Sept. 2014 mit neuem Besucher-Rekord – danke!

Hondas Sexobjekt: Dieser Po macht Papis froh!

Erinnert sich noch jemand ans automobile Honda-Programm zu Beginn der 1980er Jahre? An den einst winzigen Civic (den man heute hinter einem Jazz verstecken könnte), den kompakten Quintet, den Mittelklasse-Accord und ans Sport-Coupé Prelude? Damals gab’s eben noch klare Hierarchien. 2014 dagegen sticht ein Civic Tourer mit seinem Riesen-Laderaum sogar Oberklasse-Kombis aus. Doch nicht alles am Civic ist riesig gut gelungen.

honda_civic_tourer Preiswerte Kompaktklasse-Kombis, die locker das Urlaubs-Gepäck einer ganzen Familie verdauen, liegen im Trend. Ein Beispiel dafür ist der VW Golf Variant, dessen Laderaum ein Mindest-Volumen von 605 Litern offeriert. Klappt man die Variant-Rückbank vor, stehen maximal 1.620 Liter zur Verfügung. Annähernd so gut kann es der Toyota Auris Touring Sports, dessen Stauraum in der Grund-Stellung zwar „nur“ 530 Liter schluckt, sich aber bis auf 1.658 Liter erweitern lässt.

Der Lademeister im Kompakt-Format heißt allerdings Honda Civic Tourer, der seine Mitbewerber mit 624 bis 1.668 Litern (inklusive eines 117 Liter großen Extra-Fachs) knapp zu toppen vermag. Freilich: Inwieweit allein solche Liter-Vergleiche für individuelle Bedürfnisse zweckdienlich sind und die Kauf-Entscheidung beeinflussen können, ist eine andere Frage. Wer regelmäßig sperriges Ladegut im Spezial-Format zu transportieren hat, muss selber testen, welcher Kombi für ihn der ideale ist.

Datenblatt
Motor 16V-Vierzyl.-Turbodiesel, 1.597 ccm, Euro 5
Leistung 88 kW/120 PS bei 4.000/min
Drehmoment 300 Nm bei 2.000/min
Spitze 195 km/h
Testverbrauch 5,0 l/100 km
Normverbrauch 3,9 l/100 km
CO2 103 g/km
L/B/H 4.535/1.770/1.465 mm
Leergewicht 1.412 kg
Gesamtgewicht 1.910 kg
Preis € 27.570,- inkl. 3% NoVA und 20% MwSt. (Ausstattung „Lifestyle“)
Stand: September 2014

Einen umfassenden Überblick, was die offenkundigen Vorzüge des Honda Civic Tourer betrifft, hat Auto- Kaufberatung.at bereits im Dezember 2013 geboten. Führt man sich diese Infos zu Gemüte, werden aufmerksame Leser zweierlei erkennen: Erstens haben sich die Preise zwischen den VTEC- und den DTEC-Modellen seither angenähert, weil aufgrund der neuen NoVA die Benziner teurer und die Selbstzünder günstiger wurden. Und zweitens haben wir bei obigem Vergleich der Lade-Kapazitäten den Skoda Octavia Combi samt seinen beispielhaften 610 bis 1.740 Litern vorerst „unterschlagen“ – um ihn jetzt gesondert zu erwähnen.

Denn offenbar hat die schwer nachvollziehbare Einordnung des 4,66 Meter langen Tschechen ins Segment der Kompakt-Wagen (wir berichteten erstmals vor zwei Jahren darüber) in der Autobranche einige Wellen geschlagen: „Aus unserer Sicht gehört der Octavia definitiv nicht in die Kompakt-Klasse“, erklärt dazu Honda Austria-Boss Ing. Roland Berger. „Aber nachdem wir zu diesem Thema mit anderen Marken einen internationalen Schriftverkehr hatten, sagen wir offiziell nicht mehr, dass der Civic den größten Laderaum seiner Klasse hat.“

Sagen nicht, aber schreiben, wie man in der jüngsten Aussendung über den Civic nachlesen kann. Doch das soll nicht unsere Sorge sein. Als seltsam erachten wir nur, dass es anscheinend niemand wert findet, sich mit dem Maßstab in der Hand über den Opel Astra Sports Tourer zu mokieren. Schließlich erstreckt sich der Rüsselsheimer „Kompakt“-Kombi sogar über 4,70 Meter! Allerdings gelten weder Fond noch Gepäck-Abteil im Opel als Muster-Beispiel für Raum-Ökonomie.

So jung und schon geliftet: Der Civic-Jahrgang 2015 ist aufgewertet worden

honda_civic_tourer Das nennt man Tempo: Rund zweieinhalb Jahre nach Einführung des aktuellen Civic Hatchback und überhaupt nur einige Monate nach dem Debüt des Civic Tourer wird in Paris schon der geliftete Modell-Jahrgang 2015 gezeigt. Außer mit einer „sportlicheren Frontpartie“ (Foto rechts), die beiden Karosserie-Varianten zugute kommt, wartet der Hatchback noch mit neu verkleideten Seiten-Schwellern und am Heck mit einem neuen Stoßfänger, einem schwarzen Spoiler sowie LED-Leuchten auf.

