Niki Lauda †   22.2.1949 – 20.5.2019

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ZUM NACHLESEN: GO! DAS MOTORMAGAZIN – PRINTAUSGABE 2/2019

(29.4.2019) Lange hat sich nichts getan auf Auto-Kaufberatung.at. Nun plötzlich ein „Aufflackern“? Und was hat ausgerechnet GO! hier zu suchen? Ganz einfach: Vor knapp einem Jahr rief mich GO!-Herausgeber Ronny Rockenbauer an und machte mir das Angebot, die Printversion von Österreichs TV-Motormagazin redaktionell mitzubetreuen. Ja, klar! Warum eigentlich nicht? Gesundheitlich ging’s mir wieder besser. Und solang ich’s derpack’ (bzw. die werten Kollegen meine mitunter mühsame Penibilität), bin ich mit Freude dabei.

Einen ersten grafischen Relaunch erfuhr das vierteljährlich in einer Auflage von jeweils 100.000 Exemplaren erscheinende Printmedium mit der Ausgabe 2/2019, die bereits seit Ende März auf dem Markt ist. Höchste Zeit also, jenen treu gebliebenen Leserinnen und Lesern von Auto-Kaufberatung.at, die das jüngste GO!-Heft noch nicht in Händen hielten, dieses hier zu präsentieren – zumindest auszugsweise mit meinen Beiträgen über Alfa bis Volkswagen.

Viel Spaß beim „Nachlesen“ wünscht Ihnen Werner R. Deutsch.

Alfa Romeo
Apollo/Vredestein
Audi
Fiat
Ford
Mazda
Opel Combo Life
Opel Zafira Life
Seat
Skoda Kamiq
Skoda Scala
Toyota
V A V
VW ID.
VW SUV-Modelle

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STILVOLLE OPEN-AIR-VERSION DES LEXUS LC

(11.1.2019) Hoffentlich ist das Warten auf diesen Luxus-Lexus nicht vergebens: Auf der bevorstehenden Auto Show in Detroit präsentiert Toyotas Nobelmarke die optisch gelungene Cabrio-Variante des sportlichen Flaggschiff-Coupés LC. Eine absolut seriennahe Studie, über deren Markteinführung der Hersteller aber offiziell noch nichts verlautbaren ließ. Den Designern kann man jedenfalls attestieren, dass sie das Coupédach mit viel Fingerspitzengefühl abgetragen haben. Zumal das in typischer Japan-Manier übereifrig durchgestylte Cabriolet dennoch wie aus einem Guss wirkt. Sogar das martialische Kühlermaul – weithin sichtbares Erkennungsmerkmal selbst biederer Lexus-Modelle – kommt beim dynamischen Gran-Turismo-Modell exzellent zur Geltung. Für eine derart „vollendete Schönheit“, die sich Chefdesigner Tadao Mori ins Lastenheft geschrieben hat, muss man freilich auch tief in die Tasche greifen, sollte die Serienversion des LC Cabrios einmal ins Haus stehen. Denn bereits fürs Coupé wird man hierzulande mit mindestens 112.900 Euro zur Kassa gebeten.

lexus_lc_cabrio Liebe Marktstrategen von Lexus! Habt auch ein Herz für Europas betuchte Senioren – und lasst sie nicht zu lange auf das LC Cabriolet warten… (Foto: Lexus)

