Österreichs Auto-Portal für alle Junggebliebenen

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TESTURTEIL FÜR KONSUMENTEN, NICHT FÜR DIE INDUSTRIE

(18.7.2016) Ganz so, wie es die wachsende Leserschaft von Auto-Kaufberatung.at seit Jahren gewohnt ist: Auch die oben abgebildeten Test-Fahrzeuge wurden auf Herz und Nieren geprüft. Die gesammelten Erkenntnisse darüber, was sie – tatsächlich – auf dem Kasten haben, ist dieses Auto-Portal aber noch schuldig. Daher wird sich die Ein-Mann-Redaktion nach der Sommerpause weniger auf News konzentrieren (sofern es keine „Muss-Infos“ wie etwa Crashtest-Ergebnisse sind) und mehr auf die Erstellung umfassender Fahrberichte – wie üblich mit Unterstützung des Senior-Testers, dessen Kommentare aus Sicht der Golden-Age-Generation immer gefragt sind. Wie gefragt die Urteile von Auto-Kaufberatung.at sind, sieht man freilich meist in Auto-Foren. Wobei eines der jüngsten Beispiele belegt, dass selbst Fahrberichte älteren Datums noch heute für eine Kauf- oder auch Nicht-Kaufentscheidung herangezogen werden. So hat am 10. Juli 2016 ein User von peugeotbord.de um Erfahrungswerte zu einem bestimmten 208er Modell ersucht. Worauf dieser AKB-Beitrag empfohlen wurde. Antwort des Fragestellers: „Danke, diesen Bericht habe ich schon gelesen, daher kommen ja meine Bedenken.“ Und so wird die Bericht-Erstattung hier auch zukünftig sein: Fair, aber kritisch. Für Konsumenten, nicht für die Industrie. Versprochen! Jedenfalls so lange, bis man als „älteres Semester“ vielleicht und irgendwann einmal die Lust am Schreiben verliert … Doch jetzt wird daran nicht gedacht. Auto-Kaufberatung.at startet in wenigen Wochen wieder durch. Bis dahin wünscht die Redaktion allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sommer!

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ANSTECKUNGSGEFAHR: SAUBER, SANFT UND SCHNELL

(18.7.2016) Erst mal zum Eindruck schinden: Hier geht’s nicht um „irgendeinen“ AUDI, sondern um die Plug-in-Hybrid-Variante des A3 Sportback, dem e-tron-Modell. Das ist jenes Auto, dem Markt-Forscher Schwacke 2015 die beste Restwert-Prognose in der Kompakt-Klasse (und somit offenbar auch ein langes Akku-Leben) beschieden hat. Und dem Euro NCAP attestiert, eines der sichersten Fahrzeuge mit Elektro-Unterstützung zu sein. Und das bei der vorjährigen Verleihung des ÖAMTC-Marcus als innovativste Neuheit 2014 prämiert worden ist. Und das hier zu Lande im Vorjahr dennoch bloß einen Anteil von knapp 5% am gesamten A3-Verkauf hatte. Bloß? Der Anteil von PiH-Neuwagen am kompletten heimischen Pkw-Verkauf des Vorjahres betrug gerade mal 0,3%! Wogegen „normale“ (Voll-)Hybrid-Autos wie Prius & Co, die man nicht aufladen muss, 2015 immerhin fast 0,9% erzielten (gemeint ist jeweils die Kombination Benzin-Elektro). Woran das liegt? Primär daran, dass PiH-Fahrzeuge durchwegs teurer sind und Autofahrer wenig Lust aufs lästige „Anstecken“ verspüren – obwohl sich Plug-in-Hybride damit um ein Vielfaches länger emissionsfrei bewegen lassen als besagte konventionelle Hybride. Und obwohl sie im Gegensatz zu den „absolut Sauberen“ – den zumindest mit Ökostrom wirklich reinen Elektro-Autos – auf Stromzufuhr nicht angewiesen sind. Jedenfalls nicht konzeptionell, weil der Verbrennungsmotor ohnehin für Vortrieb sorgt.