Neben einem aufgefrischten Interieur dürfte vor allem die Verfügbarkeit des auf Android 4.0.4. basierenden Infotainment-Systems „Honda Connect“ aufhorchen lassen – jedenfalls jene Online-Fans, für die der Civic bisher mangels Vernetzung nicht infrage kam (einer brandneuen McKinsey-Studie zufolge kommt weltweit für 13% aller Käufer ein neues Auto ohne Internet-Zugang gar nicht mehr in Betracht). Inkludiert sind u.a. Internet-Radio, Bluetooth-Schnittstelle und eine Rückfahr-Kamera – die übrigens beim Test-Exemplar in Lifestyle-Ausstattung bereits zum Serien-Umfang gehört. Aus unserer Sicht ist der Civic-Jahrgang 2015 deshalb ein feiner, weil der City-Notbrems-Assistent (kurz CTBA) schon ab der unteren Comfort-Ausstattung serienmäßig an Bord sein wird.

Wann der Vorverkauf der neuen Civic-Modelle starten soll, entzieht sich noch unserer Kenntnis. Kann sein, dass Honda darüber aber schon bald informiert – sprich: auf dem Pariser Auto-Salon. Doch auch wenn der Neuwagen-Kauf jetzt und nicht erst in einigen Monaten ansteht, sollte man den aktuellen Civic keinesfalls abschreiben – allein schon wegen des bis 31. Oktober offerierten 0-Euro-Aktions-Pakets (sofern sich unter den lagernden Neuwagen der „Richtige“ befindet). Immer einkalkulieren kann man hingegen Hondas 3 Jahre Werks-Garantie plus 5 Jahre Treue-Bonus auf bestimmte Teile.

Stellt man beim Test-Exemplar mit dem überaus sparsamen 120-PS-Diesel und der üppigen Serien-Ausstattung einen Vergleich mit dem direkten Mitbewerb an, bewegt sich der 27.570 Euro teure Civic Tourer auf Basis dieses Listen-Preises sozusagen am oberen Rand des unteren Drittels. Abgesehen von den zuvor angeführten Pro-Argumenten für den „auf europäische Bedürfnisse zugeschnittenen“ Japaner kann man auch von einer guten Wert-Beständigkeit und hohen Zuverlässigkeit ausgehen.

Dazu kommt, dass sich der Civic seit Jahresbeginn besonders mit dem Angebot an präzisen, radarbasierten Assistenz-Systemen, die der Sicherheit äußerst zuträglich sind, auf dem Level deutscher Vorzeige-Anbieter bewegt. Und das zu einem durchaus attraktiven Paket-Aufpreis. Leider ist CMBS samt ACC dem Top-Modell vorbehalten. Womit sich für Käufer neuerlich die Frage stellt, ob im Rahmen der 0-Euro-Aktion ein adäquat ausgerüsteter Civic Tourer verfügbar ist. Also besser heute als morgen den nächsten Honda-Händler kontaktieren, der dazu den Status quo in ganz Österreich abrufen kann. Die Funktionsweise besagter Civic-Features wird auf YouTube sehr anschaulich dargestellt.

Real, nicht genormt: Dieser Diesel ist ein Hit, braucht fünf Liter nur im Schnitt!

roland_berger_takashi_kaneko Zwei Civic-Highlights hatten wir schon: die Variabilität und den Laderaum. Den dritten Stockerlplatz teilen sich die ausgewogene Lenkung sowie der durchzugskräftige Selbstzünder, der auch im Eco-Modus wunderbar am Gas hängt. Mitunter schickt man das Effizienz-Helferlein aber auch gern in die Mittagspause. Nämlich dann, wenn es die Umgangsformen des Motors im Drehzahl-Keller beeinflusst. Kann vorkommen, sobald man im Stadtverkehr samt Start-Stopp-Funktion und ausgereizter Klima-Automatik einen eher hektischen Fahrstil pflegt.

Ansonsten hält der 1.6-Liter-Diesel seine 120 Pferde stets souverän auf Trab und immer genügend Power parat. Allein damit hat sich das Triebwerk schon die Betragensnote Sehr gut erworben. Nachdem sich der Civic Tourer im Testmittel aber auch noch mit sensationellen, exakt 5,023 Litern auf 100 km zufriedengab, wird’s im Endeffekt eine römische Eins!

Für ungetrübtes Fahrvergnügen sorgen sowohl Federungs-Komfort, der ebenso wie die Lenkung das Prädikat „ausgewogen“ verdient, als auch Fahrverhalten: Scharfe Kurven durcheilt der Fronttriebler – je nach Beladung – mehr oder weniger neutral, fast schon sportlich, während er auf der Autobahn durch stoischen Gerade-Auslauf gefällt. „Besser geht’s nicht!“, würde ein gewisser Nikolaus Lauda dazu sagen.

