Ab 24./25.11. im Test: SUV mit Kleinwagen-Durst

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WIE STARK IST AUTO-KAUFBERATUNG?

(17.11.2014) Ein bisserl Werbung in eigener Sache wird zwischendurch auch mal erlaubt sein. Denn wenn’s darum geht, die Präsenz illustrierter Artikel über die allerwichtigsten Stichworte Auto und Senioren zu googeln, dann ist „Österreichs Auto-Portal für alle Junggebliebenen“ besonders dick da. Um konkret zu werden: Dicker als alle anderen Online-Medien – wie hier anschaulich dar- gestellt wird. Ohne Tricks und doppelten Boden. Ohne zeitliche oder regionale Einschränkung. Ohne Suchmaschinen-Optimierung. Ohne Marketing-Unterstützung. Ohne einen Cent Investition. Einfach so. „Nur“ dank der Akzeptanz unserer Leserinnen und Leser, pardon, Visitors. ● Eine hohe Akzeptanz könnte auch die Cockpit-Halterung für Smartphones von EasyMount erfahren – sofern sie so felsenfest hält wie beworben, nämlich ohne Kleben, Bohren und Saugnapf. Vor allem eine Saugnapf-Halterung werde bisher zur Navigation im Auto mit dem Smartphone benutzt, heißt es. Doch durch deren Montage an der Frontscheibe sei das Sichtfeld des Fahrers eingeschränkt. Auch die rahmenlose EasyMount-Befestigung lässt sich ohne Werkzeug montieren. Hier wird die Halterung aber einfach in einen Cockpit-Spalt geschoben. Das Smartphone wiederum wird durch das Einlegen einer dünnen Metall-Platte, die per Magnet hält, hinter dem Akku-Deckel oder im TPU-Cover befestigt. Schaden soll das Smartphone dabei keinen nehmen, weil den Herstellern zufolge keine magnetischen Speicher-Medien verbaut sind.

cockpit-halterung_fuer_smartphones Nach dem gleichen Prinzip wie hier funktioniert auch die Air-Halterung, die am Lüftungs-Gitter des Cockpits befestigt wird. Je nach Version bewegen sich die Preise zwischen rund 27 und 29 Euro (Foto: EasyMount)

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thomas_obendrauf PERSONELLES Nr. 50 Laut Mitteilung vom 14. November 2014 bildet Mag. Thomas Obendrauf (44) gemeinsam mit Dr. Alexander Martinowsky ab sofort den Vorstand der Wiesenthal-Gruppe, wo er den kaufmännischen Bereich übernimmt.

Obendrauf fungierte zuletzt als Finanz-Vorstand der AT&S, wo er zuvor während eines 5-jährigen Aufenthalts in China für den Aufbau eines Produktionswerks verantwortlich zeichnete. Der gebürtige Grazer absolvierte ein Studium an der WU Wien, ist geprüfter Steuerberater und zugelassener amerikanischer Wirtschafts-Prüfer (CPA). Zudem verfügt er über einen Executive MBA der University of Chicago.

„Durch seine exzellente Fachkenntnis in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzen, Controlling, IT sowie Legal und Compliance“, betont Martinowsky „ist Herr Magister Obendrauf eine ideale Besetzung für die Position des Finanz-Vorstands.“

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10.000 € STRAFE? / HÄNDLER-REAKTION

