Österreichs Auto-Portal für alle Junggebliebenen

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NEUNMAL CRASH UND EINMAL WOOW!!

(3.9.2015) Gleich „alle Neune“ knöpften sich die Crashtester von EuroNCAP kürzlich vor. Genau so viele Prüflinge wurden dieses Mal quasi in einem Arbeitsgang zerlegt, um ihre Qualitäten in Sachen Sicherheit zu ermitteln. Und die können fast durchwegs überzeugen, nachdem sieben der neun Testkandidaten eine Topbewertung von 5 Sternen erzielten. Die beiden anderen Autoneuheiten mussten sich mit 4 Sternen begnügen. Alle Details dazu finden sich hier:

Audi Q7 *****
Ford Galaxy *****
Ford S-Max *****
Mazda CX-3 ****
Mitsubishi L200 ****
Renault Kadjar *****
Toyota Avensis *****
Volvo XC 90 *****
VW Touran *****

renault_talisman Kommentiert werden die EuroNCAP-Ergebnisse wie gewohnt von Kooperations-Partner ÖAMTC, der die Stärken und Schwächen der neun Probanden hervorhebt. ● Das „Woow!!“ im Titel unserer Meldung sucht man dort aber vergebens. Diesen Ausdruck der Begeisterung nimmt Auto-Kaufberatung.at – mit Verlaub – für sich selber in Anspruch. Denn obwohl unsere redaktionelle Kapazität zu Gunsten anderer Medien-Aktivitäten sowohl im Frühjahr als auch Sommer ziemlich eingeschränkt war, prasselten im August die Hits auf unser Online-Portal nieder. So stark wie nie zuvor! ● Kommen wir zu den Premieren auf der Frankfurter IAA: So stark wie nie zuvor soll auch RENAULTs Laguna-Nachfolger Talisman samt Kombi-Variante einschlagen. Der Markt-Start des rund 4,85 m langen Franzosen, der mit etlichen Assistenz- und Komfort-Features sowie Allrad-Lenkung (Serie im Top-Modell, sonst optional) und einem überraschend hochwertigen Interieur verwöhnt, dürfte Anfang 2016 erfolgen. ● Früher, aber leider erst im Herbst wird das Sommer-Auto schlechthin erwartet – der neue MAZDA MX-5, der zumindest schon in der offiziellen Preisliste aufscheint. Dessen ungeachtet, kann man sich für eine Probefahrt bereits anmelden. Was ganz besonders bei Interessenten mit Gardemaß sinnvoll erscheint. ● Auch VOLKSWAGEN bringt erst mit dem Jahrgang 2016 frischen Wind ins Golf Cabrio. Nachdem heuer schon die Motoren-Palette auf Vordermann gebracht wurde (erstarkt, effizienter, Euro 6), wird der Oben-ohne-Golf nun innen wie außen einer dezenten Schönheitskur unterzogen. Vor allem aber gibt’s ein Update in Sachen Infotainment-Systeme, womit auch Car-Net mit Guide & Inform sowie App Connect einziehen. Das dynamische R-Line-Design zieht dagegen beim Golf Sportsvan ein. Vorerst kein Bild gibt es zum Interieur, wo das R-Line-Paket durch edle Sport-Sitze, darauf abgestimmte Türverkleidungen sowie adäquate Dekor-Einlagen, Einstiegs-Leisten und Fußmatten, außerdem durch Edelstahl-Pedale und einen schwarzen Dachhimmel besticht. Übrigens: Das schon bisher von VW offerierte Sport-Paket bleibt weiterhin im Programm. ● Anscheinend hob sich sein Schnauzerl optisch nicht genug aus der Masse, weshalb MITSUBISHI dem Outlander fürs Modelljahr 2016 ein neues verpasste. Das einprägsame G’schau nennt sich „Dynamic Shield“ und zeichnet sich durch eine üppige Verchromung aus, weshalb sich eine kontraststarke Lackierung fast zwingend empfiehlt. Neu am Facelift-Modell sind darüber hinaus LED-Tagfahrlicht, optimierte Sitze und ein reduziertes Geräusch-Niveau. Last but not least zum ASX, bei dem neben der Ausstattung auch die Diesel-Palette erweitert wurde. Und zwar durch ein 114 PS starkes Euro-6-Aggregat. Als Allradler bescheidet sich das derart motorisierte Kompakt-SUV im Norm-Mix mit 5,0, als Fronttriebler sogar nur mit 4,6 l/100 km. Das Sonder-Modell Comfort Line hat dagegen noch den Euro-5b-Diesel mit 116 PS unter der Haube. ● Und schließlich TOYOTA, wo man um das IAA-Highlight der Marke – den Prius in vierter Generation – noch ein großes Geheimnis macht. Keines ist allerdings mehr, dass der RAV4 endlich auch als Hybrid-Version kommt! Die war im Programm des Hybrid-Pioniers, der weltweit mittlerweile acht Millionen Fahrzeuge mit „doppeltem Herzen“ verkauft hat, schon lange fällig.