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AUTOVERKÄUFER/INNEN: WAS DIE KUNDEN VON IHNEN WÜNSCHEN

(12.6.2018) Im Online-Zeitalter kommen potenzielle AutokäuferInnen mit klaren Vorstellungen und Vorinformationen aus dem Internet ins Autohaus. Damit haben sich allerdings auch die Anforderungen an die VerkäuferInnen geändert. Was also ist dem Kunden von heute wichtig? Was wünscht man/frau sich vom Autohändler? Das hat der europaweit größte Online-Automarkt AutoScout24 jetzt in einer repräsentativen Umfrage durch Innofact erhoben: Für die Österreicher steht vor allem Vertrauen im Fokus! Ein verlässliches Gegenüber mit Handschlagqualität (94%) führt die Riege der Wünsche klar an. Darüber hinaus erwartet man gute Beratung und möchte das Objekt des Interesses gern testen und Probe fahren. Beim Gebrauchtfahrzeug will man mit einer Händler-Garantie auf Nummer sicher gehen (90%). All das zählt etwas mehr als Rabatte (88%) oder auch die Freundlichkeit der VerkäuferInnen (86%). Geschlechter-Unterschiede: Frauen haben prinzipiell höhere Ansprüche an ihr Gegenüber als Männer: Kundinnen ist daher ein freundliches Auftreten wesentlich wichtiger (90% vs. 81% Männer), ebenso die gute Beratung (93% vs. 88%). Außerdem wollen sie mehr als männliche Auto-Interessenten eine Probefahrt unternehmen.

Doch welche Entscheidungskriterien gelten für das Autohaus, wenn man es nach der Online-Recherche aufsucht? Für die absolute Mehrzahl der Interessenten (93%) zählt, dass der betreffende Händler mit guten Preisen und Angeboten aufwartet. Zudem ist eine große Fahrzeugauswahl vor Ort ein Überzeugungsfaktor (74%). Die Nähe zum Wohnort oder die Empfehlung von Freunden und Bekannten sind hingegen weniger wichtig. Vertrauen ist auch in Sachen Autohändler essenziell, vor allem für die weibliche Klientel: Besonders für Frauen zählt, dass sie im Netz und in Foren keine negativen Aussagen über den Händler finden (68% vs. 54% Männer) bzw. dass der Händler ein gutes Bewertungsprofil auf den einschlägigen Online-Plattformen hat (61% vs. 50%). Sehr aufschlussreich: Beides ist sogar wichtiger als eine gute Website oder auch ein ansprechender Facebook-Auftritt.

Auf einen Blick: Was AutokäuferInnen sehr wichtig bzw. wichtig ist

Erwartung ans Autohaus
► Verlässlichkeit der AutoverkäuferInnen – 94%
► Gute Beratung – 90%
► Gebrauchtwagen-Garantie – 90%
► Möglichkeit zur Probefahrt – 90%
► Möglichkeit, Rabatte zu erhalten – 88%
► Freundlichkeit der AutoverkäuferInnen – 86%
► Möglichkeit der Inzahlungnahme des alten Autos – 71%
► Betreuung nach dem Erstkontakt – 63%
► Wahl der Bezahlmöglichkeit/Ratenzahlung – 54%

Ausschlaggebend für Wahl des Händlers
► Dass er gute Preise/Angebote hat – 93%
► Dass er eine große Anzahl an Fahrzeugen vor Ort hat – 74%
► Dass er in der Nähe des eigenen Wohnorts ist – 61%
► Dass Freunde oder Bekannte ihn empfehlen können – 60%
► Dass man im Internet keine negativen Aussagen über ihn findet – 60%
► Dass er ein gutes Bewertungsprofil im Internet hat – 55%
► Dass er einen aussagekräftigen Internetauftritt hat – 37%

