Skodas neue Strategie: Übergröße wie noch nie

Außen XL, innen XXXL. Was sich bei der Hosen-Wahl nicht sehr empfiehlt, nennt sich beim Auto schlicht Raum-Ökonomie. Und die beherrscht Skoda aus dem Effeff. Den Beweis dafür treten die Newcomer Rapid und dritter Octavia an. Faszinierend daran: Beide ordnet der Hersteller der Kompakt-Klasse zu! Wir haben die Rapid-Qualitäten erforscht – und von Intercar-Chef Max Egger erfahren, wie rasch man bei Skoda auf Kritik reagiert.

Skoda Rapid 1.2 TSI Green tec Ambition (86 PS) Stillstand ist Rückschritt, wie’s so schön heißt. Trotzdem: Skodas Evergreen Octavia II, der demnächst von der dritten Generation abgelöst wird, könnte sich noch lange behaupten. Nach wie vor ist er das Zugpferd der tschechischen VW-Konzern-Marke. Und somit maßgeblich daran beteiligt, dass Skoda hier zu Lande das Jahr 2012 mit dem größten Erfolg in der Geschichte beschließt: Mit dem zweiten Platz im Marken-Ranking, direkt hinter Dauersieger VW. Die Bemühungen des heimischen Importeurs Intercar Austria, das 20-Jahr-Jubiläum „gebührend“ zu feiern, haben anscheinend gefruchtet.

Dass sich dieser Trend fortsetzt, bedarf keiner prophetischen Weitsicht. Was Intercar Austria heuer mit gutem Marketing schaffte, wird durch Skodas bevorstehende Modell-Offensive künftig deutlich erleichtert: Die Markt-Einführung des bereits bestellbaren Rapid (ab reizvollen 14.890 Euro) erfolgt am 11. Jänner 2013 (im Rahmen der Vienna Autoshow). Im Frühjahr 2013 startet der Octavia III, dem bald darauf unter anderem die Combi-Version und Allrad-Modelle folgen. Und für den Herbst 2013 ist das Debüt des Spaceback geplant, der kürzeren Rapid-Variante im Fließheck-Format.

In der zweiten Jahreshälfte 2013 werden außerdem die aufgefrischten Versionen des Yeti und des Skoda-Flagschiffs Superb anrollen (dessen völlig neuer Auftritt Ende 2015 sein dürfte). Bis ins Folgejahr 2014 wird sich dagegen der Start des komplett erneuerten Fabia ziehen, auf den der Handel schon sehnsüchtig wartet. Auch die Neu-Auflage des Roomster sollte 2014 über die Bühne gehen. Mehr Geduld erfordern nur noch kolportierte SUV-Modelle – unter und über dem Yeti – mit denen angeblich in gut zwei Jahren zu rechnen ist. Vielleicht könnte dann auch ein Rapid Combi bereits zum Straßenbild gehören.

Apropos „unter und über“: Skoda gilt als Nischen-Spezialist – und stiftet damit Verwirrung. Weil man sowohl den neuen Rapid (basiert auf der Kleinwagen-Plattform des Fabia) als auch den neuen Octavia (basiert auf dem modularen Querbau-Kasten des Golf) in der Kompakt-Klasse ansiedelt. Beim Rapid geht das freilich in Ordnung. Denn außer der Plattform hat er mit einem Kleinwagen nichts mehr gemein. Im Gegenteil: Sein Radstand ist größer als jener des aktuellen Octavia II. Und den Fond-Insassen bietet er sogar mehr Beinfreiheit als der neue Golf VII!

Der Clou jedoch ist der „kompakte“ Octavia III, der selbst den Rapid deutlich aussticht. Kein Wunder: Mittelklasse-verdächtige 4,66 Meter misst der ganze Stolz der Tschechen von Stoßfänger zu Stoßfänger, der ebenso wie sein „kleiner“ Bruder eine Meisterleistung in Sachen Raum-Ökonomie ist: „Kein Fahrzeug bietet mehr Innenraum-Länge“, betonen die Octavia-Väter. „Innerhalb des Kompakt-Segments“, versteht sich.

Doch Intercar Austria-Chef Max Egger lässt an der logischen Positionierung der beiden Neulinge ohnehin keinen Zweifel. Seinen Worten zufolge (siehe auch nachstehendes Interview) passt der Octavia III punktgenau zwischen den geräumigen Rapid und den riesigen Superb. „Eigentlich sogar näher am Superb.“ Wozu also führt Skoda mit einer ausgewachsenen Limousine ad absurdum, wovon eh nur noch ein kläglicher Rest übrig ist? Nämlich die Einteilung nach klaren Fahrzeug-Klassen.