vw_california_mitsubishi_outlander_vw_golf_cabrio Reisefreuden zu fast jeder Jahreszeit verspricht der T6 California (wird derzeit auf dem Caravan Salon erstmals gezeigt), während man das frische Golf Cabrio schon gern im Sommer gefahren wäre. Und der Outlander? Dem soll ein Facelift „neue Marken-Identität“ verleihen (Fotos: VW, Mitsubishi)

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TOURAN WIEDER DER KLASSENPRIMUS

(27.8.2015) Ein neuer VOLKSWAGEN steht vor der Markt-Einführung. Juhu! Weshalb ist er besser als sein Vorgänger? Und natürlich: Weshalb ist er besser als die Mitbewerber? Ist er denn? Ja, er ist! Was zwischenzeitlich kaum noch überraschen wird. Denn so war es zuletzt auch schon beim Passat oder im Vorjahr beim Golf Sportsvan (dieser Fahr- bericht findet sich übrigens in nö. stärkstem Seniorenmagazin endlich FREI-ZEIT.) Im Grunde ist es für VW-Konstrukteure ja keine Hexerei mehr, programmierte Bestseller auf die Straße zu bringen. Sie müssen sich dafür „einfach“ vorhandener Technik-Highlights à la MQB & Co bedienen – die freilich jahrelanger Entwicklung bedurften – und fürs jeweils neue Modell adaptieren. Bei diesem handelt es sich jetzt um die zweite Generation des Touran, dessen wichtigste Daten schon im Februar bekannt gegeben wurden. Erster Eindruck nach wenigen Kilometern: Allein das Fahrverhalten des Newcomers ist schlichtweg grandios. Gegenüber dem Vorgänger kommt dem Fronttriebler zwar der etwas längere Radstand und der tiefere Schwerpunkt (gilt leider auch für die Sitzposition) zugute. Trotzdem: Würde man z.B. einem früheren Chrysler Voyager in Kurven ähnlich die Sporen geben wie dem Touran II, wäre ein Überschlag unvermeidbar. Von wegen, dass echter Fortschritt in der Fahrwerks-Entwicklung heute nicht mehr spürbar sei. Bloß den Touran-Insassen bleiben Richtungs-Wechsel dank kaum wahrnehmbarer Wank-Bewegungen so gut wie verborgen. Und das in einem Modell ohne DCC! Dazu sollte man gleich einen Blick in die Preisliste werfen, wo DCC nur eines von unzähligen Extras ist. Typisch VW eben. Genauso typisch sind aber auch eine präzise Lenkung und ergonomisch hervorragende Serien-Sitze. Dennoch zählt der ergoActiv-Sitz (prämiert durch das Güte-Siegel „Aktion Gesunder Rücken“) zu den besonders empfehlenswerten Optionen. Zumindest für den Fahrer, denn auf der Beifahrer-Seite müsste man ansonsten auf die vorklappbare Lehne verzichten, die ab der Comfortline-Ausstattung ohne Aufpreis dabei ist.

