Österreichs Auto-Portal für alle Junggebliebenen

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KURZEN NEWS FOLGT LANGER URLAUB

(11.7.2014) Düsseldorfs Caravan Salon, wo das flauschige Innenleben (siehe Bild rechts) des ab September bestellbaren MERCEDES Marco Polo präsentiert wird, gehört zu jenen Zielen, die die 1-Mann-Redaktion von Auto- Kaufberatung.at diesen Sommer ansteuern wird. Jetzt verabschiedet sich Ihr Redakteur aber erst mal für 14 Urlaubstage von seinen Leserinnen und Lesern. Und bis dahin halten Sie ihm und diesem Online-Portal bitte die Treue! Schließlich wissen Sie, was Sie auf Auto-Kaufberatung.at erwarten dürfen: oftmals brandheiße News, die man hier früher erfährt als anderswo. Und: Berichte, in denen Kritikwürdiges nicht verschwiegen wird. Mitunter freilich wird auf dieser Website auch gern überrascht. Ein Beispiel: Können Sie sich vorstellen, welches Modell im gesamten RENAULT-Programm neuerdings über die ergonomisch besten Serien-Sitze verfügt? Falsch geraten! Hier ist die Auflösung. Mehr dazu kann man im August lesen und später auch in jenen Print-Medien, in deren Diensten Auto-Kaufberatung.at steht. ● Die Preise für den SKODA Octavia Scout stehen fest: Der Allradler kostet als 150-PS-TDI mit 6G-Schaltung 32.840 Euro, als 184-PS-TDI mit 6G-DSG 35.900 Euro und als 180-PS-TSI mit 6G-DSG 35.400 Euro. Bestellbar ist das neue Modell ab sofort, lieferbar soll es ab Mitte September sein. Und hier können Interessenten so richtig gustieren. ● Ach Gottchen, der brandneue VW PASSAT! Natürlich haben wir auf den Newcomer, der alle Maßstäbe der Mittelklasse sprengen soll, nicht vergessen. Doch vor allem in den deutschen Fach-Medien wurde er ohnehin schon – lange vor der offiziellen Vorstellung – von vorn bis hinten „durchgekaut“. Wer nachhaken will, findet die Highlights auf der Website von Volkswagen. Was man dort aber nicht findet, sind jene Daten, die besonders Garagen-Besitzer interessieren dürften: Der Neo-Passat ist zumindest nicht länger als das Vormodell. Jedenfalls, was die Limousine betrifft, deren Maße VW wie folgt angibt: Länge 4.767 mm (minus 2 mm), wobei der Radstand um satte 79 mm auf 2.791 mm wuchs. Breite 1.832 mm (plus 12 mm) und Höhe 1.456 mm (minus 14 mm).

vw_passat_variant Der neue VW-Traum: Passat Variant. Trotzdem kein Grund, dessen Audi-Pendant A4 Avant „zu vergessen“, wie da und dort zu lesen war. Zwar kann der „alte“ A4 weder bei Features noch Raum-Ökonomie mithalten, dafür ist er bei Reife und Qualität kaum zu toppen. Es soll Auto-Käufer geben, die solche Werte äußerst schätzen… (Fotos: Volkswagen)

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PEUGEOT & CITROËN WIEN IM AUFBRUCH