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CRASHTEST: SIEBEN AUF EINEN STREICH, FÜNF IM TOP-BEREICH

(6.7.2017) Man muss nur die richtigen Autos „gegen die Wand“ fahren, um reihenweise vorzügliche Fünf- Sterne-Bewertungen zu erzielen. So geschehen beim jüngst erfolgten Crashtest durch Euro NCAP, wo immerhin fünf von sieben Probanden mit Top-Ergebnissen glänzten. Hervorzuheben ist dabei der Seat Ibiza mit seinen fünf Sternen, zumal diese im Segment der Kleinwagen zu den echten Raritäten gehören. Zuletzt erreicht vom Honda Jazz, der auch schon früher damit brillierte. Doch diesmal patzte völlig unerwartet der Honda Civic, der sich als ausgewachsener Kompakter mit vier Sternen begnügen muss. Besser schnitt dagegen der SUV-Feschak Alfa Romeo Stelvio ab, der wiederum fünf Sterne kassierte. Ebenfalls auf diesem Niveau crashten der Hyundai i30 (Wertung: fünf Sterne), der Opel Insignia (Wertung: fünf Sterne) und der VW Arteon mit fünf Sternen, der außerdem als Sicherheitsprimus im aktuellen Test die meisten Punkte einheimsen konnte. Weit davon entfernt bleibt jedoch der Ford Mustang, der nach seinem desaströsen Erstversuch im zweiten Anlauf auch mit drei Sternen nicht zu überzeugen vermochte. Wie die Fahrzeuge im Detail bewertet wurden, kann man auf der ÖAMTC-Website erfahren.

Bei der Gelegenheit holen wir noch die Ergebnisse der zuvor durchgeführten Crashtest- Reihe nach: Skoda Kodiaq mit fünf SternenMini Countryman mit fünf SternenNissan Micra mit vier Sternen (Serie) bzw. fünf Sternen (Option) sowie ● Suzuki Swift mit drei Sternen (Serie) bzw. vier Sternen (Option). Auch hier findet sich die detaillierte Bewertung beim ÖAMTC.

honda_civic_euro_ncap Mögliche schwere Kopf- und Nacken-Verletzungen (vor allem bei Kids und Fond- Insassen) werden dem Civic angelastet. Was so gar nicht der sonst hohen Crash-Sicherheit anderer Honda-Modelle entspricht. Vorbildlich: die Assistenz-Systeme (Foto: Euro NCAP)

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hans_peter_schuetzinger_alain_favey PERSONELLES Nr. 79 In der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg (PHS) steht eine Rochade bevor: Mit 1. September 2017 – so wurde am 5. Juli verlautbart – übernimmt Dr. Hans Peter Schützinger (56) die Agenden von Alain Favey (50), der seit fünfeinhalb Jahren als Sprecher der GF fungiert. Grund: Favey wechselt als Vorstand für Vertrieb & Marketing zur Marke Skoda.

Schützinger startete seine berufliche Laufbahn 1989 im Finanz- und Rechnungswesen der PHS. 1991 übernahm er die Leitung für Bilanz- und Steuerwesen und trug in dieser Zeit auch Verantwortung für operative Auslands-Projekte. 2002 wurde er zum GF der PHS bestellt. Zuletzt leitete er den Bereich Finanz & Finanz-Dienstleistungen sowie die Multi-Markengesellschaften im Einzelhandel in Frankreich, Holland, Belgien und Polen.

Favey verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Automobilen. 2009 trat er in den VW-Konzern ein und übernahm bei der Marke Volkswagen die Vertriebs-Leitung Europa, bevor er 2012 zum Sprecher der PHS-GF berufen wurde. In dieser Ära steigerte die PHS als Europas größter Autohändler ihren Umsatz von 11,3 (2011) auf 21,1 Mrd. Euro (2016), womit sie vom Wirtschafts-Magazin trend nun auch als umsatzstärkstes Unternehmen Österreichs ermittelt wurde – vor der OMV und der Spar-Gruppe.

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NICHT PERFEKT: WIE VERLÄSSLICH SIND NOTBREMS-SYSTEME?

