MEHR FENSTERHEBER FÜR TOLEDO

(16.1.2013) Jetzt kommt – im wahrsten Wortsinn – Bewegung ins „berühmte“ Fensterheber-Thema um Skoda Rapid und Seat Toledo. Erst kürzlich verriet uns Intercar-Chef Max Egger, dass das Rapid-Topmodell Elegance künftig mit vier statt nur zwei Fensterhebern an der Fahrertür ausgerüstet wird. Zumal der baugleiche Toledo als Topmodell Style offenbar schon zum Marktstart darüber verfügte. So hatte es zumindest den Anschein aufgrund eines offiziellen Pressefotos (siehe Bild 20). Irrtum! Denn auf der Vienna Autoshow entdeckten wir, dass auch beim Toledo Style die zwei Fond-Fensterheber an der Fahrertür eingespart werden. „Was anderes würde mich auch wundern“, meinte Egger damals, „nachdem beide Autos im selben Werk vom Band fahren.“ Recht hatte er. Jedenfalls: Ab Ende Mai (KW 22) wird auch der Toledo Style mit vier statt zwei E-Fensterhebern an der Fahrertür glänzen!

seat_toledo Auf der Vienna Autoshow gesehen: Auch in der Top-Ausstattung des Seat Toledo werden die Fond-Fensterheber in der Fahrertür eingespart. Das soll sich demnächst ändern, wie uns Seats Presse-Sprecherin Gudrun Glück versichert hat (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

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Datum: 15. Januar 2013

R1234yf: Nicht so heiß gegessen wie gebrannt?

Seit geraumer Zeit findet in Klima-Anlagen das neue Kältemittel R1234yf Verwendung. Doch das soll brandgefährlich sein, warnt Mercedes nach eigenen Crash-Tests. Weshalb es derzeit bei vielen Auto-Herstellern „vorsorglich“ nicht zum Einsatz kommt. Käufer von Neuwagen wissen trotzdem nicht immer, was sie erwartet. Zumal der Autohandel selten auf dem Laufenden ist, wie Auto-Kaufberatung.at dieser Tage erfahren hat.

Kältemittel R1234yf Autobauer, die ihre neuen Modelle bis zum 31.12.2010 homologieren ließen, sind in gewisser Hinsicht fein raus. Denn diese Fahrzeuge dürfen gemäß EU-Richtlinie bis Ende 2016 mit dem alten Kältemittel R134a von den Fließbändern laufen. Dieses gilt zwar als überaus klimaschädlich (Treibhausgas Tetrafluorethan), weshalb man auch das Umwelt schonende R1234yf entwickelt hat. Doch das neue Kältemittel soll leicht entflammbar sein, wie Mercedes aufgrund interner Versuche seit dem Herbst des vorigen Jahres behauptet.

Seither ist auch in der Branche Feuer am Dach. Zum einen, weil viele Autohersteller das Testverfahren von Mercedes nicht nachvollziehen können (oder wollen?). Zum anderen, weil die Konsumenten natürlich verunsichert sind. Seit diese Diskussion entflammt ist, die vor allem vom deutschen Fachblatt Auto Bild regelmäßig neu entzündet wird, liegt daher Brandgeruch in der Luft – und für Autokäufer die Entscheidung klar auf der Hand: Wer lieber auf Nummer Sicher gehen will (und vielleicht auch im Hinterkopf hat, dass das neue Kältemittel beim Klima-Service um ein Vielfaches teurer kommt als das alte), legt sich einen Neuwagen mit „unsauberem“, aber auch „ungefährlichem“ R134a zu.

Doch das ist leichter gesagt als getan, wenn man Pech hat und bei den Autohändlern der offenbar einzig zuständige Mitarbeiter jedes Mal außer Haus ist. So geschehen bei vier nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Mazda-Vertragspartnern, mit denen Auto-Kaufberatung.at telefonisch Kontakt aufnahm. Dabei gaben wir uns als potenzieller CX-5-Käufer aus. Zumal das beliebte Mazda-SUV ja nicht mehr mit dem neuen R1234yf, sondern dem alten R134a befüllt wird. Doch da ein heute bestellter CX-5 voraussichtlich erst im Juni geliefert wird, wollten wir wissen, ob der dann auch garantiert mit dem „unproblematischen“ Kältemittel ausgerüstet sei.

