PREISE MERCEDES UND SKODA

(8.3.2013) Was haben Coupé und Cabriolet der Mercedes E-Klasse mit dem Skoda Octavia Combi gemeinsam? Nur eines: Die Hersteller gaben soeben alle Preise bekannt. Die Stuttgarter Nobel-Hobel starten bei 44.660 Euro (Coupé) bzw. 50.040 Euro (Cabrio) und können ab sofort geordert werden. Ab Juni stehen die ersten Fahrzeuge in den Schauräumen der heimischen Mercedes-Händler. Auch das tschechische Erfolgs-Modell ist bereits bestellbar – zu Preisen ab 18.930 Euro. Da mit heutigem Datum noch keine offizielle Preisliste samt Ausstattungs-Varianten existiert, finden sich diese Infos in einem illustrierten Beiblatt. Die Markt-Einführung des Octavia Combi ist für Mitte Mai geplant. Die Allrad-Versionen werden ab dem Sommer nachgereicht. NACHTRAG: So schnell kann’s gehen! Aber darüber, wie rasch man bei Skoda (re)agiert, haben wir ohnehin schon geschrieben.

Websites der Importeure: www.mercedes-benz.at
www.skoda.at

mercedes_benz_e-klasse_cabriolet Optionales Highlight beim E-Klasse Cabrio: Das Aircap-System reduziert Fahrtwind-Verwirbelungen und damit auch die Windgeräusche. Ist das Verdeck geschlossen, sorgt dessen hochwertige Dämmung für „das niedrigste Geräusch-Niveau seiner Klasse“, heißt es von Mercedes (Foto: Mercedes-Benz)

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Datum: 7. März 2013

Genfer „Konventionelle“: Bezahlbare Neuheiten

Auf dem Genfer Auto-Salon hat man sie außer Kraft gesetzt – die Genfer Konventionen. Diese sollen ja Personen schützen, die nicht an Kampf-Handlungen teilnehmen. Kampflos ergeben haben sich jedenfalls die „konventionellen“ Auto-Modelle, die in Genf von den teuren „Highlights“ in den Schatten gedrängt werden. Wir dagegen rücken die bezahlbaren Neuheiten ins Rampenlicht. In einem kurzen, aber informativen Überblick.

Renault Captur Renault gehört in Genf zu den rühmlichen Ausnahmen: Auf dem Messe-Stand der Franzosen beherrscht keine abgehobene Luxus-Karosse die Szene, sondern der Captur – ein kompaktes, stylisches Crossover-Modell, das man sich auch ohne Lottotreffer leisten kann. Was er genau kosten wird, erfahren Captur-Interessenten in Österreich Anfang April. Die Markt-Einführung soll dann im Mai erfolgen.

Über viele erschwingliche Auto-Modelle, von denen einige in Genf ihre Weltpremiere begehen, hat Auto-Kaufberatung.at bereits im Vorfeld berichtet. Dazu zählen der überarbeitete Citroën C3, der geliftete Mazda5 und der Peugeot 2008, der im Grunde die gleiche Zielgruppe anvisiert wie der Renault Captur. Außerdem auf diesem Online-Portal schon länger präsent: der Renault Scénic Xmod (Debüt Ende Mai), der Seat Leon SC, der Skoda Octavia Combi, der Toyota Auris Touring Sports und der Toyota RAV4 sowie der VW Jetta Hybrid.

Zwei Ausnahmen, die nicht unbedingt als Schnäppchen durchgehen, aber für uns trotzdem hervorhebenswert sind: der bärenstarke Audi RS Q3 und der preislich zumindest moderate Lexus IS, der jüngsten Infos zufolge ausschließlich in der Hybrid-Version 300h nach Österreich kommt. Bei einer System-Leistung von 220 PS begnügt er sich im Norm-Mix mit 4,3 l/100 km.