Merklich verändern lassen sich diese Eigenschaften, sobald man beim adaptiven Dämpfer-System für die Hinter-Achse (siehe auch Foto-Galerie) von der Einstellung „Normal“ auf „Dynamic“ oder „Comfort“ wechselt. Zumindest in hügeligen Kurven-Passagen glaubt man, in zwei verschiedenen Autos zu sitzen: Das eine Mal durchzieht man sie völlig problemlos, das andere Mal schreitet das sonst zaghafte ESP sehr abrupt ein, weil’s den Kombi aus den „aufgeweichten“ Federn hebt. Je nach Fahrweise und Komfort-Anspruch ist also für jeden etwas dabei.

Die Achillesferse des Civic betrifft leider die Sitz-Ergonomie. Wobei wir die Kommentierung von Minus-Punkten in der Regel unserem Senior-Tester überlassen: „Ich mach’ es kurz und – halbwegs – schmerzlos: Den Civic Tourer schätzt jeder, der einen bezahlbaren Kompakt-Wagen mit echten Lastesel-Qualitäten sucht. Dazu gehören natürlich auch Familien-Väter. Doch wenn’s ein Daddy Langbein ist, sollte er unbedingt auch als Beifahrer eine Probefahrt unternehmen. Der Fußraum zur Spritzwand hin ist für jeden, der mehr als 1,90 Meter misst, schlichtweg zu kurz. Dagegen hat man als Fahrer mit solch einer Statur keine Probleme, zumal der Verstellbereich des Sitzes noch ausreicht. Wirklich ideal ist die Sitzposition aber trotzdem nicht. Im Fond kann man über mangelnde Beinfreiheit nicht klagen, allerdings lassen sich die Kopfstützen nicht weit genug herausziehen.“

Auch zum Cockpit hat sich der Senior einige Notizen gemacht: „Nicht weil es originell gestylt ist, könnte es noch optimiert werden. Im Gegenteil: Als sehr angenehm habe ich zum Beispiel die große, genau ins Blickfeld gerückte Digital-Anzeige des Tachos empfunden. Auch wenn dadurch alle Insassen mitverfolgen können, wie schnell man unterwegs ist. Aber die Anordnung mancher Schalter erscheint mir etwas willkürlich. Immerhin: Bei Dunkelheit sind ausnahmslos alle beleuchtet. Doch warum, bitte, hat die Klima-Automatik keine Kontroll-Leuchte, die man prompt registriert? Um zu erkennen, ob die Anlage eingeschaltet ist, muss man auf eine winzige Display-Schrift runterstarren, die nach einiger Zeit auch noch erlischt.“

Doch die positiven Eindrücke überwiegen: „Griffiges Leder-Lenkrad, nützliche Klein-Ablagen, routinierte Verarbeitung, ansehnliche Materialien und ein exaktes Sechsgang-Getriebe – dessen Schalthebel aber genauso exakt geführt werden will, weil die Gänge nah beieinander liegen. Eine Automatik gibt’s ja nur für den Benziner.“

Und natürlich … „habe ich den optionalen Fernlicht-Assistenten genossen, der immer brav selbsttätig aufs Abblend-Licht gewechselt hat. Ganz egal, ob der Übergang sanft oder spontan erfolgt – man fährt in der Nacht deutlich entspannter. Eigentlich sollte sich keiner von uns Älteren noch einen Neuwagen ohne so ein Licht-System anschaffen.“

Ein wahres Wort. Doch leider zählt dieses Sicherheits-Feature im „Assistenten-Ranking“ der Senioren vorerst nicht zu den begehrten. 930 Euro fürs Assistenz-Paket beim Honda Civic wären gut angelegtes Geld.

Website des Importeurs: www.honda.at

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SPRÜCHE Nr. 46 „Erstaunlich, wie schnell man sich an die Automatik gewöhnt!“

Kommentar von Gabriele Eisenbraun im ÖAMTC-Magazin auto touring, Ausgabe Oktober 2014. Die 66-jährige Dame war eine von 24 Teilnehmern am Plus65-Test des Clubs, der die Bedürfnisse und Wünsche älterer Auto-FahrerInnen hinterfragt hat. Im Rahmen einer Online-Umfrage, an der 300 Personen der Generation 65+ teilnahmen, erfuhr der ÖAMTC außerdem, dass nur jede(r) Fünfte mit einem Selbst-Schalter fahren wolle (siehe Grafik). Aber genau solche Aussagen wie von Frau Eisenbraun bestätigen doch: Wer sich einmal ans Automatik-Getriebe gewöhnt hat, will es nicht mehr missen – selbst dann, wenn man zuvor jahrzehntelang in Schalt-Getrieben „gerührt“ hat. Derartige Aha-Erlebnisse lassen sich offenbar auch auf SUVs und deren hohe Sitzposition übertragen, wie das große Balken-Diagramm ebenfalls zeigt. Sehr aufschlussreich ist übrigens, dass „Senioren von Autos mit hohem Verbrauch, unübersichtlichen Armaturen und zu lautem Motor-Geräusch die Finger lassen“. Auch ein Ergebnis der Online-Umfrage.

oeamtc-umfrage_65plus Kaum jemand will noch Autos ohne Klima-Anlage. Da bilden Senioren keine Ausnahme. Deren liebste Assistenz-Systeme finden sich im kleinen der beiden Diagramme (Quelle: auto touring, © ÖAMTC)

