PERSONELLES Nr. 21 Mit sofortiger Wirkung habe Michael Schmied (45) den Bereich Flotten-Verkauf übernommen, teilt die Hyundai Import GmbH am 10. Dezember 2012 mit. Er wird für die direkten wie indirekten Flotten-Verkäufe zuständig sein sowie als Schnittstelle zwischen der Europa-Zentrale und der Händler-Organisation von Hyundai Österreich fungieren. Schmied berichtet an Vertriebs- und Marketing-Direktor Thomas Alexander Schmid.

Michael Schmied startete seine Karriere 1983 bei der Wolfgang Denzel Kfz AG vorerst im Verkauf und danach im Kundendienst. 1993 wechselte er in den Leasing-Bereich, wo er zuletzt als Geschäftsführer der Bawag P.S.K. Fuhrparkleasing GmbH tätig war.

michael_schmied Neuer Flotten-Manager der Hyundai Import GmbH: der 45-jährige Wiener Michael Schmied (Foto: Hyundai Österreich)

Veröffentlicht unter Personelles | Kommentare deaktiviert

Das Update bei den Kleinsten – mehr geht nicht!

Jede Fahrzeug-Klasse hat ihre „natürlichen Grenzen“. Sollte man meinen. Doch Volkswagen gelingt es immer wieder, durch viel Feinarbeit solche Grenzen zu sprengen – siehe zuletzt beim Klassiker Golf. Nur bei den Kleinsten fehlte über Jahre der Star, der den klaren Maßstab gesetzt hat. Erst seit der Einführung des up! (und der baugleichen Brüder von Seat und Skoda) gibt der VW-Konzern hier den Ton an. Kleine Misstöne inbegriffen.

VW black up! 1.0 BlueMotion Technology Kommen wir gleich auf den Punkt. Weshalb der VW up! in seiner Liga der neue Spielmacher ist, liegt vorwiegend im Fahrgefühl und im Sitzkomfort begründet. Ist nicht wirklich objektivierbar? Doch, ist es! Vor allem, wenn man sich auf eher untypisches Kleinstwagen-Terrain begibt und ein paar hundert Kilometer auf der Autobahn zurücklegt. Danach steht fest: Die Bereitschaft, mit dem up! eine größere Reise anzutreten, ist merklich größer als mit jedem Mitbewerber. Ungeachtet der Motorleistung. Aber dazu später.

Datenblatt
Motor 12V-3-Zyl.-Benziner, 999 ccm, Euro 5
Leistung 55 kW/75 PS bei 6.200/min
Spitze 172 km/h
Testverbrauch 5,5 l ROZ 95/100 km
Normverbrauch 4,2 l ROZ 95/100 km
CO2 98 g/km
L/B/H 3.540/1.645/1.489 mm
Leergewicht 940 kg
Gesamtgewicht 1.290 kg
Preis EUR 14.350,- inkl. 2% NoVA und 20% MwSt.
Stand: Dezember 2012

Schade, dass die durch Know-how erzielten Langstrecken-Qualitäten durch simple Spar-Maßnahmen eingeschränkt werden. So lässt sich die Volant-Einstellung nicht axial variieren. Effekt: Trotz großzügiger Längs-Verstellung des Fahrersitzes, die selbst einem Zweimeter-Mann ausreichend Beinfreiheit gewährt, findet dieser keine optimale Sitzposition. Und wer die Angewohnheit hat, den linken Unterarm auf der Türlehne abzustützen, gibt diese Sitzhaltung im up! schon nach kurzer Zeit auf. Man hätte das brettharte Trumm ja nicht aufwändig aufpolstern müssen, aber ein bisserl Schaumstoff wäre ihm zu gönnen gewesen.

