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AUDI: GLÜCKLICH IST, WER VERGISST…

(17.7.2015) Ja, schon klar: Wer etwas tiefer in die Brieftasche greift, um einen Audi sein Eigen zu nennen, stellt zu Recht auch hohe Ansprüche ans neue Gefährt. Prangen auf der Kühler-Maske vier Ringe, darf man also erwarten, dass die rund 4 bis 5 Meter Auto dahinter nur haarscharf an der Grenze zur Perfektion vorbeischrammen. Jetzt kommt es aber noch besser: Wir fuhren einen ganz speziellen Audi A3. Und der ist von unserer Ideal-Vorstellung eines „perfekten Autos“ keine Haaresbreite mehr entfernt. Diesen Eindruck haben wir jedenfalls nach einem ersten Kurz-Test gewonnen. Wobei sich freilich erst nach Jahren erweist, ob unser Nummer-eins-A3 solche Vorschuss-Lorbeeren auch wirklich verdient. Bei Audi, versteht sich, geht man davon mit Sicherheit aus. Denn dann habe jeder Besitzer, so heißt es, dank der niedrigen Betriebskosten den „etwas höheren“ Kaufpreis bestimmt schon vergessen… Mehr zum Audi A3 mit möglichem Happy-End-Faktor demnächst auf Auto-Kaufberatung.at.

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SEAT LEON: 90-PS-TDI PREISGESENKT!

(16.7.2015) Eins ist sicher: Mit einem 90 PS starken Diesel aus dem VW-Baukasten fährt man bestimmt nicht untermotorisiert durch die Gegend. Und schon gar nicht, wenn der lebendige Selbstzünder die Vorderräder von Spaniens kompaktem „Tausendschönchen“ antreibt – vom Seat Leon. Dass man außer bei Sprit und Steuern jetzt überdies bei der Anschaffung spart, dürfte kostenbewusste Autokäufer, die ebenso Wert auf ordentliche Fahrleistungen legen, daher vermehrt in die Seat-Schauräume locken. Und so schaut es konkret aus: Die Einstiegs-Preise des fünftürigen Leon bzw. der Kombi-Version Leon ST mit besagtem Aggregat unter der Haube wurden auf 19.990 bzw. 21.140 Euro runtergesetzt, was einem „Diesel-Bonus“ von jeweils 1.110 Euro entspricht. Um weitere 1.000 Euro reduzieren sich die Preise, wenn man sich für eine Porsche Bank-Finanzierung entscheidet (alles gültig bis 30.9.). ● So weit, so günstig. Trotzdem stellen Leser in letzter Zeit häufiger die Frage, wozu wir eigentlich über „offizielle Preis-Senkungen“ schreiben, wenn der Hauspreis beim nächsten Händler ohnehin besser sei? Ganz einfach: Weil der neue, vom Importeur reduzierte Preis schließlich erst jener ist, mit dem der Händler arbeiten kann. Mehr oder weniger. Zumal von einer Händler-Spanne heute ja kaum noch die Rede sein kann. Daher sollten sich Neuwagen-Interessenten vor allem die Wunderwuzzi-Angebote im Internet immer genauer ansehen, bevor sie ob vermeintlicher Super-Preise in einen Freudentaumel geraten. Der Leon mit „Diesel-Bonus“ dient dafür gleich als treffendes Beispiel: In der Start-Ausstattung Business lanciert ihn der Importeur bei Porsche Bank-Finanzierung zum Preis von 18.990 Euro. Hält man bei Autogott.at Nachschau, wird dieses Modell sogar schon ab 16.391 Euro offeriert. Und das mit einem Rabatt, der noch auf dem ursprünglichen, höheren Listen-Preis basiert. Toll! Oder nicht? Jedenfalls nicht für Privat-Kunden. Diesen Bestpreis gibt’s nämlich nur für Firmen-Kunden und nur bei einem steirischen Händler – „und inklusive Porsche Bank-Bonus“, wie Seats Presse-Sprecher Rudolf Glass auch noch erforschte. Doch wie sieht es beim Online-Anbieter dann für Privat-Käufer aus? Für die bewegen sich die Top-Preise des Leon TDI mit 90 PS samt Finanzierungs-Bonus je nach Bundesland zwischen 17.743 und 18.460 Euro (heutiger Stand). Gute Hauspreise eben. Schade nur, dass man sich zu diesen im Internet erst durchwurschteln muss.