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renault_espace_2015

5. RENAULT ESPACE / GOLF ALLTRACK

(25.9.2014) „Hoch- und Tiefbau“ praktizierte Renault bei der fünften Generation seines Raumschiffes Espace: In Anlehnung an die vorjährige Studie Initiale Paris hat der wie ein Crossover hoch stehende, doch in der Linienführung gedrungene Van optisch klar an Dynamik gewonnen. Seine Außenlänge von kolportierten 4,85 m entspricht ziemlich exakt dem Längenmaß des aktuellen Grand Espace. Aus diesem Grund dürfte für den Nachfolger auch keine verlängerte Variante angedacht sein. Unverändert soll dagegen das – großzügige – Platz-Angebot für fünf bis sieben Insassen bleiben. Wobei sich Renault zum Thema Variabilität dem Vernehmen nach viel Neues einfallen ließ. Auf dem Auto-Salon in Paris kann man sich ja davon überzeugen. ● Mama VOLKSWAGEN entbindet in immer kürzeren Abständen: Pünktlich zur Pariser Messe kommt mit dem Variant Alltrack ein weiteres Mitglied der Golf-Familie zur Welt – das zwölfte in nur 24 Monaten! Und weil’s ein 4Motion mit eigenem Offroad-Fahrprofil ist, kann das Golf-Baby auch bald krabbeln: Im Frühjahr 2015 startet es auf dem heimischen Markt. Das Schöne an einer so großen Familie: Die ohnehin schöne Zulassungs-Statistik wird durch jeden Nachzügler noch schöner. Denn dort ist der Golf in all seinen Facetten – vom Cabrio bis zum Sportsvan – immer nur als „Golf“ ausgewiesen. Den holt in diesem Jahrhundert wohl kein Mitbewerber mehr ein. Dafür wird der Wettbewerb innerhalb des VW-Konzerns immer härter: So gerät der Skoda Octavia als Allrad-Kombi-Darling der Österreicher durch die interne 4×4-Offensive zunehmend in Bedrängnis. Schließlich verfügt der Golf Alltrack über die gleichen Motor-Getriebe-Kombinationen wie das Octavia-Pendant Scout – nämlich über den 150-PS-TDI mit 6G-Schaltung, den 184-PS-TDI mit 6G-DSG (das bislang stärkste Triebwerk in einem Golf Variant) und den 180-PS-TSI mit 6G-DSG. Außerdem steht für den Golf Alltrack der besonders sparsame 110-PS-TDI zur Wahl, der dem Octavia Scout verwehrt bleibt. Zusätzliche Konkurrenz erfährt der Tscheche in Kürze durch den genauso motorisierten Seat Leon ST X-Perience 4Drive und natürlich durch den nächsten VW Passat Variant Alltrack, der ebenso wie sein kleinerer Bruder für 2015 angesagt ist. Eine Markt-Nische, die bald aus allen Nähten platzen könnte. ● TOYOTA hat für den aufgefrischten Yaris, der ab 1. Oktober bei den Händlern steht, die Preise fixiert: Der kleine Japaner startet bei 11.760 Euro. ● In anderer Hinsicht macht Toyota wie gewohnt von sich reden: Beim neuen deutschen Gebrauchtwagen-Report der GTÜ markiert der zuverlässige Prius in der Kompakt-Klasse wieder einmal die Spitze. Es gibt aber auch Überraschungen – und zwar angenehme für den PSA-Konzern: Ebenso, wie es dem Citroën Picasso vor wenigen Jahren in seinem Segment gelungen ist, hat diesmal der Peugeot 508 in der Mittel-Klasse Gold geholt.

vw_golf_alltrack Nicht nur im Offroad-Look, sondern auch mit Offroad-Anspruch: Leichtes Gelände soll der Golf Alltrack (mit bis zu 20 mm mehr Boden-Freiheit) problemlos bewältigen. Feines Onroad-Feature: In schnellen Kurven sorgt XDS vorn und hinten für optimale Traktion (Fotos: Volkswagen)

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sanjin_arkus PERSONELLES Nr. 48 Wie heute (22.9.2014) mitgeteilt, kommt es mit 1. Oktober bei der Exclusive Cars Vertriebs GmbH in Wien zu einem Wechsel in der Geschäfts-Führung. Robert Engstler (45), der seit 14 Jahren die Luxus-Marken des VW-Konzerns in Österreich sowie Mittel- und Südost-Europa mit großem Erfolg als GF verantwortet habe, wie es heißt, wechselt innerhalb des Konzerns in eine führende Funktion.

Engstlers Nachfolge tritt Mag. Sanjin Arkus (34) an, der seit 2006 in unterschiedlichen Funktionen in der Porsche Holding Salzburg (PHS) beschäftigt war, zuletzt als Geschäfts-Leiter von Porsche Völkermarkter Straße in Klagenfurt. Arkus wird als Mitarbeiter beschrieben, den seine automobile Leidenschaft und kaufmännische Erfahrung sowie die in den letzten vier Jahren gelebte Kundennähe auszeichne. Neben Bentley, Lamborghini und Bugatti wird Arkus auch die italienische Motorrad-Marke Ducati verantworten, für die Exclusive Cars per 1. Oktober den General-Import in Österreich übernimmt.

