Österreichs Auto-Portal für alle Junggebliebenen

abwesenheitsnotiz

806 BEITRÄGE RUND UMS THEMA AUTO

(24.4.2015) Das Redaktionsbüro von Auto- Kaufberatung.at wird seine Pforten bis zum 6. Mai schließen. All jenen LeserInnen, die während dieser Zeit unser Onlineportal zum ersten Mal besuchen und dabei so schnell wie möglich kennenlernen wollen, bieten wir dafür den idealen Service an – nämlich jene fünf Beiträge von heuer, die bisher die höchsten Klickraten erzielten. Wer jedoch nach persönlichem Geschmack gustieren will, der kann aus mittlerweile mehr als 800 spannenden Berichten und Meldungen wählen. Doch jetzt die (vorläufigen) Top 5 von 2015:

Richtig in Fahrt gekommen und in Rage geraten (Rubrik TOP-NEWS)
Spezial-Service für alle AKB-Leser (Rubrik KURZES)
Auto-Bauer ohne Online-Konzept? (Rubrik KURZES)
Hondas i-ACC – der richtige Weg? (Rubrik KURZES)
AdBlue und Ölwechsel: Nix ist fix! (Rubrik KURZES)

autobauer_sucht_frau Neugier sticht Frauenquote: Gestern informierten sich in ganz Deutschland 1.300 Schülerinnen über das Ausbildungs-Angebot von Volkswagen. Und damit auch gleich die Chemie stimmt, haben Lehrmädchen ihr Berufsfeld selber erklärt. Technisch versorgt von weiblicher Hand? Da dürften nicht nur Oldtimer zufrieden brummen (Fotos: VW Nfz Hannover)

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ESPACE ERFOLGREICH IM CRASH-TEST

(22.4.2015) Aufatmen bei RENAULT: Nach dem bedenklichen Ergebnis, das der Trafic (und sein Opel-Pendant Vivaro) beim Euro NCAP-Crashtest abgeliefert hat, strahlt der Espace umso mehr mit fünf Sternen (siehe auch Video). Ebenso viele heimste Suzukis Vitara ein (Video), wogegen sich Fiat 500X (hier dessen Video) und der kleine Mazda2 (Video) mit jeweils vier Sternen bescheiden müssen. ÖAMTC-Cheftechniker Dr. Max Lang zeigt sich jedenfalls erfreut, „dass die Kritik, die der ÖAMTC im Rahmen der vergangenen Crash-Tests immer wieder an der Fußgänger-Sicherheit geäußert hat, offensichtlich beherzigt wurde“. Wobei vor allem der Mazda2 gelobt wird, der den fünften Stern primär wegen fehlender Sicherheits-Assistenten verpasst hat.

honda_hr-v_verbrauch Das sollte jenen zu denken geben, die SUV-Modelle undifferenziert als „Säufer“ abqualifizieren: Der auf der Vienna Autoshow als Prototyp gezeigte Honda HR-V (hier das erste Cockpit-Foto) dürfte dank des extrem effizienten 120-PS-Diesels neue Maßstäbe setzen – wie im größeren CR-V schon bewiesen! (Foto. Honda)

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Ob Fließheck oder Stufe: Der kommt in die Hufe

Bis in die 1980er Jahre war an dieser Doktrin nicht zu rütteln: Bei einem privat genutzten Auto gehören Insassen- und Kofferraum voneinander getrennt. In der Luxus-Klasse ist dieser Grundsatz ja immer noch gültig. Doch in den Klassen darunter sind Limousinen nur noch selten gefragt. Erst recht in der Kompakt-Klasse, wie sie der Mazda3 repräsentiert. Dort macht das Stufen- gegenüber dem Fließheck kaum einen Stich. Zu Recht?

mazda3_cd150_revolution Freilich: So kompakt, wie sie einst waren, sind Modelle der Kompakt-Klasse schon lange nicht mehr. Der Mazda3 ist dafür ein treffendes Beispiel: In der Stufenheck-Version misst das aktuelle Modell von Stoßfänger zu Stoßfänger exakt 4,58 Meter. Eine solche Außenlänge erzielte bis vor wenigen Jahrzehnten noch eine Limousine der „gehobenen Mittel-Klasse“, zum Beispiel der bis 1977 gebaute Opel Rekord D resp. II. Heute werden dessen Maße sogar vom Kadett-Nachfolger Astra übertroffen. Geringfügig, aber immerhin.

Datenblatt
Motor 16V-R4-Biturbo-Diesel, 2.191 ccm, Euro 6
Leistung 110 kW/150 PS bei 4.500/min
Drehmoment 380 Nm bei 1.800/min
Spitze 213 km/h
Testverbrauch 5,2 l/100 km
Normverbrauch 3,9 l/100 km
CO2 104 g/km
L/B/H 4.580/1.795/1.450 mm
Leergewicht 1.310 kg
Gesamtgewicht 1.910 kg
Preis € 27.590,- inkl. 3% NoVA und 20% MwSt. (Ausstattung „Revolution“)
Stand: April 2015

Kein Wunder also, wenn die ältere Generation am Stammtisch über die Autos von damals gern ins Schwärmen gerät. Weil sie „nicht überdimensioniert waren“, weil sie „noch in Garagen passten“, weil man „deren Ecken anpeilen konnte“, weil „die Rund-Umsicht viel besser war“ etc. Stimmt schon. Aber: „Was bei diesem Nostalgie-Gerede jedes Mal untern Tisch fällt“, weiß unser Senior-Tester, „ist das Thema Sicherheit! Kommt dann mein Hinweis, dass man die geliebten Oldies nach einem genormten Crash-Test mit dem Handbesen aufkehren könnte, herrscht plötzlich eisiges Schweigen.“ Einem Crash, wie ihn der Mazda3 mit der Top-Wertung von fünf Sternen bestand.