mitsubishi_pajero_dauersieger Im Dutzend williger: Zum zwölften Mal hat der Pajero bei der Finke Desert Race sein robustes Naturell unter Beweis gestellt und den Klassen-Sieg (07) geholt. Knieweich darf der harte Bursche dafür bei den Preisen werden – die ja ebenfalls (siehe Text oben) via Internet noch ein bisserl angeknabbert werden (Foto: Mitsubishi)

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HONDA & VW: VERBRAUCHS-REKORDE

(14.7.2015) Mal eben mit einem Diesel-Auto der Kompakt-Klasse über wenige Kilometer einen traumhaft niedrigen Spritverbrauch zu erzielen, ist noch kein Kunststück. Legt man dafür jedoch deutlich mehr als 13.000 km durch 24 EU-Länder (Honda) oder durch 48 US-Staaten (Volkswagen) zurück, müssen die Fahrzeuge über ein enormes Potenzial zum Spritsparen verfügen. Der mit 120 PS alles andere als leistungsschwache Civic Tourer 1.6 i-DTEC hat sein Talent zum verhaltenen Diesel-Durst ja schon mehrfach bewiesen – auch im Test-Einsatz für Auto-Kaufberatung.at. Jetzt stellten zwei Autofahrer „wie du und ich“ (mit der einzigen Besonderheit, dass es sich dabei um Mitarbeiter der europäischen Forschungs- und Entwicklungs-Abteilung von Honda handelt) mit so einem Civic in Serien-Ausführung einen neuen Weltrekord für Kraftstoff-Effizienz auf, der zu einem Eintrag im „Guinness-Buch der Rekorde“ führt. Die 25 Tage dauernde Spritspar-Fahrt erfolgte unter realen Bedingungen und strengster Aufsicht quer durch Europa über eine Distanz von 13.498 km. Insgesamt waren dafür neun Tankstopps erforderlich, wobei sich der Honda mit einem Durchschnitts-Verbrauch von lediglich 2,82 Litern auf 100 km begnügte – rund einem Liter weniger, als es dem Norm-Mix entspricht. Mit sogar 2,3 Litern fiel die Differenz zum Norm-Verbrauch bei der Rekord-Fahrt mit einem VW Golf TDI Clean Diesel besonders groß aus. Ergebnis: Im Schnitt wurden nach 13.250 km bescheidene 2,9 Liter auf 100 km für den 150 PS starken Selbstzünder ermittelt. Ein Wert, der sich sehen lassen kann – natürlich auch im „Guinness-Buch der Rekorde“. ● Apropos sparen: Die AK Wien hat in Stichproben wieder die aktuellen Kosten für Prüf-Plaketten sowie „große Preis-Unterschiede“ bei Reparaturen erhoben.

mercedes_sls_amg_electric_drive Strom statt Sprit war bei der Silvretta E-Rallye gefragt, wo heuer Paul-Janosch Ersing (links) und Michael Gebhardt im saustarken Mercedes SLS AMG Electric Drive einen scheinbar leichten Sieg einfuhren. Gemeinsam mit dem Smart Brabus Electric Drive auf Rang zwei ließ man den Mitbewerbern keine Chance (Fotos: Mercedes-Benz)

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barbara_schlosser PERSONELLES Nr. 59 Wie man heute, am 14.7.2015, offiziell bekannt gab, wurde Mag. Barbara Schlosser (40), seit 1. Mai 2014 Director Human Resources der Opel Wien GmbH, per 1. Juli dieses Jahres neben General-Direktor DI Rudi Spieß und Finanz-Direktor Manfred Oberhauser zur Geschäftsführerin ernannt.

Die Wienerin studierte Wirtschafts-Pädagogik an der WU Wien und war Opel beruflich seit Anbeginn verbunden: 2001 startete Barbara Schlosser in der Personal-Abteilung von Opel Wien, in der sie in verschiedenen Bereichen eingesetzt war. 2008 wechselte sie zu General Dynamics European Land Systems, kehrte aber im Vorjahr zu Opel Wien wieder zurück.