So sind es zumeist diverse Eingriffe der „Rotstiftler“, die da und dort für Unbill sorgen (mehr dazu in der Foto-Galerie). In konstruktiver Hinsicht dagegen ist mit dem up! das bestmögliche Kleinstwagen-Update gelungen. Eines, das man freilich nicht immer durch die VW-Brille betrachten muss. Wer die Marke nicht mag, wird wahrscheinlich auch den up! als seelenloses Gefährt empfinden. Weil an ihm so lange gefeilt wurde, bis weder die funktionelle Bedienung, noch die leichtgängig-exakte Schaltung samt der ebenso angenehmen Lenkung, noch das problemlose Fahrverhalten, noch die ausgewogene Federung oder der laufruhige Dreizylinder-Benziner wirklich ins Bewusstsein dringen. Manche Zeitgenossen fühlen sich vom Bemühen um Perfektion sogar angeödet. Vor allem im „vogelfreien“ Segment der rund 3,5 Meter kurzen Fronttriebler, die in aller Regel nicht darauf getrimmt sind.

Wer auf Lifestyle mehr Wert legt, wird aber auch beim up! bedient: Und zwar mit der aufgeputzten Sonder-Edition namens black up! bzw. white up!. Auto-Kaufberatung.at war mit dem schwarz glänzenden Schmuckstück unterwegs, das – streng rationell gesehen – nur so strotzt vor verzichtbaren Gimmicks, wie ein Blick in die Ausstattungs-Liste belegt. Sinnvolles Serien-Beiwerk ist hingegen das portable Navigations- und Infotainment-System maps + more, das sich durch seine überaus einfache Handhabung auszeichnet (Näheres dazu ebenfalls in der Foto-Galerie). Für jedes andere up!-Modell wird es zum moderaten Aufpreis von rund 360 Euro angeboten.

Als moderat könnte man auch die Fahrleistungen des up! empfinden, selbst in der stärkeren 75-PS-Version. Jedenfalls dann, wenn man tatsächlich seine Überland-Tugenden auskosten will. Was nicht heißen soll, dass das Auto untermotorisiert ist. Keineswegs! Mit einer Spitze von gut 170 km/h war man zu „Freie Fahrt“-Zeiten noch Okkupant der linken Autobahn-Spur. Doch wenn’s darum geht, etwa nach einem Baustellen-80er wieder Tempo 130 zu erreichen, zieht sich’s ein bisserl. Dann glänzt die Maschine zwar mit Drehfreude, aber nicht unbedingt mit Durchzugskraft. Freunde der souveränen Fortbewegung dürften ihn daher mit Sehnsucht erwarten – den kolportierten up! GTi.

Als kommodes Stadtauto ist der up! dagegen voll in seinem Element, sprintet aus dem Stand ordentlich los. Da spielt es auch keine allzu große Rolle, ob der 60- oder 75-PS-Benziner für Vortrieb sorgt. Unser Test-Exemplar war mit der effizienten BlueMotion Technology (BMT) ausgerüstet, also einem Start-Stopp-System samt Rekuperation.

Ob der dafür zu leistende Mehrpreis von 370 Euro wieder „hereingefahren“ wird, ist schwer zu sagen. Dem Norm-Mix zufolge beträgt die Ersparnis immerhin einen halben Liter Superbenzin (4,2 statt 4,7 l/100 km). Im Test-Schnitt genehmigte sich der up! BMT mit stets aktivierter Start-Stopp-Automatik aber doch 5,5 Liter. Trotzdem: Spätestens beim Verkauf bzw. Eintausch sollte sich die BMT-Option amortisieren. Ein offizieller CO2-Wert von 98 g/km schindet einfach mehr Eindruck, als es die 108 Gramm beim 75-PS-up! ohne BMT tun.

Und gleich wissen wir, ob der VW up! auch bei unserem Senior-Tester Eindruck schinden konnte.

SENIOREN SPECIAL  (Erklärung siehe Rubrik „Über uns“)

Unser erfahrener Kollege, der von Messerschmitt bis Maserati schon fast alles steuerte, was drei bis vier Räder hatte, begegnet dem kleinen Schwarzen emotions-, aber nicht sprachlos: „Der up! ist ein typischer VW, also vom Fahrgenuss her eine Klasse weiter oben anzusiedeln. Negativ aufgefallen sind mir nur Eigenheiten, die ich nicht überbewerten will: Zum einen ist die Spurweite – sicher unfreiwillig – auf Wiener Tramway-Schienen zugeschnitten, weil sich das Auto da etwas unruhig verhält. Und zum anderen hat mich gewundert, dass die Türen beim Zuschlagen so peinlich scheppern. Ihr wisst ja, dass ich ein Freund des Sound-Designs bin. Aber in so was hat man wohl kaum investiert, zumal VW schon bei den elektrischen Fensterhebern eine ziemlich fragwürdige Sparform gefunden hat…“

