SEAT LEON, DER NÄCHSTE

(13.2.2013) Seats Modell-Dickicht in den Segmenten der Klein- und Kompakt-Wagen schließt sich zusehends: In Genf wird der Leon SC präsentiert, die dreitürige Coupé-Variante des spanischen Golf-Pendants, deren Markt-Einführung noch im ersten Halbjahr erfolgt. Komplettiert wird die Leon-Palette durch die Kombi-Version ST, die wahrscheinlich gegen Jahresende zu erwarten ist. Vom fünftürigen Leon unterscheidet sich das Sport-Coupé (= SC) auch im Maßstab – durch einen um 35 mm reduzierten Radstand. Außerdem zeichnet es sich durch eigenständige Details aus, wie z.B. eine etwas stärker geneigte Heckscheibe. Insgesamt ließ man dem Dreitürer ein feines Design-Tuning angedeihen, wodurch er wie aus einem Guss wirkt. Trotzdem blieb der üppige Gepäck-Raum des Fünftürers mit 380 Litern Lade-Volumen erhalten. Auch bei den Motoren und Features ändert sich nichts.

Website des Importeurs: www.seat.at

seat_leon_sc Gelungene Fenster-Grafik, kraftvoller Auftritt: Auch als Sport-Coupé gehört der Leon zu den feschesten Autos in der Golf-Klasse. Einkleiden können sie, die Spanier! (Foto: Seat)

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JÄNNER IM GRÖSSENWAHN

(13.2.2013) „Wir erwarten, dass die Wirtschaft nach den eher schwierigen Monaten Jänner und Februar wieder kräftiger wachsen wird“, meinte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner auf der Vienna Autoshow. „Sofern nichts Unvorhergesehenes passiert.“ Ist es aber. Nur anders als befürchtet: 27.761 PKW wurden im Jänner zum ersten Mal zugelassen, um 3,5% mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. So gut ist der heimische Neuwagen-Markt seit 20 Jahren nicht mehr in ein neues Jahr gestartet! Zu den großen Profiteuren gehören abermals die Marken des VW-Konzerns. Allein der Golf VII hat eine Steigerung von 31,6% erzielt. Seat eroberte in der Marken-Wertung erstmals den vierten Rang. Und bei Skoda schlug man Purzelbäume – sprintete auf einen verdoppelten Markt-Anteil von sagenhaften 13,2%.

„Allerdings“, so relativiert Porsche Austria-Pressechef Richard Mieling gegenüber Auto-Kaufberatung.at, „ist der Jänner kein Spiegelbild dafür, was die Erwartungen fürs Gesamtjahr 2013 betrifft.“ Für die eindrucksvollen Jänner-Zahlen habe auch der gewohnte, diesmal recht massive Auftrags-Überhang aus dem Vorjahr gesorgt. Und konkret am Beispiel Skoda: „Da sind Ende Jänner verschiedene Aktionen ausgelaufen, die von den Kunden freilich noch genutzt wurden“, erklärt Mieling. Angekurbelt wurden die Zulassungen außerdem durch die „sehr gute Belieferungs-Situation bei den Allrad-Modellen“ (betrifft ebenso VW), die ja 2012 nicht immer rosig war. Im Endeffekt habe auch der respektable Start des am 11. Jänner eingeführten Rapid seinen Teil zum Skoda-Aufwind beigetragen. Wie die Neu-Zulassungen im Jänner die Markt-Anteile meist zu Gunsten der VW-Marken (kurzfristig?) beeinflusst haben, findet sich im Beiblatt.

skoda_rapid Höhen und Tiefen auf dem Auto-Markt: Während der PSA-Konzern (Peugeot & Citroën) nach dem Geschäftsjahr 2012 den größten Verlust seit Bestehen verkraften muss, hat Skoda hier zu Lande einen „rapiden“ Start ins neue Jahr hingelegt (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