(10.7.2014) Aufbruchs- und Aufbau-Stimmung in den konzerneigenen Handels-Betrieben von Peugeot/Citroën: Bei den Wiener Standorten erfolgen etliche Neuerungen. So befindet sich jener in der Triester Straße 50 A (10. Bezirk) derzeit im Umbau, um das Autohaus, so heißt es, „von Grund auf zu modernisieren“. Künftig werden dort alle drei PSA-Marken angeboten und serviciert bzw. repariert – ergo nicht mehr ausschließlich Peugeot, sondern auch Citroën samt dem Nobelableger DS. Bis zur geplanten Neueröffnung im September soll der Betrieb für Peugeot-Kunden jedoch aufrecht bleiben. Derzeit keine Änderungen vorgesehen sind dagegen für den Peugeot-Standort in der Wagramer Straße 149 (22. Bezirk). Einem großen Umbau wird wiederum der Standort in der Perfektastraße 75 (23. Bezirk) unterzogen, der allerdings weiterhin Citroën- und DS-Kunden vorbehalten bleibt. Die Fertigstellung soll bis Juni 2015 realisiert werden. Als „weiterer wichtiger Meilenstein“ wird die für Mitte September anvisierte Übernahme des Honda Havelka-Standorts in der Simmeringer Hauptstraße 2-4 (11. Bezirk) bezeichnet. Eröffnet wurde die Havelka-Filiale im Osten der Bundes-Hauptstadt (Stammsitz ist Wien-Währing) vor elf Jahren. Erst vor zwei Jahren wurde dort sogar eine Zulassungs-Stelle installiert. „Die Verhandlungen mit der Firma Havelka sind schnell und professionell verlaufen“, erklärt dazu Mathias Gabler, Chef der heimischen Peugeot Citroёn Retail-Organisation. „Der neue Standort wird unsere Position in Wien weiter stärken.“ Zumindest in kurzfristiger Erinnerung. Denn noch 2012 haben die Franzosen zwei Wiener Citroën-Betriebe geschlossen. Worauf sich deren Chef, Mag. Peter Feldscher, nach 17 Konzern-Jahren auch prompt vertschüsste. Doch anscheinend geht’s jetzt nicht nur mit der Produkt-Entwicklung, sondern auch mit jener der PSA-eigenen Österreich-Filialen aufwärts. Der neue Betrieb in Wien-Simmering, dessen Schauräume Ende Oktober adaptiert sein sollen, wird ebenso wie jener in der Triester Straße sowohl Peugeot als auch Citroen/DS betreuen. Damit wird der PSA-Konzern für all seine Marken über jeweils drei Wiener Standorte verfügen. Jedenfalls vorerst. Denn in Wien-West ist Peugeot Citroёn Retail noch auf der Suche nach einem zusätzlichen Standort. ● DENZEL Autoimport feiert seinen zweiten MMC Sales Growth Award. Nach 2012 wurde dieser von der Mitsubishi Motors Corporation auch 2014 an den Österreich-Importeur verliehen. Im jüngsten Fiskaljahr (April 2013 bis März 2014) erzielte MITSUBISHI hier zu Lande ein Absatz-Plus von 4,5%. Wofür MMC-Präsident Osamu Masuko seine „höchste Wertschätzung“ ausdrückt. Eine Partnerschaft, die mittlerweile seit beachtlichen 36 Jahren besteht. Und an deren Zustandekommen einer maßgeblich mitgewirkt hat, der auch heute noch den (richtigen) Ton zur Musik macht: Denzel-Urgestein Ing. Alfred Stadler. Wahrscheinlich erweitert es den Horizont, wenn man nicht nur als Importeur, sondern auch als Händler fungiert…

mitsubishi_celeste_colt Österreichs erste Mitsubishi-Modelle: Den eher farblosen „Capri-Jäger“ Celeste haben heute bereits viele vergessen. Da war der „8-schüssige“ Colt schon ein anderes Kaliber (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

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„So ziemlich das Beste, was es um 10.990 gibt“

Seine Ablöse ist in Sichtweite. Trotzdem bildet der aktuelle, vor zwei Jahren modifizierte i20 noch immer die Speerspitze im Hyundai-Verkauf. Längst wissen die Kleinwagen-Käufer, dass der ausgereifte Euro-Koreaner in der Summe aller Eigenschaften ein Top-Angebot ist. Für eine besonders reizvolle hat der heimische Importeur zusätzlich Sorge getragen – mit dem i20 GO!, der schon seit Herbst 2013 zu einem Sonder-Preis offeriert wird.

hyundai_i20_go Findet ein Produkt reißenden Absatz, wird zumeist auch der Preis „angepasst“. In der Regel nach oben, wie es das Prinzip von Angebot und Nachfrage eigentlich vorschreibt. Doch bei der „Volumen-getriebenen Marke Hyundai“ (so Import-Chef Hansjörg Mayr) geht man andere Wege: Man forciert den Verkauf systematisch durch günstige Preise oder auch die berühmten Tages-Zulassungen, sodass möglichst viele Neuwagen in den Markt geschwemmt werden. Klar, dass sich kostenbewusste Konsumenten da nicht lange bitten lassen.

Datenblatt
Motor 16V-Vierzyl.-Benziner, 1.248 ccm, Euro 5
Leistung 63 kW/85 PS bei 6.000/min
Drehmoment 121 Nm bei 4.000/min
Spitze 168 km/h
Testverbrauch 6,3 l ROZ 95/100 km
Normverbrauch 4,9 l ROZ 95/100 km
CO2 114 g/km
L/B/H 3.995/1.710/1.460 mm
Leergewicht 1.083 kg
Gesamtgewicht 1.515 kg
Preis € 10.990,- inkl. 5% NoVA und 20% MwSt., Sonderm. GO!
Stand: Juli 2014

Und so wird ein „Aktionsmodell“ wie der fein ausstaffierte Hyundai i20 GO! zum sagenhaft niedrigen Fixpreis von 10.990 Euro seit mittlerweile acht Monaten am Leben erhalten. Natürlich inklusive der ebenso anziehungskräftigen Fünf-Jahres-Garantie ohne km- Begrenzung. Doch darauf, dass auch der Vorrat bei den Händlern unbegrenzt ist, sollte man sich besser nicht verlassen. Obgleich wir vor dem Markt-Debüt der nächsten i20-Generation (deren Vorstellung angeblich auf dem Pariser Auto-Salon im Oktober erfolgt) noch mit attraktiven Angeboten fürs Auslauf-Modell rechnen.