audi_a3_sportback_e-tron_cockpit Wir aber rollen mit dem A3 e-tron im so genannten EV-Modus geruchs- und geräuschfrei durch die Landschaft und kommen nach den ersten Kilometern zu der Erkenntnis: Anno 2016 das perfekte Gefährt! Sind die Batterien aufgeladen, muss man sich mit dem leidigen Thema Lade-Stationen nur auf längeren Strecken arrangieren. Schließlich will man so weit wie möglich voll elektrisch unterwegs sein. Audis Norm-Angabe zufolge sind die Akkus nach maximal 50 km am Ende. Wobei sich diese auch mittels Bremsenergie-Rückgewinnung ein bisserl auffüllen lassen. Oder im Charge-Modus durch den Benzin-Motor. Dabei erhöht sich zwar der Sprit-Verbrauch, die Batterien laden aber ordentlich auf. Zweck der Übung: Durch die nächste Stadt kann man kreuz und quer emissionsfrei fahren. Ist die Batterie noch bei Kräften, kann man sich die Akku-Power aber auch aufheben, wofür man den Hold-Modus aktiviert (siehe Bilder unten). Man begreift rasch, wie sich – je nach Erfordernis – das vielfältige Zusammenspiel von E-Motor und Verbrenner optimal nutzen lässt.

Ebenso rasch begreift man freilich, dass Premium-Qualität samt innovativer Technik ihren Preis hat: Knapp 40.000 Euro hat der A3 e-tron bisher gekostet. Was Audi in der Alpenrepublik nach der Modellpflege der A3-Baureihe für die PiH-Version verlangt, steht noch nicht fest. In Deutschland ist der „Neue“ bereits bestellbar, bei uns dürfte das den Händler-Infos zufolge etwa ab dem Spätsommer der Fall sein. Wobei die Lieferzeit für den e-tron rund drei Monate betragen soll. Ist er das Warten wert? Einfach selber reinsetzen, sobald eine Probefahrt möglich ist. Auf Anhieb hinterlässt der A3 e-tron einen ungemein massiven Eindruck. Nicht nur ein subjektives Empfinden. Für einen kompakten Fronttriebler ist er mit 1.615 kg nämlich sauschwer. Trotzdem: Das Auto wirkt auch sonst – ganz Audi-like – wie aus einem Guss und erreicht gefühlt fast Oberklasse-Niveau. Flottes Dahingleiten ist dank der exzellenten Laufkultur des 150 PS starken Turbo-Benziners und des spontanen Drehmoments in Verbindung mit dem 75 kW starken E-Aggregat ein Hochgenuss. Wobei sich deren separate resp. hybride Einsätze ebenso unmerklich vollziehen wie die Gangwechsel der erstklassigen 6G-S-tronic (= DSG), die – man staune – im Elektro-Motor integriert ist. Sauber, sanft und schnell. Höchste Ansteckungsgefahr!

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MAZDA MIT NEUER FAHRDYNAMIK-REGELUNG