Und zur Klarheit für unsere Leser: Nach dem Gespräch mit Max Egger schildern wir in der Foto-Galerie unsere Eindrücke vom Skoda Rapid mit dem agilen, 86 PS starken TSI-Benziner in Ambition-Ausstattung. Nach Einschätzung des Importeurs wird das Auto in dieser Konfiguration das meistverkaufte Rapid-Modell in Österreich sein. Günstiger in der Anschaffung ist zwar der Dreizylinder-Benziner mit 75 PS. Doch beim Verbrauch gibt der Vierzylinder-Direkteinspritzer den Ton an: Im Norm-Mix begnügt sich der 86-PS-Rapid mit 4,9 l/100 km, der schwächere benötigt einen ganzen Liter mehr!

Eingesparte Fensterheber: Ab Herbst zumindest beim Rapid kein Thema mehr

Der 55-jährige Max Egger gilt als Skoda-Urgestein. Seit mittlerweile 23 Jahren gehört der ehemalige Autohändler dem VW-Konzern an. Fast genauso lang fungiert er schon als Geschäftsführer des Skoda-Importeurs Intercar Austria. Sprich: Seit der Gründung im Jahr 1991. Auto-Kaufberatung.at verriet Egger nicht nur, wie rasch man bei Skoda auf Kritik reagiert, sondern auch, wie man bei Kunden den Gusto auf frische Farben anregt.

Auto-Kaufberatung.at: In der Lackpalette des Rapid habe ich ein paar Farbtupfer entdeckt wie „Rallye-Grün-Metallic“ oder „Sprint-Gelb“, die sich von den gedeckten Tönen wohltuend abheben. Erfüllt der Mut zu Buntem nur einen Alibizweck oder knüpfen Sie daran echte Erwartungen?
Max Egger: Wir haben bewusst ein paar kräftigere Farben ins Rapid-Programm aufgenommen. Wobei wir schon seit längerer Zeit darauf Bedacht nehmen, dass jeder Skoda-Händler in seinem Schauraum auch einen Neuwagen mit so einer frischen Farbe in Rot, Grün oder Gelb stehen hat. Zumal die bei gar nicht so wenigen Kunden gut ankommen. Dass sich diese dann oft doch anders entscheiden, liegt daran, dass sie Bedenken wegen des Wiederverkaufs haben. Vor allem bei weiblichen Kunden ist das zu beobachten. Frauen finden zwar Gefallen an dem Gedanken, sich mit einer individuelleren Autofarbe von der Masse abzuheben. Aber wenn’s dann zur Entscheidung kommt, gehen sie sehr rational vor. Männer dagegen tendieren von Anbeginn eher zu eleganten Metallic-Farben.

AKB: Deshalb bekommt eine Farbwahl nach Lust und Laune offenbar keine Eigendynamik, weil man zu viele Wenn und Aber ins Kalkül zieht und so im Endeffekt wieder eine Vernunftwahl trifft.
Egger: Wobei man Nachfrage aber auch fördern kann. Darum haben wir uns ja entschieden, dass es besser wäre, die Schauräume durch einen Farbklecks zu bereichern. Und siehe da. Auf einmal haben auch Kunden, die sonst eher unauffällige Farben bevorzugen, ihr Auto in Gelb bestellt.

AKB: Und bei diesem Arrangement mit den Handelspartnern, wonach sich jeder Schauraum mit solchen Farbtupfern präsentieren soll, spielen alle mit?
Egger: Ja, schon. Und wenn jemand skeptisch ist, bekommt er halt für das gelbe Modell drei Monate mehr Zahlungsziel. Aber im Nachhinein kann’s durchaus passieren, dass sich gerade diese Farbe beim ihm als Selbstläufer erweist.

AKB: Seit der Markt-Einführung von VW up!, Skoda Citigo und Seat Mii gehören eingesparte elektrische Fensterheber zu meinen „Lieblingsthemen“ bei Produkten aus dem VW-Konzern. Über den sinnlosen, weil einsamen Fensterheber in der Fahrertür der Drillinge kann man sich ja wirklich nur wundern. Umso krasser find’ ich, dass Skoda beim Rapid diese verfehlte Rotstift-Politik sogar fortsetzt, indem man die Top-Linie Elegance zwar bei allen Türen mit Fensterhebern ausstattet, die Fondfenster aber nicht von der Fahrertür aus bedienen kann!
Egger: Über den Umstand, dass man im Citigo von der Fahrertür nicht das Beifahrer-Fenster öffnen kann, habe ich schon mit unserem Designer Karl Neuhold gesprochen. Das ist bei uns durchaus ein Thema. Ebenso kennen wir die Problematik beim Rapid mit den nicht fernbedienbaren hinteren Fenstern und haben sie auch schon beim Hersteller beeinsprucht.

AKB: Das heißt?
Egger: Das heißt: Ab Herbst 2013, sobald der kürzere Spaceback die Rapid-Palette abrundet, wird dieses Problem bereits behoben sein.

AKB: Ah ja, der Spaceback, der wird noch ein bisserl preisgünstiger sein?
Egger: Ein bisserl wahrscheinlich.