Weitere Genf-Neuheiten mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis stellen wir in der Foto-Galerie vor. Und all jenen, die nach der Vienna Autoshow wieder mal eine heimische Automesse besuchen wollen, empfehlen wir den Linzer Autofrühling, der vom 15. bis 17. März veranstaltet wird.

www.salon-auto.ch/de

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VIER NEUE MODELLE GECRASHT

(5.3.2013) Erst dieses Jahr haben die Tester von Euro NCAP die Prüfkriterien verschärft. Trotzdem erzielten vier neue Crash-Kandidaten in ihren Klassen großteils hervorragende Ergebnisse und jeweils die Top-Benotung von fünf Sternen. Dazu gehört auch das Mitte 2013 debütierende Elektro-Auto Renault ZOE. Das Kompakt-Modell überzeugt mit der Bewertung 89%-80%-66%-85% (für Insassen-, Kinder- und Fußgänger-Schutz sowie Assistenz-Systeme) und kann ab 20.780 Euro bereits reserviert werden. Zu Schrott gefahren und für sicher befunden wurden darüber hinaus der Toyota Auris mit den Noten 92%-84%-68%-66% und der Toyota RAV4 mit 89%-82%-66%-66% sowie der Skoda Octavia mit 93%-86%-82%-66%, der außerdem mit Sonder-Auszeichnungen bedacht wurde.

renault_zoe_euro_ncap Sichtweisen: Der ÖAMTC beklagt, dass der ZOE bei der Fußgänger-Sicherheit „gerade noch die 60%-Hürde schafft“. Renault sagt, dass der ZOE bei diesem Kriterium „ebenso wie der Clio als bestes Fahrzeug seiner Klasse abschneidet“ (Foto: Euro NCAP)

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PERSONELLES Nr. 25 Die Geschäftsführung (GF) der Porsche Holding in Salzburg (PHS) gestaltet zum 1. April 2013 ihre Geschäfts-Bereiche um. Der langjährige GF Kurt Loidl (52), der bislang den Bereich Einzelhandel verantwortete, beendet seine überaus erfolgreiche Tätigkeit auf eigenen Wunsch und wird nach einem Sabbatical eine neue Verantwortung im VW-Konzern übernehmen. In der neuen Struktur gliedert die GF ihre Aufgaben weiterhin in vier Bereiche. Um der strategischen Bedeutung der VW Group Retail, wo die Einzelhandels-Aktivitäten des Konzerns in Deutschland und Spanien gebündelt sind, gerecht zu werden, wird ein Bereich „Volkswagen Group Retail und Systeme“ gegründet. Rainer Schroll (48) leitet diesen neuen Bereich und wird in die GF der PHS berufen.

Schroll begann nach seinem BWL-Studium an der WU Wien 1989 seine berufliche Laufbahn als Assistent der GF bei der Porsche Konstruktionen KG. 1995 wurde er zum GF der Porsche EDV-Tochter Externa berufen, 2000 zum Vorstand der Porsche Versicherungs AG und 2002 zum Finanz-Vorstand der Porsche Bank AG. Am 1. Juli 2012 wechselte Schroll in den Bereich Großhandel als GF der Porsche Austria, zuständig für CEE-Märkte.

Loidl begann seine Karriere bei der PHS 1985 und füllte vielfältige Funktionen im Groß- und Einzelhandel aus, sowohl im Inland als auch im Ausland. 1997 wurde er GF der Porsche Austria und verantwortete den Großhandel Ausland, bevor er 1999 in die GF der PHS berufen wurde. Hier steuerte er den Einzelhandel in Österreich und im Ausland, die Sportwagen-Marke Porsche sowie das Geschäft mit Bentley und Lamborghini. Während dieser Zeit trieb er auch den Aufbau des Einzelhandels-Geschäfts in China und der Porsche Informatik voran.

rainer_schroll Ab 1. April verantwortet Rainer Schroll als PHS-GF das Retail-Geschäft in Deutschland (113 Betriebe) und Spanien (70 Betriebe) sowie die Porsche Informatik (Foto: Porsche Holding)

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Seat-Chef: „Design ist Kaufgrund Nummer eins“

Wenn Seat-Kunden ein Licht aufgeht, dann freut sich der Händler. Man stelle sich vor: Einst führte der Leon, Seats Pendant zum VW Golf, in der Top-Ausstattung FR ein Schattendasein. Magere vier Prozent hat der Anteil betragen. Heute sind es 48 Prozent! Fast die „Absolute“. Woran das liegt, verrät Seat-Chef Wolfgang Wurm im Exklusiv-Interview. Und was der neue Seat Toledo drauf hat, verrät die Probefahrt von Auto-Kaufberatung.at.