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5 STERNE FÜR DAS 4-STERNE-AUTO i20

(3.7.2015) Ein bisserl Déjà-vu-Erlebnis war’s schon, als Auto-Kaufberatung.at gegen Ende des Vorjahres mit einem neuen Hyundai i20 die ersten Runden drehte. Nur ein Jahr zuvor waren wir erstmals mit der ebenfalls zweiten Generation des i10 unterwegs, die wir gleich über den grünen Klee lobten und uns dafür gefallen lassen mussten, als „Hyundais Hof- schreiber“ bezeichnet zu werden. Doch kurz darauf belegte der kleinste Hyundai in allen renommierten Fach-Zeitschriften bei Vergleichs-Tests durchwegs vorderste Plätze. Und mit dem größeren i20 ist es mittlerweile genauso: Seit einem halben Jahr landet er permanent auf dem Stockerl. Oft genug auch ganz oben. Insofern mag das Vier-Sterne-Ergebnis für den i20 beim jüngsten Crash-Test durch EuroNCAP manche enttäuschen, die fünf Sterne erhofften. Bei Klein-Wagen jedoch eine überaus optimistische Erwartung. Einzig der Skoda Fabia hat 2014 die „Fünfer-Hürde“ geschafft. Ein anderer Top-Kandidat, der Opel Adam, blieb 2013 bei vier Sternen „hängen“. Vergleicht man diese drei Bewertungen, kommt man eigentlich zu dem Schluss, dass es sinnvoll wäre, auch halbe Sterne zu vergeben. Zumal der i20 letztlich auch deshalb nicht über vier Sterne gekommen sei, weiß ÖAMTC-Cheftechniker Dr. Max Lang, weil Speed-Limiter und Spurhalte-Assistent nur optional verfügbar waren. Sicherheits-Features, die aber immerhin ab der mittleren Ausstattungs-Linie Comfort zum Serien-Umfang gehören, wie in der Preisliste ersichtlich. In der neuen, wohlgemerkt, denn mit 1. Juli gab’s auf die knappe Kalkulation einen moderaten Aufschlag. Ob man diesen als echte Erhöhung betrachten kann, lassen wir vorerst dahingestellt. Auto-Kaufberatung.at wurde ersucht, nicht zu plaudern. Woran wir uns natürlich halten. Doch abseits der Listen-Preise gibt es ohnehin zwei brandneue i20-Sonder-Modelle. Das günstigste um 11.990 Euro, also zum gleichen Preis, für den man bisher das reguläre Einstiegs-Modell erwerben konnte. Durchaus eifrig geplaudert haben wir übrigens mit Hyundai Österreich-Chef Hansjörg Mayr. Und zwar sowohl über den i20 (z.B., weshalb dessen Verkauf nicht so ganz anzieht, Hyundai aber trotzdem happy ist, oder warum das i20 Coupé zwar schon in Deutschland offeriert wird, bei uns jedoch erst später kommt) als auch über Themen wie das Flotten-Geschäft u.a.m. Unsere Empfehlung ist klar: LESEN!