AKB: Und auch mit einem brauchbaren Kofferraum?
Egger: Die genauen Maße kenne ich nicht, weil wir noch keine Typisierungs-Unterlagen haben. Aber ich habe den Kofferraum schon gesehen, er ist überraschend groß, das ist beim Fließheck sehr geschickt gelöst.

AKB: Freilich nicht so eine Riesenhöhle wie bei der Rapid-Limousine.
Egger: Deren Kofferraum ist der neue Maßstab im Segment. Wir hatten es ja selbst nicht geglaubt, aber in den gehen anstandslos vier große Koffer rein, die wir uns dafür eigens besorgt haben.

AKB: Weil Sie sagen „anstandslos“: Deutsche Fachblätter haben sich in ersten Fahrberichten über die Federung im Rapid beklagt. Zumindest in jenem Exemplar, mit dem ich unterwegs war, habe ich die Abstimmung nicht als übertrieben steif, sondern durchaus homogen empfunden.
Egger: Das waren noch Vorserien-Autos, bei denen Journalisten die zu straffe Federung bemängelt haben. Mittlerweile wurde das geändert. Sie sind bereits ein Modell mit neuer Abstimmung gefahren.

AKB: Das entspricht dann wohl auch der erwünschten Rollenverteilung zwischen dem Rapid und dem baugleichen Toledo, nachdem man Seat den sportlichen Part verordnet hat.
Egger: Die Seat-Leute haben da beim Toledo auch nichts adaptiert. Die belassen es beim sportlichen Fahrwerk. Es kommt’s ja auch aufs individuelle Feeling an. Der eine liebt es eher sportlich, der andere eher komfortabel. (Siehe Fotos 20 und 21)

Der stylige Spaceback soll sich zwei- bis dreimal so gut verkaufen wie der Rapid

AKB: Welche Markt-Erwartungen haben Sie für den Rapid in Österreich, notabene nach dem bisher so positiven Feedback?
Egger: Das Feedback ist tatsächlich noch besser, als wir erhofft haben. Wir kriegen im nächsten Jahr 800 Autos. Im ersten Produktionsjahr gibt’s eben nicht mehr, weil die flache Anlaufkurve…

AKB: Trotzdem. Nur 800 Rapid für das gesamte Jahr 2013?
Egger: Ab Herbst, wahrscheinlich Oktober, kommt ja noch die Spaceback-Variante dazu. Wobei wir davon ausgehen, dass wir vom Spaceback künftig zwei- bis dreimal so viel absetzen werden wie von der Coupé-Limousine.

AKB: Coupé-Limousine?
Egger: Ich hasse das Wort Limousine für den Rapid mit seiner großen Heckklappe. Wir haben ja auch den Octavia nie Limousine genannt. Das Modell mit dem großen Schrägheck heißt einfach nur Octavia und das andere Octavia Combi.

AKB: Okay. Aber noch mal zu den möglichen Rapid-Stückzahlen. Herrscht da vielleicht eine gewisse Skepsis, weil die Coupé-Limousine ja doch wie ein – sorry – Stufenheck ausschaut und deshalb in der Kompakt-Klasse nicht so gut angenommen werden könnte?
Egger: Das kommt darauf an. Der Rapid ist für mich von den Abmessungen her der logische Nachfolger des ersten Octavia. Und dessen Potenzial haben wir seinerzeit – trotz sorgfältiger Markt-Analysen – total unterschätzt. Einfach deshalb, weil der Octavia dank seiner großen Heckklappe und des voluminösen Laderaums nicht als klassische Limousine wahrgenommen wurde. Sollte das auch beim Rapid gelingen, dann werden wir für das Auto sehr viele Kombi-Fahrer gewinnen und deutlich über tausend Stück im Jahr verkaufen. Aber prinzipiell ist man mit 800 Stück in diesem Segment gut dabei.

AKB: Zumal man auch von der Produktions-Kapazität abhängig ist.
Egger: Natürlich. Denn ob das Werk eine zweite Schicht fährt, also zum Beispiel von 80.000 auf 160.000 Stück, hängt klarerweise nicht allein vom kleinen Markt in Österreich ab. Wobei uns gewisse Umstände auch zugute kommen können: Heuer kämpften wir ja mit Liefer-Problemen bei Allrad-Modellen und auch beim Fabia, weil der Hersteller wegen der unsicheren Situation auf dem europäischen Markt keine zusätzliche Produktion auflegen wollte. Womit er ja auch Recht hatte, nachdem das zweite Halbjahr in weiten Teilen Europas deutlich nachgelassen hat. Aber davon hat dann Skoda in Österreich profitiert, weil wir alle Fahrzeuge, mit denen wir erst 2013 gerechnet haben, noch 2012 geliefert bekamen.

AKB: Von Kontingenten, die ursprünglich für andere Länder bestimmt waren.
Egger: Genau.