(14.7.2016) So betreibt man Image-Pflege! Wie wir das meinen? Na, welches Markenlogo prangt wohl auf einer japanischen Familienkutsche, die sich untypisch sportlich bewegen lässt? Richtig: Meistens das von Mazda. Und genau dieser Hersteller lässt jetzt mit einer neuen Fahrdynamik-Regelung aufhorchen, die sich G-Vectoring-Control (kurz GVC) nennt. Darunter ist ein Software-Update zu verstehen, das über die Motor-Steuerung in die Einspritzung eingreift, dadurch die Lastwechsel-Effekte vermindern und höhere Kurven-Geschwindigkeiten ermöglichen soll. Womit man „anders als die anderen“ vorgehe, wie man bei Mazda betont. Sprich: nicht mittels Bremseingriffs übers ESP, sondern eben direkt über die Motor-Steuerung. So soll GVC für bessere Spurtreue und Traktion sorgen. Wie sich diese Regelung für den Fahrzeug-Lenker anfühlt, wird im obigen Bildtext beschrieben und durch ein Video auch veranschaulicht. Die ersten Mazda-Baureihen mit dieser Innovation sind ab Herbst in Europa verfügbar – nämlich die aufgefrischten 3er und 6er Modelle, in denen GVC ausnahmslos zum Serienumfang gehört. Darüber hinaus kündigt der Österreich-Importeur optimierte Bremsassistenten an, „die sowohl in der City als auch auf der Autobahn über einen viel breiteren Tempo-Bereich hinweg reagieren“, sowie diverse Design-Retuschen und ein farbiges Head-up-Display. Davon abgesehen kursieren im Internet neue Gerüchte, wonach Mazda die Europäer endlich mit einem Hybrid-Modell (das in Japan schon geraume Zeit läuft) und mit einem Allrad-Dreier versorgen will. Zumindest ein üppigeres AWD-Angebot wäre nicht zu verachten. Derzeit müssen sich heimische Mazda-Kunden mit zwei SUVs (CX-5, CX-3) und dem Sechser Sport Combi begnügen.

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Kleiner Sonnenschein, der wenig Schatten wirft

Man muss nicht immer Zweitwagen, man kann auch Sommerauto sagen. Als Airscape vereint der wendige Citroën C1 beide Ansprüche ideal: Da wird kein Verdeck komplett versenkt, sondern „nur“ ein großes E-Faltdach geöffnet. Es lässt viel Sonne, aber wenig Zugluft hinein. Ist es geschlossen, vermittelt das Airscape-Modell das gleiche Feeling wie in einem Stahldach-C1. Ein netter Ganzjahres-Flitzer also – mit bloß kleinen Schattenseiten.

citroen_c1_airscape Derzeit dreht sich bei Citroën alles um den ab 2017 erhältlichen neuen C3. Klarerweise deutlich geräumiger als der C1, aber dennoch stadttauglich dimensioniert, böte sich auch der Newcomer als lifestyliges „Soft-Cabrio“ an. Doch den wird’s lediglich mit einem fest installierten Panorama-Glasdach geben. Bleibt als Alternative aus demselben Haus also nur der Nobel-Ableger DS Cabrio. Dieses schlägt jedoch mit mindestens 18.390 Euro zu Buche. Keine Frage: durchaus bezahlbar. Aber immerhin um 4.850 Euro teurer als der C1 Airscape (bei 1.000 Euro Eintausch-Prämie) mit der gleichen Maschine unter der Haube – dem 82 PS starken 1.2-Dreizylinder-Benziner. Warum also mehr ausgeben? Vor allem dann, wenn man den Oben-ohne-C1 wirklich als Zweitwagen oder primär für Kurzstrecken nutzt. Der günstigste Airscape mit 69 PS kostet übrigens 11.990 Euro. Zum Überblick die aktuelle C1-Preisliste samt Ausstattung.

Datenblatt
Motor 12V-Dreizylinder-Benziner, 1.199 ccm, Euro 6
Leistung 60 kW/82 PS bei 5.750/min
Drehmoment 116 Nm bei 2.750/min
Spitze 170 km/h
Testverbrauch 5,4 l/100 km
Normverbrauch 4,3 l/100 km
CO2 99 g/km
L/B/H 3.466/1.615/1.460 mm
Leergewicht 887 kg
Gesamtgewicht 1.240 kg
Preis € 13.540,- inkl. 2% NoVA und 20% MwSt. (Aktion)
Stand: Juli 2016

Freilich hat selbst ein Dreieinhalb-Meter-Winzling wie der C1 gewisse Langstrecken-Qualitäten – auch wenn er seine Kleinstwagen-Klasse nicht verleugnen kann. Dafür giert der kleine Gallier mit seiner ausreichend präzisen Lenkung auf jeglichen Landstraßen geradezu nach Richtungswechseln, dreht sich in enge Kehren willig ein, wird aber im Fall der Fälle vom ESP beherzt eingebremst. Französische Fronttriebler, die man in Kurven hineinzwingen muss? Das war einmal! Diese Agilität wird auch durch den Federungskomfort kaum getrübt, wobei das 900-kg-Wägelchen vor allem lange Bodenwellen gut pariert.