(20.6.2017) Der ÖAMTC hat automatische Notbrems-Assistenten einem Test unterzogen. Die wichtigste Erkenntnis nach Prüfung der drei Kandidaten Seat Ateca, Subaru Outback und VW up! lautet: Meistens agieren die Systeme, die Auffahrunfälle verhindern oder zumindest deren Folgen mildern sollen, zuverlässig. Dennoch sollte man deren Unfehlbarkeit nicht blind vertrauen! Getestet wurden mit den Prüflingen auch drei ganz verschiedene Systeme: Der Seat verwendet Radar, der Subaru verfügt über eine optische Stereokamera und der VW ist mit LiDAR-Sensor (Light Detection And Ranging) ausgerüstet. „Keine Probleme gab es bei einer Notbremsung auf ein stehendes Hindernis“, sagt ÖAMTC-Techniker DI Friedrich Eppel. Alle drei Systeme konnten eine Kollision vollständig verhindern. Auch durch Fahrzeuge in der Nebenspur ließ sich keiner der Notbrems-Assistenten von seiner Aufgabe ablenken. Das Verhalten der Sensoren hinter verschmutzten oder abgedeckten Bereichen der Frontscheibe konnte nur bei zwei der drei Kandidaten geprüft werden, da sich der Radarsensor des Seat im Kühlergrill befindet. Eine mögliche Störung durch Eis oder Schnee konnte während der Testphase nicht simuliert werden. Immerhin haben die Systeme von Subaru und VW mit einer stark verschmutzten Scheibe noch funktioniert, wogegen eine vollständige Sensorabdeckung ein ambivalentes Bild ergab: Beim Subaru bemerkte der Assistent zumindest, dass die Kamera nicht genug „sah“ und warnte daher den Fahrer. Beim VW erhielt der Lenker hingegen keine Information darüber, dass das System nicht betriebsbereit war. „Das ist das problematischste Ergebnis“, so Eppel: „Bei allen Sicherheitssystemen – also auch bei automatischen Notbrems-Assistenten – sollte im Falle einer Fehlfunktion eine Warnung selbstverständlich sein.“ Leider sind die Notbrems-Systeme zumeist nur gegen Aufpreis und dann oft ausschließlich in teuren Ausstattungspaketen erhältlich – wie auch beim Mazda3 bzw. Nissan Micra, die beim ebenfalls kürzlich erfolgten Test von Notbrems-Systemen durch das VOX-Magazin auto mobil sehr gut bzw. hervorragend abgeschnitten haben. Sehenswert.

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GRÖSSE UND BLÖSSE: BMW UND FIAT IM CRASHTEST

(13.4.2017) Diesmal hat sich Euro NCAP die Oberklasse-Limo BMW 5er und den Mini-Van Fiat Doblò vorgenommen. Wobei der Bayer mit fünf Sternen echte Größe bewies, während sich der Italiener mit nur drei Sternen eine arge Blöße gab. Dennoch musste sogar der BMW Kritik einstecken: Dr. Max Lang vom ÖAMTC bemängelt in Sachen Erwachsenen-Sicherheit „die Gefahr von Beinverletzungen für den Fahrer und Brustverletzungen für Passagiere am Rücksitz beim Frontal-Crash.“ Schlimmer sieht es aber beim Fiat aus, wo laut Lang sowohl beim Frontal- als auch beim Heckaufprall für erwachsene Insassen im Fond die Gefahr von tödlichen Verletzungen im Brust- bzw. Nackenbereich bestehe. Die gesamte Beurteilung der zwei jüngsten Crash-Kandidaten findet sich auf der Website des Clubs.

vw_arteon_salzburger_osterfestspiele Genau zum 50-Jahr-Jubiläum der Salzburger Oster-Festspiele bringt VW den neuen Aerton als VIP-Shuttle in Stellung. Die bereits bestellbare Edel- Limousine kommt im Juni vorerst mit den stärksten Motoren zu Preisen ab 56.840 Euro. Im November folgt der Benziner mit 150 PS, der unter 40.000 Euro kosten soll