AKB: Wird der Rapid Ihrer Meinung nach dem neuen, größeren Octavia potenzielle Käufer abknöpfen?
Egger: Die extrem preissensiblen Käufer werden wir diesbezüglich wahrscheinlich spüren. Allerdings punktet der neue Octavia nicht allein durch Raumgewinn, sondern auch durch seine sehr hochwertige Anmutung. Das merkt man sofort, wenn man in dem Auto Platz genommen hat.

AKB: Apropos: Nach meiner Rapid-Probefahrt habe ich notiert, dass ich auch die Kritik an der Material-Anmutung im Cockpit-Bereich nicht so ganz nachvollziehen kann. Ich beziehe mich da wieder auf erste Beurteilungen in deutschen Fachmagazinen, die offenbar strengere Maßstäbe anlegen. Denn Nachbesserungen wie beim Fahrwerk werden ja in so kurzer Zeit kaum möglich gewesen sein?
Egger: Doch! Die Anmutung der Material-Oberflächen wurde ebenfalls optimiert. Solche Anpassungen kann man mittlerweile relativ problemlos bewerkstelligen. Ich weiß jetzt nicht genau, ob die Maserung der Struktur verändert wurde oder die Härte des Kunststoffes, aber auf jeden Fall ist die Haptik eine bessere als zuvor.

AKB: Drängt sich die Frage auf: Warum nicht gleich so?
Egger: Das ist auch immer eine Frage der Abwägung. Schließlich ist es ebenso wichtig, zwischen den Klassen, also in dem Fall zwischen Octavia und Rapid, einen gewissen Unterschied spür- und fühlbar zu machen. Da muss man beides in Einklang bringen.

AKB: Den wahren Unterschied spürt und fühlt man wohl eher beim Raumangebot.
Egger: Auch, natürlich. Wobei die Positionierung des gewachsenen Octavia besonders gelungen ist, weil er mit seinem Raumangebot genau zwischen Rapid und Superb passt. Eigentlich sogar näher am Superb.

AKB: Womit wiederum der Octavia dem Superb gefährlich werden kann.
Egger: Dann sollten Sie mich fragen, wie viel Platz der nächste Superb haben wird.

AKB: Wenn Sie das so freimütig anbieten, sage ich sicher nicht nein.
Egger: Der ganz neue Superb wird in der Breite noch etwas mehr Platz bieten. Aber das ist vorerst Zukunftsmusik.

Website des Importeurs: www.skoda.at

Stand: Dezember 2012

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SPRIT: BIS ZU 49 CENT DIFFERENZ

(28.12.2012) Beträchtliche Preis-Unterschiede an den Zapfsäulen hat der ÖAMTC im zu Ende gehenden Jahr erhoben: Bei Super waren es bis zu 49, bei Diesel bis zu 40 Cent pro Liter. Wenig überraschend: Die Wucher-Preise von 1,689 bzw. 1,600 Euro wurden bei einer Autobahn-Tankstelle mit Bedienung registriert. Im Schnitt kostete der Sprit in Österreich heuer um rund 5% mehr als im bisherigen Rekordjahr 2011, obwohl die Ölpreise „nur“ um 1,9% gestiegen sind! „Diese Differenz ist nur zum Teil durch den schwachen Euro zu erklären“, so ÖAMTC-Expertin Elisabeth Brandau. „Offensichtlich werden Benzin und Diesel an den internationalen Märkten immer mehr zum Spekulations-Objekt für Finanz-Investoren.“ Wie man sich zur Wehr setzt? Am besten über eine Spritpreis-Datenbank wie jene des ÖAMTC.

Übrigens: Zur Wehr setzt sich der ÖAMTC neuerdings auch selber. Und zwar gegen Mitbewerber ARBÖ. Durch dessen Großen Österr. Automobil-Preis ließ sich der „große Club“ vom „kleinen Club“ jahrelang die Butter vom Brot nehmen. Jetzt ist Schluss mit der Allein-Herrschaft: Am 15. März 2013 wird erstmals der – man beachte den Superlativ – Größte Österreichische Automobil-Preis namens „Marcus“ vergeben. 1,8 Millionen Club-Mitglieder können bis zum 20. Februar an der Wahl teilnehmen.

spritpreise_2012 Egal, woher sie kommen, egal, womit sie unterwegs sind: Alle Autofahrer sind erbost über die exorbitanten Spritpreis-Steigerungen in Österreich (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

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800 KM ELEKTRISCH

(21.12.2012) Es ist angeblich kein Weihnachts-Märchen: In China hat ein E-Auto mit einer Ladung 800 km absolviert. Entwickelt wurde der Antrieb vom Italiener Marco Loglio gemeinsam mit seinem Kooperations-Partner China Hitech Fund, berichtet die Nachrichten-Agentur pressetext. Auch in der „einschlägigen Szene“ Italiens findet man Infos darüber. Hinter dem neuen Weltrekord verbirgt sich eine von Vantage Global Power konzipierte Batterie mit einer Packdichte von 280 Watt pro kg. Zum Vergleich: Beim Nissan Leaf sind es nur 80 Watt. Der Akku besteht aus vier wesentlichen Elementen, von denen Loglio aber nur zwei preisgibt: Lithium und Vanadium. Doch das eigentliche Geheimnis, sagt er, liege in der Software begründet, die das gesamte Antriebs-System steuere und derart effizient mache. Das Patent-Verfahren stehe kurz vor dem Abschluss.