„Echte Schwächen“ analysiert unser Senior-Tester, „kann ich in dem ausgereiften Hyundai keine erkennen, auch nicht aus Sicht der älteren Generation.“ Im Gegenteil: „Der i20 ist ein solider kleiner Fünfsitzer mit insgesamt gutem Platz-Angebot und funktionaler Bedienung, die keinerlei Rätsel aufgibt. Sogar die Lenkung, die junge Leute offenbar als zu leichtgängig empfinden, schätz’ ich genau deswegen, weil sie die Parkerei erleichtert – zumal sie bei höherem Tempo für mein Gefühl ausreichend schwergängig und präzise agiert. Bloß der betuliche Saug-Benziner ist irgendwie zum Einschlafen. Was man jedoch nicht auf die nominelle Leistung von 85 PS schieben darf. Hyundai hat im Motorenbau einfach noch ein bisserl Nachhol-Bedarf.“

Also ein Auto ohne prickelndes Fahr-Erlebnis? „Großartiges Fahr-Erlebnis wird keines geboten, aber ein tolles Kauf-Erlebnis gibt’s sicher“, weiß der Senior. „Vor allem wegen der sehr anständigen Ausstattung des i20 GO!, dessen Preis auch bei der Konkurrenz gewisse Emotionen auslösen dürfte. Denn wer in diesem Segment ein neues Auto für elf Tausender sucht, kann sich sonst nur noch bei Dacia & Co umschauen. Ob man dort vergleichbare Qualität erwarten kann, lass’ ich mal dahingestellt. Wobei mir beim i20 besonders gefällt, dass man schon in der Basis-Version ,Life’ nicht an der Sicherheit spart – allein, was die Anzahl der Airbags betrifft. Aufs Testauto gemünzt, sage ich daher: Es ist so ziemlich das Beste, was es um 10.990 Euro auf dem Neuwagen-Markt gibt.

Des Seniors Eindrücke decken sich praktisch mit jenen Notizen, die von der Redaktion während der Testzeit zu Papier gebracht wurden: Qualitativ hinterlässt der i20 einen Vertrauen erweckenden Eindruck. Natürlich darf man sich im Interieur nicht an der Optik des Hartplastiks stoßen. Hauptsache, es ist alles sauber verkleidet und routiniert verarbeitet. Lediglich der Klang schließender Türen kann sich bei diesem i20 keinen Sound-Preis verdienen. Aber das sind Feinheiten, die Hyundai beim Nachfolger sicher in den Griff kriegen wird.

Wer suchet, der findet – doch viel gibt’s am i20 GO! nicht wirklich zu meckern

hyundai_ix20 Ansonsten fällt beim i20 vor allem eines auf: Unauffälligkeit in allen Belangen. Eine Beurteilung, die auf Anhieb wenig befriedigen mag, für dieses Hyundai-Modell aber bezeichnend ist. Beispiel Raum-Gefühl: Die rutschfesten Stoff-Sitze wirken, als ob sie auf europäische „Norm-Insassen“ regelrecht zugeschnitten wurden. Das vordere Gestühl ist ebenso adäquat dimensioniert wie konturiert, wobei deren Verstellbarkeit für Langbeinige (maximal 1,95 Meter) gerade noch passt. Nutzt man die Längs-Verstellung nicht vollkommen aus, finden dahinter auch 1,75 Meter große Personen genügend Bein-Freiheit vor. Kleiner Kritik-Punkt: Für die Lehnen-Verstellung der Front-Sitze erhoffen wir uns beim neuen Modell ein Drehrad statt der lästigen Hebel-Betätigung.

Das Gepäck-Abteil wiederum bietet im Vergleich zu vielen Mitbewerbern jenes Quäntchen mehr Platz, das den i20 im Endeffekt als reisetauglichen Klein-Wagen qualifiziert. Leider wird die „offizielle“ Größe von Hyundai vorenthalten. Im Internet finden sich zwar diverse Daten zum Minimal-Volumen, allerdings von 270 bis 370 Litern! Angaben, die wir in dieser Form nicht nachprüfen konnten. Doch bei aufgestellten Fondsitz-Lehnen schluckt der Laderaum fünf genormte Getränke-Kisten. Und das ist durchaus respektabel (siehe auch die Foto-Galerie).

Viel Licht und wenig Schatten also. Die „knochige“, überaus exakte Fünfgang-Schaltung macht da keine Ausnahme. Lediglich der R-Gang hat sich beim Test-Exemplar manchmal etwas widerborstig gezeigt. Der 85 PS starke, ohne Turbo befeuerte 1,25-Liter-Benziner wirkt in der Stadt noch recht spritzig. So kann es bei Ampelstarts schon mal passieren, dass er die Traktion des Fronttrieblers überfordert. Aber im oberen Drehzahl-Bereich mangelt’s an Durchzugs-Vermögen. Ist der solcherart motorisierte i20 außerdem schwer beladen, verkneift man sich das eine oder andere Überhol-Manöver.

Zum Verbrauch: Der ermittelte Schnitt von 6,3 l/100 km geht in Ordnung, zumal auch kein Start-Stopp-System an Bord ist. Was in dieser Preis- und PS-Klasse freilich ebenso selten anzutreffen ist wie eine sechste Fahrstufe.