Die spezielle Fensterheber-Lösung beim up! und seinen Konzern-Brüdern ist ein eigenes Thema, das wir bereits beim Seat Mii behandelt haben. Aber weil’s überall nur Kopfschütteln hervorruft, gehen wir in der Foto-Galerie nochmals darauf ein.

„Ansonsten“, zeigt sich unser 74-jähriger Co-Tester begeistert, „kann sich jeder Mitstreiter hinter dem Qualitäts-Niveau des up! verstecken. Die bis ins Detail untadelige Verarbeitung sowie die wertige Haptik der Cockpit-Elemente sucht man bei seinen Klassen-Kameraden vergebens. Ausgenommen natürlich Skoda Citigo und Seat Mii, nachdem die mit dem VW ja im selben Werk produziert werden.“

Damit nicht genug: „Die Variabilität des Kofferraums empfinde ich als Fortschritt im kleinen VW. Nicht, weil die was Besonderes wäre. Aber die Mechanik funktioniert endlich so kinderleicht wie bei vielen asiatischen Vorbildern. Wobei manche Teile wie etwa die Gepäckraum-Abdeckung im up! zwar ebenso filigran wirken, aber deutlich passgenauer gearbeitet sind. Das Einzige, was mich und mein Rückgrat stört, ist die recht hohe Ladekante. Dass der up! mit BlueMotion Technology um 15 Millimeter tiefer liegt, ist diesbezüglich zwar tröstlich. Andererseits wär’s mir zum Ein- und Aussteigen wieder umgekehrt lieber.“

Und Vorzüge aus Senioren-Sicht hat der up! keine? „Aber ja doch: Mit dem Navi-Touch-Zeugs bin sogar ich auf Anhieb zurechtgekommen. Die Vordersitze taugen, wie bei VW üblich, selbst für stundenlange Fahrten. Außerdem hat mir die praktische Lehnen-Verstellung gut gefallen“ (zu sehen in der Foto-Galerie). „Dann gibt es auch so Feinheiten wie das große Wischerfeld, das ich positiv registriert habe. Ebenso wie die kräftig tönende Hupe, die in der Spuckerl-Klasse leider immer noch keine Selbstverständlichkeit ist.“

Übrigens auch nicht bei Volkswagen. Das „Doppelton-Signalhorn“ hat der up! erst ab der mittleren Ausstattungs-Stufe serienmäßig an Bord. Im Basis-Modell macht man sich über ein „Hochton-Signalhorn“ bemerkbar. Oder auch nicht.

Website des Importeurs: www.volkswagen.at

Veröffentlicht unter Fahrberichte, Volkswagen, black up! 1.0 BMT (75 PS) | Kommentare deaktiviert

C-KLASSE UM 8.230 EURO GÜNSTIGER

(8.12.2012) Das Jahr geht zur Neige und die Auto-Händler werden großzügig. So verspricht Mercedes-Vertragspartner Wiesenthal für seine Design-Edition der C-Klasse einen nicht alltäglichen Preisvorteil von maximal 8.230 Euro. Freilich nur bis 31. Dezember 2012! Zum Serien-Umfang des Händler-Sondermodells gehören Metallic-Lackierung, Parktronic, Sitzheizung, Durchreiche in der Fondbank, Tempomat, Multifunktions-Ledervolant sowie Sommer- und Winter-Räder auf Alufelgen. Das – nicht nur für Senioren überaus empfehlenswerte – Intelligent Light System wird zum moderaten Aufpreis von 500 Euro offeriert.

mercedes_benz_c-Klasse Die Wiesenthal-Aktion für die Mercedes C-Klasse umfasst natürlich nicht nur die Limousine, sondern auch das T-Modell (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