(13.11.2014) Grau-Zone DASHCAM. Die an der Frontscheibe montierte Minikamera, mit der man das Geschehen vor dem Fahrzeug aufzeichnen kann, „erfreut“ sich in unserem Land einer echt österreichischen Lösung. Diese ist derart gefürchtet, dass im Internet davor besonders gewarnt wird, wie auf dem Rollei-Blog zu erfahren: In Österreich muss man (…) aufpassen. Hier ist der Einsatz von Dashcams verboten und mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro belegt. Zur „Ö-Lösung“ wird der Umgang mit Dashcams freilich erst dadurch, „dass sie zwar nicht verboten sind, ausdrücklich genehmigt wurden sie jedoch nie“, erklärt ÖAMTC-Chefjurist Mag. Martin Hoffer. Alles klar? Natürlich nicht! Deshalb auf der ÖAMTC-Website informieren, was definitiv erlaubt ist und was nicht. Wie es rechtlich in anderen Ländern Europas ausschaut, findet sich auch im Fototext oben. Und auf Russlands Straßen? Da regiert ohnehin der helle Wahnsinn! ● Freilich wird bei solchen Themen (durchaus zu Recht) auch mit der Datenschutz-Keule gedroht. Umso mehr jubelt man bei VOLKSWAGEN über den neuen Polo Connect, der mit einer DI-Box ausgerüstet ist, die in Echtzeit Daten auslesen kann und dank der man sich z.B. das Führen eines Fahrtenbuchs erspart. O-Ton VW: „Was alle gerne hätten, die DI-Box hat’s – den weltweit höchsten zertifizierten Datenschutz.“ Der Polo-Alleswisser ist übrigens bereits lieferbar. Preis: ab 14.990 Euro. Als Nachrüst-Lösung für bis zu acht Jahre alte VW-Modelle soll die DI-Box, die AMV Networks herstellt, etwa ab Herbst 2015 erhältlich sein. ● Bodenständiger (im wahrsten Wortsinn) ist dagegen jene LAND ROVER-Innovation, mit der die Modell-Jahrgänge 2015 von Range Rover und Range Rover Sport glänzen: Beide Baureihen haben künftig All-Terrain Progress Control an Bord, mit dem man ein Tempo wählen kann, das im Gelände konstant gehalten wird. Dabei werden alle Systeme und Einstellungen des Fahrzeugs automatisch überwacht und geregelt, wodurch optimale Traktion gewährleistet sein soll. Optional wird überdies ein Head-up-Display verfügbar sein. Außerdem wurden die V6-Diesel optimiert: Der TDV6 mit 258 PS benötigt im Norm-Mix nun 6,9 l/100 km, was einer Reduktion von 8,5% (RR) bzw. 5,7% (RR Sport) entspricht. Der SDV6 mit bisher 292 PS und max. 600 Nm erfährt sogar eine Leistungs- und Drehmoment-Steigerung auf 306 PS und max. 700 Nm. Trotzdem sinkt der Norm-Verbrauch um 7% auf 7,0 l/100 km. Die Preise starten für den RR Sport TDV6 S bei 68.700 Euro, für den SDV6 SE bei 82.200 Euro und für den RR TDV6 HSE bei 105.400 Euro. Dazu ein Hinweis: Die neuen Daten und Infos sind auf der Importeur-Website noch nicht abrufbar (heutiger Stand). ● „Abrufen“ konnte Auto-Kaufberatung.at dafür das Feedback dreier MAZDA-Händler, die uns schildern, wie sehr der vom TÜV so gelobte Mazda2 als Gebraucht-Wagen gefragt sei. Ein Tiroler Vertrags-Partner (der namentlich nicht erwähnt werden will) versicherte: Kein Mazda2 steht bei uns länger als zehn Tage auf dem Hof! Eine Drehung, die Markus Meisinger aus Völs zumindest teilweise bestätigen kann: Für Autos, die älter als vier Jahre sind, durchaus. Für junge Autos leider nicht. Ähnlich dürfte es sich im „Mazda-Landl“ (Region Schladming-Dachstein) verhalten, wo bestimmte Zweier-Jahrgänge offenbar das Straßenbild beherrschen. Dazu Anton Landl aus Gröbming: Auch ich habe bereits eine Liste mit vorgemerkten Interessenten für einen gebrauchten 2er und bin daher (vorwiegend bei Fremdhändlern) ständig am Suchen nach preiswerten Modellen für den Zukauf. Speziell die im Herbst 2007 eingeführte Serie DE ist sehr gefragt. Dieses Modell hat ein zeitlos attraktives Design, ist absolut problemlos und sehr günstig in der Erhaltung. Verkauft wurde hauptsächlich die Version mit 75 PS. Übrigens: Der neue Mazda2 kommt im Februar 2015 auf den heimischen Markt – zu Preisen ab zirka 12.500 (Benziner) bzw. 17.600 Euro.

smart_fortwo_und_forfour Es ist soweit: Am 21. November steht die neue smart-Generation als Zwei- wie auch Viersitzer bei Österreichs Händlern. Die Dreizylinder-Benziner leisten wahlweise 60, 71 oder 90 PS. Wobei das Heckmotor-Konzept erstmals auch im forfour-Modell zum Einsatz kommt (Foto: smart)

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TÜV: MAZDA2 GÜNSTIG & VERLÄSSLICH

(9.11.2014) Die Sieger heißen MERCEDES, MAZDA und (dreimal!) PORSCHE. Enttarnt wurden sie durch den jüngsten TÜV-Report, der in Kooperation mit Auto Bild jetzt erstellt worden ist. Darin finden sich nicht allein die Gewinner & Verlierer, sondern alle Modelle, deren Mängelarmut oder -häufigkeit ermittelt wurde. Der Trend hat sich kaum verändert: Je jünger die Autos, desto eher glänzen die deutschen Nobel-Marken, je älter sie sind, desto öfter taucht weit vorne auch TOYOTA auf. Als günstiges, ärgerfreies Fahrzeug aus erster Hand empfiehlt sich einmal mehr der Mazda2. Auch deshalb, weil das aktuelle Modell vom Nachfolger bald in Pension geschickt wird. ● Eine 61-köpfige Jury zeichnete heuer für den traditionellen Automobil-Preis des ARBÖ verantwortlich: In der Kategorie „Start“ gewann der Citröen Cactus, den „Medium“-Sieg errang der BMW i3, und im „Premium“-Feld setzte sich der Porsche Macan durch. Der Umwelt-Preis wurde an den Hyundai ix35 FCEV verliehen und der erstmals vergebene Sicherheits-Preis dem schon mehrmals prämierten Audi virtual cockpit zuerkannt. ● Apropos AUDI: Mit dem Editions-Modell A7 Sportback competition wird der 25. Geburtstag der TDI-Technologie gefeiert. Die noble Coupé-Limousine wird von einer leicht geschärften Version des 3.0 TDI BiTurbo clean diesel – inklusive 8G tiptronic – beflügelt, die 326 PS leistet. Ab 1.400 U/min stehen maximal 650 Nm und bei Vollgas über eine Boost-Funktion kurzzeitig sogar 346 PS parat. Exterieur- und Sport-Paket in dynamischer S-line-Garderobe samt adäquatem Edel-Interieur gehören zum Serien-Umfang. Der Spezial-A7 kostet aber auch die Kleinigkeit von mindestens 82.680 Euro. Etwas günstiger offeriert werden A6 bzw. A6 Avant competition, wo dieselbe Diesel-Power samt S-line-Sport-Paket sowie üppiger Ausstattung und ebenso üppigem Raum-Angebot mit einer Konto-Erleichterung von mindestens 76.060 Euro verbunden ist. Eine Rundum-Überarbeitung hat hingegen Audis Kompakt-SUV Q3 erfahren, dessen Grund-Preis 32.710 Euro beträgt. Die Preise des ebenfalls erneuerten RS Q3 starten bei 68.730 Euro – inklusive künftig serienmäßiger LED-Scheinwerfer.