Ist der C1 nicht gerade mit vierköpfiger Besatzung samt Gepäck unterwegs (zumal hier schon die Maximal-Zuladung von rund 350 kg natürliche Grenzen setzt), sorgt der 82-PS-Motor bei adäquaten Drehzahlen für ordentlichen Vortrieb. Weniger zu überzeugen vermag dabei die Laufkultur des Aggregats. Dabei gibt’s ja schon Dreizylinder, die sowohl durch Drehfreude als auch manierliche Akustik glänzen. Doch mit einem gewissen Geräusch-Pegel muss man in diesem Preis-Segment ohnehin leben. Eine üppige Verwendung schalldämmender Materialien ist da kaum zu erwarten.

Einwandfreie Schaltbarkeit kann man jedenfalls dem Fünfgang-Getriebe im C1 attestieren – ungeachtet des zarten Eigenlebens des Schalthebels. „Ein Lastwechsel-Klassiker“, so der Kommentar unseres Senior-Testers. „Da lernt man, die Kupplung mit Gefühl zu betätigen, damit’s im Antriebsstrang nicht ruckelt.“ Definitiv ohne allzu viel Gefühl hat sich das Test-Exemplar im Schnitt mit einem Sprit-Verbrauch von 5,4 l/100 km begnügt. Der höchste Wert von 6,3 Litern ist auf urbanen Stop-and-go-Verkehr zurückzuführen. Apropos: Ein Start-Stopp-System ist beim C1 PureTech 82 leider keines an Bord.

Platz ist in der kleinsten Hütte? Im C1 auf jeden Fall für Fahrer und Beifahrer

citroen_c1_airscape Sehr wohl an Bord findet sich hingegen ein Raumangebot, das zumindest auf dem vorderen Gestühl sogar Großgewachsenen genügt. Fond-Insassen bleibt mit „Daddy Langbein“ am Steuer jedoch kaum noch Knieraum übrig. Wobei bereits der Einstieg durch die schmalen hinteren Pforten des Fünftürers jugendliche Gelenkigkeit erfordert. Doch wen wundert’s bei dem Autoformat? Auch Citroën kann nicht die Quadratur des Kreises gelingen.

„Andererseits“, erklärt der Senior-Tester, „kann man sich dank der kleinen Türen in engen Schräg-Parklücken leichter aus dem Auto hieven. Auch vorn, wo man auf den Sitzen mit den integrierten Kopfstützen durchaus bequeme Platzverhältnisse vorfindet. Und wenn Fahrer wie Beifahrer keine Riesen sind, kann man hinten sogar Erwachsenen eine Zeit lang die Mitfahrt zumuten, zumal sich auch die beiden Fond-Kopfstützen hoch genug herausziehen lassen.“

Kritik kassiert der C1 vom Senior aber für diverse Bedienungsmängel: „Das Cockpit ist zwar Citroën-typisch originell, doch im Großen und Ganzen funktionell gestaltet. Und auch Feinheiten wie Silber-Applikationen oder eine Mittelkonsole im Klavierlack-Look erfreuen das Auge. Weniger allerdings, dass man bei Sonneneinfall manches kaum ablesen kann, wie etwa die Tank-Anzeige oder überhaupt diesen Touchscreen-Monitor. Das Gleiche gilt für die fehlende Beleuchtung einiger Schalter, wie zum Beispiel den für die Außenspiegel-Verstellung. Da hat man am falschen Platz gespart.“

Auch sonst trifft Licht auf etwas Schatten: So hat die Verarbeitung, an die man freilich keine teutonisch-perfekten Maßstäbe anlegen darf, insgesamt angenehm überrascht. Die Material-Qualität selber hält dabei zwar nicht mit. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel: Das haptisch überzeugende Stoff-Faltdach ist sauber eingepasst und zeigte sich daher auch nach dem Besuch einer Waschstraße absolut dicht. Der Rotstift wiederum wurde bei den serienmäßigen E-Fensterhebern angesetzt (gibt es nur vorn), die nicht mal fahrerseitig über eine One-touch-Funktion verfügen.