Veröffentlicht unter Kurzes | Kommentare deaktiviert

POLO SIEGT BEIM TÜV-REPORT

(7.12.2012) Dank der geringsten Mängel bei den zwei- bis dreijährigen Fahrzeugen hat der VW Polo den ersten Platz beim TÜV-Report 2013 ergattert, der auf mehreren Millionen (!) Haupt-Untersuchungen basiert. Damit habe der kleine Wolfsburger, heißt es im Report, den Siegeslauf des Toyota Prius gestoppt, der sich diesmal mit Rang 7 begnügen muss. Ebenfalls auf dem Sieger-Podest: der Mazda3 (Platz 2) und der Audi Q5. Durch dieses Ranking werde einmal mehr belegt, so die Prüfer, dass der „TÜV-Pokal“ zwischen Deutschland und Japan hin und her wandere. Mehr über die Mängel-Zwerge und Mängel-Riesen erfährt man z.B. auf der Website des TÜV Süd.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und sich noch heuer einen neuen Polo zulegen will, hat die besten Chancen auf einen attraktiven Kaufpreis. Bis Weihnachten kann man verschiedene Boni lukrieren: 1.000 Euro Finanzierungs-Bonus (über die Porsche Bank) sowie 1.000 Euro Christmas-Bonus, die sich auf 1.500 Euro erhöhen, wenn man sich für ein prompt verfügbares Fahrzeug entscheidet. Und lagernde Polos gibt es wie Sand am Meer. Wenngleich sich die Auswahl (fast nur Benziner mit 60 PS, sehr wenige mit 90 PS) in Grenzen hält. Trotzdem: Der Zeitpunkt, um einen guten Hauspreis zu erzielen, ist ideal, weil der Handel bis zum Jahresende noch möglichst viele Neuwagen zulassen will.

Website des Importeurs: www.volkswagen.at

vw_polo TÜV-Sieger VW Polo: Mit etwas Verhandlungs-Geschick gibt’s den Mängel-Zwerg jetzt zum Best-Preis (Foto: Volkswagen)

Veröffentlicht unter Kurzes | Kommentare deaktiviert

FAHRTRAINING IM WINTER

(7.12.2012) Wer einen hochklassigen Offroader fährt, sollte ihn auch souverän beherrschen, um dessen Allrad-Potenzial zumindest annähernd ausschöpfen zu können. Land Rover Austria veranstaltet dazu ab 4. Jänner 2013 in fünf alpinen Regionen wieder sein Winter Driving, dem man hier alle Infos entnehmen kann. Die Kosten betragen 274 Euro pro Teilnehmer. Anmeldungen können entweder per E-Mail oder telefonisch unter der Hotline 02752/528-55-2472 erfolgen. Auch bei Mercedes-Benz Österreich hat das Fahrtraining auf Eis und Schnee schon Tradition. Registrieren lassen können sich Wintersportler in Lech und Kitzbühel zwar erst kurzfristig ab Mitte Dezember. Doch ausführliche Vor-Infos zu den speziellen Angeboten finden sich bereits auf einem Beiblatt.

Websites der Importeure: www.landrover.at
www.mercedes-benz.at

range_rover Die Teilnehmer am „Winter Driving“ können aus 18 Terminen in fünf heimischen Schnee-Paradiesen wählen (Foto: Alexander Seger für Land Rover Austria)

Veröffentlicht unter Kurzes | Kommentare deaktiviert

CITROËN DS4 HDi 165 AUTOMATIK

(7.12.2012) Egal, ob Benziner oder Diesel – jeder Citroën DS4, der 163 PS leistet, ist jetzt mit einer Sechsgang-Automatik verfügbar. Den THP 160 gibt es seit Februar ausschließlich mit diesem Getriebe und auch nur in der mittleren Ausstattungslinie So Chic, der HDi 165 wird damit ab sofort wahlweise angeboten, aber ebenfalls nur in einer Version, nämlich der Top-Ausstattung Sport Chic. Klingt kompliziert, aber ein Blick auf die DS4-Preisliste verschafft Klarheit. Als Selbstschalter kostet der stärkste Diesel-DS4 somit immerhin 32.040 Euro, verbraucht im Norm-Mix aber brave 5,7 l/100 km, was einem CO2-Ausstoß von 149 g/km entspricht.