Doch auch innerhalb des Mazda-Programms kann der Dreier bestehen: Derzeit verkauft er sich hier zu Lande deutlich besser als die anderen Baureihen. Wozu auch die Eintausch-Aktion ihr Scherflein beigetragen haben dürfte, die man kürzlich bis Ende Juni verlängert hat. Noch interessanter ist aber, wie sich die Neu- Zulassungen beim Mazda3 zwischen dem viertürigen Stufenheck- und dem fünftürigen Fließheck-Modell aufteilen: In Österreich lag der Verkaufs-Anteil der Limousine voriges Jahr bei genau 18,48 Prozent. Nicht viel, aber immerhin mehr als in Deutschland, wo sich für die Limousine nur rund 13 Prozent der Käufer erwärmten (erhoben Mitte 2014). Dort allerdings kostet das Stufenheck-Modell in jeder Version 500 Euro mehr als das Fließheck-Modell, wogegen bei uns die Mazda3-Preise einheitlich sind.

„Besser könnte sich die Limousine verkaufen“, meint der Senior-Tester, „würde man das Automatik-Getriebe für den einzigen Diesel in der Mazda3-Palette nicht ausschließlich im Fünftürer anbieten. Denn ausgerechnet dem älteren Käufer-Publikum, das wohl eher zu einer Limousine mit Automatik tendiert, bleibt dann die Qual der Wahl – den Mazda3 CD150 entweder mit Sechsgang-Automatik und Fließheck oder mit Sechsgang-Schaltung und Stufenheck.“

Authentische Erfahrungsberichte: Guter Rat ist teuer – wenn er nicht gehört wird

mazda3_cd150_revolution Natürlich wird Auto-Kaufberatung.at oft auch mit Autofahrern jenseits der 70 konfrontiert, die aus Gewohnheits-Gründen partout nicht von Schalt- auf Automatik-Getriebe wechseln wollen. „Die sind leider beratungsresistent“, so die harsche Kritik des Senior-Testers, der dazu allerdings zwei aufschlussreiche Anekdoten liefert…

„Wir kennen beide Herrn L., der sich im Vorjahr entgegen unserer Empfehlung ein günstiges Auslauf-Modell mit Schaltung zugelegt hat – obwohl er wusste, dass ihm eine Knie-Operation bevorsteht. Danach konnte er wegen der Schmerzen im linken Bein nicht mehr die Kupplung bedienen und musste erst recht auf ein Fahrzeug mit Automatik umsteigen. Die zuvor erstandene Okkasion hat er dabei mit großem Verlust verkauft, weil sie heuer halt nur noch ein Vormodell war.“

Der nächste Fall passt punktgenau aufs Test-Exemplar, weil’s um einen Mazda3 mit 150-PS-Diesel geht: „Hier hat uns das Problem des Käufers zwar überrascht“, gesteht der Senior. „Aber weil wir immer darauf pochen, vor dem Kauf eine Probefahrt zu absolvieren, hat eh alles ein gutes Ende gefunden. Der fast 80-jährige Herr wollte einen CD150 mit Schalt-Getriebe – weil eben so gewohnt. Doch schon im Stadtverkehr hatte er den Eindruck, wie er sagte, dass die Maschine zu stark für ihn sei. Ja, klar: Beim Anfahren im ersten Gang gab er meist zu viel Gas, wodurch die Traktion des Fronttrieblers überfordert war.“

Letztendlich hat es doch noch mit einem CD150 geklappt: „Anfangs war ich nicht sicher, dass mein Vorschlag den gewünschten Erfolg haben wird“, erinnert sich der Senior. „Aber nachdem ich unseren Kunden zu einer Probefahrt mit einem Automatik-Diesel überreden konnte, war plötzlich alles eitel Sonnenschein.“ Aus gutem Grund: „Die Wandler-Automatik hat sowohl ihn als auch mich auf Anhieb begeistert. Genauso wie beim seinerzeit getesteten CX-5. Sie harmoniert mit dem kräftigen Selbstzünder dermaßen gut, dass man über den Aufpreis von 1.900 Euro erst gar nicht lang nachdenken sollte. Für mich hat sich die Zwangs-Kombination Stufenheck-Diesel plus manueller Schaltung damit erledigt.“

Mazdas Diesel-Power: Ob Schalter oder Automat – die steht jederzeit parat!