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AUTOBILD HÄKELT DIE LESER ● MARCUS: DEUTSCHE GEHEN BADEN

(31.3.2017) Weil es praktisch schon Tradition ist, hält die deutsche AutoBild auch heuer ihre Leser am 1.-April-Schmäh – den etliche garantiert wieder für bare Münze nehmen werden: Diesmal geht’s um Deutschlands erste Drive-in-Schule in Berlin, damit Eltern ihre Kids sicher bis vors Klassenzimmer fahren können. „Sie profitieren von weniger Fußweg und dadurch mehr Komfort“, wird dazu eine imaginäre Mutter zitiert. Wo dieser schlechte Scherz eine Chance auf reale Umsetzung haben dürfte? Na, wo schon? In den USA – sozusagen als McDrive School. ● Kein 1.-April-Scherz ist hingegen die Tatsache, dass bei der Marcus-Verleihung 2017 die deutschen Automarken so gut wie leer ausgegangen sind. Eine Ausnahme ist der künftig „französische“ Opel Ampera-e, der zur innovativsten Neuheit 2016 gewählt worden ist. Und der Ford Edge, der in der SUV-Kategorie den Sicherheits- Preis kassierte, ist im Grunde eine US-Konstruktion. Doch jetzt zur Liste der Gewinner, die heute erstmals im neuen Mobilitätszentrum des ÖAMTC ausgezeichnet wurden:

Wirtschaftlichste Neuheiten 2016
► Kleinwagen: Citroën C3 Pure Tech 68 Live
► Kompaktklasse: Fiat Tipo 1,3 MultiJet II 95 Easy
► Mittelklasse: Renault Talisman Energy dCi 110 Zen
► Kombis und Vans: Fiat Tipo Kombi 1,3 MultiJet II 95 Pop
► SUV und Geländewagen: Suzuki Ignis 1,2 DJ pure
► Luxusklasse: Maserati Levante Diesel

Neuheiten mit der besten Sicherheitsausstattung 2016
► Kleinwagen: Citroën C3
► Kompaktklasse: Toyota Prius
► Mittelklasse: Volvo S90
► Kombis und Vans: Volvo V90
► SUV und Geländewagen: Ford Edge und Toyota C-HR
► Luxusklasse: Tesla Model X

Eine ex aequo-Platzierung wie bei Ford und Toyota gab es übrigens auch schon 2016: damals in der Wirtschaftlichkeitswertung. Außerdem bemerkenswert: Fiat Tipo und Tesla X sowie Volvo S90/V90 sahnten bereits beim ARBÖ-Preis ab. Da waren sich Österreichs Experten mal wieder einig.

oeamtc-mobilitaetszentrale Dass alle deutschen Premium- und VW-Marken beim Marcus 2017 leer ausgehen, hätte wohl kaum jemand gedacht. Dafür hat z.B. Toyota (im Bild der C-HR) gleich doppelt zugeschlagen. Jedenfalls ist die Wahl eine wertvolle Hilfe bei der Kauf-Entscheidung. „Denn Betriebskosten und Sicherheit sind dafür die wichtigsten Kriterien“, so ÖAMTC-Boss Oliver Schmerold

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CRASHTEST: KEIN ENDE DER STERNEN-TIEFFLIEGER

(1.3.2017) Völlig neue Autos, und dennoch erzielten sie nach dem Crashtest durch Euro NCAP nicht durchwegs fünf oder zumindest vier Sterne im Kleinstwagen-Segment. Heute wurden die Ergebnisse von sechs Prüflingen veröffentlicht: dem Audi Q5 mit fünf Sternen sowie dem Land Rover Discovery mit fünf Sternen und dem Toyota C-HR mit fünf Sternen. Weniger erfreulich fielen die Bewertungen für den Kleinwagen Citroën C3 mit gerade noch akzeptablen vier Sternen (weil er bei der Fußgängersicherheit patzte) sowie für die Kleinstwagen Fiat 500 mit drei Sternen und Ford Ka+ mit ebenfalls nur drei Sternen aus. Beide schwächelten sowohl bei der Fußgängersicherheit als auch wegen ihrer „mangelhaften Ausstattung mit Fahrerassistenten“, wie der ÖAMTC in seiner diesmal eher prägnanten Analyse erläutert. Umfassender Stellung bezieht der Club zum miserablen Abschneiden des Ford Mustang, der schon im Jänner einem Crashtest unterzogen worden ist. ● Apropos Club: Der ARBÖ begeht heuer sein 50-Jahr-Jubiläum, wozu er nicht nur 50 Preise im Wert von insgesamt 30.000 Euro verlost (Hauptgewinn ist ein Hyundai i20), sondern neuen Mitgliedern auch den Einstieg versüßt: AutofahrerInnen, die bis 30. April dem ARBÖ beitreten, zahlen für dieses Jahr nur noch € 50,– statt regulär € 81,30.