audi_a7_sportback_und_q3 Mit der Auslieferung des Sonder-Modells A7 Sportback 3.0 TDI competition will Audi im Frühjahr 2015 beginnen. Das Markt-Debüt des erneuerten Q3 ist – wie im Bild ersichtlich – für Februar geplant. Jenes des RS Q3 soll auch noch im ersten Quartal 2015 erfolgen (Fotos: Audi)

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NEUE CRASH-ORGIE / ATTRAGE IST DA!

(5.11.2014) Und wieder mal flogen bei Euro NCAP die Fetzen, besser gesagt: die Blech- und Plastikteile von sechs Kandidaten, die einem Crash-Test unterzogen wurden. Vier davon kassierten jeweils maximal mögliche fünf Sterne – nämlich der BMW 2er Active Tourer und der Nissan Pulsar (gemeinsam mit X-Trail und Qashqai dieses Jahr bereits der dritte 5-Sterne-Nissan) sowie der Skoda Fabia, der von EuroNCAP als Kleinst- statt Kleinwagen bezeichnet wird, weil die Prüfer hier nicht unterscheiden. (Wie groß der neue Fabia wirklich ist, haben wir ja kürzlich am Beispiel des Fabia Combi erhoben.) Der Vierte im 5-Sternen-Bunde ist der Tesla Model S. Von drei auf vier Sterne verbessert hat sich im zweiten Anlauf der Renault Mégane. Womit die Franzosen, die eine Nachbesserung versprachen, Wort gehalten haben. Vielleicht gelingt dies auch den Japanern beim Suzuki Celerio, der sich als einziger der jüngsten Prüflinge mit bedenklichen drei Sternen bescheiden muss. Wie all diese Probanden (außer der „Nachzipfler“ Mégane) von ÖAMTC-Cheftechniker Dr. Max Lang im Detail beurteilt werden, erfährt man auf der Website des Clubs. ● Zu einer interessanten Erkenntnis in Sachen Sicherheit kamen auch die Unfall-Forscher von MERCEDES: Da die aufgefrischte B-Klasse serienmäßig über das Abstandswarn-System Collision Prevention Assist PLUS verfügt, erwartet man, dass die Zahl schwerer Auffahr-Unfälle gegenüber Fahrzeugen ohne adäquates System um bis zu 30% gesenkt werden kann. Erstellt wurde diese Prognose, indem man amtliche Zahlen zur Wirksamkeit des in der B-Klasse bislang serienmäßigen Abstands-Warners ohne (Distronic) PLUS ausgewertet und digitale Unfall-Daten simuliert hat. ● Keiner „Simulation“ bedarf mehr der neue MITSUBISHI Attrage, über den wir bereits vor fünf Wochen berichteten – und der mittlerweile lieferbar ist. Beim Attrage handelt es sich um eine höherwertige, 4,25 m lange Stufenheck-Version des kürzeren Space Star. Gegenüber diesem glänzt die Limousine mit einem laut Hersteller 450 Liter großen Gepäck-Abteil. Soll heißen: So viel Laderaum steht auch dann zur Verfügung, wenn alle Sitzplätze besetzt sind, während die variable Kurzheck-Version in diesem Fall nur 235 Liter bietet (mit umgeklappten Fond-Lehnen bis zu 912 Liter). Im Gegensatz zum Space Star, der sowohl mit einem 71 als auch 80 PS starken Dreizylinder-Benziner angeboten wird, gibt es den Attrage ausschließlich mit 80 PS. Und das ist gut so. Denn mit einer oder maximal zwei Personen an Bord zeigt sich der Motor noch quirlig, voll beladen jedoch wird der kleine Mitsubishi auf Steigungen fast zum Verkehrs-Hindernis. Jedenfalls sind das unsere Erfahrungen mit einem 80-PS-Space Star, über den hier bald ein umfassender Test veröffentlicht wird. Was uns hingegen positiv überrascht hat, sind die Langstrecken-Qualitäten der unscheinbar wirkenden Vorder-Sitze: Ein Kleinst-Wagen, aus dem man sogar als 1,95-m-Fahrer nach mehrstündiger Reise ohne die geringste Verspannung aussteigt, hat einen gewissen Seltenheitswert.

mitsubishi_attrage Kein Hightech-Gefährt, aber ein Wägelchen mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis und niedrigen Unterhalts-Kosten – der Mitsubishi Attrage. Die wichtigsten Infos zum asiatischen Neuling finden sich auf der Website des Importeurs (Fotos: Mitsubishi)

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Jagdfieber: Wann er’s nur aushalt, der Scout …