mazda3_cd150_revolution Doch Getriebe-Wahl hin oder her – für sich allein betrachtet, ist der Mazda-Turbodiesel ein besonders feines Stück Technik, das in der 150-PS-Klasse keinen Vergleich scheuen muss. Sowohl Elastizität als auch Drehfreude samt kontinuierlicher Kraft-Entfaltung können uneingeschränkt überzeugen. Gibt man dem doppelt aufgeladenen Triebwerk mit üppigen 2,2 Liter Hubraum und ebenso sattem Drehmoment die Sporen, verleiht es dem Auto ab rund 1.800 Touren solch einen Schub, dass die Antriebs-Kräfte ein herzhaftes Zupacken am Lenkrad erfordern. Dabei sorgt das für einen Selbstzünder auffallend niedrige Verdichtungs-Verhältnis von 14:1 für eine Stickoxid-Reduktion bei der Verbrennung, wodurch die Euro-6-Abgasnorm ohne gesonderte AdBlue-Einspritzung erfüllt werden kann. Garniert wird das Ganze durch einen sensationellen Praxis-Verbrauch von 5,2 Litern – natürlich mit Schalt-Getriebe und i-stop-Funktion.

Auch die Langstrecken-Qualitäten bewegen sich im Mazda3 auf einem Niveau, das im Kompakt-Segment zur Spitzenklasse gehört. Wozu vor allem das gute Raum-Angebot und die feine Federung beitragen. Kurvenräubern liegt dem Japaner zwar weniger, doch der Fahrstabilität tut dies keinerlei Abbruch. Ebenso gibt es an der Lenkgenauigkeit samt Rückmeldung nichts zu beanstanden. Zumal die Testwagen-Bereifung (Dunlop SP Sport Maxx TT der Dimension 215/45 R18) mit exzellentem Grip zu glänzen vermochte.

Nicht weniger exzellent ist das Preis-Leistungs-Verhältnis: Mit der umfangreichen Revolution-Ausstattung des Test-Exemplars beläuft sich der Listen-Preis des CD150 auf sehr faire 27.590 Euro. Übertroffen wird diese Ausstattungs-Linie nur noch von der 3.000 Euro teueren Revolution Top, die außerdem Leder-Polsterung mit elektrisch verstellbarem Fahrersitz, adaptives Kurvenlicht, einen adaptiven Tempomaten und durchaus sinnvolle Assistenz-Systeme umfasst. Leider sind diese bei günstigeren Dreier-Modellen weder für Geld noch gute Worte zu haben. Mit festgeschnürten Ausstattungs-Paketen muss man bei asiatischen Autos halt leben.

Genauso wie mit den Vor- und Nachteilen einer Limousine: Das vom Insassen-Raum getrennte Gepäck-Abteil offeriert beim Mazda3 ein Grund-Volumen von 419 Litern. Das sind 55 mehr als beim Fließheck-Modell namens „Sport“. Variabel erweiterbar sind die Laderäume zwar bei beiden Karosserie-Varianten. Doch mit einer großen Heckklappe ist man bekanntlich besser dran, wenn mal der Transport sperrigen Ladeguts ansteht. „Und wenn das nicht den Ausschlag beim Kauf-Entscheid gibt“, klinkt sich der Senior-Tester abschließend ein, „ist es garantiert das Automatik-Getriebe!“

Ein Schlusswort anderer Art hält die Foto-Galerie noch bereit: Dort gehen wir auf Details im Mazda3 näher ein, von denen sich einige Kritik in der Praxis einhandelten.

Website des Importeurs: www.mazda.at

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NEUER ALHAMBRA, HYBRID-TESTTAGE

(18.4.2015) Wenn zwei das Gleiche tun, ist es mitunter doch dasselbe. Denn ebenso wie der VW Sharan kommt sein Zwillings-Bruder Seat Alhambra in den Genuss einer Frischzellenkur, wodurch der Van primär technisch aufgewertet wird. So erfüllen die zum Großteil erstarkten Motoren durch- wegs die EU6-Abgasnorm und verbrauchen im Normzyklus bis zu 15% weniger Sprit. Den Top-Wert mit 4,9 l/100 km (130 g CO2/km) erzielen die TDI-Aggregate mit 115 und 150 PS. Der dritte Diesel im Bunde leistet 184 PS. Die TSI-Triebwerke mobilisieren 150 PS (wie bisher) und 220 PS (20 mehr als zuvor). Die Allrad-Modelle werden mit dem 150-PS-TDI kombiniert. Außer beim Basis-Diesel steht für jeden Motor auch DSG zur Wahl (Serie beim 220-PS-TSI). Neu ist dabei die Treibstoff sparende Segel-Funktion: Geht der Fahrer vom Gas, kuppelt das DSG aus. Die Assistenz-Systeme und Komfort-Features wurden durch einen Blind-Spot-Sensor und die adaptive Fahrwerks-Regelung DCC sowie durch eine neue Massage-Funktion für den Fahrersitz und ein schlüsselloses Zugangs- und Start-System ergänzt. Zum generellen Serien-Umfang gehören nun die Multi-Kollisionsbremse, eine Drei-Zonen-Klimatisierung, eine Einpark-Hilfe vorn wie hinten sowie eine Bluetooth-Freisprech-Einrichtung. Trotzdem hat sich der Einstiegs-Preis von bisher 31.940 Euro nur minimal erhöht: Der frische Alhambra startet bei 32.390 Euro, sein Verkauf Ende April. Das Markt-Debüt erfolgt zeitgleich mit dem Sharan im Juli – und nicht, wie es ursprünglich hieß, erst ein bis zwei Monate später. Eine Fehl-Info, für die wir alle GASTRO-Leser um Entschuldigung bitten. ● Bereits zum vierten Mal lädt TOYOTA in Kooperation mit dem ÖAMTC zu den jährlichen Hybrid-Test-Tagen ein, die unter Anleitung von Fahrtechnik-Experten des Clubs stattfinden. Interessenten und Kunden können das Angebot zum Fahrtraining heuer vom 4. bis 9. Mai an landesweit 67 Toyota-Standorten wie gewohnt kostenlos in Anspruch nehmen. Anmeldungen sollte allerdings bald erfolgen, weil die Anzahl der Termine für geführte Test-Fahrten begrenzt ist.