hansjoerg_mayr Zum Kurztest: Zur Verfügung stand ein i20 mit üppiger Premium-Ausstattung samt optionalem Riesen-Schiebe-Hubdach und beheizbarem Leder-Volant. Man will ja zeigen, was man hat. Freilich trägt dies mit dazu bei, dass das Auto auf Anhieb sehr gefällig wirkt. Stilsicher designt, funktionell und appetitlich möbliert. Eben auf den europäischen Geschmack abgestimmt – was beim kompakteren Vormodell mit No-Name-G’schau noch nicht ganz gelungen war. Nach wie vor ärgerlich: Die ebenso dekorative wie sinnvolle Seiten-Schutzleiste ist allein der Top-Ausstattung vorbehalten. Unter der Haube des Test-Exemplars werkte das derzeit beliebteste i20-Aggregat, der 1.2-Benziner mit 84 PS. „Werken“ tut er eigentlich nicht, denn er hat tadellose Manieren, nimmt sauber Gas an und zeigt sich mithilfe sehr guter Dämmung akustisch äußerst verhalten. Ein wenig leider auch in Sachen Elastizität. Doch damit lässt sich leben, nicht zuletzt dank des exakten 5G-Getriebes. Wenngleich dieses mit der perfekten Schaltung aus dem i10 nicht wirklich wetteifern kann. So haben wir es zumindest empfunden. Ansonsten kann man das Fahrgefühl im gewachsenen und merklich steiferen i20 einfach nur als angenehm bezeichnen. Beispiel Lenkung: Eine so gute gab’s bei Hyundai noch nie – obwohl sie fast zu leichtgängig geriet und eine Spur verbindlicher sein könnte. Jedenfalls ist das Auto sehr wendig. Ergo gehört Manövrieren zu den leichtesten Übungen, sofern die hintere Einpark-Hilfe an Bord ist (Serie ab Comfort). Und auch in den wichtigsten Komfort-Disziplinen erfüllt der i20 Ansprüche über dem Klassen-Durchschnitt. Das gilt für die Federung und erst recht für das Raum-Angebot: Überall – für die Insassen wie fürs Gepäck – gibt’s ein bisserl mehr Platz als in den meisten Konkurrenten. Übrigens auch mehr als im nimmer ganz so jungen Klassen-Primus VW Polo, dem der neue Hyundai bei der Qualitäts-Anmutung ein ordentliches Stück näher gekommen ist. Nur bei den Preisen hält er beständig Distanz. Grund genug, um dem „Vier-Sterne“-i20 noch einen fünften Stern zu verleihen. Den für sein beispielhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis.

hyundai_i20_optionen Praktisch: Die Navi-Lösung mittels Smartphone-Halterung samt Strom-Versorgung ist Serie ab dem i20 Comfort. Ein integriertes Navi-System (kleines Bild ganz unten) gibt es schon ab 950 Euro, das luxuriöse Panorama-Schiebedach um 1.200 Euro, jeweils ausschließlich für die Top-Version Premium (Fotos: 2x Auto-Kaufberatung.at, 2x Hyundai)

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PREIS FÜR RENAULTS ELEKTRO-PROFI

(2.7.2015) „Heimat, bist du großer Händler!“ Das Autohaus Polke in Mistelbach/NÖ zählt weltweit zu den 20 besten Händlerbetrieben für Renault Z.E.-Autos (Z.E. bedeutet „Zero Emission“). Damit hat sich die Fa. Polke den Ruf als ausgesprochener Experte für Elektro-Fahrzeuge erworben, zumal sich das Unter-nehmen außerdem in E-Mobil-Ausstellungen, für E-Charity-Initiativen und für Schulprojekte zum Thema E-Mobilität engagiert. Wer also mit einem emissionsfreien Renault liebäugelt, sollte den Weg zum prämierten „Saubermann“ nach Mistelbach nicht scheuen. Prämiert deshalb, weil Autohaus-Chef Thomas Polke dieser Tage in London – im Vorfeld des Formel E-Saisonfinales – aufgrund seiner beachtlichen Verkaufs-Erfolge bei den französischen E-Modellen mit dem Z.E.-Award ausgezeichnet wurde. Übrigens: Im Vorjahr waren es die Firmen Sonnleitner und Vogl+Co (zwei traditionelle Vorzeige-Betriebe unter den heimischen Renault-Händlern), die damals mit 27 anderen weltbesten Z.E.-Profis geehrt worden sind. Seit dem Markt-Start des Kangoo Z.E. Ende 2011 verkaufte Renault mehr als 65.000 E-Autos. Auch das Netz der Z.E.-Betriebe, die auf Wartung & Service spezialisiert sind, wuchs seitdem ständig: Ende 2014 umfasste es bereits rund 770 Stützpunkte, 9% mehr als im Jahr zuvor. Rund 700 davon sind in Europa ansässig.

jaguar_land_rover_magna_steyr Es geht wieder aufwärts im Autoland Österreich! Jedenfalls ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen: Heute ist Jaguar Land Rover mit Magna Steyr eine Partnerschaft für die Fertigung künftiger Fahrzeuge in Graz eingegangen (Symbolfoto und Luftaufnahme stellte JLR zur Verfügung)

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FAHREN & SPAREN: WENIGER = MEHR!