skoda_fabia Auf den ersten Blick wird man am aufgewerteten Fabia (Kurzheck wie Combi) nicht viel erkennen. Etwa die optionalen Connect-Dienste „always one“ mit Verkehrs-Infos in Echtzeit sowie Pannen- und automatischem Not-Ruf. Oder für den Dreizylinder das neue Assistenz-System ACC zur Distanz-Regelung (Foto: Skoda)

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SMART: ERSTARKTE E-VERSION MIT AUSTRIA-SPEZIALITÄT

(22.2.2017) In Geduld üben müssen sich potenzielle Käufer des neuen smart electric drive. Seit einem halben Jahr steht er zwar für Testfahrten zur Verfügung, aber mit seiner Markteinführung ist erst in diesem Frühjahr zu rechnen. Jedoch nicht in Österreich, wo man noch bis zum Herbst oder sogar bis zum Jahresende warten muss. Grund: Der emissionsfreie City-Flitzer wird hier zu Lande in den Genuss eines serienmäßigen 22-kW-Schnell-Laders kommen, mit dem die Aufladung von null auf 80% unter idealen Bedingungen (drei Phasen) in weniger als 45 min erfolgen soll. Ein Zeitvorteil, der aber offenbar erst mal einer Vorbereitungszeit bedarf. Diese kann man sich bis zum Debüt des quirligen Elektro-Stadtflohs zumindest mit laufenden Informationen vertreiben. Gegenüber dem nicht mehr produzierten Vormodell mit 55 kW, 130 Nm und einer Norm-Reichweite von 145 km hat der auf 60 kW sowie 160 Nm erstarkte Nachfolger immerhin so viel zugelegt, dass man sich mit dem Neo-E-smart im urbanen Bereich jedem anderen Vehikel mit vier Rädern haushoch überlegen fühlt. Wobei die Norm-Reichweite von nunmehr 160 km für das Tageswerk eines deklarierten „Gassenfegers“ mehr als genügen dürfte. Nur 5 Kilometer weniger als der geschlossene fortwo erzielen das Cabrio und der neuerdings dritte Elektro-smart forfour. Um Energie zu sparen und Reichweite zu generieren, hat der E-smart eine Vorklimatisierung, wie wir sie etwa beim Audi A3 e-tron (Foto-Galerie) kennengelernt haben. Dadurch lässt sich der Innenraum z.B. schon auf die gewünschte Temperatur bringen, während das Auto noch zum Laden an der Steckdose hängt. An den Hyundai Ioniq erinnert hingegen die mittels Eco-Taste erzielbare kräftige Rekuperation, wodurch die Betätigung des Bremspedals weitgehend überflüssig wird. Die Preise für den neuen smart electric drive könnten dem Vernehmen nach bei rund 24.000 Euro starten – vor Abzug der Förderung, versteht sich.

NACHTRAG vom 23.2.2017: Wie der ARBÖ verlautbart, zeigt das E-Mobilitätsprogramm bereits Wirkung: So wurden im Jänner 2017 bundesweit 339 E-Autos zugelassen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 41,8% entspricht. Eine Steigerung von sogar 251,6% konnten übrigens Hybrid-Fahrzeuge (Benzin/Elektro) verzeichnen, von denen im ersten Monat diesen Jahres 559 Stück erstmals zugelassen wurden. So die Angaben der Statistik Austria.

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