renault_dealer_of_the_year_2014 Auch dieses Jahr kürte Renault seine weltweit besten Partner-Betriebe mit der Auszeichnung „Dealer of the Year“. Wobei aus österreichi- scher Sicht die Serien-Sieger Lauer aus Gänserndorf (Rang 1) und Tuppinger aus Spittal a.d. Drau schon traditionell vertreten sind. 2014 nahmen immerhin 2.000 Renault-Händler aus 35 Ländern an diesem Wettbe- werb teil (Foto: Frédéric Boyadjian)

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piech_favey_winterkorn PERSONELLES Nr. 55 Kein „Happy Birthday“ für den bislang so mächtigen VW-Patriarchen Prof. Dr. h.c. DI Ferdinand Piëch. Der ebenso verdiente wie gefürchtete Aufsichtsrats-Boss begeht heute, am 17. April 2015, seinen 78. Geburtstag. Doch ebenfalls heute wurde Prof. Dr. Martin Winterkorn (67), dem Piëch vor einer Woche öffentlich sein Vertrauen entzog, nach der gestrigen Krisen-Sitzung in Salzburg vom Aufsichtsrat offiziell als VW-Chef bestätigt. Die diesbezügliche Verlautbarung ist knapp, aber klar:

„Das Präsidium des Aufsichtsrates der Volkswagen AG stellt fest, dass Professor Dr. Martin Winterkorn der bestmögliche Vorsitzende des Vorstands für Volkswagen ist. Das Präsidium legt großen Wert darauf, dass Herr Professor Dr. Winterkorn seine Funktion als Vorsitzender des Vorstands auch weiterhin so aktiv und erfolgreich wie bisher verfolgt und hat hierbei die uneingeschränkte Unterstützung des Gremiums. Das Präsidium wird dem Aufsichtsrat jetzt vorschlagen, den Vertrag von Herrn Professor Dr. Winterkorn in der Februar-Aufsichtsratssitzung des Jahres 2016 zu verlängern.“

Dass der Machtkampf im VW-Konzern aber damit zu Ende sei, wird zumindest vom deutschen Branchen-Experten Dr. Ferdinand Dudenhöffer bezweifelt. Gegenüber der Nachrichten-Agentur Reuters meint er, „dass die Schlacht noch lange nicht geschlagen ist“. Die VW-Mitteilung sei lediglich „ein Signal, um zunächst einmal wieder Ruhe in den Konzern zu bringen“. Und mit Bezug auf die mögliche Vertrags-Verlängerung für Winterkorn erklärt Dudenhöffer: „Noch ist ja kein Vertrag unterzeichnet, das ist nur eine Willens-Bekundung. Piëch wird sich das bis dahin weiter genau ansehen.“

Unbestätigten Meldungen zufolge verübelt Piëch dem erfolgreichen Manager Winterkorn die derzeitigen VW-Probleme auf dem US-Markt. Auch der Umstand, dass VW kein Modell im untersten Preis-Segment anbieten könne, soll angeblich eine Rolle spielen.

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VW T6 IST DER BESTE T5 ALLER ZEITEN