(29.6.2015) Von Jahr zu Jahr wird der Auto- kauf zunehmend von einem einzigen Motto beherrscht: Runter mit dem Verbrauch! So ist es kein Wunder, dass darauf fokussierte Wettbewerbe wie eine Volkswagen Think Blue-Challenge auch jedes Jahr populärer werden. Vorgestern wurde das Österreich-Finale im ÖAMTC-Fahrtechnik-Zentrum von Marchtrenk ausgetragen, wo die Fahr- und Sparkünstler vom Publikum begeistert angefeuert worden sind. Walter Prey aus Kirchbach in der Steiermark dürften die Zurufe besonders beflügelt haben. Der Steirer sicherte sich den Gesamt-Sieg und damit sowohl die Teilnahme am internationalen Finale in Kalifornien als auch einen Golf GTE als „Jahreswagen“. Prey schnitt in allen drei Disziplinen hervorragend ab: bei einer Spritspar-Fahrt mit einem 90 PS starken Golf Rabbit TDI (dem hier zu Lande meistverkauften Golf), während der eine bestimmte Strecke im öffentlichen Straßen-Verkehr so effizient wie möglich zurückgelegt werden musste, sowie bei einer Gleichmäßigkeits-Fahrt mit dem neuen Golf GTE auf dem Rundkurs, wobei die geringste Zeit-Differenz auf die Referenz-Runde zählte, und bei einem dynamischen Zeit-Slalom, den man mit einem e-up! so rasch und fehlerfrei wie möglich zu absolvieren hatte.

audi_a4_avant_mercedes_a-klasse Technisch verfeinert und top-effizient kommen im Herbst der nagelneue Audi A4 (Limousine und Avant) sowie im September die renovierte Mercedes A- Klasse auf den Markt. Der A4 mit perfekter Aerodynamik und bester CO2-Norm von 95 g, die A-Klasse mit Dynamic Select und bester CO2-Norm von 89 g (Fotos: Audi, Mercedes-Benz)

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GIB ACHT! DIE JÜNGSTEN TOP-8-INFOS