Ergebnis: Wir wurden zwar von allen Ansprechpartnern zuvorkommend behandelt, einmal auch zurückgerufen, waren danach aber genauso schlau wie zuvor. Niemand konnte resp. wollte uns garantieren, dass der begehrte Mazda CX-5 auch noch in einem halben Jahr mit dem Kältemittel R134a ausgeliefert wird. Selbst nicht jener kompetente Werkstätten-Meister (der Neuwagen-Verkäufer befand sich auf Urlaub), der sich mit diesem Thema intensiv beschäftigte und uns sogar über die Kosten für ein R1234yf-Servicegerät aufklärte…

„Auch ein Mazda CX-5 mit neuem Kältemittel ist absolut betriebssicher!“

Demnach gibt es für einen CX-5-Interessent anscheinend keine Gewähr, ein Auto mit altem Kältemittel zu bekommen? „Das stimmt nicht“, sagt dazu Mazda Austria-Pressesprecher Jo Deimel, den Auto-Kaufberatung.at auf der Vienna Autoshow um eine Stellungnahme ersuchte. „Seit Juni 2012 verwendet Mazda definitiv nicht mehr das neue Kältemittel! Das gilt natürlich genauso für den neuen Sechser.“

AKB: Also hat auch Mazda erkannt, dass das neue Kältemittel ein gewisses Brandrisiko in sich birgt?
Deimel: Diese Annahme ist falsch! Mazda garantiert nach wie vor, dass auch die erste CX-5-Tranche, die noch mit dem neuen Kältemittel ausgeliefert wurde, absolut sicher ist. Faktum ist: Es gibt ein Mercedes-Statement zu dem Thema. Demnach wurden eigene Tests gemacht, die ergeben haben, dass sich das neue Kältemittel R1234yf unter gewissen Bedingungen entzünden kann. Demgegenüber gibt es aber zahlreiche andere Hersteller, zu denen auch Mazda gehört, die dem neuen Mittel absolute Sicherheit attestieren.

AKB: Wie soll man das jetzt auffassen? Der eine Hersteller warnt vor dem neuen Kältemittel, der andere meint, es ist eh alles in Ordnung. Wem werden Konsumenten da wohl eher Glauben schenken?
Deimel: Nicht der eine und der andere Hersteller. Es gibt eine einzige Meinung am Markt, wonach das neue Kältemittel unsicher sei. Wir nehmen diese Meinung zwar sehr ernst, aber unseren sowie unabhängigen Tests zufolge ist das neue Mittel sicher. Doch ungeachtet dessen und was weitere Tests noch ergeben, will Mazda seine Kunden keinesfalls verunsichern. Nur deshalb setzen wir das alte Kältemittel ein. Wir dürfen es ja auch verwenden, weil sowohl der CX-5 als auch der Mazda6 noch vor dem entsprechenden Stichtag homologiert wurden, sodass wir keine horrende EU-Pönale von rund 650 Euro pro Auto zahlen müssen. Für uns ergibt sich also aus der Verwendung des alten Mittels keinerlei Nachteil. Für die Umwelt ist es dagegen durchaus von Nachteil.

AKB: Angenommen, es gerät ein „früher“ CX-5 mit neuem Kältemittel in Brand. Wie ist es dann um die Garantie von Mazda bestellt?
Deimel: Sollte so etwas tatsächlich passieren, wird man wohl erst die Brandursache klären müssen. Denn noch einmal: Auch ein CX-5 mit neuem Kältemittel ist absolut betriebssicher! Darüber hinaus gibt es ja noch andere Fakten, die einen Vergleich mit Mercedes verbieten: Weil die Bedingungen, unter denen bei Mercedes die Brände entstanden, hohe Betriebs-Temperaturen waren. Temperaturen, die bei den neuen Mazda-Baureihen mit den hoch verdichteten Skyaktiv-Motoren nie erreicht werden können.