(15.4.2015) Da weiß man, was man hat. Der alte VW-Slogan kommt uns beim Betrachten der neuen T-Baureihe, die heute vorgestellt wurde, zuallererst in den Sinn. Schließlich ist die sechste Transporter-Generation nicht als komplette Neukonstruktion, sondern als eine gründliche Weiterentwicklung des bewährten T5 zu verstehen. Und damit so, wie’s vor vier Wochen schon von uns angekündigt wurde. Hoffnungen schürt Volkswagen bei den Preisen: Der ab nächster Woche bestellbare T6 soll sich diesbezüglich auf dem Niveau des Vorgängers bewegen. „Oder auch leicht darunter“, heißt es zumindest in Deutschland. Sobald Porsche Austria die T6-Preise für Österreich bekannt gibt, werden sie hier als Nachtrag erscheinen. Außerdem soll es die T-Reihe – dies wird ebenfalls vom Heim-Markt gemeldet – erstmals auch als Highline geben. Apropos Ausstattung: Was vor vier Wochen noch unerwähnt blieb, ist die erstmalige Verfügbarkeit der adaptiven Fahrwerks-Regelung DCC. Darüber hinaus soll ein 20 mm tiefer gelegtes Sport-Fahrwerk zur Wahl stehen. Weiterer Bedarf an Assistenz-Systemen wird u.a. durch ACC, durch Front Assist, den City-Notbremser, die Multi-Kollisionsbremse (immer serienmäßig), durch Light Assist, die Müdigkeits-Erkennung (Serie bei Modellen mit Multi-Funktionsanzeige) und den für Allradler optionalen Bergabfahr-Assistenten gestillt. Nur angerissen hatten wir das Komfort-Plus beim Beladen: So kann man den T6 wahlweise mit einer Zuzieh-Hilfe oder gleich mit einer E-Heckklappe ordern. Diese öffnet sich automatisch nach Betätigen des Griffs, schließt per Schlaufenzug oder Taster und öffnet sich auch über die Fernbedienung im Schlüssel oder einen Taster in der Fahrertür. Eine Option, die freilich ebenso überfällig war wie elektrisch verstellbare Sitze oder auch eine Frontscheiben-Heizung. Kein Wort hat man in der deutschen Presse-Aussendung allerdings über den AdBlue-Behälter für die TDI-Modelle verloren, dessen kleines Volumen von Auto-Kaufberatung.at als einzigem heimischen Medium hinterfragt worden ist. In deutschen Fach-Gazetten findet der 13-Liter-Tank zwar Erwähnung, die Reichweite wird aber nicht thematisiert. Was dagegen zur Markt-Einführung des VW T6 garantiert ein Thema ist, ist das Sonder-Modell Generation SIX. Mehr dazu erfährt man, sobald das Bild oben angeklickt wird.

NACHTRAG am 16.4.2015: Anders als geplant, nutzen wir den Nachtrag nicht zur Bekanntgabe der Preise (zumal sie von VW noch nicht verlautbart worden sind), sondern als umfassende Ergänzung zu den uns bisher vorgelegenen T6-Informationen. So kann man aus den heutigen Presse-Unterlagen z.B. erfahren, dass der AdBlue-Tank für die TDI-Modelle eine Reichweite von rund 7.000 km ermöglicht – und nicht, wie uns ursprünglich mitgeteilt wurde, rund 5.000 km. Auch sonst sind die Infos über den T6 weitaus detaillierter und präziser als zuvor. Für uns Grund genug, die aktuell eingelangte Presse-Aussendung von Volkswagen allen T6-Interessenten exklusiv in vollem Umfang zu vermitteln. Und zwar sowohl in der kurzen als auch in der langen Fassung.

vw_t6_multivan Weder die zeitlose Linienführung noch die optimale Karosserieform bedurften einer tief greifenden Änderung. Dafür gibt’s topeffiziente Motoren, modernstes Infotainment und ein ergonomisch wie funktionell optimiertes Cockpit, das je nach Modell auf Gewerbe oder Lifestyle zugeschnitten ist (Fotos: obs/VW Nfz)

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thomas_sablatnig PERSONELLES Nr. 54 Ungeachtet des seit wenigen Tagen öffentlich geführten Machtkampfs im VW-Konzern herrschen bei Porsche Austria weiterhin rege Aktivitäten. Nun will man mit Digital Business eine neue Geschäfts-Chance im Auto-Handel intensiv nutzen. Dadurch ergeben sich laut Mitteilung vom 13.4.2015 strukturelle und personelle Änderungen, die mit 1. Mai in Kraft treten.

Mit der Mobilen Service-Annahme, der Termin-Buchung Online und der DI-Box (siehe dazu auch unseren Bericht vom 8.12.2014) sowie dem WeltAuto-Privatkunden-Angebot habe Porsche Austria bereits zahlreiche neue Produkte für den Handel entwickelt und auf den Markt gebracht, erklärt Geschäftsführer Mag. Wilfried Weitgasser. Und weiter: „Mit dem neuen Schwerpunkt im digitalen Geschäfts-Bereich werden wir neue Ideen rascher umsetzen und diese nachhaltig Marken-übergreifend einsetzen. Damit möchten wir uns zukünftig auch im Bereich der Digitalisierung die Markt-Führerschaft sichern.“

Dazu wird es bei Porsche Austria zwei neue Bereiche geben: So werden mit dem Digital Interaction Management neue digitale Ideen entwickelt, geführt von Leopold Fellinger, dem bisherigen Leiter „Handels-Marketing und Messen“. Digital Business setzt diese Ideen dann um und betreibt dazu Online-Plattformen. Kern dieses Bereichs ist die Gebrauchtwagen-Marke „Das WeltAuto“. Diesen Bereich wird Mag. Ing. Thomas Sablatnig (42, Bild oben) leiten, der 2008 zur Porsche Austria kam. Sablatnig, so heißt es, kenne die Anforderung des Handels und der Kunden in Hinblick auf digitale Prozesse und Anwendungen. Zuletzt fungierte er als Marken-Leiter für Volkswagen Pkw. Seine Nachfolge wird Harald Feilhauer (39) antreten, der seit 2000 in unterschiedlichen Funktionen im Unternehmen tätig ist. Feilhauer sammelte zuletzt als Standort-Leiter von Porsche Wien-Simmering wertvolle Einzelhandels-Erfahrung, die er nun in die Marke Volkswagen Pkw einbringen soll.