(25.6.2015) Auf die Mischung kommt es an! Umso mehr hoffen wir, von den wichtigsten Nachrichten der letzten Tage und Stunden die insgesamt beste Auswahl getroffen zu haben. Zum Beispiel mit unserem Roadster-Liebling MAZDA MX-5, der in 4. Generation demnächst Markteinführung hat. Auch wenn „demnächst“ leider erst nach dem Sommer bedeutet. Dafür versöhnt der Einstiegs-Preis für das 130-PS-Modell, der günstige 25.990 Euro beträgt – also auf Augenhöhe mit dem Vorgänger liegt, der mittlerweile nur noch als Takumi II Navi um 29.290 Euro angeboten wird. Außerdem braucht der Newcomer dank Leichtbau, wodurch er um rund 100 kg abgespeckt hat, mit dem 1.5 Skyactiv-Benziner im Norm-Mix lediglich 6,0 l/100 km und damit gut einen Liter weniger als das Vormodell mit dem 1.8-Benziner. Und auch der Sprint von 0 auf 100 km wird mit 8,3 sec um 1,6 sec schneller erledigt als bisher. Zudem wurde die knackige Fünfgang- durch eine ebenso knackige Sechsgang-Schaltung ersetzt. Alternativ steht wieder ein 2.0-Benziner mit 160 PS zur Wahl, der sich auch dank Start-Stopp-System mit genormten 6,9 l/100 km begnügt und den neuen Roadster in 7,3 sec auf 100 km/h beschleunigt. Serienmäßig verfügt der stärkste MX-5 u.a. über i-ELOOP sowie ein hinteres Sperr-Differenzial und wechselt ab 32.590 Euro den Besitzer. ● Euro NCAP ließ es wieder einmal krachen. Doch dass der SKODA Superb beim Crash-Test mit Sicherheit fünf Sterne einheimst, war ohnehin zu erwarten. Wie sich der Mittelklasse-Riese dabei im wahrsten Wortsinn geschlagen hat, dokumentiert ein Video. (Übrigens: Das Vier-Sterne-Ergebnis für den Kleinwagen Hyundai i20 wird hier in Kürze gesondert behandelt.) ● Mehr Auswahl bei DACIA: Der Duster TCe 125 kann neuerdings auch mit 4WD-Antrieb geordert werden, wobei der kräftige 1.2-Turbo-Benziner dem Allradler zu ähnlichen Fahrleistungen wie dem Fronttriebler verhilft. Der Norm-Verbrauch bleibt mit 6,4 statt 6,1 l/100 km relativ bescheiden, zumal ein Start-Stopp-System bei jedem Duster an Bord ist. Der Preis für die neue Offroad-Variante beträgt je nach Ausstattung 17.490 oder 17.990 Euro. ● Mehr Auswahl auch beim SMART: Denn außer für den fortwo mit 71 PS gibt es das Doppelkupplungs-Getriebe twinamic in Kürze für zwei weitere Versionen – den fortwo mit 90 PS und den forfour mit 71 PS. Der Netto-Aufpreis für die Vollautomatik beläuft sich auf rund 1.071 resp. 1.197 Euro, verringert sich aber bei den Ausstattungs-Linien passion, prime oder proxy auf rund 840 resp. 966 Euro. Damit stehen in beiden smart-Baureihen insgesamt schon neun Motor-/Getriebe-Kombinationen zur Wahl. ● Nach dem Verbrauchs-Rekord zu Jahresbeginn wurde der kleine Sprit-Durst des MITSUBISHI Attrage nun neuerlich auf die Probe gestellt – und zwar unter durchaus realen Bedingungen: Der Schweizer Felix Egolf legte mit dem 80-PS-Benziner quer durch Österreich insgesamt 1.060 km mit einer Tank-Füllung zurück. Und das bei einem Tempo-Schnitt von 73 km/h! 2/3 der Strecke absolvierte Egolf auf der Autobahn, knapp 1/3 auf Landstraßen und ca. 3% im Stadt-Verkehr, wobei insgesamt 4.500 Höhen-Meter überwunden wurden. Ergebnis: respektable 3,8 Liter auf 100 km. ● Jetzt wissen heimische HYUNDAI-Kunden, wo sie gut aufgehoben sind. Dieser Tage wurde das Autohaus Lietz (nicht zu verwechseln mit dem Wiener Betrieb) von Hyundai Motor Europe am Produktions-Standort Nosovice in Tschechien mit dem Hyundai President Award ausgezeichnet. Damit zählt das in NÖ und OÖ vertretene Unternehmen zu den 18 besten Hyundai-Händlern Europas! Weitere Preisträger from Austria: Das Autohaus Fürst erhielt den Superior Award für gesamte Kunden-Zufriedenheit, das Autohaus Schinagl wurde für seine Leistungen in der Kategorie Vertrieb und das Autohaus Huber für jene in der Kategorie Service prämiert. ● So viel zu den Automarken. Den günstigen Erwerb von Gebraucht-Wagen über europäische Großhändler-Auktionen verspricht das „junge Internet-Start-up“ novora.at privaten Auto-Käufern – und das „ohne Aufwand bei Import- und Zulassungs-Formalitäten“. Geschäftsführer Nicolas Jany (27): „Wir liefern das ersteigerte Fahrzeug direkt vor die Haustür des Käufers.“ Außerdem biete man eine GW-Garantie sowie ein 14-tägiges Rückgabe-Recht. Trotzdem: Wer an Auktionen noch nie teilgenommen hat, sollte sich dafür professionelle Unterstützung sichern. ● Abschließend wieder eine eindringliche Warnung zum Thema Ablenkung im Straßen-Verkehr, worüber Auto-Kaufberatung.at regelmäßig berichtet (zuletzt über die dazu jüngste ÖAMTC-Studie). Jetzt hat sich auch der heimische Versicherungs-Verband der bereits häufigsten Unfall-Ursache angenommen – und liefert dazu erschreckende Zahlen.