Seit der Gründung von Exclusive Cars im Jahr 2000 wurden mehr als 1.200 Bentley- und 400 Lamborghini-Neuwagen in Österreich und Zentral-Europa an Kunden übergeben. Damit zählt das Unternehmen nach eigenem Bekunden zu den führenden Bentley- und Lamborghini-Vertriebspartnern in Europa.

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toyota_rav4_jubilaeums-edition

AUTOBRANCHE IST AUF DEM HOLZWEG

(19.9.2014) Bevor wir zum Kern allen Übels kommen: Sicher nicht auf dem Holzweg ist TOYOTA mit dem RAV4-Jubiläumsmodell. 20 Jahre nach Einführung gibt’s den Urenkel des SUV-Pioniers exklusiv in Österreich – wie man bei Importeur Frey betont – als gut ausgestattete Geburtstags-Edition, die auf den Linien Elegance resp. Executive basiert. Ohne Aufpreis dabei ist Toyotas „Touch2 & Go“-Navi-System inklusive Google Street View oder auch Tempolimit- und Radar-Warner (hier zu Lande sowie in einigen Nachbar-Staaten erlaubt, nicht aber in der Schweiz und in Deutschland). Optik- und Offroad-Beigabe: Chrom-Zierleisten und ein Unterfahr-Schutz am Heck. Woraus sich ein Preis-Vorteil von bis zu 1.700 Euro ergibt. Nimmt man überdies das bis Ende Oktober kostenlose Design-Paket dazu, erweitert sich der Preis-Vorteil auf maximal 3.000 Euro. ● Auch FORD ist mit dem neuen, voraussichtlich Mitte 2015 debütierenden S-Max allem Anschein nach nicht auf dem Holzweg. Nachdem uns schon der aktuelle „Dynamik-Van“ begeistert hat, bietet die zweite S-Max-Generation geradezu eine Fülle sinnvoller Features. So ermöglicht die optionale 7-Sitzer-Version nach wie vor 32 Sitz-Konfigurationen. Erstmals in dieser Klasse, sagt Ford, gebe es aber auch für die zweite und dritte Sitz-Reihe ein Easy-Fold-System. Sprich: Die Fond-Sitze lassen sich per Knopfdruck einzeln flach umlegen. Außerdem sind die Rücken-Lehnen dünner konstruiert, sodass sich der Fußraum vergrößert hat. Für individuelles Klima sorgt hinten eine separat regelbare Heizung. Bemüht hat sich Ford überdies beim Thema Ablagen: Immerhin verspricht man die „meisten und vielfältigsten Lösungen“ dieses Segments. In diesem verfüge der S-Max auch als Erster, so der nächste Seitenblick auf den Mitbewerb, über beheiz- und kühlbare Multikontur-Sitze inkl. Massage-Funktion – optional, wie anzunehmen. Ebenso wie die Memory-Funktion, die sogar die axiale wie vertikale Lenksäulen-Verstellung mit einbezieht. Natürlich wieder „neuartig“ für dieses Segment. Last but not least kann nunmehr ein beheizbares Lenkrad geordert werden. Wozu der Übergang zu den Technik-Goodies gut passt: Als erstes Ford-Modell für Europa besitzt der Neo-Van nämlich eine adaptive Lenkung. Wahlweise kommt neuerdings auch ein Allrad-Antrieb zum Einsatz. Ebenfalls erstmals verfügbar: Seiten-Airbags für den Fond (2. Reihe) und eine Sensor-Steuerung für die Heck-Klappe. Dazu gibt es eine Unzahl an Assistenz-Systemen, wie etwa zur Kollisions-Vermeidung bzw. -Milderung sowie für alle denkbaren Park- bzw. Rangier-Manöver. Sehr hilfreich auch: Bei schlecht einsehbaren Kreuzungen liefert eine zweigeteilte Front-Kamera einen 180-Grad-Blick. Und schließlich die Motoren – alle mit Start-Stop-Funktion und Euro-6-Einstufung. Die Top-Neuheit findet sich unter den Benzinern: Das 160 PS starke EcoBoost-Aggregat begnügt sich nun mit weniger Hubraum (1,5 Liter) und klarerweise auch weniger Sprit.

Jetzt zum TITEL-THEMA: Mit der Meinung, dass sich die Cockpit-Entwicklung von heute auf dem Holzweg befinde, steht Auto-Kaufberatung.at ja nicht allein da. Zumal viele in der Industrie den Trend zur Verschlimmbesserung nicht erkennen. Oder nicht erkennen wollen. Deutlich weiter in seiner Beurteilung geht Prof. Rüdiger Trimpop, ein deutscher Experte für Verkehrs-Sicherheit, der – zumindest indirekt – die Frage aufwirft: „SIND AUTO-HERSTELLER VERBRECHER?“ Konkret äußert sich Trimpop gegenüber der Thüringischen Landeszeitung, dass es ein Verbrechen sei, Navis zu Multimedia-Systemen auszubauen. Wörtliche Begründung: „Weil damit alle kognitiven, visuellen und geistigen Kapazitäten auf diese Tätigkeiten gelenkt werden – und damit weg vom Straßen-Verkehr. Inzwischen wissen wir aus Versuchen, dass es bis zu acht Sekunden dauern kann, bis man wieder voll geistig in der Straßen-Situation drin ist.“ Die Gefahr für die Auto-Branche selbst sollte man auch nicht unterschätzen. Denn alles, wodurch ein Fahrer bei der Bedienung seines Autos unnötig abgelenkt wird, könnte der Industrie eines Tages auf den Kopf fallen. Zuerst vermutlich im Land der unbegrenzten Verbraucherschutz-Prozesse – den USA. Dort, wo den Konsumenten deren Eigen-Verantwortung abgenommen wird. Und den Konzernen deren Milliarden.