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NEUER CLA IM EDEL-LOOK

(12.2.2013) Schon Tradition haben die „Edition 1“-Sondermodelle zur Markt-Einführung eines neuen Mercedes’. So auch bei der ab April 2013 lieferbaren CLA-Klasse, die dann ein Jahr lang in dieser exklusiven Ausführung verfügbar ist. Zu deren Erkennungs-Merkmalen zählen AMG-Front- und -Heckschürze samt Seitenschweller-Verkleidungen sowie schwarz lackierte AMG-Aluräder. Den dynamischen Auftritt vervollständigen der Diamant-Grill mit schwarzer Lamelle und Chrom-Einlegern sowie Bi-Xenon-Scheinwerfer und das Sport-Fahrwerk mit Tieferlegung. Mehr Infos (Preise, Motorisierung, Interieur) zum ab sofort bestellbaren CLA Edition 1 finden sich im Beiblatt.

Website des Importeurs: www.mercedes-benz.at

mercedes-benz_cla_edition_1 Bei den Farben für den CLA Edition 1 kann man unter „Mountain-Grau“, „Kosmos-Schwarz“ (Bild), „Nacht-Schwarz“, „Zirrus-Weiß“ und (ab dem dritten Quartal 2013) „Designo Polarsilber Magno“ wählen (Foto: Mercedes-Benz)

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HOMMAGE AN TOLLEN KÄFER

(12.2.2013) Weltweit nur 3.500 Exemplare legt Volkswagen vom Beetle GSR auf. Ebenso viele wie vor genau 40 Jahren vom „Gelb-schwarzen Renner“ (daher GSR), einem Käfer 1303 S in „Krawall-Optik“, jedoch üblichen 50 Boxer-PS. Allerdings war er ungleich durstiger als die neuzeitliche Kreation mit satten 210 PS. Deren Turbo-Benziner produziert schon ab 1.700/min 280 Nm und begnügt sich im Norm-Mix mit 7,3 l/100 km. Weitere Daten: Spitze 229 km/h, Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,3 sec sowie 235/40-Pneus auf 19-Zoll-Alus. Zur Wahl stehen eine 6G-Schaltung oder optionale 6G-DSG-Automatik. Alternativ zum gelb-schwarzen Look kann der Beetle GSR in noblerem Grau-Schwarz geordert werden. Und zwar ab dem Frühsommer, wie es heißt. Der Preis für den tollsten Käfer aller Zeiten, der natürlich auch über ein sportliches Interieur verfügt, steht aber noch nicht fest.

Website des Importeurs: www.volkswagen.at

vw_beetle_gsr Beetle-Eyecatcher GSR. Kein Auto für Senioren? Nun, einer der ersten Eigner des legendären Vorfahren war 1973 ein 70-jähriger Herr – der Schwiegervater von Cornelia Froboess (Foto: Volkswagen)

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Warten auf den CX-5: Gut Ding will Weile haben

Alles redet vom neuen Mittelklasse-Überflieger Mazda6 und – besonders – von seinem traumhaften Diesel-Antrieb. Dabei düst der CX-5 damit schon seit einem Dreivierteljahr auf Österreichs Straßen herum. Bloß zu Gesicht bekommt man ihn selten. Denn die Devise heißt: „Bitte warten!“ Wird das begehrte Mazda-SUV heute bestellt, wird es zu Sommerbeginn geliefert. Doch die Lieferzeiten verkürzen sich. Ab Juni 2013 soll es genügend CX-5 geben.

Mazda CX-5 CD175 AWD AT Revolution Der völlig neu konstruierte CX-5 hat dem Mazda-Konzern einen wahren Höhenflug verliehen. Natürlich auch begünstigt durch das stark wachsende SUV-Segment, wodurch die Nachfrage noch mehr angeheizt wird. Die Basis für diesen Erfolg bildet die innovative Skyactiv Technology. Worunter vor allem moderner Leichtbau sowie hoch entwickelte Motoren und neue Getriebe zu verstehen sind. Im brandneuen Mazda6, der in Österreich kürzlich als Limousine debütierte und im März als Sport Combi folgt, findet diese Technologie ihre Fortsetzung.