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,Beständiger Wind’ weht ständig aus Wolfsburg

Im November 2014 kam die achte Generation des VW Passat auf den Markt. Seit dem Debüt der ersten sind bereits 42 Jahre vergangen. Lange genug, um den Namen Passat auch richtig deuten zu können – als sehr beständigen Wind. Und genau so fühlt man sich von Wolfsburgs neuer Mittelklasse umschmeichelt. Gegenüber dem Vorgänger in jeder Hinsicht verfeinert, ist man auch bei Nr. 8 fest davon überzeugt: Besser geht’s nimmer!

vw_passat_variant Keine Chance! Jeder Lehrbub in der Auto-Branche wusste, was dem Neuwagen-Handel im Februar blüht – nämlich ein gewaltiges Zulassungs-Minus. Kein Wunder: Gegen den Super-Februar 2014, als die Angst vor der NoVA-Reform die Vorzieh-Käufe in lichte Höhen trieb, war heuer kein Kraut gewachsen. Große Ausnahme: Die Kombis und Limos neuer Mittelklasse-Baureihen haben den Abwärts-Trend nicht nur negiert, sondern geradezu traumhafte Zuwächse verzeichnet: Ford konnte beim Mondeo +41,79% verbuchen, Volkswagen beim Passat +74,37% und Mercedes bei der C-Klasse sogar +134,87%.

Auto-Kaufberatung.at hat den Silber-Platzierten unter die Lupe genommen. In Vergleichs-Tests holt sich das Auto des Jahres 2015 allerdings mit schöner Regelmäßigkeit Gold. Durchaus nachvollziehbar, wie wir in einem ersten Kurz-Test er-fuhren. Wofür uns jedoch kein fett ausstaffierter Überdrüber-Passat zur Verfügung stand, sondern der beliebte 150-PS-TDI-Variant in „schlichter“ Comfortline-Ausstattung plus DSG-Automat – und damit auch der stärkste Diesel-Passat, für den noch keine AdBlue-Versorgung erforderlich ist. Außer man wählt den 150-PS-Selbstzünder samt 4Motion (ist nur mit Schalt-Getriebe erhältlich), der wegen der zusätzlich angetriebenen Hinterachse besagter Harnstoff-Lösung bedarf, um die Euro-6-Hürde zu überwinden.

Eine Angebots-Übersicht liefert die Preis-Liste für den Passat, wo sich wie üblich auch alle Ausstattungs-Details und die technischen Daten befinden. Jene TDI-Modelle, die mit dem Stickoxid killenden SCR-Kat gekennzeichnet sind, sind auch jene, die über einen AdBlue-Tank verfügen. Will oder muss man diesen selber auffüllen, empfiehlt sich ein Blick auf jenes VW-Video, zu dem es bereits in der Meldung vom 24. März einen Link gibt.

Doch zurück zum Test-Exemplar, einem Volkswagen in Reinkultur. Heißt einerseits: Lediglich mit allem an Bord, was man unbedingt braucht. Allein dafür entfleuchen aber schon 39 Blaue vom Konto. Heißt jedoch andererseits auch: Man erkennt auf Anhieb, wofür man beim Neo-Passat zur Kassa gebeten wird – für eine Detail-Perfektion, die man bei den meisten Mitbewerbern weder für Geld noch gute Worte bekommt.

Ein einziges Ergonomie-Beispiel macht bereits klar, was wir meinen: Egal, ob kleine oder große Statur. Hat man sich auf dem Fahrer-Sitz ideal positioniert, liegt der linke Arm wie maßgeschneidert auf der Armlehne der Tür. Gleichzeitig lassen sich die Schalter für die E-Fensterheber allein mit minimaler Finger-Bewegung bedienen, ohne die entspannte Armhaltung auch nur geringfügig verändern zu müssen. Lächerlich? Na, dann probieren Sie das mal ganz bewusst und ohne Mogelei in Ihrem eigenen Auto. Sie werden staunen!

„Intuitive Bedienung“. Jeder Autohersteller strapaziert diese Floskel. Beim Passat Nr. 8 ist sie definitiv keine. Okay, die Klima-Regler könnten etwas höher angeordnet sein (fragt sich nur, wo?), dafür muss man öfter abzurufende Funktionen nicht in irgendeinem Untermenü auf dem Touchscreen ertasten. Wobei: Auch das Fingertappen auf dem Display erfordert nicht allzu viel Konzentration – dank wirklich berührungsempfindlicher Schaltflächen, klarer Symbole und verständlicher Hinweise. Meistens jedenfalls. Alles kapieren ältere Semester wie wir ja doch nicht ad hoc. Übrigens sind wir mittlerweile in die unendlichen Weiten der VW-Optionen eingetaucht: Der gefahrene Comfortline-Passat war mit der aufpreispflichtigen Navi-Funktion „Discover Media“ inklusive Radio „Composition Media“ (siehe Preis-Liste Seite 17 und 18) ausgerüstet.