Fahrverhalten und Federungskomfort? Auch hier hat uns im wahrsten Wortsinn nichts erschüttert. In Kurven präsentiert sich der i20 als braver Untersteurer vor dem Herrn. Und jene Fahrbahn-Unebenheiten, auf die er uns deutlicher aufmerksam gemacht hat, kann man an den Fingern einer Hand abzählen.

Ha! Etwas kann man dem i20 GO! tatsächlich noch „ankreiden“: Man muss das Sonder-Modell – auch wenn’s ein Euro(!)-Koreaner ist – so nehmen, wie es ist. Wer sich zum Beispiel auch E-Fensterheber für hinten oder gar eine Sitz-Heizung wünscht, kann die Brieftasche getrost wieder einstecken. Optionen gibt’s keine. Der Hyundai i20 GO! ist eben „nur“ ein verdammt preisgünstiger Klein-Wagen. Einen, den man sich für die Familie vielleicht gleich zweimal vor die Haustür stellen sollte. Denn solche Angebote sind rar. So rar wie ein vierblättriges Kleeblatt.

Website des Importeurs: www.hyundai.at

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BATTERIE-VERSAGEN AUCH IM SOMMER

(3.7.2014) Nicht nur Kälte, auch große Hitze kann Autobatterien erheblich zusetzen, warnt heute der ARBÖ. Zwecks Starthilfe müssten Pannenfahrer natürlich am meisten im Winter ausrücken – doch die Gefahr, dass Batterien gerade in den Sommermonaten ihren Dienst aufgeben können, wird enorm unterschätzt. „Dabei verschleißt die Batterie“, erklärt Erich Groiss, Technik-Experte des ARBÖ, „stärker bei Hitze als bei Kälte.“ Ergo sei jetzt besonders vor längeren Urlaubsreisen dringend ein Check anzuraten. Der Grund dafür liegt freilich auch darin, dass Starter-Batterien durch die wachsende Zahl elektronischer Helfer mehr leisten müssen als früher. Wodurch Akkus jedoch damals wie heute belastet werden, ist der primäre Kurzstrecken-Einsatz. Das Batterie-Leben verlängern können dagegen Erhaltungs-Ladegeräte. Für Autos mit Start-Stopp-System eignen sich eventuell teure, aber „absolut wartungsfreie“ AGM-Batterien. Doch bevor man hier zugreift, sollte man sich von fachkundiger Seite neutral beraten lassen! Was der ARBÖ ansonsten empfiehlt, findet sich auf dessen Website.

freisprech-anlage Auto-Kaufberatung.at wünscht all seinen Leserinnen und Lesern einen angenehmen Sommer und – falls geplant – einen erholsamen Urlaub, aus dem sie auch gesund zurückkehren sollen! Wozu unter Umständen eine Freisprech-Anlage beitragen kann. Suchen wir die Ablenkung also lieber am Urlaubsort als auf der Fahrt dorthin … (Foto: privat)

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TATORT AUTOBAHN: MÉGANE W-20093W

(30.6.2014) Scheinbar hat der Wahnsinn auf Österreichs Straßen Methode. Denn anders lässt sich nicht erklären, wodurch dieses Jahr die Zahl der Verkehrstoten so ansteigt, wie schon lange nicht mehr. Der Grund dafür liegt nicht allein in der zunehmenden Ablenkung vom Straßenverkehr, auch dem wachsenden Aggressions-Potenzial gewisser Autofahrer- Typen sind andere Verkehrs-Teilnehmer Tag für Tag ausgesetzt. Mitunter wird man dabei mit gestörten Zeitgenossen konfrontiert, denen man schon aus purem Selbst-Erhaltungstrieb gern eine „Schnupper-Stunde“ beim Psychiater ihrer Wahl spendieren würde. So wie dem etwa 30-jährigen Lenker eines Renault Mégane Grandtour mit dem Kennzeichen W-20093W, der heute Früh um 6.30 Uhr auf der A2 Richtung Wien (wenige Kilometer vor der Baustelle Leobersdorf) den Fahrer eines sehr gut erhaltenen Oldtimers durch unfassbare Fahrmanöver in gefährliche Bedrängnis brachte. Wobei er gleich dreimal den Tatbestand der Nötigung „erfüllte“, wie es so schön im Amtsdeutsch heißt. Zum Ablauf: Bei dichtem Kolonnen-Verkehr, der auf der linken Spur mit rund 110 km/h unterwegs war, fädelte sich der links blinkende Oldtimer vorsichtig vom mittleren auf den linken Fahrstreifen ein, um einen Lkw zu überholen. Erst unmittelbar nach (!) diesem Spurwechsel beschleunigte der dahinter befindliche Renault-Fahrer wild gestikulierend bis knapp auf den Oldtimer, obwohl dieser exakt das Kolonnen-Tempo einhielt. Gleich darauf, noch vor Beendigung des Überhol-Manövers, wechselte der Renault (ohne Blinker) auf den mittleren Fahrstreifen, wo er den Oldtimer kurz von links bedrängte, um sodann (abermals ohne Blinker) wieder nach links zu wechseln. Kaum hatte der Oldtimer den Lkw passiert, fädelte er sich rechts blinkend zurück auf die Mittelspur ein. Dass nach dieser „Pflicht“ die „Kür“ folgte, war für Beobachter des Szenarios schon fast zu erwarten: Der Renault-Fahrer überholte den Oldtimer, setzte natürlich keinen Blinker, scherte waghalsig kurz vor dem Veteranen auf die mittlere Spur ein und bremste derartig scharf ab, dass der Crash eigentlich vorprogrammiert war. Davor bewahrte nur der Umstand, dass der Oldie offenbar über tadellose Bremsen und dessen Lenker über eine gute Reaktion verfügte. Übrigens: Das Ganze spielte sich bei strömendem Regen ab! Was bleibt, ist die bescheidene Hoffnung, dass solch Wahnsinnige bald in die Fänge einer Zivilstreife geraten. Damit ihnen der Schein entzogen wird, bevor es ihnen doch noch „gelingt“ eine Massen-Karambolage zu verursachen. ● Zum Abschluss was Erfreuliches von MERCEDES: Sowohl das neue C-Klasse-T-Modell (siehe die Präsentation vom 27. Mai) als auch die aufgefrischte CLS-ReiheCoupé ebenso wie Shooting Brake – können seit heute geordert werden. Die Preise der ab September lieferbaren Newcomer starten bei 37.780 resp. bei 58.350 und 60.650 Euro.

