verantwortlichen. Demnach lässt sich die Hälfte der Besucher (konkret 49,7%) keine oder kaum eine Autoshow entgehen, während sie von 29,3% gelegentlich besucht wird. 21% waren heuer zum ersten Mal auf der VAS. Erfreut zeigt sich Reed Exhibitions zudem über die Auswirkung des im Vorjahr erneuerten Internet-Auftritts. Der moderne Look der Website, so heißt es, brachte nicht nur 25% mehr Interessenten auf die Online-Präsenz, sondern sorgte außerdem für einen 20%-igen Zuwachs bei verkauften Online-Tickets. ● Bei mehreren durchgeführten Tests vermochten sie nicht restlos zu überzeugen: so genannte „Müdigkeitswarner“, die auf zufallende Augenlider des Fahrers reagieren (sollten). Jetzt stellte ein US-Unternehmen anlässlich der CES ein neuartiges System vor, das mittels Sensoren in der Kopfstütze drohenden Sekundenschlaf erkennen soll. Mehr dazu berichtet die Nachrichtenagentur pressetext.

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AUTOSHOW = AUTOMARKT: ALLE ZAHLEN, DATEN, FAKTEN, TRENDS

(11.1.2017) Zum Auftakt der Vienna Autoshow wird traditionell auch Farbe bekannt. Im Klartext: Die Statistik Austria enthüllt alle Infos über die Vorjahres-Entwicklung des österreichischen Automarkts. Das Haupt-Interesse gilt natürlich den Pkw-Neuzulassungen, die um 6,8% auf 329.604 Stück gesteigert werden konnten. Damit lagen wir vor sechs Tagen mit der etwas optimistischeren Ankündigung von 329.668 Neuzulassungen nur knapp daneben. Schon länger steht hingegen fest, dass 2016 für den heimischen Neuwagenhandel durch diesen Zuwachs „das drittbeste Jahr in der jüngeren Automobilgeschichte war“, wie es Günther Kerle als Sprecher der Auto-Importeure am heutigen Presse- und Händlertag der VAS formulierte. Und nicht nur das. Auch bei den alternativen Antrieben hat sich im Vorjahr endlich mehr bewegt: So erzielten Benzin-Hybrid-Pkw ein sattes Verkaufs-Plus von 55,5%, was 4.392 neuen Zulassungen entspricht, und Elektro-Pkw legten sogar um beachtliche 128,1% zu, wodurch immerhin 3.826 völlig emissionsfreie Neuwagen verkauft worden sind. Ein Trend, „den wir mit unserem E-Mobilitätspaket noch beschleunigen“, versicherte Verkehrsminister Jörg Leichtfried anlässlich der VAS-Eröffnung. Das Ziel sei, Österreich bis 2020 elektrofit zu machen. Für Klaus Edelsbrunner, dem frischgekürten Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels, sollte die E-Mobilitätsförderung allerdings um Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb erweitert werden. Denn für Vielfahrer seien E-Autos ebenso wenig geeignet wie für jene Kfz-Halter, denen im urbanen Bereich die entsprechenden Lademöglichkeiten fehlen. Importeur-Sprecher Kerle wetterte vor allem gegen die „einseitige öffentliche Debatte zum so genannten Dieselprivileg“. Ihm sei es schleierhaft, wie man davon überhaupt sprechen könne – im Anbetracht dessen, dass Österreichs Autofahrer im Europa-Vergleich finanziell ohnehin überdurchschnittlich belastet werden. „Im Sinne des Wirtschaftsstandorts Österreich ist es ungemein wichtig“, so Kerle wörtlich, „die Branche nicht dauernd an den Pranger zu stellen“. Stattdessen sollte man danach trachten, dass die überaus innovative Autobranche hier zu Lande bei allen Entwicklungen vorn mit dabei sei.

Hier nun das komplette Datenmaterial zum heimischen Automarkt 2016 – entweder in Form einer übersichtlichen Zusammenfassung oder umfassend detailliert mit Grafiken.

Abschließend noch eine interessante Information zum Thema E-Auto – quasi direkt von der Messe: Die Porsche Holding Salzburg ist mit der Firma Kreisel eine Kooperation eingegangen. Und nun viel Spaß: Die Vienna Autoshow ist von Donnerstag bis Sonntag jeweils von neun bis 18 Uhr geöffnet.

vienna_autoshow_hyundai_mayr_kerle_punzengruber_edelsbrunner_leichtfried Machen es der neue Ioniq und der brandneue i30 wieder gut? Hyundai Österreich muss 2016 ein Absatz-Minus von 20,1% verkraften, hat aber „brav“ seine Tages-Zulassungen reduziert (während sich Premium-Anbieter Audi auf Rang 2 hievte!) Im Bild v.l.: Hansjörg Mayr (Hyundai), Günther Kerle, Mag. Roland Punzengruber (Hyundai), Ing. Klaus Edelsbrunner und Mag. Jörg Leichtfried

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