Fazit: Die „traditionelle“ Laisser-faire-Eigenart kleiner Franzosen ist beim Citroën C1 nicht wirklich ausgeprägt. Über die eine oder andere Unzulänglichkeit kann man durchaus hinwegsehen. Zumal das sonnige Gemüt des Airscape-Modells und der Fahrspaß, den es vermittelt, klar überwiegen. Wer ein günstiges Fast-Cabrio sucht, dürfte mit ihm sehr glücklich werden. Ein noch besseres Bild vom C1 Airscape kann man sich in der nachstehenden Foto-Galerie machen.

Website des Importeurs: www.citroen.at

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wilhelm_jelinek_siegfried_gassner PERSONELLES Nr. 73 Im Westen was Neues: Laut Hyundai-Mitteilung vom 12. Juli 2016 übernimmt Mag. Wilhelm Jelinek, der im Verkaufsgebiet West nach tragischem Ereignis ein knappes halbes Jahr sehr erfolgreich als Interims-Manager tätig war, per 1. August die neu geschaffene Funktion Dealer Change Management. Dabei wird er für die Gesamt-Koordination und Durchführung des Task Force Managements mit dem primären Fokus auf die qualitative Weiterentwicklung des Händler-Netzes verantwortlich zeichnen. Damit verbunden, wechselt Siegfried Gassner, der seit 2008 für die Lietz-Gruppe tätig war und dort zuletzt als Vertriebs-Leiter für Hyundai fungierte, mit 18. Juli zur Hyundai Import GmbH, wo er künftig die Funktion des Gebiets-Verkaufsleiters West bekleidet.

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EXKLUSIV ONLINE: VW BEETLE PINK EDITION

(11.7.2016) Gefällt Ihnen die spezielle Lackierung Fresh Fuchsia Metallic? Dann sollten Sie die frische Pink Edition des VW Beetle ins Auge fassen. Oder besser gleich online reservieren. Denn vom ersten ausschließlich via Internet erhältlichen und streng limitierten VW-Modell bietet man im deutschsprachigen Raum lediglich 25 Stück an. Konkret sind es zehn Coupés und 15 Cabrios des auffälligen Krabbeltiers (siehe auch Bildtext oben), die sich über Deutschland, Österreich und die Schweiz verteilen werden. (SORRY, DAS IST FALSCH! BITTE DAZU NACHTRAG UNTEN LESEN.) Zum Serienumfang zählen 18-Zoll-Alus, Klima-Automatik, Xenon-Scheinwerfer und ein adäquates Interieur-Design samt Komfort-Sitzen mit eigens gestalteten Bezügen. Die Vorderräder werden vom 105 PS starken Benziner angetrieben. Der Preis beträgt hier zu Lande für die geschlossene Ausführung 23.990 Euro, für die offene sind exakt 4.000 Euro mehr zu bezahlen. Etwa ab Anfang Oktober soll ein georderter Sonder-Beetle beim vom Kunden erwählten VW-Händler verfügbar sein. ● 5.000 Euro sind ein schlagkräftiges Kaufargument. Um so viel niedriger liegt der Einstiegs-Preis des neuen Hyundai Ioniq Hybrid gegenüber jenem des japanischen Hybrid-Pioniers Toyota Prius. Ob der Koreaner aber auch im Alltag das Zeug zum Prius-Widersacher hat, wird sich erst weisen: Dem Importeur zufolge soll der Ioniq, der gleich mit drei alternativen Antrieben glänzt, bei uns Ende Oktober debütieren. Und zwar sowohl als besagtes Hybrid-Modell (ab 24.990 Euro) als auch in einer Elektro-Version (ab 33.990 Euro). Der Start der Plug-in-Variante ist für den Sommer 2017 geplant. Was der Newcomer alles zu bieten hat, findet sich auf der Website von Hyundai Österreich. ● Apropos Alpenrepublik: Der heimische Autohandel kann offenbar wieder aufatmen. Im Monat Juni wurde beim Neuwagen-Verkauf ein Zuwachs von 10,8% verzeichnet. Jener im ersten Halbjahr betrug mit 171.770 neuen Pkw-Zulassungen immerhin 6,3%.