Trotzdem: Auto-Kaufberatung.at empfiehlt, sich den Kauf eines Fahrzeugs, das nur mit neuem Kältemittel angeboten wird, sorgfältig zu überlegen. Schwer zu verstehen ist außerdem, dass die Auto-Industrie vom Mercedes-Testergebnis „völlig überrascht“ war, wie es erst kürzlich wieder hieß. Denn schon im September 2008 (!) hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Brennbarkeit von R1234yf nachgewiesen, wobei hochtoxische Gase freigesetzt werden.

Ebenso ist es kein Geheimnis, dass die DUH für das natürliche Kühlmittel CO2 votiert, das allerdings aus vielerlei Gründen bei Material und Wartung erhebliche Mehrkosten verursacht. Aber nicht nur das: In den USA hätte die alternative CO2-Lösung wahrscheinlich keine Chance, weil ausgerechnet der weltweit zweitstärkste Kohlendioxid-Erzeuger diesbezüglich Bedenken anmeldet. Und schließlich will man nicht nur einen EU-weiten, sondern globalen Kältemittel-Standard erzielen. Irgendwann.

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PERSONELLES Nr. 23 Corinna Widenmeyer (42) wird mit Wirkung zum 1. Februar 2013 die Geschäftsführung der Mercedes-Benz Österreich Vertriebsges.m.b.H. übernehmen. Sie tritt damit die Nachfolge von Mag. Bernhard Denk an. Dieser wird das Unternehmen im Rahmen der Neuordnung des Vertriebs verlassen.

Widenmeyer startet ihre Karriere bei der heutigen Daimler AG 1996 im internationalen Nachwuchs-Programm. Seit 1997 hatte sie verschiedene Positionen im Produkt-Management PKW, in der DaimlerChrysler Venture GmbH sowie im Bereich Mergers & Acquisitions inne. 2008 erfolgte der Wechsel zu Mercedes-Benz Ungarn als Managing Director und CFO, wo sie umfassende internationale Erfahrungen sammeln konnte. Seit 2010 fungiert sie als Leiterin des Stabs des Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG und Leiter des Geschäftsfeldes Mercedes-Benz Cars, Dr. Dieter Zetsche.

Kürzlich haben sich die Automobil-Handelsgruppe Pappas und die Daimler AG auf eine Neuordnung ihrer Geschäfts-Beziehung verständigt. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbs-Behörden wird Daimler mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Jänner 2013 die Pappas-Beteiligungen an der Mercedes-Benz Österreich Vertriebsgesellschaft mbH, dem österreichischen General-Importeur für die Marken Mercedes-Benz, smart und Fuso, sowie an der österreichischen Finanzierungs-Gesellschaft Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH, übernehmen und als alleiniger Gesellschafter betreiben.

corinna_widenmeyer Nach 16 erfolgreichen Jahren im Konzern wurde Corinna Widenmeyer zur neuen MBÖ-Chefin bestellt (Foto: Mercedes-Benz)

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148.000 BESUCHTEN MESSE-HIGHLIGHT

(13.1.2013) Hochbetrieb herrschte von Donnerstag bis heute, Sonntag, im Wiener Messe-Zentrum: Rund 148.000 Menschen strömten zu den Parallel-Veranstaltungen Vienna Autoshow sowie Ferien-Messe samt Cook & Look. Eine überaus erfreuliche Bilanz. Auch wenn sich im vorigen Jahr anscheinend 3.000 Besucher mehr eingefunden hatten. Warum „anscheinend“? Weil ebenso wie 2012 die endgültige Auswertung noch eine höhere Besucherzahl zutage fördern könnte. Aber warten wir’s ab. Klar ist: Die Vienna Autoshow, die als einzige Automesse Österreichs von den Importeuren getragen wird, ist die mit Abstand größte und wichtigste heimische Neuwagen-Präsentation. Zumal sie zu Saison-Beginn starke verkaufsfördernde Impulse setzt. Die nächsten sind terminlich schon fixiert: vom 16. bis 19. Jänner 2014.