Seat Toledo 1.6 TDI CR Ecomotive Style Eines weiß Mag. Wolfgang Wurm, Geschäftsführer des heimischen Seat-Importeurs Allmobil, mit Sicherheit: „Dass ältere Menschen und vor allem Frauen, die mit ihren Kindern oft nur kurzen Strecken zurücklegen, im Auto gern eine Sitzheizung haben.“ Eine Option, die sich daher glänzend verkauft. Denn ohne Aufpreis gibt’s das feine Goodie in keinem einzigen Modell der spanischen VW-Tochter. Auch nicht in der jeweils umfangreichsten Serien-Ausstattung. Dafür in speziellen „Leder“-, „Winter“- oder „Österreich“-Paketen.

Ist das fair gegenüber den Kunden? Ja, ist es! Denn preislich positioniert sich Seat mittlerweile als günstigste Marke innerhalb des VW-Konzerns. Also sogar unter Skoda. Wie sich zumindest bei den baugleichen Modellen Mii und Citigo sowie Toledo und Rapid unschwer feststellen lässt. Und das, obwohl Seat-Kunden laut Wurm ein etwas höheres Einkommen als Skoda-Kunden haben sollen.

Wie auch immer. Wer sich ein bisserl in Verzicht übt, wie etwa bei den beheizbaren Vordersitzen, erhält bei Seat gewissermaßen deutsche Qualität zum spanischen Bestpreis. Eine Kombination, die fraglos ihren Reiz hat. Welche Anreize und Neuheiten Seat künftig noch zu bieten hat, wurde im Gespräch mit Wolfgang Wurm ergründet.

Auto-Kaufberatung.at: Soeben habe ich von einem Ihrer Mitarbeiter erfahren, dass das Fahrwerk bei Seat Toledo und Skoda Rapid „eh identisch ist“. Offiziell oder inoffiziell?
Wolfgang Wurm: Weder noch. Der Toledo ist definitiv etwas sportlicher abgestimmt. Freilich mit Maß und Ziel. Zumal man Seat früher den Vorwurf gemacht hat, dass zum Beispiel der Leon zu hart abgestimmt sei. Das ist heute nicht mehr der Fall. Aber der eher sportliche Charakter ist trotzdem ein typisches Seat-Merkmal. Mit Unterschieden natürlich innerhalb der Baureihen. Denn einen Ibiza Cupra kaufen sich junge Leute, die es gern sportlich mögen, die Toledo-Zielgruppe ist dagegen nicht mehr so jung, worauf wir natürlich entsprechend Rücksicht nehmen.

AKB: Dass man aber auch bei Rapid und Toledo von verschiedenen Zielgruppen ausgeht, leuchtet mir nach wie vor nicht ganz ein. Die unterscheiden sich doch ebenso marginal voneinander wie die beiden Autos.
Wurm: Das würde ich nicht sagen. Tatsache ist vielmehr, und das ist erwiesen, dass der Seat- und der Skoda-Kunde heute meilenweit voneinander entfernt sind. Nicht nur, weil Seat-Kunden im Schnitt jünger sind, sie verfügen auch über ein etwas höheres Einkommen.

AKB: Welche Rolle spielt das Design für Seat?
Wurm: Eine sehr große! Jüngsten Umfragen zufolge gehört es für Seat-Kunden zu den wichtigsten Kaufgründen. Es ist sogar so, dass das Design nur bei ganz wenigen Marken einen ähnlich hohen Stellenwert hat. Bei Volkswagen gehört zum Beispiel die Markentreue zu den primären Kaufgründen, weil die VW-Kunden ausgesprochen loyal sind. Was ich mir manchmal auch für Seat wünschen würde, wenngleich wir mittlerweile innerhalb der Konzern-Marken die höchste Zuwachsrate bei der Kunden-Loyalität haben. Also sind wir auch da auf dem richtigen Weg. Welche enormen Fortschritte Seat beim Design gemacht hat, zeigt dabei der Umstand, dass genau dieses Kriterium für Autokäufer früher ausschlaggebend dafür war, keinen Seat zu kaufen. Was vor allem auf den vorigen Toledo zurückzuführen ist.