hyundai_haendlerauszeichnung_juni_2015 Österreichs glorreiche Achter-Delegation bei Hyundai in Nosovice (v.l.): Robert Lietz, Herbert Bauernfeind (Schinagl), Roman Wendt (Inter-Car), Martin Khom (Megadenzel), Rudolf Hofer (Denzel Graz), Roman Fürst, Michael Huber und Ing. Johannes Kollowrat, verantwortlich für die Händlernetz-Entwicklung (Foto: Hyundai)

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SPRÜCHE Nr. 54 „Haben Sie einen Vogel, Herr Schönleitner?“

Nikolaus Lauda im Vorfeld des gestrigen (21.6.2015) Formel 1-Rennens in Spielberg auf die Frage von ORF-Kommentator Ernst Hausleitner, ob er sich in seinem McLaren-Boliden von 1984 noch auf Anhieb zurechtfinde.

ernst_hausleitner Ernst Hausleitner. Der sympathische ORF-Reporter ist nicht der Einzige in der Vollgas-Branche, der Laudas rüden Umgangston offenbar bereitwillig erträgt. Aber vielleicht hat er sich als „Herr Schönleitner“ auch nur einfach nicht angesprochen gefühlt…? (Bild: YouTube)

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CR-V: EIN CRUISER MACHT AUF SPORT

(19.6.2015) Eine so deutliche Veränderung des Charakters erlebt – oder besser gesagt erfährt – man nur selten: Der HONDA CR-V ist nach seiner intensiven Verjüngungskur kaum wiederzuerkennen. Aus dem zuvor so kommoden Langstrecken-Cruiser (vor allem in der Kombination Automatik plus Diesel) ist ein fast sportlich zu bewegendes Kompakt- SUV geworden. Möglich, dass der Frischling für manche Geschmäcker schon etwas zu agil geraten ist, so wie er sich im Kurz-Test mit dem neuen 160-PS-Diesel und der ebenso neuen Neungang-Automatik präsentierte. Aber der Reihe nach: Auch das renovierte Modell glänzt mit bekannten Qualitäten wie der großzügigen Bewegungs-Freiheit, dem riesigen Laderaum und dem unerreicht praktischen Faltsystem der Rücksitze. Schade nur, dass Honda es verabsäumt hat, die Längs-Verstellung der Vordersitze um ein kleines Stückerl zu erweitern. Zumal die üppige Beinfreiheit im Fond dafür genügend Platz lassen würde. Von den meisten Fahrern wird die Sitzposition zwar als sehr angenehm empfunden. Doch jene, die 1,95 Meter oder mehr messen, wären für ein paar zusätzliche Millimeter zwecks optimaler Schenkel-Auflage dankbar gewesen. Zu den wichtigsten CR-V-Neuheiten gehören in Sachen aktiver Sicherheit das optimierte Kollisions-Warnsystem CMBS, das nun auch Fußgänger erkennt, sowie das einzigartige i-ACC, das von Auto- Kaufberatung.at schon zu Jahres-Beginn kommentiert worden ist. Das komplette Assistenz-Paket namens Honda Sensing ist als Option der Nobel-Ausstattung Executive vorbehalten, ein reduziertes kann auch für die Versionen Elegance und Lifestyle geordert werden (siehe Preisliste). Auf der Höhe der Zeit befindet sich der CR-V dank Honda Connect jetzt auch beim Thema Vernetzung. Beim Navi-System sei man außerdem, betont Honda Austria-Chef Ing. Roland Berger, auf Garmin umgestiegen, weshalb das Karten-Material weitaus besser sei als zuvor. Besonders hebt Berger beim CR-V dessen umfangreiche Fahrwerks-Überarbeitung hervor: „Auch durch die 15 mm breitere Spur und den leicht veränderten Sturz hat sich die Stabilität merklich erhöht. Vor allem aber ist es gelungen, das Handling zu verbessern und das Untersteuern deutlich zu reduzieren.“ Ins Treffen führt Berger zudem die optimierte Lenkübersetzung, wodurch das SUV Lenkbefehle spontaner befolge. Und beim Neo-Diesel samt 9G-Automatik trage der um 65 kg leichtere Antriebs-Strang zu einem weiteren Dynamik-Plus (und natürlich Verbrauchs-Minus) bei.