NACHTRAG (14.1.2013) Knapp daneben ist auch vorbei. Diesmal ergab die genaue Auszählung nicht mehr, sondern weniger Besucher als ursprünglich angenommen: Exakt waren es 147.759. Dazu kommen aber noch 5.892 Personen, die ausschließlich die Vienna Autoshow besuchten – am „Preview-Tag“ vor der offiziellen Eröffnung, der Fach-Publikum und Medien vorbehalten war.

www.viennaautoshow.at

vienna_autoshow_2013 Bei so einem Bild wie von gestern fragt man sich, wie sich im Vorjahr über 151.000 Besucher ins Messe-Zentrum drängen konnten? Dass die VAS innerhalb des „Messe-Dreiers“ heuer stärker frequentiert war, erscheint daher nicht abwegig (Foto: Christian Husar für Reed Exhibitions Messe Wien)

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Datum: 12. Januar 2013

Studie: Junge Auto-Kunden sind anspruchsvoll

Und wieder ein Beweis dafür, wie gut die Autobranche mit älteren Kunden fährt: Senioren sind in der Regel nicht nur finanziell besser gestellt als Jüngere, sie sind auch umgänglicher und weniger anspruchsvoll. Das belegt eine brandaktuelle Umfrage unter 1.500 Auto-Kunden, die von der Strategie-Beratung Arthur D. Little weltweit durchgeführt wurde. Klares Ergebnis: Je jünger die Kunden, desto höher sind die Service-Ansprüche!

Kunden-Zufriedenheit Konkret hat Arthur D. Little die Kunden-Zufriedenheit mit Autoherstellern, deren Händlern und dem After-Sales-Service untersucht. Befragt wurden Kunden der „Premium-Hersteller“ Audi, BMW und Mercedes sowie der „Massen-Hersteller“ Ford, Renault und Toyota, wie sie die Studien-Autoren bezeichnen. Deren Resümee: „Von begeisterten Kunden kann selbst bei den Premium-Herstellern keine Rede sein. Viele Kunden vermissen zudem eine respektvolle Behandlung.“

Erhoben wurde dieses Ergebnis in Kooperation mit der European Business School (EBS). Hintergrund der Untersuchung sind die in westlichen Ländern vielfach gesättigten Automärkte. Entsprechend, so heißt es, seien die Absatzzahlen vor allem der Volumen-Hersteller in diesen Ländern rückläufig. (Wie die Entwicklung auf der „Insel der Auto-Seligen“ für die zehn Top-Importeure im Vorjahr verlaufen ist, findet sich in der Foto-Galerie.) Als eine der Gegen-Maßnahmen empfehlen die Studien-Autoren, Kunden nicht nur „zufrieden zu stellen“, sondern zu „Fans“ der Marke zu machen. Und zwar durch herausragende Kunden-Erlebnisse. Diese würden sich dadurch auszeichnen, „dass sie zum Beispiel im Autohaus über den traditionellen Ansatz des physischen Erlebnisses mit Produkt, Preis und Verkaufskanal hinausgehen“. Im Klartext: Die Marken-Emotionalität lässt zu wünschen übrig.

Symptomatisch für die Branche: Kunden mit Neuwagen sind deutlich zufriedener und auch begeisterter von ihrer Marke als Kunden mit älteren Fahrzeugen. „Eine der wesentlichen Gründe dafür ist unserer Ansicht nach die Tatsache, dass die Kunden älterer Fahrzeuge weniger profitabel sind und die Hersteller dazu neigen, sie zu vernachlässigen“, erklärt Simon Goetz, Manager bei Arthur D. Little Österreich. „Dies ist aber ein Fehler, denn irgendwann sind sie auch wieder Neukunden.“

Und schließlich die gravierenden Unterschiede bei den Kunden selber: Die Zufriedenheit und Freude mit der Marke korreliert mit deren Alter. Je älter die Kunden, desto zufriedener sind sie. Auf einer Skala von 1 (Minimalwert) bis 5 (Maximalwert) zeigten sich die 18- bis 24-Jährigen mit einem Mittelwert von 3,78 als moderat zufrieden. Die 35- bis 44-Jährigen waren mit 3,84 Punkten schon zufriedener. Dieser Wert steigt graduell mit zunehmendem Alter an, so dass die Generation 65+ mit 4,03 Punkten am zufriedensten war. Gleichwohl: Fünf Punkte und damit Ausdruck von Begeisterung hat keine Altersgruppe ihrer Automarke verliehen.