Gelungen! Skodas zweite Scout-Generation stellt die erste glatt in den Schatten. Trotzdem könnte es ihr schwer fallen, die Octavia-Position als Österreichs meistverkaufter Allrad-Kombi auch in Zukunft zu stärken. Grund: „Stiefmutter“ VW schickt fesche Scout-Jäger wie den Seat Leon X-Perience und den Golf Alltrack ins Rennen. Womit der Konzern eine kleine, aber feine Markt-Lücke erschließt: jene der preiswerten Offroad-Kombis.

skoda_octavia_scout Fast könnte man meinen, in der Preisklasse so zwischen 30.000 und 40.000 Euro dreht sich heute alles ums aufstrebende Kompakt-SUV – und der klassische Kombi ist der Wurschtel. Ist er in gewisser Hinsicht auch. Denn auch den Kombi „kann kaner derschlagen“, um hier Heinz Conrads’ liebstes Wienerlied zu bemühen. Ganz egal, bei welcher Modellreihe mit alternativem Limousinen-Pendant: Gegenüber dem Kombi zieht das Stufenheck (bzw. die Fließheck-Limo mit großer Heck-Klappe) in aller Regel den Kürzeren, führt oftmals nur ein Mauerblümchen-Dasein, selbst wenn es noch so elegant geraten ist.

Was liegt angesichts eines solchen Kaufverhaltens also näher, als in besagter Preisklasse einen Kombi zu kombinieren? Und zwar mit den Fahrwerks-Qualitäten eines Allrad-SUV, um damit quasi zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Eine Markt-Lücke, die augenscheinlich nur der VW-Konzern wirklich bedient – zum einen mit dem Skoda Octavia Combi Scout 4×4, der in seiner zweiten Auflage seit Anfang September ausgeliefert wird, und zum anderen durch den Newcomer Seat Leon ST 4Drive X-Perience, der am 17. Oktober sein Markt-Debüt hatte.

Wobei der Dritte im Bunde schon in den Startlöchern steht: Voraussichtlich Anfang 2015 wird erstmals auch ein VW Golf Alltrack offeriert. Sozusagen in Gefolgschaft der nächsten Alltrack-Version des neuen Passat, die preislich freilich etwas höher angesiedelt sein wird. Ungefähr auf dem Level des höher gelegten Audi A4 Avant, der ja gemeinsam mit dem A6 Avant als allroad quattro die Premium-Abteilung der Offroad-tauglichen Kombis im VW-Konzern repräsentiert.

Und was hat der Mitbewerb in dieser Hinsicht zu bieten? In der eingangs erwähnten Preisklasse wenig bis gar nichts. Und wenn, dann Modelle die den Markt zumeist in homöopathischen Dosen durchsetzen. Treffendes Beispiel: Allrad-Pionier Subaru, der vom Kombi namens Outback in den ersten drei Quartalen dieses Jahres gerade mal 42 Stück verkauft hat (Quelle: Statistik Austria).

Ad hoc fällt uns außerdem der Opel Insignia Country Tourer ein, der aber ebenso wie der Passat Alltrack bereits in einer höheren Liga spielt. Erst recht natürlich Volvos AWD-Versionen der Baureihen XC60 und XC70. Ansonsten kommt uns noch Peugeots Diesel-Hybrid 508 RXH mit wählbarer 4×4-Hilfe in den Sinn, der eine Art Sonder-Stellung einnimmt.

Wurde bei dieser Auflistung irgendein Kombi nicht berücksichtigt, mit dem man sich ins mittelschwere Gelände wagen kann, bitten wir um Nachsicht. Ein direkter Scout-Konkurrent dürfte uns aber kaum entgangen sein.

Hot News: Den Octavia gibt’s demnächst auch als „normale“ Allrad-Limousine

skoda_octavia_scout_sebastian_scheibl Keinesfalls vorenthalten wollen wir freilich jene Info zum Octavia, die uns erst vor wenigen Stunden erreichte: Demnach wird außer dem Combi bald auch die Limousine mit 4×4-Antrieb angeboten. Zwar nicht als geländegängige Scout-, aber immerhin als „zivile“ Allrad-Variante. Nach Auskunft von Skoda-Presseleiter Sebastian Scheibl, MSc, dürfte die 4×4-Limo in drei bis vier Wochen (also gegen Ende November 2014) bestellbar sein. Mit der Auslieferung rechnet man ab Ende Jänner bzw. Anfang Februar 2015.

Welche Meriten den Octavia Scout auszeichnen, haben wir im Grunde schon durch den 1.8 TSI Green tec DSG 4×4 er-fahren. Die Erkenntnisse aus der damaligen Probefahrt lassen sich zumindest onroad fast eins zu eins auf den Scout übertragen – trotz dessen auf 171 mm gewachsener Boden-Freiheit. Aber freilich nur fast! Denn diesmal sorgte nicht der 180-PS-Benziner für eine lustvolle Spritztour, sondern der Zweiliter-TDI mit 184 PS, der bisher dem sportlichen Octavia RS vorbehalten war.

Die Krux für das frontgetriebene Sport-Modell: Mit Allrad-Antrieb verleiht der bullige Selbstzünder dem Octavia noch größere Flügel. So erledigt der Scout den Sprint auf 100 km/h in 7,8 Sekunden, wofür der RS Combi 8,3 Sekunden benötigt. Beides sind Werks-Angaben, die sich jeweils auf die Sechsgang-DSG-Ausführung beziehen. Erklärung: Die leistungsstärksten Scout-Modelle haben ausschließlich das Automatik-Getriebe an Bord.