mercedes_cls-klasse_facelift Die CLS-Modelle verfügen über zwei neue Motoren: den 170 PS starken Biturbo-Diesel 220 BlueTEC (2.143 ccm) und den 333 PS starken V6-Turbo-Benziner 400 (3.498 ccm), der von 1.200 bis 4.000 Touren 480 Nm bietet! Dieses Aggregat und den 250 BlueTEC gibt es auch mit 4Matic, wodurch künftig vier CLS-Triebwerke wahlweise mit Allrad kombinierbar sind (Foto: Mercedes-Benz)

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DER SANTA FE KOMMT GROSS IN FAHRT

(26.6.2014) Er kam ein halbes Jahr später als gedacht, doch jetzt ist er da – der HYUNDAI Santa Fe als fast 5 m langer 7-Sitzer. Schon klar: So ein „Riesen-SUV“ stößt zumindest an die Grenzen jener, für die (frei nach Christian Morgenstern) nicht sein kann, was nicht sein darf: Dass es nämlich eine Zielgruppe gibt, für die ein derart geräumiger Allradler in der Alpen-Republik durchaus sinnvoll ist. Ganz egal, ob im Fremdenverkehr oder in Großfamilien, die ein immer und überall einsatz-fähiges Fahrzeug benötigen. Vor allem aber vereint der Santa Fe im XXXL-Format zwei Eigenschaften in sich, für die man ihn geradezu ins Herz schließen kann: Zum einen ist der für Europa adaptierte Koreaner zwar schick gestylt, aber eben kein Premium-Gefährt deutscher Provenienz. Bedeutet: Was sonst als Image-Nachteil angesehen wird, gereicht dem bulligen SUV zum Vorteil. Ganz einfach deshalb, weil er – traurig, aber wahr – von der Neid-Gesellschaft eher akzeptiert wird. Und zum anderen offeriert er zum Preis von 57.490 Euro eine opulente Komfort-Ausstattung, die praktisch keine Wünsche offen lässt. Zumal der Grand Santa Fe, so die korrekte Bezeichnung, in Österreich ausschließlich in der Top-Version Style lieferbar ist. Befeuert wird er von 197 Diesel-PS, die in Kombination mit der sanften 6G-Automatik ideale Voraussetzungen für entspanntes Cruisen bieten. Was Hyundai-Eigner freilich noch mehr entspannt: fünf Jahre Garantie ohne km-Begrenzung.

hyundai_grand_santa_fe_heckleuchten Um sich vom Fünfsitzer (kleines Bild) optisch abzuheben, finden sich beim Grand Santa Fe rundum Design-Unterschiede, die vor allem bei der Heckleuchten-Grafik markant sind. Dem Corporate Identity der Marke Hyundai kommt dies freilich weniger zugute (Fotos: Hyundai)

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5 STERNE FÜR VW, 4 STERNE FÜR FORD