Ja zu Autofahren „pur“! Aber gewisse Assistenzsysteme sollte man sich gönnen

vw_passat_variant_mirror_link So viel zur vorbildlichen Bedienlogik in einem Passat, dessen Serien-Ausstattung zumindest wir nicht als „nackert“ empfanden. Zumal es heutzutage fast schon Seltenheitswert hat, einen gediegenen Neuwagen zu pilotieren, dessen Features nicht permanent vom Straßen-Geschehen ablenken. Was vor allem jene Verkehrs-Teilnehmer erfreuen dürfte, denen man dabei so begegnet. Ein Sarkasmus, der sich natürlich nicht auf die vielen sinnvollen Hightech-Assistenten bezieht, die VW für den Passat offeriert. Um deren Nutzen anschaulich zu demonstrieren, haben wir YouTube nach den wichtigsten bzw. neuesten Systemen durchforstet:

Trailer Assist, Park Assist, Area View, Emergency Assist
Park Assist (ausführlicher)
Side Assist (Blind Spot-Sensor)
Stau-Assistent (Lane Assist, ACC)

Keine Frage: Für Stau-Assistenten und sonstige E-Helferlein, die das Autofahren erleichtern, zahlt sich ein tieferer Griff ins Börsel zweifellos aus. Was dagegen andere technische Feinheiten betrifft, hält VW den Gusto darauf quasi „selbst verschuldet“ in Grenzen. So lobt der Hersteller – durchaus berechtigt – in höchsten Tönen die optionale Progressiv-Lenkung (siehe Seite 19 der Preis-Liste), die gegenüber der Serien-Lenkung nur 2,1 statt 2,75 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag benötigt. Agilität, Lenkwinkel-Bedarf, Ansprech-Verhalten, Präzision in der Mittellage – alles super! Wir haben die progressiv übersetzte Lenkung unter anderem im Golf GTI Performance genossen.

Das Pech für VW: Fehlt diese Vergleichsmöglichkeit, kommt man aufgrund der gelungenen Standard-Lenkung nicht im Entferntesten auf die Idee, für eine sportlichere Auslegung zusätzliche Euros locker zu machen. Unseren ersten Eindruck zur Serien-Lenkung brachten wir wie folgt zu Papier: „Selten eine so gute Abstimmung erlebt. Beim Manövrieren überaus leichtgängig. Zunehmende Lenkkraft mit wachsendem Tempo könnte vom Apotheker dosiert worden sein.“

Angetan waren wir außerdem – so weit wir dies während der Probe-Fahrt auskosten konnten – vom neutralen Fahrverhalten des Fronttrieblers auch in schneller durcheilten Kurven. Man kommt also durchaus ohne adaptive Fahrwerks-Regelung oder die Differenzial-Sperre XDS (gehört nur beim „Power-Passat“ mit 240 TDI-PS zum Serien-Umfang) im wahrsten Wortsinn gut über die Runden.

Das gilt ebenso für die Federung, die zwar recht straff wirkt, den Komfort aber selbst auf Kopfstein-Pflaster nicht spürbar beeinträchtigt. Im Gegenteil: Überquert man mit dem Passat höhere Fahrbahn-Schwellen versehentlich einmal zu flott, wird dies nicht gleich mit einem durchschlagenden Feedback quittiert. Erkenntnis: Sucht man intensiv genug nach dem besten Kompromiss, kann auch eine konventionelle Stahl-Federung durchaus überzeugen.

Ganz und gar keinen Kompromiss, sondern eine harmonische Partnerschaft gingen das 150 PS starke TDI-Triebwerk (samt unauffällig eifrigem Start-Stopp-System) und das Sechsgang-DSG ein. Der nach außen hin etwas knurrige Diesel-Motor, dessen Tonlage von den Insassen aber dank guter Dämmung kaum registriert wird, gefällt durch spontane Gasannahme, das Doppelkupplungs-Getriebe durch sanfte Schalt-Vorgänge.

Klar: Gibt man dem großen Kombi die Sporen, kann man auch herbe Schaltrucke provozieren oder die Traktion überfordern. Wohlgemerkt: Man kann! Und genau das gehört zur Identität des Passat: Er ist berechenbar, hat keine Allüren. Geschweige denn, dass er der Eingewöhnung bedarf. Eine zu subjektive Beurteilung? Mag sein. Vielleicht überträgt sich aber genau so das Gefühl, mit einem soliden, bis ins Detail durchdachten Auto zu fahren.

War’s das schon? Natürlich nicht. Wie gewohnt, hält die Foto-Galerie noch eine Menge weiterer Infos parat.

Stand: März 2015

Website des Importeurs: www.volkswagen.at

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ADBLUE UND ÖLWECHSEL: NIX IST FIX!