zotye_m300_ev Mit einem Fiat-Multipla-Verschnitt namens Zotye M300 EV wurde der Reichweiten-Rekord in China erzielt. Allerdings sorgte das jetzt viel gelobte Elektro-Auto auch schon für andere Schlagzeilen (Foto: tzqc)

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VERKEHR: ALLE NEUERUNGEN 2013

(21.12.2012) Im nächsten Jahr kommen auf Österreichs Auto- und Zweirad-Fahrer etliche Änderungen zu – vom befristeten Führerschein (worüber Auto-Kaufberatung.at bereits berichtet und dafür einen bösen Kommentar geerntet hat) über die „Himbeer“-Vignette zum satten Jahrestarif von 80,60 Euro bis zu neuen Regeln für Radfahrer, die natürlich auch den Autoverkehr betreffen. Eine Zusammenfassung all dieser Neuerungen kann man auf der Website des Verkehrs-Ministeriums (BMVIT) einsehen, wo sie heute veröffentlicht wurde.

vignette_2013 So ist man gleich um 120 Euro „Ersatz-Maut“ ärmer. Daher die Vignette bitte an die Windschutz-Scheibe kleben, sonst wird sie noch teurer (Foto: ÖAMTC)

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OHNE CASH KEIN GUTER CRASH

(20.12.2012) Mit nur drei Sternen müssen sich die baugleichen Kleinstwagen Citroën C1 sowie Peugeot 107 und Toyota Aygo nach dem jüngsten Crash-Test durch EuroNCAP begnügen. Zur Markt-Einführung 2005 kassierte das Trio zwar noch vier Sterne, doch seither wurden die Test-Kriterien deutlich verschärft. Und leider, so die Sicherheits-Päpste, habe die Anfang 2012 erfolgte Auffrischung der Drillinge (mit der sie sich auch auf der Vienna Autoshow präsentierten) vor allem der Kosmetik gedient. Wären die drei Kandidaten nicht mit jenen Sicherheits-Features angetreten, die es in der Basis-Ausstattung nur gegen Cash gibt, wäre das Crash-Ergebnis noch schlechter ausgefallen. Die Hersteller geloben Besserung: Alle drei wollen ihre Kleinen ab Juli 2013 mit ESP, Kopf- und Seiten-Airbags, Anschnall-Erinnerung für Mitfahrer sowie Isofix-Adaptern auf der Fondbank in Serie aufrüsten.

toyota_aygo_euroncap Ein Aygo in Bedrängnis: Ohne optionale Airbags wäre der Crash-Test schlimmer ausgegangen. Künftig werden sie serienmäßig an Bord sein (Foto: EuroNCAP)

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PREISE FÜR MAZDA6 FIXIERT

(18.12.2012) Wer mit der neuen Mittelklasse von Mazda liebäugelt, ist für die Vienna Autoshow jetzt bestens vorbereitet: Mazda Austria hat nämlich für die Sechser-Modelle heute alle Listen-Preise veröffentlicht. Der Start erfolgt, wie im September angekündigt, bei 26.990 Euro. Wobei sich die Limousine mit Oberklasse-Länge und der etwas kürzere Sport Combi voneinander zumindest preislich nicht unterscheiden. Wichtig auch: Mit Automatik- bzw. Schalt-Getriebe lassen sich vor allem bei den Benzinern nur bestimmte Ausstattungs- und Motor-Versionen kombinieren. Dafür gibt es viele (optionale) Komfort- und Sicherheits-Goodies wie einen adaptiven Tempomaten, einen Kollisionswarner, einen City-Notbrems-Assistenten, eine Tiptronic-Automatic (192-PS-Benziner), LED-Scheinwerfer und Bose-Sound mit elf Lautsprechern.

Website des Importeurs: www.mazda.at

mazda6_2013_cockpit Markentypisch: Auch im neuen Mazda6 zeigt sich das Interieur ohne Firlefanz, es wirkt sehr gediegen und ergonomisch auf der Höhe der Zeit (Foto: Mazda)

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Klar: Wenn nichts scheppert, fährt man Hyundai

Selten bilden sich Legenden um Autos, die noch mitten im Produktions-Leben stehen. Schon gar nicht bei Marken aus Korea. Hat man jedenfalls früher gedacht. Doch seit 15 Monaten ist alles anders: Damals, auf der IAA in Frankfurt, hat VW-Boss Martin Winterkorn dem neuen Hyundai i30 vor laufender Kamera ganz klar attestiert, dass „nichts scheppert“. Wir haben ergründet, ob beim i30 Hatchback auch in der Praxis alles so klar geht.