(25.6.2014) Ein Golf hat einen anderen Golf quasi rehabilitiert: Nachdem sich das Cabrio beim Überschlagstest blamiert hat, konnte sich der Sportsvan beim Euro NCAP-Test mit dem Fünf-Sterne-Ergebnis 87-85-62-73 umso besser in Szene setzen. Dagegen hat uns der Crashtest-Kandidat von Ford etwas enttäuscht. Vom Tourneo Courier erhofften wir mehr als vier Sterne, die der Bewertung 84-84-74-56 zugrunde liegen. Dass der Kompakt-Van den fünften Stern verfehlte, ist laut ÖAMTC-Cheftechniker Dr. Max Lang „eine Folge der fehlenden Sicherheits-Assistenz-Systeme“. Daran scheiterten zum Teil auch die anderen gecrashten Fahrzeuge, die allesamt nur drei Sterne kassierten. Dazu gehört auch der Renault Mégane, der nach 2008 aufgrund einer kürzlich erfolgten Modifikation nochmals zum Test antreten und sich dabei mit der Bewertung 83-78-60-48 begnügen musste. Der Stern-Abzug für den Franzosen liege „vorwiegend an einem Problem mit dem Seatbelt-Reminder für die Rücksitze”, so Lang. Renault habe aber bereits Nachbesserung versprochen. Die restlichen Drei-Sterne-Autos sind auf dem heimischen Markt nicht vertreten: Es handelt sich um die baugleichen Modelle Citroën C-Elysée und Peugeot 301 (jeweils 71-75-54-33), die auf der Plattform des Peugeot 208 basieren, sowie um den chinesisch-britischen MG3 mit der Bewertung 69-71-59-38. Dass die Chinesen aber auch – mit europäischem Know-how – für überragende Ergebnisse gut sind, haben sie 2013 mit dem Qoros 3 bewiesen. Detail-Infos zum aktuellen Crashtest finden sich auf der ÖAMTC-Website. ● Jetzt noch News in aller Kürze: Den International Engine of the Year Award heimsten heuer wieder Serien-Sieger wie Ford und Volkswagen ein. Sowohl der 1.0 EcoBoost als auch der 1.4 TSI Twincharger wurden neuerlich prämiert. ● Und nochmals Ford, wo es schon Tradition ist, Modell-Neuheiten sehr früh anzukündigen. Mit dem Edge verspricht man ein „technisch anspruchsvolles“ großes SUV. Noch größer ist nur der Zeitraum bis zum Österreich-Debüt: Ende 2015! ● Für den Peugeot 108 hat der Importeur heute die Start-Preise verraten: Los geht’s bei 8.990 Euro. Das höherwertige Modell TOP! mit Stoff-Verdeck wechselt ab 12.590 Euro den Besitzer. Bestellen kann man ab Mitte Juli, die Markt-Einführung ist für Anfang September geplant. ● Und schließlich Seat, wo man ja fast täglich Neues erfährt: Diesmal geht’s um den kleinen Kombi Ibiza ST, der als Jubiläums-Modell „30 Edition“ samt Klima und CD-MP3-Radio bereits um 10.089 Euro offeriert wird – womit er um nur 99 Euro mehr kostet als die Hatchback-Versionen. Wichtig: Die Aktion für den Ibiza ST gilt lediglich bis Ende August.

ford_tourneo_courier_euro_ncap „Grundsätzlich sitzt man im Tourneo Courier sehr sicher“, betont Max Lang. Nur beim Heck-Aufprall zeigten sich auch beim Ford erhöhte Belastungs-Werte – der dafür bei der Fußgänger-Sicherheit ein gutes Ergebnis erzielt hat (Foto: Euro NCAP)

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FACELIFT FÜR 508 / LEON-ALLROUNDER

(24.6.2014) Das PEUGEOT-Flaggschiff 508 wird ab 18. September bei den Händlern in neuem Glanz erstrahlen. Ins Auge stechen beim rundum überarbeiten Modell vor allem die nobel wirkende Frontpartie – dank der dezent gestalteten Leuchten-Einheit in LED- Technik und dem aparten Kühlergrill-Design im künftigen Markenlook – sowie ein besser aufgeräumtes Cockpit mit noch wenigeren Tasten, deren Funktionen nun über einen 7-Zoll-Touchscreen abgerufen werden. Außerdem sind beim großen Franzosen neuerdings eine Rückfahr-Kamera und ein Toter-Winkel-Warnsystem verfügbar. Motorisch tut sich ebenfalls was: Der Euro-5-Benziner 1.6 THP 156 wird durch das Euro-6-Aggregat 1.6 THP 165 mit Start-Stopp-System ersetzt, wodurch sich der CO2-Normwert mit 6G-Schaltung von 144 auf 131 g/km reduziert. Zur Wahl steht überdies die neue 6G-Automatik EAT6. Weiters werden alle Diesel-Triebwerke im renovierten 508 als BlueHDi angeboten. Dabei stellt der 2.0 BlueHDi 150 mit 6G-Schaltung laut Hersteller in dieser Klasse den Sparmeister dar, weil er im Norm-Zyklus nur 105 g CO2/km emittiert. Einen Top-Wert erzielt auch der neue 2.0 BlueHDi 180, der sich bei der Limousine mit EAT6 auf den genormten CO2-Ausstoß von 111 g/km beschränkt. Worauf sich Peugeot bei den Preisen beschränkt, ist dagegen noch nicht bekannt. ● Bei FORD kommt endlich der urig gestylte EcoSport in die Gänge, den sich schon vor fast einem Jahr zehn heimische Kunden als Limited Edition sichern konnten. Jetzt startet quasi der echte Vorverkauf des ab Oktober lieferbaren Kompakt-SUV, das zum Einheits-Preis von 21.900 Euro ab sofort bestellbar ist. ● SEAT holt zum nächsten Rundum-Schlag mit seiner – nach dem Ibiza – erfolgreichsten Modell-Reihe aus: Der auf dem Kombi ST basierende „Allrad-Allrounder“ Leon X-Perience könnte aufgrund seiner Vielseitigkeit sogar dem neuen Skoda Octavia Scout Käufer abspenstig machen. Wie sich der Absatz der beiden Newcomer entwickelt, wird man bald sehen: Die Markt-Einführung des Spaniers ist für Oktober geplant, jene des Tschechen bereits für September.