Die Service-Qualität im After Sales wird von den Kunden in den meisten Fällen als gut oder sehr gut bewertet (>75%). Auch hier beurteilen jüngere Kunden die Service- und Produkt-Qualität schlechter als ältere. Goetz: „Dies liegt allem Anschein nach daran, dass die jüngeren Kunden bereits sehr früh herausragenden Service kennen gelernt haben, wodurch die Erwartungen sehr hoch sind. Gezielte Service-Initiativen für die Kunden-Gruppe bis 34 Jahre könnte die Wahrnehmung des Service-Levels verbessern. Dies ist vor allem deshalb zunehmend relevant, weil die Hersteller mehr Fahrzeug-Typen für jüngere Kunden anbieten.“

Grundsätzlich gilt aber, so betonen die Studien-Autoren: Auch im After-Sales-Bereich sind Kunden von Premium-Herstellern zufriedener und begeisterter als Kunden von Volumen-Herstellern. Umgekehrt, meint Auto-Kaufberatung.at, können sich die Autohersteller und -händler offenbar mehr als zufrieden mit ihrer älteren Klientel zeigen.

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PERSONELLES Nr. 22 Mit Februar 2013 übernimmt Rasin Kamali die vakante Position des Brand Managers für McLaren in der Denzel Sportscars Vienna GmbH. Er verantwortet in dieser Funktion alle McLaren-Verkaufs-Aktivitäten in Österreich und zwölf CEE-Staaten sowie alle Denzel-Sportwagen-Service-Aktivitäten in Österreich auch für die Marken Ferrari und Maserati. Unterstützung erhält er durch das Denzel Sportscars Vienna-Team in den Bereichen Administration, Produkt-Management und Marketing sowie durch das Werkstätten-Team und einen Verkaufsberater.

In seiner neuen Funktion berichtet Rasin Kamali an den Geschäftsführer der Denzel Sportscars Vienna GmbH, Mag. Gregor Strassl, der diese Position bekanntlich auch bei der Denzel Autoimport GmbH bekleidet.

Erfahrungen in der Renn- und Sportwagen-Szene konnte Kamali erstmals im Formel 1-Team von BMW-Williams sammeln. Danach war er mehr als zehn Jahre lang Produkt-Manager und seit 2011 überdies Presse-Sprecher für die Hyundai Import GmbH. Wer die Nachfolge von Rasin Kamali antritt, wird laut Strassl („die Position ist extern besetzt worden“) am 15. Jänner bekannt gegeben. NACHTRAG: Hyundai macht es spannend und stellt die Nachfolgerin(!) offiziell erst am 29. Jänner vor.

rasin_kamali Hat bei Denzel einen „sportlichen“ Karriere-Sprung von Hyundai zu den Edel-Boliden von McLaren, Ferrari und Maserati gemacht: Rasin Kamali (Foto: Denzel)

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Datum: 9. Januar 2013

Ein Japaner will A4, Dreier und C-Klasse jagen!

Dieser Tage wird in Detroit die dritte Generation der sportlichen Lexus-Mittelklasse IS präsentiert. Elektrisierendes Highlight dürfte dabei weniger die erstmals in dieser Baureihe offerierte Hybrid-Version sein, sondern die Bekleidung des F-Sport. Dessen martialischer Auftritt wird durch die opulente, strömungsgünstige Frontschürze bestimmt. Mit dem frischen IS will Lexus neuerlich einen Angriff gegen die etablierten Premium-Deutschen starten.