AKB: Schau’n wir lieber in die Zukunft. Welche Neuheiten sind von Seat in den nächsten ein bis zwei Jahren zu erwarten?
Wurm: Vorerst sind wir dabei, die letzten Motoren-Versionen vom neuen Leon einzuführen. Der 150-PS-TDI ist mittlerweile verfügbar. Dagegen haben wir beim 180-PS-TSI mit Schaltgetriebe derzeit ein kleines Lieferproblem, weil bemerkenswert viele Leon mit dem stärksten Benziner bestellt worden sind. Noch mehr überrascht hat mich aber, dass wir beim Leon derzeit zu 80 Prozent die höchsten Ausstattungs-Linien FR und Style verkaufen! Konkret ist FR mit 48 Prozent die Haupt-Einbaulinie. Und dabei spreche ich ausschließlich von Kunden-Fahrzeugen, also ohne Vorführwagen. Früher hat der FR-Anteil magere vier Prozent betragen.

„Schau mir in die Augen, Kleiner!“ Leon-Kunden fahren voll auf Voll-LED ab

AKB: Und weshalb sitzt der Geldbeutel bei den Leon-Kunden so locker?
Wurm: Ganz einfach: Wegen der tollen Voll-LED-Scheinwerfer, die es für Style und FR in günstigen Österreich-Paketen gibt. Ein durchschlagender Erfolg für uns.

AKB: Zurück zu den kommenden Modellen.
Wurm: Okay, der Leon Fünftürer ist auf dem Markt. Dann folgt der Leon SC, also das Sport Coupe, das im Rahmen des GTI-Treffens am Wörthersee (Anm.: 8. bis 11. Mai) eingeführt wird. Wahrscheinlich im November kommt der Leon Kombi ST und voraussichtlich Anfang 2014 der Leon ST mit Allrad-Antrieb.

AKB: Und das heiß ersehnte Seat-SUV? Wie ist denn da der aktuelle Status?
Wurm: Es wird ein SUV kommen. Frühestens aber Ende 2014.

AKB: In welcher Kategorie? So ungefähr Mitsubishi ASX?
Wurm: Ja, in der Klasse etwa.

AKB: Und zusätzlich ein größeres SUV-Modell, mehr in Richtung Hyundai Santa Fe, ist bei Seat nicht angedacht?
Wurm: Nein, das ist ein gefährlicher Markt. Diese größeren und erst recht ganz großen SUV-Klassen gehen ja schon wieder zurück. Die werden, nehmen wir an, in den nächsten Jahren noch mehr unter Druck geraten.

AKB: Wie schaut’s bei Seat mit einem trendigen Crossover-Modell aus? Also keinem Allradler wie dem Altea Freetrack, sondern etwa einem feschen Leon im Offroad-Look? Das schaut doch was gleich. Sogar im Tiefpreis-Segment, Beispiel Dacia Sandero Stepway.
Wurm: Crossover-Modelle sind natürlich im Trend, wenngleich eher mehr in Deutschland als in Österreich. Aber so ein Auto wäre sicher eine Bereicherung.

AKB: Bitte eine klare Antwort! Ihr seid doch so auf Design fokussiert. Ist ein Leon Crossover daher im Gespräch oder nicht?
Wurm: Ja, als Kombi. Und den kann man dann auch mit Allrad anbieten.

AKB: Aber kaum vor 2014?
Wurm: Sicher nicht. Doch unsere Kernwerte sind Design und Sportlichkeit! Was ich damit sagen will: Vom Leon GT haben wir in den letzten zwei Jahren mindestens 700 Stück jährlich verkauft. Ein toller Anteil bei insgesamt 2.500 bis 2.800 Leon. Daher ist Crossover-Design allein nicht selig machend. Seat steht vor allem für sportliches Design. Aber wir sind für alles offen. Für den Ibiza Cupra denken wir derzeit ganz eigene Versionen an.

AKB: Verstehe. Mit dem preiswerten Ibiza ließe sich überhaupt einiges machen…
Wurm (lacht): Gäbe es einen Ibiza auf Crossover-Basis, würde ich mich darüber sehr freuen.