Zum Drüberstreuen noch den Preis-Vergleich (dient gleichzeitig als Link zu allen technischen Daten sowie zur serienmäßigen und optionalen Ausstattung): Mit dem Top-Diesel unter der Haube kostet der RS Combi samt DSG 34.150 Euro (8% NoVA), für den ebenso motorisierten Scout müssen 35.900 Euro (9% NoVA) hingeblättert werden.

Erfreuliches Detail am Rande: Künftig bietet Skoda den Power-TDI auch für andere und damit günstigere Octavia-Modelle an. Der Reiz der Maschine liegt schließlich darin, dass sie Fahrspaß mit erträglichem Sprit-Konsum kombiniert: Je nach Karosse, Aerodynamik und Antrieb begnügt sich der 184-PS-Diesel im Norm-Mix mit 4,6 bis 5,1 l/100 km. Das gefahrene Scout-Exemplar trieben wir laut Bord-Computer zwar auf 8,8 Liter. Doch in Anbetracht einiger Beschleunigungstests und des auf kurvenreicher Strecke anfänglich gewählten Sport-Modus’ hatten wir sogar mit einem höheren Verbrauchs-Schnitt gerechnet.

Jedenfalls empfiehlt sich bei der Motor-Einstellung eindeutig der Normal-Modus. Zum einen erfolgen die DSG-Schaltvorgänge dabei ebenso sanft wie punktgenau. Zum anderen entfaltet das Triebwerk seine Kraft derartig souverän und verzögerungsfrei, dass sich der Wechsel in den hochtourigen Sport-Modus im Grunde verbietet. Der macht bestenfalls dann Sinn, wenn man Serpentinen unbedingt im Rallye-Stil erklimmen will.

Ganz anders verhält es sich bei der Lenkung, die wir ja schon im zuvor erprobten Allrad-Octavia TSI in Normal-Modus nicht wirklich als ausgewogen empfanden. Beim Ansteuern einer Ideallinie wirkt sie zu indifferent und nimmt einem die Lust, das Potenzial des hervorragenden Fahrwerks auszukosten. Kaum nutzt man jedoch den Sport-Modus, lässt sich der Scout wunderbar zielgenau einlenken. Selten, dass sich zwei Modi voneinander so klar unterscheiden. Ein dritter Modus als „Übergang“ steht allerdings auch nicht zur Wahl (siehe unten Foto-Galerie).

Bemerkenswert, wenngleich schon erwähnt, ist die Fahrsicherheit des Octavia Scout. Die gegenüber den Standard-Modellen mit Front- und Allrad-Antrieb um 31 mm größere Boden-Freiheit sorgt auf unwegsamem Terrain zwar für den erwünschten Effekt, wird auf Asphalt aber selbst in flott durcheilten Kurven nicht unangenehm registriert. Möglich, dass man im direkten Vergleich etwas mehr Seiten-Neigung oder minimale Einbußen beim Federungs-Komfort verspürt. Aber nachdem man dies nur vermuten kann, gebührt den Technikern für die Fahrwerks-Adaption ein ganz dickes Lob.

Trotz allem hat Auto-Kaufberatung.at hinterfragt, wie Skoda mit der neuen Konkurrenz umgeht, die dem Octavia Scout unterm eigenen Konzerndach erwächst. Wir sprachen darüber mit Sebastian Scheibl (28), der im heurigen Frühjahr die Marken-Kommunikation übernahm.

„Skoda setzt auch beim Scout auf die zahlreichen Octavia-Stammkunden“

seat_leon_x-perience Auto-Kaufberatung.at: Zahlt es sich aus, ins Scout-Programm auch den 180-PS-Benziner aufzunehmen? Da ist doch ein Anteil von kaum mehr als einem Prozent zu erwarten – oder?
Sebastian Scheibl: Beim normalen Octavia haben wir 1,7 Prozent im Mix. Wobei man dazusagen muss, dass der Scout eigentlich die Sperrspitze unserer Octavia-4×4-Baureihe ist und damit schon einen gewissen Premium-Anspruch erhebt. Das heißt, es kann sein, dass beim Scout der Benziner-Anteil sogar etwas höher ausfällt.

AKB: Die Einführung des Scout …
Scheibl: … erfolgte zeitgleich mit der Allrad-Messe, die wir für den Marktstart genutzt haben. Das erste Kontingent des Scout wurde also bereits Anfang September ausgeliefert. Beim Händler bestellbar ist er hingegen schon seit Anfang Juli.

AKB: Und bestellt man heute, ist der Scout voraussichtlich wann lieferbar?
Scheibl: Mit der Lieferzeit sind wir wegen der großen Nachfrage mittlerweile im Februar 2015 angelangt. Das ist das einzige Manko, das wir haben. Wobei mir rund vier Monate noch relativ human erscheinen (lacht).

AKB: Jetzt aber widerfährt dem Scout durch den Seat Leon X-Perience im eigenen Konzern heftige Konkurrenz. Der Spanier ist zwar etwas kompakter als der Tscheche, doch bei Seat ist der Leon ebenso ein Zugpferd wie bei Skoda der Octavia. Glaubt man bei Skoda, mit einem nunmehr harten Mitbewerber das Verkaufsniveau des vorigen Scout beim neuen halten zu können?
Scheibl: Der Scout ist zu unserem Glück eine fixe Größe und ein gelerntes Modell und war eigentlich der Begründer der Offroad-Optik im Kompaktwagen-Segment.