vw_touran_2_fond Mit dieser war auch das Test-Exemplar ausgerüstet, ein 1.6 TDI 6G-Schalter. In Kombination mit der 7G- DSG-Automatik ist dieser 110 PS starke Diesel durch seinen Norm-Mix von nur 4,1 l/100 km der Vorzeige-Touran in Sachen Sprit-Effizienz. Als feine Alternative bietet sich aber auch der spritzige 110-PS-Benziner an, über den der oben erwähnte Golf Sportsvan verfügte. Beim Touran ist das 1.2 TSI-Aggregat allerdings nicht mit DSG lieferbar… Zurück zum Testauto, dessen 1.6 TDI durch guten Durchzug gefiel, zumal auch die Gang-Anschlüsse passten und das Getriebe tadellos schaltbar war. Über mangelnde Leistung kann man sich beim Einstiegs-TDI also nicht beklagen. Außer man will den VW-Allrounder öfter als Lasttier oder mit bis zu siebenköpfiger Besatzung nutzen. Dann sollte man eher zum 2.0 TDI mit 150 PS greifen. Der sicher weniger gefragte Top-Diesel mit 190 PS dürfte (ebenso wie der Top-Benziner mit 180 PS) erst nach dem Jahres-wechsel erhältlich sein. Keine Rolle bei der TDI-Wahl spielt das Thema AdBlue ja oder nein. Denn der flüssige Stickoxid-Killer und Euro-6-Steigbügelhalter muss jedem Diesel in der Touran-Palette regelmäßig verabreicht werden. Die Vorzüge der neuen „Fold-Flat-Sitzanlage“ im gewachsenen Touran (der deshalb auch dem Sharan das Leben schwer machen könnte) vermitteln die umstehenden Bilder. Infos über sinnvolle Optionen wie Assistenz-Systeme und reizvolle wie z.B. das Panorama-Schiebedach finden sich auf der Website des Importeurs.

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DAS S-KLASSE CABRIO BESCHWÖRT …

(25.8.2015) …die Geister der Vergangenheit, von denen freilich noch viele quicklebendig sind. Die Rede ist vom elegantesten Modell, das je einen MERCEDES-Stern trug – vom zweitürigen W111 bzw. W112, der vor allem als Cabriolet das typische Herrenfahrerauto der 1960er Jahre war. Und genau in dessen „Fußstapfen treten“ soll das neue Cabriolet, das auf der IAA in Frankfurt zu bewundern sein wird – als erste offene S-Klasse seit 44 Jahren, nachdem der legendäre Vorläufer 1971 in die Rente geschickt worden ist. Optische Überraschungen dürften sich beim Newcomer in Grenzen halten, zumal die Coupé-Version der S-Klasse ja schon seit dem Vorjahr auf dem Markt ist. Dafür sollen teils einzigartige Komfort-Features neue „Kuschel“-Maßstäbe beim Offenfahren setzen. Mehr dazu erfährt man nach Anklicken des obigen Bilds. ● Ursprünglich wurde sein Markt-Start für Ende 2015 erwartet, doch jüngsten Infos zufolge soll SKODAs angekündigter Superb GreenLine erst Anfang 2016 lieferbar sein. Grund genug für den heimischen Importeur, die Vorfreude auf den enorm geräumigen Sparmeister am Köcheln zu halten. Und zwar, indem man „vorrechnet“, dass der durch technische und aerodynamische Feinheiten erzielte Norm-Mix von 3,7 l/100 km den 120-PS-TDI nur alle 1.780 km zur Fahrt an die Zapfsäule zwinge. Theoretisch, versteht sich. Praktisch könnte auch mal ein AdBlue-Tankstopp dazwischen kommen. Denn erst diese Stickoxide reduzierende Harnstoff-Lösung gewährleistet die Erfüllung der Euro-6-Abgasnorm.