AKB: Genug philosophiert. Wird der vierte Marken-Platz bzw. der Marktanteil von 5,8 Prozent, den Seat im Ausnahme-Monat Jänner erzielt hat, annähernd haltbar sein?
Wurm: Nein, das ist aber auch nicht unser Ziel. Wenngleich wir laufend Neuerungen haben, die zur Belebung der einzelnen Baureihen beitragen. Zum Beispiel frische Motoren. Für unser Zugpferd Ibiza den feinen Benziner mit 86 PS, der gleich zum Hauptmotor avancierte, oder für den Alhambra den 177-PS-TDI, der jetzt die 170-PS-Version ersetzt hat.

AKB: Aber mit Allrad-Antrieb wird es den Alhambra weiterhin lediglich in der TDI-Version mit 140 PS und manuellem Schaltgetriebe geben?
Wurm: Nur. Leider ja.

AKB: Ebenso wie den VW Sharan.
Wurm: Wobei der 4WD-Anteil beim Alhambra mit rund 20 Prozent klar höher ist als beim Sharan, der durch den stärkeren Flotten-Verkauf nicht so oft mit Allrad geordert wird. Wir haben eher kleinere Unternehmer als Kunden, wo der Chef selber fährt und sich dann auch einen Allradler gönnt.

AKB: Laut Statistik Austria wurden vom Alhambra im Vorjahr 2.964 Exemplare neu zugelassen und vom Sharan – relativ – bescheidene 4.381. Da hat sich das Verhältnis deutlich zu Gunsten von Seat verbessert.
Wurm: Ja, stimmt.

AKB: Welche Stückzahlen-Erwartungen haben Sie für die neuen Baureihen Leon und Toledo?
Wurm: Verkauft haben wir vom Leon voriges Jahr rund 2.600 Stück (Anm.: 2.450 Zulassungen lt. Statistik Austria), was nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut ist, zumal sich der Modell-Auslauf natürlich entsprechend ausgewirkt hat. Und mit dem neuen Modell, das Ende November eingeführt wurde, visieren wir heuer die 3.000-Stück-Marke an.

AKB: Obwohl Leon SC und ST erst später folgen?
Wurm: Ja, sicher, denn bisher hatten wir ja auch nie einen Dreitürer und einen Kombi beim Leon. Und für den Toledo wiederum haben wir uns eine Stückzahl von 800 vorgenommen.

AKB: Genauso viel, wie Skoda für den Rapid geplant hat. Eine Menge, die laut Skoda-Chef Max Egger ja auch mit der Produktions-Kapazität im ersten Jahr zu tun hat. Oder ist die Anzahl der Rapid- und Toledo-Kunden etwa deckungsgleich?
Wurm: Warten wir’s ab. Ich glaube, mit dem Toledo der vierten Generation haben wir wieder die Chance, verstärkt junge Familien anzusprechen, wie es beim ersten Toledo noch war. Von dem haben wir in der besten Zeit 2.500 Stück jährlich verkauft. Der zweite war auch noch auf diesem Level. Und beim dritten, dessen Design kritisiert wurde, war dann bekanntlich Schluss.

AKB: Nach dem vorjährigen Absatz-Minus von 12,73 Prozent für Seat Österreich dürfte demnach heuer mit einer Besserung zu rechnen sein?
Wurm: Ein neuer Leon und ein neuer Toledo müssen zumindest einen leichten Zuwachs ergeben. Wirklich große Sprünge sind aber bei einem Marktanteil von mehr als vier Prozent nicht mehr möglich.

Worauf die Senioren abfahren? Auf Automatik-Getriebe, vor allem beim Seat Mii

AKB: Vor zehn Monaten habe ich Sie darauf angesprochen, weshalb es beim Kleinwagen Ibiza eine DSG-Automatik nur für den 150-PS-Benziner gibt. Mittlerweile erstreckt sich das DSG-Angebot ja auch auf TDI und TSI mit 105 PS. Ist die Nachfrage der Rede wert?
Wurm: Allerdings. Und zwar primär bei unseren Kunden aus Wien. In der Großstadt gibt es eine Automatik-Nachfrage, die durchaus der Rede wert ist. Wobei sie beim Kleinstwagen Mii sogar auffallend groß ist. (Anm.: Dabei handelt es sich jedoch um kein DSG, sondern um ein automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe.) Was sich durch den Umstand erklärt, dass die Mii-Kundschaft bedeutend älter ist als die vom Ibiza.