Datenblatt
Motor 16V-Vierzyl.-Turbodiesel, 2.191 ccm, Partikelfilter, Euro 6
Leistung 129 kW/175 PS bei 4.500/min
Spitze 204 km/h (Automatik)
Testverbrauch 7,2 l/100 km
Normverbrauch 5,5 l/100 km
CO2 144 g/km
L/B/H 4.555/1.840/1.670 mm
Leergewicht 1.603 kg
Gesamtgewicht 2.120 kg
Preis EUR 38.690,- inkl. 7% NoVA und 20% MwSt. (Revolution)
Stand: Jänner 2013

Noch vor zwei Jahren, bevor Japan die Tsunami-Katastrophe ereilte, wurden Autobauer wie Mazda mit Häme bedacht. Weil sie sich von den unaufhaltsamen Koreanern quasi die Butter vom Brot nehmen ließen. Doch seit der CX-5 selbst ein kleines Beben auf dem SUV-Markt ausgelöst hat, stehen die Japaner vor dem Luxus-Problem, den weltweit enormen Bedarf in den Griff zu bekommen. Sogar seinen Heimmarkt wirbelt der CX-5 durcheinander. Dort hat er den Autokäufern nämlich die Scheu vor dem Diesel genommen. In Japan beträgt der Diesel-Anteil im PKW-Segment verschwindend geringe 0,4 Prozent. Dagegen werden vier von fünf CX-5 mit einem Selbstzünder geordert!

Zurück nach Österreich: Dass sich der CX-5 wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln verkauft, hat auch einen ganz profanen Grund: Mit ihm hat Mazda erstmals ein Modell offeriert, das man fast nach Belieben konfigurieren kann – z.B. mit Diesel und Automatik-Getriebe. Zwar gibt’s diese Kombination nicht schon in der Grund-, aber in jeder anderen Ausstattungs-Version. Außerdem mit freier Motorwahl. Und auch in Verbindung mit Front-Antrieb (siehe dazu die Mazda-Preisliste, wo sich überdies alle Händler finden). Eine kundenfreundliche Preispolitik. Vor allem gegenüber solchen Mitbewerbern, wo man als Automatik-Fan genötigt wird, das stärkste Triebwerk samt Allrad-Antrieb mitzubestellen.

Wie es der Zufall will, wurde Auto-Kaufberatung.at auch von Mazda so ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Wir fuhren das CX-5-Spitzenmodell mit 175 PS starkem Selbstzünder und umfangreicher Revolution-Ausstattung. Was fehlte, war lediglich ein Navi-System, das zum bescheidenen Aufpreis von 500 Euro installiert wird. Einzige Option an Bord: ein Schiebedach um ebenfalls moderate 770 Euro, das allerdings – leider – nur für die Top-Ausstattung angeboten wird. Zählt man die Dachluke und die Metallicfarbe um 560 Euro dazu, ergibt sich ein Preis von 40.020 Euro. 15 Tausender mehr als fürs Einstiegsmodell. Und trotzdem: In Anbetracht des Gegenwerts eines der besten Angebote am heimischen Markt.

Qualitativ hinterlässt Mazdas Kompakt-SUV einen ausgezeichneten Eindruck. Die Türen schließen satt, und das exzellent verarbeitete Interieur vermittelt weitgehend Premium-Ambiente. Auch die guten Platz-Verhältnisse und der üppige Laderaum samt Variabilität können voll überzeugen. In dieser Hinsicht rangiert der CX-5 fast auf demselben Level wie das diesbezügliche Vorbild, der ähnlich dimensionierte Honda CR-V. Wobei man im CX-5 nicht nur bequem, sondern auch geborgen untergebracht ist, wie der vorjährige EuroNCAP-Crashtest belegt.