Website des Importeurs: www.citroen.at

citroen_ds4_hdi_165_automatik Seltener Tankstellen-Gast mit kommodem Antrieb: Citroëns Eyecatcher DS4 gefällt jetzt auch durch die Kombination kräftiger Diesel und Automatik-Getriebe (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

Veröffentlicht unter Kurzes | Kommentare deaktiviert

ALLE PREISE VOM NEUEN AURIS

(5.12.2012) Nochmals Toyota. Und diesmal sind es sicher nicht nur Ärzte, die aufmerksam werden: Hier die komplette Preisliste vom künftigen Golf-Gegner des weltgrößten Auto-Herstellers. „Unser Krampus für den Mitbewerb“, wie ein launiger Toyota-Händler aus dem NÖ. Industrie-Viertel meint. Der überzeugt ist, „dass der neue Auris besser angenommen wird“. Dazu beitragen soll die Preis-Reduktion bei der zweiten Generation. Was heute zwar keine Alleinstellung mehr ist. Aber ein Einstiegspreis, der hier zu Lande um 798 Euro unter dem aktuellen Modell liegt, ist schon ein Wort. Freilich: Dort, wo man keine Konkurrenz fürchtet, hat Toyota zugelegt: Die Hybrid-Version soll nicht nur flotter sprinten als bisher, sie ist auch preislich erstarkt – ab 24.720 Euro (derzeit 23.220 Euro), ungeachtet einer optimierten Ausstattung, versteht sich.

Bei den konventionell angetriebenen Auris-Modellen kann man sich großteils auf bewährte Motoren verlassen. Neu ist der effiziente 124-PS-Diesel mit Start-Stopp-System (Norm-Mix 4,3 l/100 km), der das Aggregat mit 126 PS (5,2 l/100 km) ersetzt. Der starke 177-PS-Selbstzünder entfällt. Offenbar ist er in diesem Segment ebenso wenig gefragt wie moderne Assistenz-Systeme – glaubt jedenfalls Toyota. Die elektronischen Helfer soll es nämlich selbst beim neuen Auris nicht mal gegen Aufpreis geben. Die Markt-Einführung des frischen Japan-Kompakten (dem später erstmals auch eine Kombi-Variante beigestellt wird) erfolgt in Österreich am 9. Jänner 2013, also quasi mit dem Start der Vienna Autoshow. Übrigens: Für jene, die üppig ausstaffierte Auslauf-Modelle zu schätzen wissen, gibt es jetzt schon ein reizvolles Angebot: den Auris Titan.

Website des Importeurs: www.toyota.at

toyota_auris_hybrid_2013 Ob der Auris in Neuauflage (hier als Erfolg versprechendes Hybrid-Modell) den Kauf-Nerv der heimischen Autofahrer trifft? Ginge es allein um Zuverlässigkeit, wäre der Kompakt-Toyota der meistverkaufte seiner Klasse (Foto: Toyota)

Veröffentlicht unter Kurzes | Kommentare deaktiviert

AUTOMARKEN: WER FÄHRT WAS?

(4.12.2012) In Deutschland hat man eine interessante Analyse angestellt – nämlich welche Berufsgruppe welche Automarke bevorzugt. Ermittelt wurde dies durch einen Mathematiker, der dafür die Versicherungs-Verträge des Vergleichs-Portals „transparo“ herangezogen hat. Das Ergebnis bestätigt Klischees, sorgt aber auch für Überraschungen. Jedenfalls im Land der Premiumauto-Hersteller: So fahren Ärzte zwar über dem Durchschnitt oft BMW (14,6%), doch mit 4,9% sind diese auch bei Toyota die am stärksten präsente Berufsgruppe. Interessant wäre dabei freilich gewesen, wie hoch der Anteil der Mediziner bei den Hybrid-Modellen der Japaner ist. Ein Image-Faktor, dem das Toyota-Marketing vielleicht auf die Spur gehen sollte.