AKB: Apropos „kompakt“: Mit der Einordnung des großen Octavia in die Kompakt-Klasse haben manche so ihre Probleme.
Scheibl: Der Octavia ist dort aber definitiv beheimatet, auch preislich.

AKB: Zurück zum Mitbewerb in den eigenen Reihen. Nach dem Leon X-Perience und dem kürzlich angekündigten VW Golf Alltrack ist auch vom neuen Passat mit einer entsprechenden Offroad-Variante zu rechnen. Der Scout wird dann konzernintern also gleich von drei Seiten bedrängt. Daher nochmals die Frage, ob Sie glauben, dass das neue Modell unter diesen Umständen den Verkaufserfolg des Vorgängers wiederholen kann?
Scheibl: Wir gehen davon aus, dass der Scout zirka elf Prozent vom gesamten Octavia-Verkauf ausmachen wird, bisher waren es auch immer so um die zehn Prozent. Und bis dato stehen die Verkaufszahlen gut, wir sind voll im Plan.

AKB: Anders gefragt: Der Mitbewerb im eigenen Haus soll das Geschäft im speziellen Segment der Allrad-Kombis beleben? Und alle sollen davon profitieren?
Scheibl: Genau. Immerhin greifen 29 Prozent der Octavia-Käufer zu einer 4×4-Version, also entweder zum konventionellen Combi mit Allrad oder zum Scout. Wobei der generelle Combi-Anteil beim Octavia 79 Prozent ausmacht. Damit ist der Octavia in Österreich der Pkw mit dem höchsten Allrad-Anteil.

AKB: Und Skoda hofft wirklich – ich muss da ein bisserl insistieren –, dass dies auch so bleibt? Trotz des Markt-Eintritts des Leon X-Perience? Zumal der kompakte Seat-Schönling ja sogar dem Golf bereits Kunden abspenstig macht.
Scheibl: Skoda setzt auch beim Scout auf die vielen Octavia-Stammkunden. (Anm. d. Red.: Bis inklusive September verzeichnet der Octavia heuer ein Zulassungs-Plus von 24,16%.) Zumal sich der Octavia fast schon als Marke in der Marke manifestiert hat. Bei ihm spricht man ja nicht mehr davon, dass man einen Skoda fährt, sondern eben einen Octavia. Dessen Stellenwert erkennt man auch an der hohen Nachfrage nach gehobenen Ausstattungs-Linien. Da macht sich das gute Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich bemerkbar. Der Anteil der Basis-Ausstattung ist dagegen ziemlich gering.

AKB: Wie sieht es denn bei den Tages-Zulassungen aus? Ist dieses Thema auch bei einem insgesamt rückläufigen Neuwagen-Markt – aktuell liegt er um 4,33% unter dem Vorjahres-Wert – immer noch eines, das bei Skoda an Bedeutung verliert?
Scheibl: Skoda selbst ist bei den Neuzulassungen ja im Plus und erzielte in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit sieben Prozent einen neuen Marktanteils-Rekord für diesen Zeitraum. Womit wir gleichzeitig den dritten Rang in der heimischen Zulassungs-Statistik belegen. Wir begreifen uns als Fairplayer und sehen Tages-Zulassungen nur punktuell als notwendig an – also wenn man zum Beispiel fürs Service Ersatz-Fahrzeuge benötigt.

AKB: Meine nächste Frage bezieht sich nämlich auf einen Eurer Erzrivalen, der durch Tages-Zulassungen und auch Diskont-Angebote manche seiner Modell-Reihen ordentlich pusht. Ich denke da etwa an den kurz vor der Ablöse stehenden Hyundai i20, der dem variantenreichen VW Polo in dessen Mitbewerber-Umfeld mittlerweile am nächsten kommt und den Skoda Fabia im Verkauf heuer sogar überholt hat, obwohl der i20 ohne Kombi-Version offeriert wird. Ist bei den VW-Konzern-Marken irgendwann eine Reaktion auf diese Hyundai-Strategie zu erwarten, oder will man solche Entwicklungen noch eine Zeit lang beobachten?
Scheibl: Wir beobachten das natürlich. Wobei es mir nicht zusteht, die Strategien von Konkurrenten zu kommentieren. Zum Thema i20 kann ich nur sagen, dass der neue Fabia in den Startlöchern steht …

AKB: … und der neue Hyundai i20 ebenso …
Scheibl: … natürlich auch der i20. Aber der neue Fabia wird in jeder Beziehung erwachsener, innovativer und individueller als sein Vorgänger und damit das vielfältige Skoda-Angebot in dieser Klasse – also gemeinsam mit Rapid und Rapid Spaceback – ganz massiv stärken. (Anm. d. Red.: Siehe dazu unseren „Vorgriff“ vom 1. Oktober. Der Fabia Kurzheck ist übrigens seit 27. Oktober bestellbar.)