Hyundai i30 Hatchback 1.6 CRDi Premium Das Problematische an großen Fortschritten: Am Anfang ist man erstaunt und voll des Lobes. Doch sobald der Effekt der Gewöhnung eintritt, steigt auch die Erwartungs-Haltung. So ähnlich ergeht es derzeit Hyundai mit neuen Produkten: Nachdem der Mittelklässler i40 und das brandneue SUV Santa Fe so positiv überraschten, sollte eigentlich auch der kompakte i30 zu überzeugen vermögen.

Das hat er – so viel vorweg – sogar schon im Sommer getan, als Auto-Kaufberatung.at ein 110 PS starker Diesel-Hatchback (sprich Fünftürer) zur Verfügung gestellt worden ist. Zu einer Zeit, als gerade die Kombi-Version nachgereicht wurde und der i30 ohnehin voll im Rampenlicht stand. Daher ist unser Test-Exemplar erst jetzt an der Reihe. Dem wir zwar kein Rampenlicht bieten, aber dafür haben wir umso intensiver seine Stärken und Schwächen beleuchtet.

Datenblatt
Motor 16V-R4-Turbodiesel, 1.582 ccm, Euro 5
Leistung 81 kW/110 PS bei 4.000/min
Spitze 185 km/h
Testverbrauch 5,6l/100 km
Normverbrauch 4,3 l/100 km
CO2 114 g/km
L/B/H 4.300/1.780/1.470 mm
Leergewicht 1.420 kg
Gesamtgewicht 1.920 kg
Preis EUR 21.990,- inkl. 4% NoVA und 20% MwSt. (Ausstattung „Premium“)
Stand: Dezember 2012

Die größte Stärke des Hyundai i30 offenbart gleichzeitig eine „leichte“ Schwäche: Der in Tschechien hergestellte Koreaner gehört zu den sichersten und solidesten Kompakt-Autos auf dem Markt. Als Hatchback ist er aber auch ein relativ schweres Bröckerl, dessen Leergewicht von 1.420 kg die meisten Mitbewerber unterschreiten. Dabei bezieht sich dieses Gewicht naturgemäß auf den i30 1.6 CRDi in Standard-Ausrüstung. Der Test-Kandidat mit üppiger „Premium“-Ausstattung verfügt noch über weitere Goodies, wie z.B. ein elektrisches Panorama-Schiebedach. Allein dessen Vertrauen erweckend massive Ausführung dürfte für etliche Zusatz-Kilos sorgen. Worunter die Transport-Talente des i30 freilich nicht nennenswert leiden. Hyundai bescheinigt ihm eine maximale Zuladung von immerhin 500 kg.

Wer die Hersteller-Angaben mit unserem DATENBLATT vergleicht, wird feststellen, dass die Norm-Zyklen voneinander abweichen: Während sich in der Modell-Auflistung der 1.6 CRDi mit Schalt-Getriebe im Drittel-Mix mit 4,1 Litern begnügt (übrigens egal, ob mit 110 oder 128 PS), sind im Zulassungs-Schein des fein ausstaffierten Testwagens 4,3 l/100 km vermerkt. Notabene war dieser mit sportlichen Hankook-Pneus in der Dimension 225/45R17 bestückt. Womit er sich als Anwärter auf ein Sprit sparendes Start-Stopp-System gleich zweifach disqualifizierte: Sowohl in der Kombination mit Panorama-Dach als auch mit Breitreifen wird es nämlich nicht angeboten. Was jedoch verschmerzbar erscheint angesichts eines Test-Verbrauchs von sehr moderaten 5,6 Litern.

Allerdings wird durch die Niederquerschnitts-Reifen der an sich hohe Komfort-Level des i30 etwas beeinträchtigt. Zumindest Fahrbahn-Schäden quittierte das Test-Exemplar ziemlich bockig. Dem Fahrverhalten freilich waren die Breitreifen zuträglich: Enge Kurven durcheilte der Hyundai satt liegend und nur noch zart untersteuernd. Als ideal erwies sich dabei der „normale“ von drei einstellbaren Lenkmodi (ab Ausstattung „Europeplus“), mit dem sich der Diesel-i30 kommod und ausreichend zielgenau durch Serpentinen zirkeln ließ. Ansonsten empfiehlt sich für Überland-Fahrten der „Sport“-Modus, sofern man einen dynamischen Fahrstil bevorzugt.

Ambitionen dazu werden durch das verhalten wirkende Diesel-Triebwerk aber kaum geweckt. Was mehr an dessen Leistungs-Charakteristik liegt als an den rund 1,5 Tonnen, die in Bewegung gesetzt werden müssen. Denn im direkten Vergleich mit einem 105 PS starken VW Golf TDI VI zeigte sich der 110-PS-Selbstzünder des i30 durchaus elastisch. Er brummt jedoch angestrengter, wenn man ihm die Sporen gibt, wodurch man zu einer eher „gesitteten“ Fahrweise neigt. Was freilich nicht den genügsamen Verbrauch erklärt, der auf einer gesonderten Test-Strecke ermittelt worden ist.