skoda_superb_greenline Als GreenLine soll Skodas Flaggschiff Superb am Diesel quasi nur nippen. Im Alltag dürfte es wohl eher fünf statt 3,7 Liter benötigen, was freilich auch schon mehr als vorbildlich wäre. Aber vielleicht gibt’s ja bald eine Rekord-Fahrt à la VW (Foto: Skoda)

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KOPFSTÜTZEN: UNGENUTZTER SCHUTZ

(21.8.2015) Eine ÖAMTC-Erhebung bringt’s ans Licht: Seit Jahrzehnten verfügen Autos serienmäßig über Kopfstützen. Und trotzdem „vergessen“ immer noch 47% der Insassen, dieses im Extremfall vor einem Genickbruch schützende Sicherheitsfeature auch richtig zu nutzen. Zu diesem Ergebnis gelangte der ÖAMTC, als er in Wien bei insgesamt 1.185 Autolenkern und Beifahrern die Einstellung ihrer Kopfstützen überprüfte. „Nur 53% der Insassen hatte die Kopfstützen völlig korrekt eingestellt. Bei 41% waren sie geringfügig zu hoch oder zu tief, und 6% hatten sie so eingestellt, dass im Prinzip keine Schutz-Wirkung vorhanden war“, fasst ÖAMTC-Techniker Ing. Steffan Kerbl zusammen. Ganz schlecht bei einem Auffahrunfall. Zumal schon bei geringem Tempo Verletzungen im Nacken-Bereich drohen. Kerbl: „Die Kopfstütze sollte auf Höhe der Kopf-Oberkante oder darüber stehen. Der Abstand vom Hinterkopf zur Kopfstütze sollte höchstens 4 cm betragen. Auch die Sitzlehne sollte möglichst aufrecht justiert sein.“ Einer besonderen Gefährdung seien außerdem Fond-Passagiere ausgesetzt, sofern sie ihre Kopfstützen nicht „aktivieren“, so Kerbl weiter. Denn auf den Rücksitzen moderner Fahrzeuge seien diese oft komplett in der Lehne versenkt, damit der Fahrer eine bessere Rundumsicht habe. Ist der Fond besetzt, müsse man daher die Kopfstützen manuell herausziehen und adjustieren. Was, nebenbei erwähnt, für jeden Fond-Insassen ebenso selbstverständlich sein sollte wie das Anlegen des Gurts. Weil er sonst bei einem Crash nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch jenes des davor Sitzenden aufs Spiel setzt – falls sich diese „Erkenntnis“ noch nicht überall herumgesprochen hat…

honda_hr-v_und_jazz Gleich zwei neue Honda-Modelle rollen im September an: die dritte Generation des Jazz (ab 15.990 Euro) und mit dem HR-V (ab 20.990 Euro) erstmals ein SUV, das unter dem CR-V positioniert ist. Ein erster Fahreindruck vom HR-V folgt demnächst (Fotos: Honda)

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YARIS: VON GRUND AUF MEHR INHALT!

(6.8.2015) Marktlücken lassen sich nicht von einem auf den anderen Tag schließen. Doch Ausstattungslücken sehr wohl. Eine solche hat TOYOTA beim Kleinwagen Yaris genau zwischen der Grundversion „Young“ und der Ausstattungs-Variante „Active“ entdeckt, wo man mit der Linie „Edition“ nun sozusagen eine veredelte Basis-Ausrüstung anbietet. Diese soll jene AutokäuferInnen ansprechen, die zwar auf den Euro schauen, aber auf gewisse Goodies nicht verzichten wollen. Wozu z.B. Alufelgen, Nebel-Scheinwerfer, ein Drehzahlmesser oder auch ein Leder-Schaltknauf zählen, die zum serienmäßigen „Edition“-Umfang gehören. Der Mehrpreis dafür beträgt je nach Motorisierung 1.190 bzw. 1.240 Euro, der Kunden-Vorteil bis zu 500 Euro, wie in der Preis-Liste des Yaris ersichtlich. Dort findet sich außerdem das empfehlenswerte Safety Sense-Paket, das zuletzt beim kompakten Auris als Option eingeführt wurde und jetzt sogar für den Yaris zum wohlfeilen Netto-Preis von 450 Euro verfügbar ist.