AKB: Streifen wir kurz das Thema Neuwagen-Verkauf übers Internet. Darüber kann man denken, wie man will. Jedenfalls hat’s beim Hyundai i10 laut Hansjörg Mayr bisher gut funktioniert. Doch warum hat sich der auf 80 Stück limitierte @Mii erst wie warme Semmeln verkauft, um dann – ums im Branchen-Jargon zu sagen – wie eine Standuhr zu stehen? Aktuell sind noch 29 @Mii übrig. (Anm.: Inzwischen ist auch das ursprüngliche Online-Portal nicht mehr zugänglich.)
Wurm: Der @Mii kostet ja nicht 6.500 Euro wie der Internet-Hyundai, sondern ist ein designorientiertes, etwas teueres Modell…

AKB: War das ein Fehler bei Seat?
Wurm: Nein, das nicht. Aber einerseits glaube ich nicht langfristig an einen Internet-Verkauf. Und andererseits, wenn man die Wahl hat, ist ein Einstiegs-Ibiza SC um 9.990 Euro eben ein noch reizvolleres Angebot, weil das Auto größer und auch schicker ist als der Mii.

AKB: Sind Sie vom Mii-Verkauf nicht grundsätzlich enttäuscht? Bei unserem vorigen Gespräch war ich ja noch verwundert, dass Sie für 2012 nicht mehr als 400 Einheiten geplant hatten. Tatsächlich sind es dann 393 Zulassungen geworden, während Skoda vom Citigo immerhin 563 und VW vom – früher am Markt befindlichen – up! die markenadäquate Menge von 2.959 Stück verkauft hat.
Wurm: Enttäuscht bin ich überhaupt nicht, denn mehr Mii hatten wir uns ja nicht vorgenommen.

AKB: Und mit wie vielen wird sich Seat heuer begnügen, im ersten vollen Jahr für den Mii? Mit rund 600?
Wurm: So viele werden es sicher nicht.

AKB: Da komm’ ich nicht ganz mit. Der Mii kam im Mai 2012 auf den Markt und hat sich im restlichen Jahr fast 400-mal verkauft. 2013 haben Sie mindestens vier Verkaufsmonate mehr und peilen trotzdem keine 600 Stück an?
Wurm: Weil wir ein anderes Konzept haben und uns zum Beispiel mehr auf den Ibiza Chili konzentrieren werden. Oder überhaupt auf den Ibiza, weil Seat-Kunden lieber einen Vier- als Dreizylinder kaufen, mit dem der Mii derzeit ausschließlich angeboten wird.

AKB: Heißt doch im Klartext: Beim Ibiza profitieren die Seat-Händler von besseren Margen.
Wurm: Ja, richtig. Und auch die Verkäufer verdienen wesentlich mehr. Der Mii ist einfach sauknapp kalkuliert.

AKB: Andere Kleinstwagen sind das nicht? Nur ein Beispiel: Fiat verkauft vom – motorisch natürlich vielfältigeren – Panda ein Vielfaches dessen, was Seat vom Mii auf die Straße bringt.
Wurm: Haben Sie sich schon mal die Kurzzulassungs-Statistik vom Fiat Panda angeschaut? Die liegt jenseits von 50 Prozent. Und das ist kein Einzelfall. Wenn Sie sich die Kurz-Zulassungen vom Vorjahr zu Gemüte führen – ich rede da von 180 Tagen –, dann werden Sie nur zwei Marken mit starken Rückgängen finden, nämlich Hyundai und Seat.

AKB: Hyundai freilich von einem guten Level. Ich hoffe, dass mir dort niemand bös’ ist wegen der Bemerkung, aber es ist ja kein Geheimnis.
Wurm: Nicht wirklich. Andererseits passieren Kurz-Zulassungen in jedem europäischen Markt. Nur in Österreich wird darüber witziger Weise hitzig diskutiert. Trotzdem muss man dabei natürlich mit Bedacht vorgehen. Man darf’s ja nicht übertreiben.