ford_s-max_2015 Der „annektierte“ Aston Martin-Grill macht den S-Max endgültig zum Feschak aller Vans. Die dynamisch agierenden LED-Scheinwerfer sorgen für blendfreies Fernlicht, die optisch dynamischen LED-Rückleuchten für den krönenden Abschluss. Virtuelle Instrumente simulieren Tacho- und Touren-Anzeige (Fotos: Ford)

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vw_touareg_2014

TOUAREG: TOP-TDI / TRANSPORT-NEWS

(16.9.2014) Reduzierter Spritverbrauch trotz überlegener Diesel-Power. Derartig gerüstet, schickt VOLKSWAGEN im Herbst (also ein wenig später als ursprünglich vermutet) den aufwändig verfeinerten Touareg wieder ins Rennen um Markt-Anteile. Was kein leichtes Unterfangen ist, weil den großen SUVs von einschlägig bekannten Organisationen leider undifferenziert zugesetzt wird. Daher dürfte diese auch kaum beeindrucken, dass die beiden beliebten V6-TDI, die in Europa von über 90% aller Touareg-Käufer geordert werden, noch weniger Schadstoffe als bisher produzieren. Und damit um ein ganzes Hauseck weniger als die Motoren in jenen Vehikeln, mit denen einige Angehörige besagter Vereine herumgurken. Im Klartext: Beide V6-Diesel haben neuerdings einen SCR-Katalysator, wodurch eine deutliche Reduktion der Stickoxide und damit die Euro-6-Norm erreicht wurde. Außerdem verfügt die serienmäßige 8G-Automatik jetzt über eine Segel-Funktion: Wird nicht mehr beschleunigt, entkoppelt sie sich vom Motor. So spart das Allrad-SUV natürlich Sprit. Ebenso wie durch die optimierte Aerodynamik und Reifen mit weniger Rollwiderstand. Ergebnis: Im Norm-Mix begnügt sich der 204-PS-V6-TDI nun mit 6,6 l/100 km (bisher: 7,0). Noch besser: Der stärkere V6-TDI, dessen Leistung auf 262 PS gesteigert wurde, gibt sich ebenfalls mit 6,6 Litern zufrieden. Bisher verlangte er im Norm-Zyklus 7,2 Liter – mit „nur“ 245 PS. Der Vorverkauf für den neuen Touareg (auch wieder als V8-TDI und als Hybrid) ist für Ende September geplant. Übrigens: Ab 1. Oktober ist bei VW offenbar mit einer Erhöhung der Preise zu rechnen, wie ein genauer Blick auf die Aktion Herbstmesse verrät. ● Apropos 1. Oktober: Mit diesem Datum startet das Autohaus Ebner an seinen Standorten in Felixdorf, in Oeynhausen und in Brunn am Gebirge offiziell als neuer HYUNDAI-Händler. Damit verfügt der etablierte Opel-Partner, der auch Chevrolet und Saab verkaufte, künftig über zwei starke Marken, die sogar eine gewisse Gemeinsamkeit haben… ● Vom ÖAMTC kam heute ein wichtiger Hinweis: Ab 1. November müssen Neuwagen EU-weit über eine Reifendruck-Kontrolle verfügen. So weit, so löblich. Die Krux dabei ist aber, dass präzise messende Systeme kostspielig werden, sobald neue Reifen erforderlich sind, weil diese auch neuer Sensoren bedürfen. Daher sollte man vor dem Kauf eines neuen Autos zumindest in Erfahrung bringen, mit welchem System dieses ausgerüstet ist. Mehr Infos dazu (auch rund ums „Pickerl“) finden sich auf der Website des Clubs. ● Jenen Lesern, die sich fürs Thema Kleinbus & Kastenwagen interessieren, können wir ebenfalls wissenswerte News anbieten: In der jüngsten Ausgabe von GASTRO ist dazu ein Bericht zum nagelneuen RENAULT Trafic Passenger erschienen, der im November auf den Markt kommt. Dagegen werden die ersten Transporter-Varianten des Trafic (siehe auch Bild unten) bereits in diesen Tagen ausgeliefert. Was nicht in der Preisliste steht: Zur Einführung gibt es die optionale Klima-Anlage (noch) zum symbolischen Preis von einem Euro.