In einer anderen Disziplin kann der CR-V dem CX-5 dagegen nicht das Wasser reichen. Beim Handling zeigt sich der Mazda nämlich beeindruckend agil. Nicht zuletzt dank der leichtgängigen, bei schneller Fahrt aber dosiert und zielgenau agierenden Lenkung. Ist das Fahrwerk mit 19-Zöllern bestückt (Serie bei Revolution, sonst 17 Zoll), gibt es sich straff, jedoch nicht unkomfortabel und vor allem mitteilsam: In zu flott angegangenen Kurven signalisiert der Allradler sanft, aber bestimmt, dass es Zeit wird, den Gasfuß zu zügeln. Wer’s ignoriert, wird vom ESP weitaus weniger sanft eingebremst.

Keine Konkurrenz hat Mazdas kleines Wunderwerk unter der Motorhaube zu fürchten – ein extrem niedrig verdichteter 2,2-Liter-Turbodiesel mit „weißer Weste“ (EU6-Abgasnorm), tadellosen Manieren und ebensolchen Muskeln: Wirkt schon der „Basis“-Diesel mit 150 PS austrainiert (380 Nm ab 1.800/min), so zieht das 25 PS stärkere Triebwerk (420 Nm bei 2.000/min) noch um das berühmte Quäntchen kräftiger durch. Und das im Flüsterton. Ein bisserl nageln hört man es nur im Stand.

Lediglich im Stadtverkehr hielt sich unsere Begeisterung mitunter in Grenzen: Die Gasannahme könnte bei Schritt-Geschwindigkeit etwas eleganter erfolgen. Und das Start-Stopp-System brilliert zwar durch vorauseilenden Gehorsam (der Motor springt an, sobald der Druck auf dem Bremspedal minimal nachlässt), macht sich aber relativ sporadisch bemerkbar.

Doch bei allem Hype um das traumhafte Diesel-Aggregat: Am besten gefiel uns beim CX-5 die hervorragende Sechsgang-Automatik – jedem Technik-Freak zum Trotz, wonach ein Selbstschalter mit sieben Gängen „das Minimum“ sei. Von wegen: Ein so perfekt arbeitender Automat, auch im manuellen Schaltmodus, hat in dieser Preisklasse absoluten Seltenheitswert!

SENIOREN SPECIAL  (Erklärung siehe Rubrik „Über uns“)

Gar nicht grantig ist diesmal der Kommentar unseres (mittlerweile 75-jährigen!) Senior-Testers geraten. Was allerdings auch zu erwarten war. Nie zuvor hatte er darum ersucht, mit einem Testexemplar einen Tag länger als vereinbart fahren zu dürfen. Erklärung: „Ich glaub’, mir geht’s wie den Japanern. Ich mutiere endgültig zum Diesel-Fan. So eine souveräne Kraftentfaltung wie in dem Mazda habe ich – angesichts der effektiven Leistung – selten erlebt. Und schon gar nicht, dass ein Diesel derart seidenweich läuft. Dazu die wunderbar abgestimmte Automatik. Da passt tatsächlich alles!“

Also auch für die ältere Generation empfehlenswert? „Besonders für die! Auch wegen der großen Bodenfreiheit, die ich im Umgang mit dem CX-5 als sehr angenehm empfunden habe. Außerdem ist bei der grandiosen Serien-Ausstattung ja alles dabei, was praktisch und sinnvoll ist. Nur drei von hundert Beispielen: der elektrisch verstellbare Fahrersitz mit Lordosen-Stütze, der Tempomat und vor allem die Xenon-Scheinwerfer plus Kurvenlicht plus Fernlicht-Assistenten. Der einzige Assistent, der mir gestohlen bleiben kann, ist der für den Spurwechsel. Dessen nerviger Piepton erschreckt einen höchstens. Zumal das Auto, vor dem man gewarnt werden soll, sowieso drei Wagenlängen entfernt ist. Aber das Ding kann man Gott sei Dank abstellen.“