NACHTRAG vom 12.7.2016: „Nur 25 Exemplare im deutschsprachigen Raum“ lautete einer der Aufmacher in der gestrigen Presse-Mitteilung aus der heimischen VW-Zentrale über die Beetle Pink Edition. Das haben wir leider missverstanden. Denn danach war genauer zu lesen: „Streng limitiertes Angebot in Österreich – einmalig im gesamten deutschsprachigen Raum.“ Soll heißen: Dieses Angebot gibt es auch NUR in Österreich! Die „anderen Deutschsprachigen“ schauen quasi durch die Finger. Ein Schweizer Nutzer von Auto-Kaufberatung.at hat uns darauf aufmerksam gemacht. Danke!

bmw_i3_polizei_wattens Was man eher in einer Großstadt erwartet, hat sich nun die 8.000-Seelen-Gemeinde Wattens in Tirol zugelegt: ein kleines Elektro-Auto – einen BMW i3 – als Fahrzeug für die Exekutive. Und damit sie auch immer mobil ist, verfügt sie über Schnelllade-Vorrichtungen für Gleich- und Wechsel-Strom

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MERCEDES C-KLASSE CABRIO: OHNE SONNE OBEN OHNE

(6.7.2016) Für Fahrer klassischer Roadster sind sie wahrscheinlich „volle Frischluft-Softies“ – jene Menschen, die Offenfahren zu jeder Jahreszeit genießen wollen, ohne sich gleich eine Verkühlung einzuhandeln. Auch so einer Klientel offeriert Mercedes jetzt den günstigsten Oben-ohne-Viersitzer des Hauses, das erste Cabrio auf C-Klasse-Basis. Freilich ist „günstig“ relativ, sobald auf oder über dem Kühlergrill ein Sternlein prangt. Doch immerhin: Wer sich mit dem 156 PS starken Einstiegs-Benziner begnügt, kann für rund 50.000 Euro mit einem eleganten Mercedes-Cabrio vom Händler-Hof fahren, das selbst bei kühlen Temperaturen trotz offenen Verdecks noch Fahrvergnügen bereitet. Vorausgesetzt, man hat das Auto zuvor mit dem automatischen Windschott-System Aircap und der Kopfraum-Heizung Airscarf geordert, die netto insgesamt mit erträglichen 1.200 Euro zu Buche schlagen. Eine Zumutung ist dagegen, dass man in dieser Preisklasse für die Sitzheizung (Fahrer und Beifahrer) mit netto 340 Euro extra zur Kassa gebeten wird. Kaum anzunehmen ist außerdem, dass irgendein C-Klasse Cabrio ohne das mehrlagige und in vier Farben verfügbare „Akustik-Verdeck“ ausgeliefert wird. Doch für diese Option muss man gegenüber dem normalen und nur in Schwarz erhältlichen Stoff-Verdeck weitere 260 Euro netto berappen. Automatisch öffnen und schließen lässt es sich aber in jedem Fall in 20 Sekunden. Und das bis zu beachtlichen 50 km/h! Was Interessenten sonst noch in Sachen Serien- und Sonder-Ausstattung erwartet, steht detailliert in der Preisliste, wo sich auch die technischen Daten finden.

peugeot_403_cabrio_1959 Vorbei: Eine derart klare Linienführung ist seit der Ära der (allzu) unbegrenzten Design-Möglichkeiten leider endgültig passé. An der Kreation des 403 Cabrio, das durch die Kult-TV-Serie „Columbo“ zu später Berühmtheit gelangte, war natürlich auch Pininfarina beteiligt. Übrigens: Das rote Exemplar im Titelbild stammt aus dem Peugeot-Museum in Sochaux