renault_trafic_mercedes_vito_H350 Demnächst: Fünf Seiten über Features der neuen Transporter in der Ausgabe 5/2014 des Wirtschafts-Magazins Unternehmer. Im Fokus: Renault Trafic, Opel Vivaro und Mercedes Vito. Leider zu spät kamen erste Infos zum neuen Hyundai H350 (unteres Bild), der aber in Hannover bald präsentiert wird (Fotos: Auto-Kaufberatung.at, Hyundai, Mercedes-Benz)

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honda_hr-v_prototyp

HONDAS MAGISCHES CITY-SUV KOMMT

(10.9.2014) Mit dem universellen Kompakt- SUV HR-V könnte Honda auf europäischen Märkten endlich wieder ordentliche Absatz-Zahlen erzielen. Als seriennahe Studie wird der knapp vier Meter kurze Japaner bald in Paris vorgestellt. Clou des HR-V ist Hondas extrem variables Magic Seats-System, wie es auch Civic und Jazz besitzen. Doch Sinn macht dieses Patent vor allem in einem SUV mit entsprechend mehr Kopf-Freiheit. Warum? Weil Fond samt Laderaum nur deshalb so vielfältig genutzt werden können, weil der Tank unter den Vorder-Sitzen platziert ist. Wodurch die Sitz-Position von Fahrer und Beifahrer zwangsläufig eine höhere ist. Übrigens: Das Grund-Volumen des Gepäck-Abteils soll 453 Liter betragen. Sehr beachtlich für ein kleines SUV. Damit nicht genug: Offiziell unbestätigten Meldungen zufolge wird der HR-V sowohl mit Front- als auch Allrad-Antrieb angeboten. Die Rede ist außerdem von Benzin-Motoren mit 100 und 132 PS sowie von einem optimierten Hybrid-System, das 110 PS mobilisiert, wobei ein 7G-Doppelkupplungs- das betagte CVT-Getriebe ersetzt. In Kombination mit einem speziellen 4WD-Antrieb wäre der HR-V zudem Hondas erstes Hybrid-Auto, bei dem alle vier Räder angetrieben werden. Annahmen, die mehr oder weniger auf dem Honda Vezel basieren. Das ist quasi der HR-V für den japanischen Heim-Markt, wo dieses SUV schon seit Ende 2013 verkauft wird. Dass das Europa-Debüt des HR-V vermutlich bis zum Frühjahr 2015 auf sich warten lässt, hat seine Ursache im neu entstandenen Honda-Werk in Mexiko. Dort soll die Produktion des „Export-Vezel“ jedoch demnächst starten. Bleibt zu hoffen, dass der Newcomer auf dem alten Kontinent auch als Diesel offeriert wird. Wovon man freilich ausgehen darf. Sonst bliebe ihm – trotz seines Potenzials – der große Erfolg verwehrt. Weitere Infos zum „Urban SUV“ finden sich auf der Website des Importeurs.

mercedes_amg_gt Programmierter Publikums-Magnet auf dem Auto-Salon in Paris: der brandneue, aalglatt designte AMG GT. Kenn-Daten: Alu-Leichtbau, Transaxle und Front-Mittelmotor, sprich Vier-Liter-V8-Biturbo mit innen montierten Turbo-Ladern und Trockensumpf-Schmierung. Leistung: 462 oder 510 PS (Fotos: Mercedes-Benz)

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JAGUAR XE IST KEIN MONDEO-SCHMÄH!

(8.9.2014) Lange ist es her, dass Jaguar mit dem X-Type versucht hat, in der Mittelklasse ernst genommen zu werden. Doch mit einem Mix aus Raubkatze und Ford-Pflaume (Basis Mondeo) war gegenüber C-Klasse & Co kein Staat zu machen. Nun aber wollen die Briten neuerlich durchstarten – mit einem Jaguar in Reinkultur: Für den Sommer 2015 wird das heckgetriebene Modell XE zu einem Grund- Preis von 37.000 Euro angekündigt. Der Newcomer kann sogar schon bestellt werden. Die Österreich-Premiere erfolgt auf der Vienna Autoshow. Die heutige Welt-Premiere des sportlichen Top-Modells XE S in London hat jedenfalls klar veranschaulicht, dass man sich mit dem künftigen Einstiegs-Jag einen Überflieger erhofft. Dazu beitragen könnte der brandneue, Euro 6-konforme Zwei-Liter-Diesel mit 163 PS, der sich im Norm-Mix mit 3,8 l/100 km begnügt. Wozu freilich auch der sehr gute cw-Wert von 0,26 sowie die leichte, primär aus Aluminium gefertigte Karosserie verhelfen. Laut Hersteller ein Novum im Mittelklasse-Segment. Außerdem ist der XE der erste Jaguar mit elektro-mechanischer Lenkung. Zumindest Jag-ungewohnt ist die manuelle 6G-Schaltung, die bei allen Selbstzünder-Versionen serienmäßig an Bord ist. Als Alternative gibt es die bewährte 8G-Automatik, die wiederum zum Serien-Umfang aller Benziner-Modelle gehört. Was der in Paris zu sehende Neo-Jaguar sonst noch technisch draufhat (inklusive interessanter Assistenz-Systeme) erfährt man im illustrierten Beiblatt. ● Weitere Neuheiten: AUDI hat dem beliebten A6 resp. A6 Avant eine intensive Frischzellen-Kur angedeihen lassen. Ab nächster Woche kann geordert werden, die Auslieferung beginnt im Herbst. ● Der nagelneue MAZDA MX-5 (auf den man leider noch bis 2015 warten muss) sieht nicht nur von vorn hinreißend aus, wie unsere Leser im PS vom 3. September feststellen konnten. Wir meinen: Sein Rücken kann noch mehr entzücken! Mehr vom Neo-Roadster aus Japan gibt’s auf der Website des Importeurs.