Ergo stellt sich die Frage, ob „Leistungshungrige“ zur 1.6 CRDi-Version mit 128 PS greifen sollten, was mit einem Mehrpreis von 1.000 Euro und einer höheren Kfz-Steuer-Stufe verbunden wäre. Wir glauben, dieses Geld wäre besser in das eine oder andere optionale Ausstattungs-Paket angelegt. Eine Meinung, die auch unser Senior-Tester vertritt, der jetzt auf die zahlreichen Vorzüge des Hyundai i30 eingeht – von der Bedienung übers Raumangebot bis zur Verarbeitung (siehe dazu auch die Foto-Galerie). Zuvor spart er jedoch nicht mit Kritik. Die allerdings nicht an Hyundai adressiert ist, sondern an die Redaktion…

SENIOREN SPECIAL  (Erklärung siehe Rubrik „Über uns“)

Unser bald 75-jähriger Kollege übt sich nicht gerade in „Altersmilde“. Im Gegenteil: „Mit diesem Jammern auf hohem Niveau, wir Ihr es gern nennt, vermittelt ihr von dem Auto eigentlich ein verzerrtes Bild. Dass der Diesel für Euch eine Spaßbremse ist, meinetwegen. Aber das so episch auszubreiten, find’ ich übertrieben. Es kommt doch nicht von ungefähr, dass der Hyundai i30 auf unserem Markt der härteste Widersacher des Golf ist.“

Also sag’ was, worüber wir uns einig sind: „Das ist ganz sicher das Cockpit! Vor allem der Bereich um die Mittelkonsole, wo den Designern quasi die Quadratur des Kreises gelungen ist – ein eigener, pfiffiger Stil, den man bei den neuen Hyundai-Modellen konsequent durchzieht. Und trotzdem ist alles so logisch, griffgünstig und übersichtlich aufgebaut, dass ich keine Optimierungs-Vorschläge hätte. Hoffentlich wird das bei der nächsten Generation nicht verschlimmbessert, weil man sich verpflichtet fühlt, was ,revolutionär Neues’ zu bringen.“

Und auch sonst macht sich Hyundais europäisches Entwicklungs-Zentrum, das im deutschen Rüsselsheim ansässig ist, positiv bemerkbar: „Für einen kompakten Fünfsitzer gehen die Platz-Verhältnisse mehr als in Ordnung. Fahrersitz- und Lenkrad-Position lassen sich so einstellen, dass die Ergonomie für jede Körperstatur passt.“ Demutsvoller Nachsatz: „So weit wir das als ausgewachsene Mannsbilder eben beurteilen können.“

In guter asiatischer Tradition setzt sich dagegen die Sechsgang-Schaltung in Szene: „Ein eng gestuftes, vor allem in den unteren Gängen ideal übersetztes und leicht schaltbares Getriebe“, lobt unser Senior-Tester. „Von der durchwegs professionellen Verarbeitung und ansehnlichen Material-Qualität gar nicht zu reden.“ Durchwegs? „Ja, ich weiß. Ihr habt da so ein flatterhaftes Teil entdeckt. Aber das ist lächerlich!“ Schau’n wir mal in der Foto-Galerie.

Zu würdigen weiß der Senior auch das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis. Noch. „Denn bei mancher Baureihe sieht man ja, dass Hyundai mittlerweile recht selbstbewusst kalkuliert. Den i30 hingegen stufe ich in Anbetracht der fairen Preise und der umfangreichen Serien-Ausstattung noch als Fast-Schnäppchen ein. Und das, obwohl die ganzen Aufpreis-Pakete sehr raffiniert geschnürt worden sind. Aus Sicht von Hyundai, versteht sich. Man braucht zwar nicht alles. Aber unsereins entdeckt dann, dass ein Paket eine Lordosen-Stütze enthält, das andere wiederum Xenon-Scheinwerfer oder eine Rückfahr-Kamera – einmal im Innen-Spiegel, einmal am großen Navi-Monitor – oder die Einpark-Hilfe für vorn oder eine Einstiegs-Beleuchtung. Für viele Senioren sinnvolle Optionen. Doch dann ist man plötzlich nicht um 22 Tausender, sondern gleich um dreißig ärmer.“

Aber um ein gutes Auto reicher. Unser nettes Schlusswort für die Vorweihnachtszeit.