(24.3.2015) Der morgen erscheinende Kurz- Test des VW Passat (so viel sei schon heute verraten) wird einmal mehr bestätigen, dass das derzeit beste Mittelklasse-Modell von Volkswagen kommt. Doch so wenig diese Erkenntnis erstaunt, so sehr reagierten VW- Insider hier zu Lande verwundert, als wir sie mit einer speziellen Info über den neuen T6 konfrontierten, die wir anfangs selber nicht so recht glaubten. Demnach werden die – vermutlich stärkeren – Zweiliter-Diesel zwecks Erfüllung der Euro-6-Norm mit einem nur 13 Liter fassenden AdBlue-Tank ausgerüstet, der bereits nach rund 5.000 km einer Auffüllung bedarf. Eine Behauptung, mit der wir bei Service- wie Marken-Leitern großer VW-Händler durchwegs auf Skepsis gestoßen sind und daher entsprechende Kommentare kassierten: Von „Da wissen Sie mehr als ich“ über „Erscheint mir schwer vorstellbar“ bis zu „Unmöglich! Die Reichweite ist sicher dreimal so lang“. Doch mittlerweile erhielt Auto-Kaufberatung.at von Porsche Austria ein offizielles Statement dazu: „Je nach Fahrbedingung (abhängig vom Volllast-Anteil) kann es sein, dass nach 5.000 Kilometern AdBlue nachgefüllt werden muss.“ Also tatsächlich. Zur Ehren-Rettung der heimischen VW-Spezialisten: Als wir vor wenigen Monaten in Sachen AdBlue zur E-Klasse BlueTEC Recherchen anstellten, bekamen wir aus Mercedes-Kreisen vergleichbare Auskünfte – ehe der MBÖ-Produkt-Manager wirklich für Aufklärung sorgte. Freilich wäre diese schon dort wünschenswert, wo sie der potenzielle Kunde erwartet – nämlich im Rahmen technischer Daten. Anstatt bestenfalls irgendwo im Internet. Immerhin: Auf YouTube findet sich von Volkswagen ein interessantes Video zum Passat TDI mit SCR-Kat, aber auch zu anderen VW-Modellen, denen AdBlue in den Partikel-Filter eingespritzt wird. Einlesen ins Thema kann man sich bei einem deutschen Ratgeber, der Tipps zum Kaufen & Nachfüllen gibt. In der Regel, versicherte uns ein Audi-Techniker, würden von AdBlue abhängige Pkw eine Reichweite von mindestens 15.000 km erzielen – je nach Fahrstil, Fahrzeug-Gewicht und auch Sprit-Qualität: „Fragen Sie mich nicht über den Wasser-Gehalt im Diesel bei Tankstellen im Ausland.“ Eine Frage drängt sich allerdings auf: Ob VW vielleicht doch überlegt, einem Bröckerl wie dem T6 noch vor dem Markt-Eintritt einen größeren AdBlue-Tank zu gönnen? Auch wenn das Nachfüllen, so Porsche Austria, „eine selbstverständliche und unkomplizierte Angelegenheit ist“. ● Unkompliziert kann angeblich sogar der Verzicht auf den Ölwechsel sein – dank Öldialyse! Aber machen Sie sich dazu selbst Bild und Ton. Wir müssen ja nicht überall unseren Senf dazugeben.

jaguar_xf_2015 Jaguars neuer XF tanzt nicht nur auf dem Draht-Seil (siehe Meldung vom 22.3.), sondern auch manchem Mitbewerber auf der Nase rum: Der Oberklasse-Brite brilliert mit tollem Minimal-Verbrauch (3,9 l/100 km beim 163-PS-Diesel) und aufwändigem Fahrwerk. Im Herbst ist Markt-Start (Foto: JLR)

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PREISE VON MAZDA CX-3 UND AUDI Q7

(22.3.2015) Das nennen wir richtig scharf kalkuliert: Nicht nur Hyundai schafft es, in Österreich trotz höherer Steuerbelastung bei manchen Modellen die gleichen Preise wie in Deutschland anzubieten (deshalb ist der neue i20 bei uns eine echte Okkasion). Auch Mazda Austria dürfte für sein kleines, ab Juni lieferbares SUV CX-3 eigentlich so was Ähnliches wie eine Schenkungs-Steuer verlangen. Denn der CX-3-Basispreis von hier zu Lande 17.990 Euro entspricht exakt jenem in Deutschland. Kein schlechtes Entree für den jüngeren Bruder des erfolgreichen CX-5 (runterscrollen). Man darf gespannt sein, ob auch die Preise der CX-3-Versionen in Top-Ausstattung mit jenen in Deutschland vergleichbar sind. ● Eher unvergleichlich mutet der erste Auftritt des neuen JAGUAR XF an. Oder sagen wir besser: Ausflug! Denn ebenso wie im Vorjahr der „kleine“ Bruder XE wird sich die britische Oberklasse-Limousine in die Lüfte schwingen – in Form eines „dramatischen Hochseil-Akts über der Londoner Themse“, so die Ankündigung. Live zu verfolgen am 24. März um 20 Uhr MEZ.

audi_q7 Im Juni kommt die neue Generation des Audi Q7 zu den Händlern. Der Start- Preis beträgt 63.900 Euro für den 218- PS-TDI, der allerdings erst ab Herbst verfügbar ist. Der 272-PS-TDI kostet 67.900, der 333-PS-TFSI 74.900 Euro (Foto: Audi)

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