seat_leon_st_x-perience „Fahrspaß auf allen Wegen“ verspricht Seat für den universell einsetzbaren Leon X-Perience – dank Allrad-Antrieb und All-Road-Ausrüstung samt hochwertigem Interieur. Das Leistungsspektrum der wählbaren TDI- und TSI-Motoren erstreckt sich von 110 bis 184 PS (Fotos: Seat)

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Kompakter Allrounder mit feiner Lifestyle-Dosis

Crossover nennt Peugeot den kompakten 2008. Kein Lückenbüßer im dichten SUV- Dschungel, sondern ein Lifestyle-Auto mit unverhofften Allround-Eigenschaften. Es bietet ausreichend Platz, ist wendig in der Stadt und fahrsicher auf Überland-Strecken. Dabei kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Sogar mit einem Dreizylinder-Benziner, der nur 82 PS leistet, aber einfach gut am Gas hängt. Es kommt eben auf die Ansprüche an.

peugeot_2008 Man kann nicht alles haben im Leben, sich aber um knapp 20.000 Euro ein „vernünftiges Spaß-Auto“ gönnen. Das muss kein Widerspruch sein, wie der kompakte, seit einem Jahr erhältliche und auch erfolgreiche Peugeot 2008 zu beweisen vermag. Ein sympathisch designtes, auf dem 208 basierendes SUVerl, das sich mit Front-Antrieb und stadttauglichen Dimensionen bescheidet. Weniger bescheiden gibt sich der 2008 in Sachen Sicherheit, nachdem er beim Crash-Test durch Euro NCAP ein herzeigbares Fünf-Sterne-Ergebnis erzielt hat.

Datenblatt
Motor 12V-Dreizyl.-Benziner, 1.199 ccm, Euro 5
Leistung 60 kW/82 PS bei 5.750/min
Drehmoment 118 Nm bei 2.750/min
Spitze 169 km/h
Testverbrauch 6,9 l ROZ 95/100 km
Normverbrauch 4,9 l ROZ 95/100 km
CO2 114 g/km
L/B/H 4.159/1.739/1.556 mm
Leergewicht 1.135 kg
Gesamtgewicht 1.582 kg
Preis € 19.440,- inkl. 5% NoVA und 20% MwSt., Top-Ausstattung „Allure“
Stand: Juni 2014

Auto-Kaufberatung.at stand ein Modell in wohnlicher Allure-Ausstattung zur Verfügung, die bei der Material-Wahl viel Liebe zum Detail erkennen lässt. Ebenfalls positiv überrascht hat die großzügige Längs-Verstellung der gut konturierten Vorder-Sitze, wodurch groß gewachsene Fahrer und Beifahrer eine angenehme Sitz-Position einnehmen können. Die ist zwar relativ hoch, was aber dank adäquater Kopf-Freiheit nicht als Nachteil empfunden wird.

Als sehr funktionell erweist sich der konventionelle, jedoch ebenso kurze wie griffige Handbrems-Hebel, zumal die praktische Ablage in der Mittel-Konsole dadurch noch besser genutzt werden kann. Wieso, fragt man sich, gibt es so eine Lösung nicht öfter?

Der 82 PS starke Saugbenziner ist kein Drehmoment-Gigant, gefällt aber durch spontane, saubere Gasannahme, die vom typischen Röhren des Dreizylinders begleitet wird. Wer sich mit Sprint-Vermögen und Akustik nicht anfreunden kann, dem stehen im 2008er Programm sowohl ein kräftigerer Vierzylinder-Benziner als auch Diesel-Motoren (nur diese sind mit einem Start-Stopp-System kombiniert) zur Wahl.

Zum Mitschwimmen im Verkehr gehen die Fahrleistungen des 1,2-Liter-Dreizylinders aber mehr als in Ordnung. Auch dank der günstigen Übersetzung des Fünfgang-Getriebes. Flottes Durchschalten ist zwar nicht seine Domäne, dafür rasten die Gänge geradezu bombenfest ein. Im Gegensatz dazu könnte der R-Gang jedoch eine wirksamere Sperre vertragen.

Kleiner Peugeot, aber oho: Fahrdynamisch macht er froh!

peugeot_2008_grip_control Einen dicken Pluspunkt hat sich die Lenkung verdient: Zum einen funktioniert sie im Stand überaus leichtgängig, was das Manövrieren deutlich erleichtert, zum anderen verlangt sie mit wachsendem Tempo mehr Nachdruck und agiert dabei äußerst präzise. Natürlich mit ein Grund, dass das Handling des 2008er zu begeistern weiß. Zumal das Fahrwerk mit diesem Level durchaus mithalten kann: Flotte Autobahn-Kurven durchzieht der Fronttriebler derartig spurtreu, dass ihn selbst grobe Bodenwellen nicht aus der Ruhe bringen.