Eben. War’s das? „Na ja, die umständliche Bedienung vom Schiebedach ist mir mordsmäßig auf den Wecker gegangen.“ Das erwähnen wir ohnehin im Rahmen der Foto-Galerie. Sonst noch nennenswerte Eindrücke? „Ja, zwei, auf die Ihr nicht gesondert eingegangen seid: Erstens leitet die Rückfahr-Kamera als Einpark-Hilfe im CX-5 wirklich verlässlich. Was ich deshalb hervorhebe, weil mich bei den meisten Kamera-Systemen die Markierungen eher irritieren als unterstützen. Und zweitens muss ich die ECO-Funktion von der – wie wir wissen – braven Klima-Automatik loben. Sie wirkt kräftiger als erwartet und lässt sich außerdem besonders fein dosieren. Die goldene Mitte für zugempfindliche Menschen, die’s trotzdem gern kühl haben.“

Fazit? „Das liegt, denke ich, auf der Hand. Noch dazu bei diesem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bleibt zu hoffen, dass die Lieferzeiten vom Mazda CX-5 niemandem einen Strich durch die Rechnung machen, wenn schon dringend ein neues Auto her muss.“

Was das betrifft, finden sich in der Foto-Galerie noch aktuelle Zusatz-Informationen.

Website des Importeurs: www.mazda.at

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JETTA HYBRID AB 30.160 EURO

(6.2.2013) Mitte Juni 2013 kommt der ab sofort bestellbare VW Jetta Hybrid nach Österreich. Die Kombination aus 150 PS starkem TSI-Benziner und E-Motor mit 20 kW sorgt für eine System-Leistung von 170 PS. Dabei begnügt sich die Kompakt-Limousine, deren sieben Gänge eine DSG-Automatik sortiert, mit einem Norm-Mix von 4,1 l/100 km, was einem CO2-Ausstoß von 95 g/km entspricht. Reizt man die „grüne“ Power aus, beschleunigt das Hybrid-Auto in 8,6 sec von 0 auf 100 km/h und erzielt eine Spitze von 210 km/h. Über eine E-Mode-Taste legt es bei max. 70 km/h bis zu zwei Kilometer rein elektrisch zurück. Die Energie für den E-Antrieb liefert eine Lithium-Ionen-Batterie, die hinter der Fondbank integriert ist. So blieb das Raumangebot des Jetta ohne Einbußen erhalten.

Website des Importeurs: www.volkswagen.at

vw_jetta_hybrid Jetta in Hybrid-Optik: Erkennbar u.a. an der geschlossenen Kühlermaske, an speziellen 15-Zoll-Alus und Seiten-Schwellern sowie am dezenten Heckspoiler (Foto: Volkswagen)

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RENAULT: 2x FACELIFT, 1x NEU

(4.2.2013) Drei Premieren präsentiert Renault auf dem Genfer Auto-Salon: Eine Weltneuheit ist der Scénic Xmod, ein fünfsitziger Crossover mit erhöhter Boden-Freiheit und innovativer Traktions-Kontrolle namens „Extended Grip“. Motorisch stehen für den 2WD-Allrounder der TCe 130, der TCe 115, der dCi 110 EDC, der dCi 110 und der dCi130 Euro 6 zur Wahl. Wann der Xmod eingeführt wird, hat Renault noch nicht verraten. Eine Modell-Pflege haben außerdem Scénic und Grand Scénic (Bild unten) erfahren, die im April 2013 debütieren, sowie Kangoo Express und Kangoo Z.E., die ab Juni 2013 verfügbar sein werden. Mehr Infos und Illustrationen dazu finden sich im Beiblatt.

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renault_grand_scenic_2013 Das neue Marken-Gesicht und ein gegenüber dem Vormodell um 15% reduzierter Verbrauch (mit dem sparsamen Benziner TCe 130) prägen die frischen Scénic-Modelle (Foto: Denis Meunier für Renault)

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FLEGELHAFTE AUTOFAHRER?