Bei Opel hingegen sollte man zumindest intern ergründen, weshalb man in der Studie als „Marke der Handwerker“ aufscheint: Nur für Maler ist Opel (17,5%) die absolute Nummer eins. Bei den Schlossern liegt man immerhin gemeinsam mit Direkt-Mitbewerber Ford in Führung (jeweils 12,3%). Vielschichtiger sind die Kunden von Marktführer Volkswagen, der bei fast allen Berufsgruppen am stärksten vertreten ist, am häufigsten bei Bau-Ingenieuren (20,1%). Wie andere Marken in der Beliebtheit bei Architekten, Kaufleuten & Co abschneiden, erfährt man auf der Website von „transparo“.

toyota_rav4_2013 Ärzte fahren gerne (auch) Toyota. Im Bild der neue RAV4 mit Auris-Nase. Das Kompakt-SUV wird sich im Frühjahr 2013 mit besseren Platz-Verhältnissen als bisher präsentieren. Bemerkenswert: Die 2WD-Version kommt mit einem kleineren Diesel, der 124 PS leistet (Foto: Toyota)

Veröffentlicht unter Kurzes | Kommentare deaktiviert

ÄLTERE SIND ALLEINFAHRER

(29.11.2012) Fast alle Autofahrer klagen über hohe Spritkosten. Um hier kräftig zu sparen, könnte man Fahrgemeinschaften bilden. Doch deren Zahl steht den Klagen über teuren Treibstoff praktisch diametral gegenüber: Nur 6% aller Autofahrer schließen sich in dieser Form zusammen. Das wurde zwar in Deutschland erhoben (durch die GfK im Auftrag von DA Direkt). Aber das Ergebnis dürfte auf Österreich weitgehend übertragbar sein. Beispiel: 24% der pendelnden Autofahrer ist die Abhängigkeit von anderen unangenehm. Was jedoch besonders auffällt: Bei den Arbeitnehmern, die jünger als 40 Jahre sind, gehören immerhin 10% einer Fahrgemeinschaft an. Es seien also vor allem die Älteren, so heißt es, denen dafür das Bewusstsein fehle.

fahrgemeinschaft_senioren Senioren werden gescholten, weil sie lieber einsam statt gemeinsam unterwegs sind. Vielleicht liegt’s aber auch nur am „falschen“ Auto…? (Foto: R. Ebner)

Veröffentlicht unter Kurzes | Kommentare deaktiviert

NEUER CAYMAN AB 59.880 EURO

(29.11.2012) „Wenn ich einmal drin sitze, komm’ ich nimmer so leicht raus, aber das will ich eh nie“, meint unser Senior-Tester, wenn er von seinem Porsche Cayman schwärmt. Insofern dürfte der Nachfolger, der noch agiler, bis zu 30 kg leichter, aber auch flacher geworden ist, eine gewisse Herausforderung werden. Die haben übrigens auch die Porsche-Techniker angenommen und den Verbrauch um bis zu 15% reduziert – trotz erstarkter Triebwerke: Der „Basis“-Cayman leistet nun 275 PS und bescheidet sich im Norm-Mix je nach Getriebe mit 7,7 bzw. 8,2 l/100 km. Der Cayman S entwickelt 325 PS und kommt mit 8,0 bzw. 8,8 l/100 km über die Norm-Runden. Zu den neuen Optionen gehört Adaptive Cruise Control (Abstands- und Tempo-Regler) sowie ein spezielles Sound-System von Burmester.

In Europa debütiert die dritte Cayman-Generation am 2. März 2013. Die Preise für Österreich stehen bereits fest:
59.880 Euro Cayman mit 6G-Schaltung
62.060 Euro Cayman mit 7G-PDK
76.420 Euro Cayman S mit 6G-Schaltung
77.240 Euro Cayman S mit 7G-PDK

Website des Importeurs: www.porsche.at

porsche_cayman_s Macht schon Freude, bevor man losfährt: Der bildschöne neue Cayman mit verlängertem Radstand bei kürzeren Überhängen sowie größeren Rädern (Foto: Porsche)

Veröffentlicht unter Kurzes | Kommentare deaktiviert