Lexus IS F-Sport Freilich: Auch für den neuen Lexus IS werden die Verkaufszahlen von Audi A4, 3er BMW und Mercedes C-Klasse so unerreichbar bleiben wie der Gipfel des Mount Everest für Halbschuh-Touristen. Aber für jene, die nach einer adäquaten Alternative zur deutschen Mittelklasse-Elite suchen, dürfte die dritte IS-Generation mehr denn je erste Wahl sein. Zu dieser Annahme berechtigen jedenfalls die ersten Nachrichten und Bilder von der jüngsten Kreation der Toyota-Nobelmarke. Die Markt-Einführung wird für den Sommer erwartet. Mehr dazu in der Foto-Galerie.

Website des Importeurs: www.lexus.at

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GEFAHREN-POTENZIAL SCHLÄFER

(8. Jänner 2013) Ein bedenkliches Ergebnis förderte die aufwändige Studie einer US-Behörde zutage: Bei der Befragung von 147.000 männlichen und weiblichen Autofahrern gaben 4,2% zu, in den letzten 30 Tagen beim Lenken eines Fahrzeugs eingenickt zu sein. Besonders schlimm ist es dabei leider um Senioren bestellt: Während in der Altersgruppe zwischen 18 und 44 Jahren 1,7% zugaben, vom Schlaf übermannt zu werden, waren es bei der Generation 65+ mehr als 5%. Wobei sich eher Männer als Frauen übermüdet hinters Steuer setzen. Experten gehen freilich von einer hohen Dunkelziffer aus. Schlaf und auch Ablenkung bilden ein wachsendes Gefahren-Potenzial, lassen sich aber als Unfall-Ursache in den meisten Fällen nicht nachweisen.

vw_golf_muedigkeits-erkennung Was beim neuen VW Golf Serie ist, sollte Pflicht bei allen Neuwagen werden: die „Müdigkeits-Erkennung“. Sobald das System eine nachlassende Konzentration des Fahrers registriert, setzt ein Warn-Signal ein (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

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SCHICKES MINI-SUV: PEUGEOT 2008

(8. Jänner 2013) Ab dem Sommer 2013 wird der heimische SUV-Markt durch den Fronttriebler Peugeot 2008 bereichert. Womit klargestellt ist, was in Internet-Foren fälschlich herumgeistert und Peugeot Austria-Pressechef Heinz Prosch bereits quält: „Ich hab’ schon auf Ihren Anruf gewartet“, so Prosch gegenüber Auto-Kaufberatung.at. „Der 2008 wird definitiv keinen Allrad-Antrieb haben. Das würde für diese Klasse ja auch zu teuer kommen.“ Vom Konzept her kann man den 4,16 Meter langen „Urban-Crossover“, wie ihn die Franzosen bezeichnen, als kleinen Bruder des 3008 einstufen. Andere sehen im 2008, der auf der Plattform des 208 basiert, dessen universelle Lifestyle-Variante. Wichtig ist: Der „kompakte Hoch-Kombi“ (Prosch) soll durch ein gutes Raumangebot glänzen.

Befeuert wird das Mini-SUV durch Peugeots neue Motoren-Generation, wie sie schon im 208 zum Einsatz kommt. Ergo soll der 2008 mit den sparsamsten Aggregaten wie dem e-HDi und dem Dreizylinder-Benziner einen genormten CO2-Topwert von 99 g/km erzielen. Interessant ist, dass sich das attraktive, sehr europäisch anmutende Design des 2008 offenbar dem globalen Kunden-Geschmack unterordnet. Er ist nämlich das erste Fahrzeug von Peugeot, das auf und für drei verschiedene Kontinente gleichzeitig entwickelt wurde. Daher wird der 2008 sowohl in Frankreich als auch in China und Brasilien produziert.

Website des Importeurs: www.peugeot.at

peugeot_2008 Verchromter Kühlergrill und Unterfahr-Schutz, leicht erhöhte Boden-Freiheit, dazu Optionales wie 17-Zoll-Alus, ein Panorama-Dach oder auch eine zweifarbige Matt-Metallic-Effekt-Lackierung – der kompakte 2008 hat das Zeug zum styligen Crossover (Foto: Peugeot)

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Datum: 6. Januar 2013

Neue Töne: Es röhr(l)t auf der Vienna Autoshow

Wer Genf, Paris und Frankfurt kennt, der schätzt erst recht den Wien-Event. Tatsache ist: Die Vienna Autoshow hat Europas Elite-Messen etwas voraus. Sie serviert ihrem Publikum genau das, was es wünscht. Nämlich marktreife Neuheiten und attraktive Sonder-Modelle. Feine Auto-Kost für den heimischen Käufer-Gusto. Garniert mit bester Prominenz. Wie etwa der Rallye-Legende Walter Röhrl. Am 10. Jänner erfolgt der Startschuss.