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STARTBEREIT: NEUER RENAULT MÉGANE GRANDTOUR

(4.7.2016) Ende Februar am Beispiel des GT-Modells erstmals vorgestellt, steht nun die Markteinführung des neuen und ab sofort bestellbaren Renault Mégane Grandtour bevor. Im September rollt der Kompaktklasse-Kombi zu Basispreisen von 17.990 Euro (Benziner TCe 100) bzw. 21.190 Euro (Diesel dCi 90) zu den heimischen Händlern – und liegt damit um jeweils 1.000 Euro über dem Hatchback-Modell. Gegenüber dem Vorgänger hat der Newcomer bei den Außen-Abmessungen (L/B/H: 4,63 x 1,81 x 1,45 m) in der Länge um knapp 7 cm und in der Breite um 1 cm zugelegt, während seine Höhe um satte 5 cm reduziert worden ist. Nach VDA-Norm hat das Maximal-Volumen des Laderaums dadurch rund 50 Liter eingebüßt, wobei das ebenfalls 50 Liter große Unterflur-Fach schon eingerechnet ist. Optisch wurde dafür ein dynamischer Auftritt erzielt, zumal der Mégane Grandtour im Vergleich zu seinen direkten Mitbewerbern nicht nur die niedrigste Bauhöhe, sondern auch die breiteste Spur aufweisen soll. Und immerhin: Für den Transport von sperrigem Ladegut reklamiert Renault ebenfalls die Benchmark dieser Klasse (siehe Bild oben). Klar, dass in dieser Hinsicht auch die Insassen profitieren, die im Fond über einen großzügigen Knieraum verfügen. Eine Alleinstellung im Segment hat außerdem die Allrad-Lenkung, die allerdings der GT-Version mit 205 PS starkem Benziner und 7G-EDC (Renaults DSG-Bezeichnung) vorbehalten ist. Jedenfalls so lange, bis demnächst der GT Diesel mit 165 PS samt 6G-EDC geordert werden kann. Ein elektrisch unterstützter Diesel-Motor (Hybrid Assist) auf Basis des Energy dCi 110 wird das Triebwerks-Programm des Kombi-Mégane ab 2017 ergänzen. ● Nach der ersten Generali-Autostudie 2016 folgte jetzt die zweite, die sich – ebenso wie zuletzt vor zwei Jahren – mit den nervigsten und gefährlichsten Verkehrssünden beschäftigt. Man sieht jedoch auf den ersten Blick: Allzu viel hat sich an jenem Verhalten der Autofahrer, das die Befragten am meisten ärgert, zwischen 2014 und heute nicht geändert.

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CONNECTED CAR: ÖAMTC WARNT GEBRAUCHTWAGEN-KÄUFER

(4.7.2016) Wir alle wissen, welche Vorzüge vernetzte Fahrzeuge bieten – allerdings auch, welche Gefahren sie bergen. Stichworte: observieren und manipulieren. Zwar wird in jüngster Zeit zunehmend Kritik laut, wonach die Autohersteller aufschlussreiche Einblicke in die Fahrgewohnheiten ihrer Kunden gewinnen. Doch auch der Willkür sind scheinbar Tür und Tor geöffnet, wie der ÖAMTC mit Blick auf Gebrauchtwagen-Käufer anschaulich darstellt (siehe Bild oben). In der Sommer-Ausgabe des Club-Magazins auto touring heißt es dazu:

„Wenn es für ein Test-Fahrzeug eine Smartphone-App gibt, testen wir natürlich auch deren Funktionalität. So vor einiger Zeit auch bei einem BMW. Fahrzeug lokalisieren, Fahrdaten und Reichweite abfragen und noch einiges mehr. Bemerkenswert, dass wir das auch noch Monate nach der Rückgabe des Test-Fahrzeuges können. Bis auf den Meter genau sehen wir, wo sich das Fahrzeug befindet und könnten es mittels der App auch unbemerkt auf- und wieder zusperren. Haben wir natürlich nicht gemacht! Lichthupe und Hupe fernbedienen reichte uns auch. Nicht nur Gebrauchtwagen-Käufer müssen also aufpassen, auch die Hersteller sollten noch lernen, vor einem Besitzer-Wechsel zuerst alle bestehenden Verbindungen zu kappen.“