Stand: Oktober 2014

Website des Importeurs: www.skoda.at

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SPRÜCHE Nr. 47 „SUV und Diesel-Modelle sind sogar als Gebraucht-Wagen Ladenhüter.“

Bei Recherchen entdeckt in einem Bericht der Tageszeitung Die Presse – aus dem Krisenjahr 2009! So rasch ändern sich die Zeiten.

mitsubishi_outlander Ein gegenüber heute praktisch diametral entgegengesetztes Kaufverhalten: Laut Experten-Meinung waren Diesel und SUV im Jahr der Verschrottungs-Prämie ein absolutes No-Go (Symbol-Foto: Auto-Kaufberatung.at)

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JAGUAR-LEGENDEN INTENSIV ERLEBEN

(20.10.2014) Noch einmal in die glanzvollste automobile Epoche der 1950er oder 1960er Jahre eintauchen und die faszinierendsten Sportwagen und Limousinen jener Zeit mit allen Sinnen genießen – wer will das nicht? Die Briten machen es möglich, indem sie die JAGUAR Heritage Driving Experience aus der Taufe gehoben haben und Freunden der traditionsreichen Marke nun die einzigartige Gelegenheit bieten, das Steuer historischer Jaguar-Modelle zu ergreifen. Aber nicht nur aus ein oder zwei Jahrzehnten. Das Aufgebot an Preziosen überbrückt eine Zeitspanne von mehr als 100 Jahren! Wobei auch der kaufmännische Aspekt nicht zu kurz kommt. Soll heißen: „Auf Wunsch“ kann man natürlich Vergleiche mit aktuellen Katzerln anstellen. Ebenso nobel wie die wertvollen Oldtimer ist der Ort ihres Einsatzes, das 81 Hektar große Test-Gelände von Fen End in Warwickshire. In Anbetracht dessen erscheinen die Kosten von umgerechnet 120 bis 2.500 Euro erträglich – je nachdem, ob man an einer „Schnupper-Tour“ teilnimmt oder sich für ein halb- bis ganztägiges Event samt Hospitality-Service entscheidet. Zur Wahl stehen vier Termine: 14.-16.11.2014 oder 27.-29.03.2015 oder 03.-06.04.2015 oder 16.-18.04.2015. Als Zugabe werden alle Teilnehmer durch die Ausstellung Perfect Ten geführt. Diese Parade der zehn legendärsten Jaguar aller Zeiten feierte erst kürzlich Premiere, zeitgleich mit der Enthüllung des Jaguar XE im Londoner Earls Court.

vw_caddy_trendline-plus-paket Bis zu 2.740 Euro ersparen sich nun Käufer eines Caddy Trendline, wenn sie das optionale Trendline-Plus-Paket ordern, das den VW-Allrounder kräftig aufwertet. Wer selbstständig ist, kann zudem den Vorsteuer-Abzug nutzen (Foto: Volkswagen)

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ÖAMTC: 6.300 VERZEIHLICHE UNFÄLLE?

(13.10.2014) Zu wenig Aufmerksamkeit wird dem ÖAMTC zufolge der Unfallursache Nr. 1 auf unseren Freiland-Straßen geschenkt. Doch bevor wir uns diesem Thema widmen, gibt es weitere Infos zum neuen MAZDA2 zu lesen: Wie von Mazda gewohnt, wächst auch der Zweier in seiner Klasse über sich hinaus. Mit einem Längen-Plus von satten 14 cm übertrifft er den VW Polo um knapp 9 cm. In der Höhe legt der Neo-Japaner gegenüber dem Vormodell um immerhin 2 cm zu, womit er sich dem Trend zum „Flach-Dach“ entzieht. Dank Skyactiv-Leichtbau soll sich am geringen Basis-Gewicht von 970 kg trotz des Wachstums nichts ändern. Übers Kleinwagen-Segment erhebt sich der Zweier zudem mit der erstmaligen Verfügbarkeit von Voll-LED-Scheinwerfern und eines Head-up-Displays. Zu den bereits angekündigten E-Hilfen für Notbremsung und Spur-Wechsel gesellen sich außerdem ein Fernlicht- sowie ein Auspark-Assistent, den Mazda in der Einstiegs-Baureihe europaweit zum ersten Mal offeriert. Dabei überwachen die Radar-Sensoren des Spurwechsel-Aufpassers nicht einsehbare Bereiche und warnen beim Reversieren frühzeitig davor, wenn sich Personen oder Fahrzeuge nähern. Die moderne Motoren-Palette umfasst vier 1,5-Liter-Aggregate, darunter ein brandneuer, sehr sparsamer Diesel. Alle wichtigen Daten dazu finden sich im Beiblatt. Ihre Premiere hat die dritte Mazda2-Generation auf der Vienna Autoshow im Jänner 2015. Ob dies in Österreich auch den Markt-Start bedeutet, ist aber unklar. Das Deutschland-Debüt soll jedenfalls erst Ende Februar sein. Doch das Beste zum Schluss: Soeben traf die Meldung ein, dass der Mazda2 in Japan zum Car of the Year 2014-2015 gekürt worden ist – vor der Mercedes C-Klasse und dem BMW i3. Ein Titel, den Mazda damit schon zum 5. Mal eingesackt hat, zuletzt mit dem CX-5. ● Bleiben wir bei den Japanern. Oder besser gesagt, bei den Euro-Japanern, die ebenso wie die Euro-Koreaner (Stichwort Hyundai) den Großteil der für Europa bestimmten Autos auch in Europa bauen. Den aktuellen Anlass für diese Message liefert TOYOTA EUROPE, wo man diese Woche die Produktion des 9,000.000sten Autos feiert – in Worten: neun Millionen! Mittlerweile werden zwei Drittel aller in Europa verkauften Toyotas auf demselben Kontinent gefertigt. Der Start dazu erfolgte vor 43 Jahren: 1971 wurde in Portugal Europas erster Corolla gebaut. ● Zurück in die nahe Zukunft: Am 19. Oktober sollte man keinesfalls das DTM-Finale in Hockenheim verpassen. Grund: Der Kurs wird im Vorfeld des Rennens von einem AUDI RS7 Sportback „piloted driving concept“ umrundet – sprich: ohne(!) Fahrer und trotzdem im Renn-Tempo. Bisherige Tests, so heißt es, ließen eine Runden-Zeit von knapp über zwei Minuten erwarten. Audis „Geister-Auto“ soll dabei bis zu 240 km/h erreichen. Die DTM wird zwar von der ARD übertragen, allerdings ist auf Audi Media Services zu lesen, dass die „Fahrt des sportlichsten pilotiert fahrenden Autos der Welt“ ab 12.45 Uhr live und exklusiv auf Audi MediaTV zu sehen sei. NACHTRAG: Leider hat die Übertragung nicht so geklappt wie erwartet, berichteten uns einige enttäuschte Leser. ● Kaum weniger unfassbar erscheint das jüngste Ergebnis der ÖAMTC-Unfallforschung: Demnach ergab die Daten-Auswertung aus dem vorigen Jahr, dass auf Österreichs Freiland-Straßen rund 14.000 Unfälle mit Personen-Schaden passierten (Quelle: Statistik Austria). Doch allein bei rund 6.300 davon handelt es sich um so genannte Abkommens-Unfälle, die durch Fehler verzeihende Fahrbahn-Ränder womöglich vermeidbar gewesen oder glimpflicher ausgegangen wären. Wo man hier den Hebel künftig ansetzen sollte, erfährt man auf der Website des Clubs.