Mit seiner fein ansprechenden, „schluckfreudigen“ Federung könnte der hochbeinige Peugeot auch noch in dieser Disziplin punkten. Könnte. Doch dieses Verhalten kehrt sich in „stoßfreudig“ um, sobald seine Zuladung ausgereizt wird. Hier würde also etwas Feinschliff nicht schaden. Trotzdem: Mit dem 2008 ist den Franzosen ein rundum gutes Auto gelungen. Und ist man nur zu zweit und mit leichtem Gepäck unterwegs, klappt es auch mit dem Langstrecken-Komfort.

Wer an dieser Stelle den gewohnten Kommentar unseres Senior-Testers vermisst, wird dafür in der nachstehenden Foto-Galerie fündig. Dort hat er sich mit einigen Bemerkungen wieder „verewigt“.

Website des Importeurs: www.peugeot.at

Veröffentlicht unter 2008 1.2 VTi 82 Allure, Fahrberichte, Peugeot | Kommentare deaktiviert

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RARITÄT: ECHTE OLDTIMER-WERKSTATT

(12.6.2014) Man findet sie genauso selten wie ein vierblättriges Kleeblatt: Wirkliche Oldtimer-Experten, Mechaniker von altem Schrot und Korn, die einem mit Liebe gepflegten Veteran nicht mit einem Diagnosegerät aufs edle Blech rücken wollen, um sich auf eine vermeintliche Fehlersuche zu begeben. Leider stehen diese wenigen Oldie-Spezialisten aber entweder vor der Pension oder sind auf Monate ausgebucht – wem also soll man sein angejahrtes Gefährt auf Dauer anvertrauen? Zumindest im Osten Österreichs gibt es jetzt einen Lichtblick: Wiesenthal Bergstaller hat heuer, 40 Jahre nach Betriebs-Gründung, am Standort in 1040 Wien eine eigene Oldtimer-Werkstatt für alle Marken eröffnet. Freilich: Unter den Wiesenthal-Betrieben galt Bergstaller für Mercedes-Besitzer schon bisher als Oldie-Spezialist. Auch Auto-Kaufberatung.at hat diesbezüglich die Bergstaller-Dienste vor Jahren einmal in Anspruch genommen. So richtig übergesprungen ist der Funke damals allerdings nicht. Das könnte künftig anders werden, weil mit Andreas Mandl-Langhals nun ein renommierter Oldtimer-Profi und -Sachverständiger als Werkstätten-Meister verantwortlich zeichnet. Ihm zur Seite steht als erfahrener Techniker Wilhelm Hofer, der bei Bergstaller seit Anbeginn tätig ist. ● Über ein Team mit herausragenden Qualifikationen dürfte auch das Autohaus Prem verfügen. Schließlich wurde der oststeirische Betrieb heuer gemeinsam mit 43 anderen Händlern aus 32 Ländern Europas mit dem Ichiban-Award prämiert, der höchsten TOYOTA-Auszeichnung in Sachen Kunden-Betreuung. Damit hat die Firma Prem, die im Verkauf und Werkstatt-Bereich mit Top-Bewertungen glänzt, auch den Status als bester Toyota-Händler Österreichs erworben. Insgesamt wurden diesmal europaweit 2.300 Toyota-Partner überprüft, wobei die Kunden-Zufriedenheit neuerlich gestiegen ist – im Verkauf um 47,5% (Vorjahr 43%) und im After Sales-Bereich um 40% (34%). ● Bei SKODA erweitert man die Monte Carlo-Familie sowohl beim kleinen Citigo (siehe dazu Preise + Ausstattung) als auch beim Kompakt-SUV Yeti, von dem vorerst nur die Preis-Liste verlinkt werden kann. Die Serien-Ausrüstung des Yeti MC basiert auf der Linie Ambition und sticht durch ihren schwarzen Lifestyle-Look hervor, der die 17-Zoll-Alus, den Heck-Diffusor, die Spiegel und das Dach umfasst. Zur Wahl stehen fünf Lackierungen. Im Interieur finden sich Sport-Sitze im Monte Carlo-Design, Sport-Lenkrad, Edelstahl-Pedale und Dekor-Leisten in Carbon-Imitat. Übrigens: Yeti-Käufer, die mit einem Modell zuvor eine Probe-Fahrt machen und bis Ende August ihren Neuwagen erwerben, erhalten einen 500-Euro-Bonus.

toyota_ichiban_2014 Gratulation zum Ichiban 2014 (v.l.): Karl Schlicht (Toyota Motor Europe, Executive Vice-President, Sales & Marketing, Product Management und After Sales), Roman und Gerhard Prem, Didier Leroy (TME, President & CEO) sowie Österreichs Importeur-Boss Dr. Friedrich Frey

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