peugeot_308_gt Mit edlen LED-Scheinwerfern, dynamischem Blink-Licht und tiefer gelegtem Body machen die neuen Peugeot-Sportler 308 GT Hatchback und SW-Kombi schon optisch (auch innen) viel her. Zur Wahl stehen ein 105-PS-Benziner und ein 180-PS-Diesel mit EAT6. Auf dem Auto-Salon in Paris ist Premiere (Fotos: Peugeot)

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FÜNF, VIER & DREI STERNE BEIM CRASH

(3.9.2014) Und wieder haben die Trümmer-Tester zugeschlagen: Den neuesten Crash durch Euro NCAP hat ein Kandidat mit fünf Sternen bestanden, und jeweils zwei Autos haben mit vier bzw. drei Sternen ihr Dasein beendet. Beim Vorzeige-Zerstörten handelt es sich um den Mercedes GLA, der u.a. mit einem Erwachsenen-Schutz von 96% und zwei Auszeichnungen brilliert. Einen Stern weniger kassierten jeweils Renault Twingo (technisch mit dem neuen Smart weitgehend identisch) und Toyota Aygo, der mit Citroën C1 und Peugeot 108 baugleich ist. Doch für ganz Kleine ist ein Top-Ergebnis fast unmöglich. Warum das so ist, haben wir nach dem Crash-Test des Hyundai i10 erläutert, der sich ja auch mit vier Sternchen zu „begnügen“ hat. Das schon schwerer verdaubare Drei-Sterne-Menü müssen der nicht mehr sehr jugendliche Citroën Berlingo (baugleich mit Peugeot Partner) und der E-Kleinbus Nissan eNV200 Evalia schlucken. ● Der zu Sommer-Beginn vorgestellte SEAT Leon X-Perience ist ab sofort bestellbar, wobei sich die Preise des Allrad-Kombis von 28.690 bis 33.990 Euro bewegen. Zum Markt-Start, der am 17. Oktober erfolgt, gibt es für Schnell-Entschlossene ein spezielles Goodie, das zumindest Schi-Fahrern taugen wird. Mehr dazu und natürlich zum Auto selber erfährt man auf der Website des Importeurs. ● PS und (vorerst) exklusiv: So sieht wohl der brandneue MAZDA MX-5 aus.

citroen_berlingo_euro_ncap Der Citroën Berlingo kam über drei Sterne nicht hinaus. Wobei der Pfahl-Test erst gar nicht durchgeführt wurde, weil ein Kopf-Airbag nicht in ganz Europa zur Serien-Ausrüstung gehört. In Österreich allerdings schon! (Foto: Euro NCAP)

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HONDA-AKTION, MITSUBISHI-GEHEIMNIS

(1.9.2014) Bei Honda ist man in Geberlaune und hat für die KäuferInnen eines Civic bzw. Civic Tourer und CR-V (auf Lager stehende Neufahrzeuge) ein „0-Euro-Aktions-Paket“ geschnürt. Öffnen lässt sich dieses aber nur bis zum 31. Oktober. Darin enthalten: um € 0,- ein Jahr lang zu tanken (auf Norm-Mix- Basis für 15.000 km berechnet) und ein Satz Winterräder, der ebenso € 0,- „kostet“. Last but not least werden für alle Civic-Modelle auch Leasing-Zinsen um € 0,- geboten. (NACHTRAG: Seit 3. September ist Honda Austria Automobile auch auf Facebook präsent.) ● Ein Gewinn-Spiel des ÖAMTC macht ebenfalls Laune. Als Haupt-Preis wird nämlich wahlweise der neue Mitsubishi Attrage verlost. Auf der Website des heimischen (und auch deutschen) Importeurs ist aber derzeit keine Ankündigung über das rund 4,1 m lange Limousinen-Pendant zum Space Star zu finden – obwohl es dem ÖAMTC zufolge schon diesen Monat bei uns eingeführt werden soll. Dürfte wohl auch sein. Doch vorerst, so hört man von Mitsubishi, „schwimmen die neuen Modelle noch übers Meer – Richtung Europa“. Dann hoffen wir mal, dass sie bald landen – im sicheren Denzel-Hafen.

mitsubishi_attrage Dort, wo der der Attrage produziert wird, in Thailand, wird er seit 2013 verkauft. Nun erfolgt die weltweite Vermarktung, die die kleine Limousine (hier im TV-Spot) auch nach Österreich führt. Unter der Motorhaube soll jener genügsame 80-PS-Benziner arbeiten, der auch im Space Star seinen Dienst verrichtet (Foto: Mitsubishi)

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