Walter Röhrl Die siebente Ausgabe der Vienna Autoshow geht vom 10. bis 13. Jänner 2013 über die Bühne. Der Tag vor der offiziellen Eröffnung gehört wie üblich der Branche. Und wie üblich wird auch die Ferien-Messe während dieser vier Tage veranstaltet. Eine bewährte Kombination, die im Vorjahr mehr als 151.000 Menschen ins Wiener Messe-Zentrum gelockt hat. Zumal außerdem Österreichs größte Genuss-Messe, die Cook & Look, in dem außergewöhnlichen Event inkludiert ist. Die Besucher werden also nicht „nur“ mit automobilen, sondern auch kulinarischen Highlights verwöhnt. Und das Beste daran: Eine Eintrittskarte berechtigt dazu, alle drei Messe-Angebote zu nutzen!

Exakt 40 Automarken werden in den Messe-Hallen C und D ihre rund 400 Neuheiten sowie Studien und Show-Cars präsentieren. Erstmals auf der Vienna Autoshow: Nissans Premium-Marke Infiniti sowie der kalifornische Hybrid-Bolide Fisker Karma (Foto-Galerie). Dieser wird sich wohl ebenso zum Publikums-Magneten entwickeln wie die Europa-Premiere in Wien, der Porsche Cayman.

Österreich-Premiere feiern unter anderem der Audi A3 Sportback, der Audi S3, der Audi SQ5 (Bilder 4+5) und das Audi RS5 Cabrio (Foto-Galerie), weiters der Cadillac ATS (Foto-Galerie), der Dacia Dokker, der Ford Tourneo Custom, der Honda Civic 1.6 i-DTEC, das Hyundai i30 Coupé, der Jaguar F-Type und der Jaguar XJ Ultimate, der Kia Carens und der Kia pro cee’d, außerdem der Lexus LS (Foto-Galerie), der Mazda6, der Mini Paceman (Foto-Galerie), der Mitsubishi Space Star (dessen ursprünglicher Name Mirage für Europa offenbar nicht passend erschien) sowie der klassische Range Rover, der Renault Clio Grandtour (Foto-Galerie), der Seat Toledo (Bild 20) und der Seat Ibiza Cupra (Bild 28), der Subaru Forester (Foto-Galerie), der Toyota Auris, der Volvo V40 Cross Country (Foto-Galerie) sowie das VW Beetle Cabrio und das Erdgas-Modell VW eco up!. Eine gewisse Sonderstellung nehmen der Ford Fiesta (Foto-Galerie) und der Skoda Rapid ein, weil deren offizielle Markt-Einführung während der Messe erfolgt.

Von Sonderstellung zu Sondermodellen. Auch diese werden auf der Vienna Autoshow zahlreich vertreten sein, von preiswert bis edel und in allen möglichen Variationen. Sieben Beispiele: der Abarth 695 Edizione Maserati (Foto-Galerie), der Porsche Panamera 4 Platinum, der Range Rover Evoque „Special Edition“ (Foto-Galerie), der Skoda Yeti Adventure+ (Foto-Galerie), der Smart Fortwo „edition iceshine“ (Bild 25) sowie der VW Amarok Canyon und der VW Caddy Country. Zu sehen gibt’s außerdem seriennahe Studien wie etwa das Mercedes Concept Style Coupé (Foto-Galerie), das Elektro-Gefährt VW e-up! sowie den VW Golf BlueMotion (Foto-Galerie) und den VW Golf GTI.