kfz-werkstatt-homepage Speziell kleinen Werkstätten verspricht Kfz-Mechanikermeister und Homepage-Entwickler Robert Varilek neue Kunden und somit mehr Umsatz. Kann sein, dass Varileks Know-how zum Erfolg führt – sofern dieser nicht von dessen Rechtschreibung abhängig ist … (Bild: kfz-werkstatt-homepage.at)

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MARKT-START: ULTRA-SPARSAMER Q7

(4.8.2015) Ab Ende August ist er bestellbar, bald darauf soll sein Marktstart erfolgen. Die Rede ist vom effizientesten Spritverwerter im jetzt aufgestockten AUDI Q7-Programm, dem Einstiegs-Modell ultra 3.0 TDI quattro mit 218 PS, das hier zu Lande 63.900 Euro kostet. Und wenn bei Audi „ultra“ draufsteht, ist die Technik darin auf niedrigstmöglichen Verbrauch ausgelegt. Beim Q7-Sparmeister macht sich diese unter anderem durch ein maximales Drehmoment von 500 Nm bemerkbar, das schon ab 1.250 U/min zur Verfügung steht, sowie durch Anpassungen im Motor-Management (Wasser-Pumpe, Ölkühler, Brennverfahren etc.). Damit „bremst“ sich Audis SUV-Flaggschiff auf einen respektablen Norm-Mix von 5,5 l/100 km ein, was einem CO2-Ausstoß von 144 g/km entspricht. Wo sich der ultra-Selbstzünder, der wie alle Q7 eine moderne 8G-Automatik an Bord hat, dagegen nicht einbremst, ist sein Sprint-Vermögen: 7,1 sec von 0 auf 100 km/h können sich sehen lassen – nicht zuletzt dank der gehörigen Abmagerungskur gegenüber dem Vorgänger. Wer das große SUV mit dem V6-TDI noch sparsamer bewegen möchte, muss sich bis zum Frühjahr 2016 auf den Q7 e-tron gedulden. Der erleichtert sowohl das Umwelt-Gewissen als auch das Konto sehr deutlich. Letzteres freilich nur bei der Anschaffung, nicht im Betrieb.

vw_up_austria Als komfortables Stadtauto, das auch für lange Strecken taugt – so kennt man den VW up! (endlich mit zwei Fensterhebern in der Fahrertür). Jetzt lockt er als fein ausstaffiertes Sondermodell ab 11.990 Euro (Bild: VW)

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STEHT BETRUG AUF TAGESORDNUNG?

(3.8.2015) Sommerloch? Keine Spur davon! Gestern hat der deutsche Privatsender VOX in seinem Magazin auto mobil zum leidigen Thema Tacho-Manipulation einen intensiv recherchierten Beitrag geliefert – einer, der den Machenschaften im Gebrauchtwagen-Verkauf so tief auf den Grund gegangen ist wie niemals zuvor. Experten schätzen, dass heute bereits bei jedem dritten Gebraucht- wagen der ausgewiesene Kilometerstand zum Teil massiv manipuliert worden ist. Sollte dies den Tatsachen entsprechen, müssen nicht nur die Angebote der „üblichen Verdächtigen“, sondern auch die so genannten „Kauf ohne Risiko“-Versprechungen im renommierten GW-Handel hinterfragt werden. Eine Situation, der man als Käufer praktisch ohnmächtig gegenübersteht, wie vom deutschen TV-Magazin schonungslos aufgedeckt wird. Sehenswert! Der betreffende Beitrag startet 17.27 Minuten nach Beginn der Sendung, die ab dem Termin der Erst-Ausstrahlung 30 Tage lang kostenfrei konsumiert werden kann.