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US-STUDIE LOBT PORSCHE / MERCEDES-AMG MIT 585 PS

(27.6.2016) Trotz des Abgas-Skandals von Konzernmutter Volkswagen – die US-Amerikaner wissen, welche deutsche Sportwagen-Schmiede höchste Qualitäts-Maßstäbe setzt: In der jüngsten Initial Quality Study des renommierten Markt-Forschers J.D. Power ist der Porsche 911 das absolut bestplatzierte Auto. Damit belegt der Klassiker aus Zuffenhausen zum fünften Mal die Top-Position in seinem Segment. Ebenso wie zum zweiten Mal das jüngste Mitglied im Porsche-Programm, der Macan. An der US-Umfrage beteiligten sich mehr als 80.000 Personen, die insgesamt 245 Modelle von 33 Marken bewertet haben. ● Apropos J.D. Power, wo auch TOYOTA immer wieder glänzt: Diesmal haben sich die Japaner beim US-Kfz-Portal YourMechanic.com in Szene gesetzt. Dort wurden die Service-Kosten von insgesamt 30 Marken innerhalb der ersten zehn Jahre analysiert. Und dabei schneiden alle drei Marken des weltgrößten Auto-Konzerns – sprich Toyota, Scion (in Europa nicht verfügbar) und Lexusam besten ab. Als Modell gibt der Prius den Ton an: Für den wartungsarmen Hybrid-Pionier fallen im Schnitt über zehn Jahre nur 4.300 US-Dollar an. ● Noch nie, erklärt man bei Mercedes-AMG, habe man so viel Motorsport-Technologie in ein Serien-Fahrzeug integriert wie in den neuen AMG GT R. Die Grundlagen für ein „besonders dynamisches Fahr-Erlebnis“ bilden Frontmittel-Motor- und Transaxle-Konzept, das 585 PS starke V8-BiTurbo-Triebwerk, das den Boliden aus dem Stand in 3,6 sec auf Tempo 100 befördert, das umfangreich modifizierte Fahrwerk mit aktiver Hinterachs-Lenkung, die neue Aerodynamik und der intelligente Leichtbau. Den für Otto Normalverbraucher leider viel zu weit entrückten Stern kann man ab November kaufen. Das Markt-Debüt ist fürs Frühjahr 2017 geplant. ● Weitaus günstiger fährt man da mit dem bereits verfügbaren SKODA Superb Sportline – als Limousine ebenso wie als Combi –, zumal darüber hinaus ein kombinierter Preisvorteil von 2.840 Euro möglich ist. ● Kurioses zum Schluss: Ein US-Autohändler ist offenbar voll auf „Donald Trump for President“ gepolt. Wer bei ihm einen Neuwagen ersteht, dem legt er als „Gratis-Goodie“ noch ein Sturmgewehr in den Kofferraum, berichtet das Nachrichten-Portal pressetext.

NACHTRAG vom 28.6.2016: Der ÖAMTC hat in einem aufwändigen Testverfahren überprüft, ob das Update der nach dem Abgas-Skandal erforderlichen Umrüstungen bei betroffenen VW-Diesel-Autos auch tatsächlich einwandfrei funktioniert – und gibt Entwarnung: Weder Leistung noch Verbrauch sind danach beeinträchtigt! Alle Infos dazu auf der Website des Clubs.

inspektion_aavs „Schnell, einfach, bequem“ soll der neue Autoverkauf-Service des ARBÖ sein. Zumal die Vorteile durchaus einleuchtend klingen. Über ARBÖ-Partner Autorola finden sich im Internet zwar auch unliebsame Einträge. Doch die dürften Schnee von gestern sein, sonst hätte sich der Autoklub wohl nicht auf diese Kooperation eingelassen (Foto: ARBÖ)

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