(2.2.2013) Österreichs Autofahrer halten nicht viel voneinander. Zu diesem Ergebnis gelangt eine brandneue Studie der Innofact AG, die im Auftrag von AutoScout24 520 heimische Lenker/innen befragte. Und die wünschen sich fast alle (96%) mehr Rücksicht im Straßenverkehr. Besonders unbeliebt sind Drängler (38%) sowie Sture, die das Reißverschluss-System ignorieren und damit das Einfädeln behindern (ärgert 23%). Ebenfalls 23% beklagen die Unsitte des Nicht- oder Spätblinkens. Etwas nach Eigenlob stinkt die Behauptung von 99% (!) aller Befragten, wonach sie sich bedanken würden, wenn man sie z.B. einfädeln lässt. Und immerhin 47% lassen uns wissen, dass sie auf offenkundig ältere Fahrer/innen mehr Rücksicht nehmen als sonst. Bissiger Kommentar unseres Senior-Testers: „Schön wär’s! Das sind vermutlich dieselben, die vorgeben, nie die Krone zu lesen oder FPÖ zu wählen.“

ruecksicht_auf_aeltere Unberechenbare Senioren? Um „brenzlige Verkehrs-Situationen zu vermeiden“, so erklären viele Befragte, achte man besonders auf ältere Fahrer am Steuer. Interessant. Um jungen Rasern auszuweichen, fehlt’s wohl an Reaktionszeit (Foto: Auto-Kaufberatung.at)

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HONDA IST VEREINT

(2.2.2013) Hondas europäische Landes-Gesellschaften arbeiten seit gestern unter dem gemeinsamen Dach der Honda Motor Europe. Durch diese Verschmelzung zu einer juristischen Einheit wurde aus der Honda Austria GmbH die Honda Austria Branch of Honda Motor Europe Ltd. Doch abgesehen von der sperrigen Bezeichnung ändert sich für Partner und Kunden rein gar nichts. Für Honda geht es darum, Geschäfts-Prozesse innerhalb Europas zu vereinfachen und zu stärken. „So können sich unsere Vertriebs-Organisationen intensiver auf unsere Händler und Kunden konzentrieren, statt sich mit administrativen Aufgaben zu befassen“, erklärt Ken Keir, Executive Vice President von Honda Motor Europe.

honda_civic_1-6_i-dtec Apropos vereint: Auch der Civic und sein neuer Spar-Diesel mit lebendigen 120 PS harmonieren prächtig miteinander. Der Selbstzünder gefällt ebenso durch Drehfreude wie durch gleichmäßige Leistungs-Entfaltung. Der Civic 1.6 i-DTEC ist seit einer Woche lieferbar (Foto: Honda)

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KÄLTEMITTEL: MAZDA REAGIERT

(1.2.2013) Die hitzigen Debatten ums gar nicht coole Kältemittel R1234yf machen anscheinend mürbe. Obwohl Mazda garantiert, dass jeder mit R1234yf klimatisierte CX-5 absolut betriebssicher sei (siehe Interview mit Mazda Austria-Sprecher Jo Deimel), geben die Japaner jetzt mit Rücksicht auf verunsicherte Kunden klein bei. So erfährt man’s jedenfalls aus Deutschland. Dort hat Mazda-Sprecher Jochen Münzinger gegenüber Auto Bild erklärt, dass mit R1234yf ausgelieferte CX-5-Exemplare (bis Mitte 2012) auf R134a umgerüstet werden können – zu einem kundenfreundlichen Preis, wie es heißt. Dagegen sollen Hyundai und Subaru, so berichtet das deutsche Fachblatt, auf Kunden-Anfrage eine Rückrüstung abgelehnt haben.

r1234yf_kaeltemittel Auto Bild ist nicht zimperlich. Gegen jene Hersteller, die auf R1234yf beharren, ziehen die Deutschen mit schweren Geschützen ins Feld: „Wir haben Angst!“, „Man nimmt unseren Flammentod in Kauf“ etc. (Symbolfoto: Subaru)

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