dacia_duster_mountains Neuwagen zum „Gebrauchtwagen-Preis“? Geht natürlich auch, wie Dacia mal wieder beweist. Als Gustostückerl offeriert man neuerdings den Duster Mountains – eine exklusive 100-Stück-Serie für den heimischen Markt. Der Kaufpreis ist klein, die Ausstattung fein (Fotos: Dacia)

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AUDI: GLÜCKLICH IST, WER VERGISST…

(17.7.2015) Ja, schon klar: Wer etwas tiefer in die Brieftasche greift, um einen Audi sein Eigen zu nennen, stellt zu Recht auch hohe Ansprüche ans neue Gefährt. Prangen auf der Kühler-Maske vier Ringe, darf man also erwarten, dass die rund 4 bis 5 Meter Auto dahinter nur haarscharf an der Grenze zur Perfektion vorbeischrammen. Jetzt kommt es aber noch besser: Wir fuhren einen ganz speziellen Audi A3. Und der ist von unserer Ideal-Vorstellung eines „perfekten Autos“ keine Haaresbreite mehr entfernt. Diesen Eindruck haben wir jedenfalls nach einem ersten Kurz-Test gewonnen. Wobei sich freilich erst nach Jahren erweist, ob unser Nummer-eins-A3 solche Vorschuss-Lorbeeren auch wirklich verdient. Bei Audi, versteht sich, geht man davon mit Sicherheit aus. Denn dann habe jeder Besitzer, so heißt es, dank der niedrigen Betriebskosten den „etwas höheren“ Kaufpreis bestimmt schon vergessen… Mehr zum Audi A3 mit möglichem Happy-End-Faktor demnächst auf Auto-Kaufberatung.at.

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SEAT LEON: 90-PS-TDI PREISGESENKT!

(16.7.2015) Eins ist sicher: Mit einem 90 PS starken Diesel aus dem VW-Baukasten fährt man bestimmt nicht untermotorisiert durch die Gegend. Und schon gar nicht, wenn der lebendige Selbstzünder die Vorderräder von Spaniens kompaktem „Tausendschönchen“ antreibt – vom Seat Leon. Dass man außer bei Sprit und Steuern jetzt überdies bei der Anschaffung spart, dürfte kostenbewusste Autokäufer, die ebenso Wert auf ordentliche Fahrleistungen legen, daher vermehrt in die Seat-Schauräume locken. Und so schaut es konkret aus: Die Einstiegs-Preise des fünftürigen Leon bzw. der Kombi-Version Leon ST mit besagtem Aggregat unter der Haube wurden auf 19.990 bzw. 21.140 Euro runtergesetzt, was einem „Diesel-Bonus“ von jeweils 1.110 Euro entspricht. Um weitere 1.000 Euro reduzieren sich die Preise, wenn man sich für eine Porsche Bank-Finanzierung entscheidet (alles gültig bis 30.9.). ● So weit, so günstig. Trotzdem stellen Leser in letzter Zeit häufiger die Frage, wozu wir eigentlich über „offizielle Preis-Senkungen“ schreiben, wenn der Hauspreis beim nächsten Händler ohnehin besser sei? Ganz einfach: Weil der neue, vom Importeur reduzierte Preis schließlich erst jener ist, mit dem der Händler arbeiten kann. Mehr oder weniger. Zumal von einer Händler-Spanne heute ja kaum noch die Rede sein kann. Daher sollten sich Neuwagen-Interessenten vor allem die Wunderwuzzi-Angebote im Internet immer genauer ansehen, bevor sie ob vermeintlicher Super-Preise in einen Freudentaumel geraten. Der Leon mit „Diesel-Bonus“ dient dafür gleich als treffendes Beispiel: In der Start-Ausstattung Business lanciert ihn der Importeur bei Porsche Bank-Finanzierung zum Preis von 18.990 Euro. Hält man bei Autogott.at Nachschau, wird dieses Modell sogar schon ab 16.391 Euro offeriert. Und das mit einem Rabatt, der noch auf dem ursprünglichen, höheren Listen-Preis basiert. Toll! Oder nicht? Jedenfalls nicht für Privat-Kunden. Diesen Bestpreis gibt’s nämlich nur für Firmen-Kunden und nur bei einem steirischen Händler – „und inklusive Porsche Bank-Bonus“, wie Seats Presse-Sprecher Rudolf Glass auch noch erforschte. Doch wie sieht es beim Online-Anbieter dann für Privat-Käufer aus? Für die bewegen sich die Top-Preise des Leon TDI mit 90 PS samt Finanzierungs-Bonus je nach Bundesland zwischen 17.743 und 18.460 Euro (heutiger Stand). Gute Hauspreise eben. Schade nur, dass man sich zu diesen im Internet erst durchwurschteln muss.