abkommensunfaelle_oeamtc Das Abkommen von der Fahrbahn beherrscht in Österreich das Unfall-Geschehen. Auch wenn durch riskante Fahrmanöver oder überhöhtes Tempo verschuldet, könnte mehr „Fehler verzeihender Straßenraum“ die Situation deutlich entschärfen (Foto: ÖAMTC)

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SAUBERER SIEG / GRAUSLICHE STUDIE

(8.10.2014) Bleibt bei HYUNDAI der Markt-Anteil „nur“ noch konstant, dann zeigt man dem Mitbewerb eben an der Elektro-Front mit einer „Wasserstoffbombe“ namens ix35 FCEV das Rücklicht. So geschehen auf der e-via 2014, wo das emissionsfreie SUV mit Frontantrieb 377 Kilometer ohne Tankstopp zurücklegte und im Zeitkapitel den 1. Platz vor 31 E-Autos errang. Pilotiert wurde das Siegerauto von Hyundai-Geschäftsführer Mag. Roland Punzengruber, als Beifahrer fungierte Hyundai-Händler Mag. Peter Jagersberger. ● Ein paar Tage später als geplant, am 9. Oktober, startet VOLKSWAGEN den Vorverkauf des überarbeiteten Touareg. Dessen Preise spannen sich von 51.940 bis 101.060 Euro. Da beim neuen Modell der Serien-Umfang optimiert worden ist (siehe Bildtext zur Erstmeldung), entspricht das Preis-Niveau laut Importeur jenem des Vorgängers. ● Schon die komplette (mit Oktober minimal adaptierte) Preis-Liste gibt es hingegen für den neuen, seit gut einem Monat bestellbaren VW Passat. Mit dessen Markt-Start, den sich der Importeur noch im November erhofft, könnte sich auch das heuer stärker rückläufige Segment der klassischen Mittelklasse-Limousinen und -Kombis erholen. Bis Ende August 2014 betrug deren Anteil bei den neu zugelassenen PKW 47%, im gesamten Vorjahr waren es noch 51,6%, im Jahre 2011 sogar 53,6%. Wie in der Preis-Liste ersichtlich, stehen zur Passat-Einführung ein 125-PS-TSI sowie drei TDI mit 120, 150 und 240 PS zur Wahl. Beim stärksten Diesel handelt es sich um einen völlig neuen BiTurbo mit Allrad plus 7G-DSG. Im Beiblatt erfährt man, wann welche Motoren noch folgen. Ebenfalls warten muss man übrigens auf diverse Features wie das Active Info Display und das Head-up-Display, die ab Mitte 2015 verfügbar sein sollen. Wohnwagen-Fahrer dagegen können den neuen Trailer Assist im Passat bereits früher erproben. ● Klingt gar nicht gut, zu welchem Ergebnis jüngst zwei US-Studien kamen: Demnach soll Sprach-Steuerung im Auto lebensgefährlich sein. Was sich genau dahinter verbirgt, verrät ein Bericht vom 7. Oktober, der von der Nachrichten-Agentur pressetext stammt.

vw_passat_gte „Spätzünder“: Der Plug-in-Hybrid-Passat GTE mit 218 PS System-Leistung dürfte frühestens in einem Jahr lieferbar sein. Rein elektrisch soll dieser Passat – unter idealen Bedingungen, versteht sich – bis zu 50 km weit bewegt werden können (Fotos: Volkswagen)

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