Zu den Top-Neuheiten auf der Messe zählen freilich auch Modelle, die erst seit kurzer Zeit auf dem Markt sind. Zum Beispiel der BMW 1er xDrive (Foto-Galerie), der Dacia Sandero (Stepway), der Honda CR-V, der Hyundai Santa Fe, der Mercedes Citan Bus (Erst-Vorstellung als Nutz-Fahrzeug) und der Mercedes CLS Shooting Brake sowie der Mitsubishi Outlander. Vergebens Ausschau halten wird man dagegen nach einem Auftritt der PSA-Gruppe (Peugeot und Citroën), die heuer durch Abwesenheit „glänzt“. Schade, zumal man dem beliebten Sportcoupé Peugeot RCZ ein attraktives Facelift verliehen hat. Aber auch bei ausstellenden Importeuren wird man Modelle vermissen, deren Debüt kurz bevorsteht. Beispiele: Mercedes E-Klasse und Skoda Octavia. Der Sternenträger hat seine Messe-Premiere in Detroit (übrigens auch in der Cabrio- und Coupé-Version), der Tscheche in Genf. Bei diesen marktreifen Newcomern haben wir ausnahmsweise Pech.

Als „Kinderfänger“ wird sich Toyota auf der Vienna Autoshow betätigen. Für so viel Anziehungskraft dürfte jedenfalls der internationale Mal-Wettbewerb Dream Car sorgen, bei dem sich alle, die nicht älter als 15 Jahre sind, als künftige Auto-Designer beweisen können. Die tollsten Kreationen werden natürlich prämiert, den Siegern winkt sogar eine Reise nach Japan.

Was allen Messe-Besuchern winkt, ist die Begegnung mit Rennsport-Idolen wie Raimund Baumschlager und Walter Röhrl. Österreichs mehrfacher Rallye-Staatsmeister Baumschlager wird am Freitag (11. Jänner) auf dem Skoda-Stand dem Publikum „Rede und Antwort stehen“, wie es heißt. Und zwar von 9.30 bis 10.00 Uhr sowie von 11.00 bis 11.30, von 12.30 bis 13.00, von 14.00 bis 14.30, von 15.30 bis 16.00 und von 17.00 bis 17.30 Uhr. Rallye-Weltmeister Röhrl wird am Samstag (12. Jänner) auf dem Audi-Stand für Autogramme zur Verfügung stehen. Und zwar von 10.00 bis 10.30 Uhr sowie von 12.00 bis 12.30, von 14.00 bis 14.30 und von 16.00 bis 16.30 Uhr.

Noch besser als Rallye-Autos heben natürlich Skiflieger ab. Und damit auch die Fans unserer „Adler“ nicht zu kurz kommen, wird Skisprung-Star Thomas Morgenstern am Sonntag (13. Jänner) auf dem Volkswagen-Stand fleißig Autogramme geben. Und zwar von 12.00 bis 12.25 Uhr sowie von 13.00 bis 13.25 Uhr und von 14.00 bis 14.25 Uhr.

Last but not least bilden die Nobel-Hobel dieser Welt auch heuer den exquisiten Rahmen der Vienna Autoshow: Von der AMG-Phalanx der Stuttgarter, über Aston Martin, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche 911 bis zu Wiesmann ist fast alles mit sechsstelligen Euro-Beträgen vertreten. Wobei sich McLaren diesmal mit einem besonderen Jubiläum ins Rampenlicht setzt: „50 Jahre Siege in der Formel 1, in Indianapolis, bei den 24 Stunden von Le Mans und in der Can-Am-Rennserie.“

Apropos: Der Eye-Catcher auf dem Renault-Stand wird der vorjährige Weltmeister-Bolide des Red Bull Racing-F1-Teams sein. Dank „Vettel-Faktor“ eine mittlerweile lieb gewonnene Tradition.

NACHTRAG (8. Jänner): Erst heute hat man verraten, dass Alexander Wurz auf die Vienna Autoshow kommt. Am Donnerstag (10. Jänner) wird der Toyota-Werksfahrer in der WEC-Serie um 16 Uhr auf dem Toyota-Stand nicht nur eine Autogramm-Stunde geben, sondern auch über seine Ziele für die kommende Saison sprechen.

Angaben zur Vienna Autoshow ohne Gewähr.

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