mitsubishi_pajero_dauersieger Im Dutzend williger: Zum zwölften Mal hat der Pajero bei der Finke Desert Race sein robustes Naturell unter Beweis gestellt und den Klassen-Sieg (07) geholt. Knieweich darf der harte Bursche dafür bei den Preisen werden – die ja ebenfalls (siehe Text oben) via Internet noch ein bisserl angeknabbert werden (Foto: Mitsubishi)

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HONDA & VW: VERBRAUCHS-REKORDE

(14.7.2015) Mal eben mit einem Diesel-Auto der Kompakt-Klasse über wenige Kilometer einen traumhaft niedrigen Spritverbrauch zu erzielen, ist noch kein Kunststück. Legt man dafür jedoch deutlich mehr als 13.000 km durch 24 EU-Länder (Honda) oder durch 48 US-Staaten (Volkswagen) zurück, müssen die Fahrzeuge über ein enormes Potenzial zum Spritsparen verfügen. Der mit 120 PS alles andere als leistungsschwache Civic Tourer 1.6 i-DTEC hat sein Talent zum verhaltenen Diesel-Durst ja schon mehrfach bewiesen – auch im Test-Einsatz für Auto-Kaufberatung.at. Jetzt stellten zwei Autofahrer „wie du und ich“ (mit der einzigen Besonderheit, dass es sich dabei um Mitarbeiter der europäischen Forschungs- und Entwicklungs-Abteilung von Honda handelt) mit so einem Civic in Serien-Ausführung einen neuen Weltrekord für Kraftstoff-Effizienz auf, der zu einem Eintrag im „Guinness-Buch der Rekorde“ führt. Die 25 Tage dauernde Spritspar-Fahrt erfolgte unter realen Bedingungen und strengster Aufsicht quer durch Europa über eine Distanz von 13.498 km. Insgesamt waren dafür neun Tankstopps erforderlich, wobei sich der Honda mit einem Durchschnitts-Verbrauch von lediglich 2,82 Litern auf 100 km begnügte – rund einem Liter weniger, als es dem Norm-Mix entspricht. Mit sogar 2,3 Litern fiel die Differenz zum Norm-Verbrauch bei der Rekord-Fahrt mit einem VW Golf TDI Clean Diesel besonders groß aus. Ergebnis: Im Schnitt wurden nach 13.250 km bescheidene 2,9 Liter auf 100 km für den 150 PS starken Selbstzünder ermittelt. Ein Wert, der sich sehen lassen kann – natürlich auch im „Guinness-Buch der Rekorde“. ● Apropos sparen: Die AK Wien hat in Stichproben wieder die aktuellen Kosten für Prüf-Plaketten sowie „große Preis-Unterschiede“ bei Reparaturen erhoben.

mercedes_sls_amg_electric_drive Strom statt Sprit war bei der Silvretta E-Rallye gefragt, wo heuer Paul-Janosch Ersing (links) und Michael Gebhardt im saustarken Mercedes SLS AMG Electric Drive einen scheinbar leichten Sieg einfuhren. Gemeinsam mit dem Smart Brabus Electric Drive auf Rang zwei ließ man den Mitbewerbern keine Chance (Fotos: Mercedes-Benz)

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