Website des Importeurs: www.hyundai.at

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NEUE E-KLASSE MIT SL-G’SCHAU

(13.12.2012) Mit neuen, hocheffizienten Motoren und einer Vielzahl innovativer Assistenz-Systeme, die sich auch in der künftigen S-Klasse finden, geht Mitte April 2013 die innen wie außen gründlich renovierte Mercedes E-Klasse an den Start. Die auf den ersten Blick auffälligste Neuerung: Ebenso wie bei der C-Klasse wird die Avantgarde-Linie auch optisch den sportlichen Part übernehmen und über den SL-ähnlichen Grill verfügen. Außerdem soll die Vielfalt an Ausstattungs-Kombinationen alle bisherigen Dimensionen sprengen, wodurch sich jeder E-Klasse-Käufer seinen Neuwagen individueller denn je gestalten kann. Preislich, so wird kolportiert, dürfte sich Mercedes an der erfreulichen Neo-Methode in der Branche orientieren, die Tarife fürs Nachfolge-Modell nicht anzuheben – zumindest nicht in Relation zum optimierten Serien-Umfang. Mit welchen Neuheiten der E-Klasse-Jahrgang 2013 insgesamt aufwartet, erfährt man in einem detaillierten Beiblatt.

Website des Importeurs: www.mercedes-benz.at

mercedes_e_300_bluetec_hybrid_2013 Durch den hinreißenden Avantgarde-Look könnte der klassische Auftritt der neuen E-Klasse (siehe auch dazu das Beiblatt) beim Käufer-Publikum ins Hintertreffen geraten (Foto: Mercedes-Benz)

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RENAULT GARANTIERT 7 STERNE

(12.12.2012) In den ersten Jahren unterliegen Neuwagen bekanntlich dem größten Wertverlust. Nachteilig für den Erst-, vorteilhaft für den Zweit-Besitzer. Vor allem junge Gebrauchte gewinnen für Autokäufer daher zunehmend an Attraktivität. Renault Österreich trägt diesem Trend mit der Marken übergreifenden 7-Sterne-Garantie für Gebraucht-Wagen Rechnung. Mit diesem Qualitäts-Programm will man nicht nur für „Kauf ohne Risiko“ beim zertifizierten 7-Sterne-Partner werben, sondern potenzielle Kunden auch vom privaten GW-Markt abziehen. Der Wert solcher Garantie-Leistungen ist nicht zuletzt durch die wachsende Zahl von Tacho-Manipulationen gestiegen.

Website des Importeurs: www.renault.at

renault_megane_grandtour Bei 7-Stern-Gebrauchten wie diesem kann man durchaus schwach werden: Renault Mégane Grandtour 1.5 dCi (110 PS) von Ende 2011 mit Klima, Navi und einer Laufleistung von 16.000 km zum „Wegfahr-Preis“ von 7.222 Euro (Symbolfoto: Auto-Kaufberatung.at)

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RAUM-GIGANT OCTAVIA III

(11.12.2012) Als „eine Klasse für sich“ bezeichnet Skoda den Octavia in dritter Generation (Premiere in Genf). Im Kompakt-Segment soll der gewachsene Tscheche (90 mm länger, 45 mm breiter als das aktuelle Modell) neue Maßstäbe beim Raumangebot setzen: Durch die enorme Innenraum-Länge offeriert er vor allem im Fond deutlich mehr Bewegungs-Freiheit. Auch das riesige Gepäck-Abteil zeigt sich mit 590/1.580 Litern in Bestform. Den Bestwert in der Motoren-Palette wird künftig der 110 PS starke GreenLine-TDI markieren – mit einem Norm-Mix von 3,4 l/100 km (89 g CO2/km). Wozu moderner Leichtbau beiträgt, der für eine Gewichts-Ersparnis von bis zu 102 kg gegenüber dem Vormodell sorgt. Insgesamt wird es vier Benziner (max. 180 PS) und vier Diesel geben, auch mit DSG, später noch eine Erdgas- und sportliche RS-Version sowie Allrad-Modelle.

Dem Sicherheits-Bedürfnis von Octavia-Käufern trägt der Newcomer beispielhaft Rechnung: einerseits durch bis zu neun Airbags (erstmals auch Knie- sowie hinten Seiten-Airbags), andererseits durch zahlreiche innovative Assistenz-Systeme. Auch viele neue Komfort-Funktionen werden sich erstmals in einem Skoda finden. Zu den reizvollen Goodies zählen außerdem das neu entwickelte Radio-Navi-System sowie das erstmals verfügbare elektrische Panaroma-Schiebedach. Und was die Preise des neuen Octavia betrifft, will man die Kunden „angenehm überraschen“. Diese müssen sich aber noch etwas gedulden. Laut Import-Chef Max Egger sei mit der Markt-Einführung der Limousine erst im Mai 2013 zu rechnen, der Combi folge ein bis zwei Monate danach. NACHTRAG: Mit dem Österreich-Debüt dürfte schon im März zu rechnen sein.

Website des Importeurs: www.skoda.at

skoda_octavia_2013 Ebenso wie bei Superb und Rapid will sich Skoda nun in der Octavia-Klasse mit einem üppigen Raum-Angebot profilieren. Dass sich der Nachfolger des beliebten Kompakt-Modells auch übers Design profiliert, kann man ihm schon jetzt attestieren (Foto: Skoda)

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