honda_cr-v_fahrwerk Bei der Testfahrt zeigte sich ein derart ausgerüsteter CR-V tatsächlich agiler und straffer, aber lenkte fast schon zu zackig ein. Hat man sich an das vergleichsweise sportliche Feeling gegenüber dem Vorgänger jedoch erst mal gewöhnt, bereiten zum Beispiel Serpentinen mehr Fahrspaß als früher. Ob auch passionierten CR-V-Fahrern diese Wandlung gefällt, hängt davon ab, ob man das Vormodell als „behäbig“ empfunden hat. Denn fahrsicher war der CR-V schon immer. Jetzt durcheilt er halt Kurven ein bisserl flotter als zuvor. Dass er dank aufwändiger Dämmung auch „hörbar leiser“ (Berger) wurde, bestätigte zumindest das Fehlen jeglicher Polter-Geräusche, wie sie beim vorigen CR-V mitunter zu vernehmen waren. Ansonsten erlagen wir den Verlockungen, den herrlich röhrenden BiTurbo-Diesel auf Touren zu bringen. Beachtlich an dem 160-PS-Selbstzünder mit nur 1,6 Liter Hubraum ist das satte Drehmoment von maximal 350 Nm bei 2.000/min. Ebenso beeindruckend ist der günstigste Verbrauch von 4,9 l/100 km, den die Elegance-Version mit 6G-Schaltung samt serienmäßigem Allrad-Antrieb im Norm-Mix erzielt. Wobei der Reibungs-Verlust gegenüber dem „alten“ 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS um 37% reduziert wurde und damit laut Berger noch geringer ist als beim ohnehin schon vorbildlichen 1.6er Diesel mit 120 PS ist. Die strenge Abgas-Norm Euro 6b erfüllen übrigens alle drei zur Wahl stehenden CR-V-Motoren, also auch der 155-PS-Benziner. Bleibt noch der erste Eindruck von der 9G-Automatik, die den kleinen Power-Diesel trotz eines Fahrzeug-Gewichts von gut 1,7 Tonnen („leichter“ ist eben nicht „leicht“) durchaus bei Laune hielt. Erstmals eingesetzt wurde das ZF-Getriebe beim Range Rover Evoque, „wobei Honda die Version mit größerer Spreizung und außerdem seine eigene Elektronik verwendet, weil wir diese dem Doppel-Turbo anpassen mussten“, erklärt Berger. Doch eines hat die Tester am neuen CR-V-Selbstschalter irritiert: Wenn der Wechsel von Drive in den Sport-Modus – oder umgekehrt – zu zaghaft erfolgt, geht die Automatik während der Fahrt in den Leerlauf. Kann das beabsichtigt sein? Antwort des Honda Austria-Chefs: „Eindeutig ja! Dazu gibt’s auch eine Vorgeschichte. Denn ursprünglich war der Leerlauf so gar nicht geplant, sondern lediglich ein Druckknopf für N. Den haben wir aber unseren japanischen Kollegen in langen Diskussionen ausgeredet – aus einem einfachen Grund: Ebenso wie ich nutzen viele Automatik-Fahrer eine Sprit sparende Funktion, die man bei Porsche bekanntlich Segeln nennt. Sprich: Bei längeren, steilen Bergab-Passagen auf der Autobahn gehe ich immer auf „Neutral“. Ein versehentliches Einlegen des Leerlaufs dürfte aufgrund der Drei-Sekunden-Sperre nicht passieren.“ Hinweise dazu, schmunzelt Berger, seien natürlich in der Betriebs-Anleitung vermerkt. Aus der wir eines freilich nie erfahren werden: Ob die Elektronik im Testwagen vielleicht doch ein Sekunderl „abgezwickt“ hat… Weitere Infos zum runderneuerten Honda CR-V samt „First-Minute-Bonus“ finden sich auf der Website des Importeurs.

honda_roland_berger_istvan_smudla Honda Austria-Geschäftsführer Ing. Roland Berger (im Bild links mit István Smudla) schwört aufs „Segeln“ – jedenfalls im CR-V mit Neungang-Automatik. Übrigens: Honda-Händler wie Lutz in Tulln bieten Sonder-Konditionen für Senioren (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

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