Und damit geht es zur Probefahrt mit dem Seat Toledo in die Foto-Galerie, wo wir es ebenfalls nicht „übertreiben“, weil sich Toledo und Skoda Rapid schließlich weitgehend gleichen. Wesentlicher Unterschied: Den Rapid fuhren wir mit dem spritzigen 86-PS-Benziner, den Toledo mit dem sparsamen Common-Rail-Diesel, der 105 PS leistet. Zu den Seat-Händlern rollen die ersten Toledos am 15. März. Warten muss man dagegen auf den 90-PS-Diesel. Dieser besonders beliebte Selbstzünder wird erst im Laufe des Jahres verfügbar sein.

Stand: Februar 2013

Website des Importeurs: www.seat.at

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SPRITPREISE „FRIEREN“ WEITER

(27.2.2013) Auch heuer sollen die Treibstoff-Preise an intensiven Reise-Wochenenden eingefroren werden. Der ÖAAB begrüße daher die Spritpreis-Verordnung 2013, die heute in Begutachtung gegangen sei, betont General-Sekretär August Wöginger: „Die Verordnung verhindert, dass es zu Preis-Explosionen vor verlängerten Wochenenden kommt und die Menschen bei der Fahrt in den Urlaub unnötig zur Kasse gebeten werden. Das führt zur mehr Transparenz und Fairness für die Konsumenten.“ Konkret davon betroffen sollen sieben, teils verlängerte Wochenenden sein: zu Ostern, zu Christi-Himmelfahrt, zu Pfingsten und Fronleichnam sowie zu den Sommerferien (die beiden ersten Wochenenden) und zu Mariä Himmelfahrt.

albrecht_oppitz Dank Minister Mitterlehner würden die Autofahrer vor überhöhten Spritpreisen geschützt, streut August Wöginger seinem Partei-Kollegen Rosen (Foto: Jakob Glaser für die ÖVP)

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NEUER RAV4: DATEN UND PREISE

(27.2.2013) Vor drei Monaten stellten wir ihn erstmals kurz vor, jetzt rollt der neue, rundum kräftig gewachsene Toyota RAV4 nach Österreich. Konkret bereits am 4. März. Und damit nicht nur unmittelbar vor dem Genfer Auto-Salon, wo er offiziell seine Europa-Premiere hat, sondern auch etliche Wochen vor seinem Deutschland-Debüt. Preislich orientiert sich das fünfsitzige SUV auf den ersten Blick (ohne Vergleiche mit der Ausstattung anzustellen) an direkten Mitbewerbern wie Mazda CX-5 und Honda CR-V, kann sich aber auch mit etwas größeren Kalibern wie dem Hyundai Santa Fe messen. Zumal der RAV4 in vierter Generation als wahrer Raum-Ökonom auftrumpft! Die Beinfreiheit im Fond ist ebenso Spitze wie das Gepäck-Abteil mit 647 (inkl. Bodenfach) bis 1.846 Litern – siehe technische Daten. Außerdem sind endlich Assistenz-Systeme (Fernlicht, Spurwechsel- und Toter-Winkel-Warner) verfügbar.

Website des Importeurs: www.toyota.at

toyota_rav4_2013 Kennzeichen des neuen RAV4: eine aufwärts (und nicht mehr seitlich) öffnende Heckklappe samt tiefer Ladekante. Dahinter verbirgt sich ein riesiger Frachtraum (Foto: Toyota)

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C3 FESCHER UND SPARSAMER

(25.2.2012) Im Laufe des April kommt der renovierte Citroën C3 auf den Markt. Die Franzosen haben ihr Erfolgsmodell, das seit 2002 fast drei Millionen Mal verkauft wurde, optisch wie technisch aufgefrischt. Neue „PureTech“-Motoren, die man aus dem Peugeot 208 kennt, sollen für 15% mehr Leistung bei 25% weniger Verbrauch sorgen. Die Triebwerks-Palette umfasst Dreizylinder-Benziner mit 68 und 82 PS, einen Power-Benziner mit 120 PS sowie fünf Diesel-Versionen mit 68 bis 115 PS, von denen die kleinste samt Start-Stopp-System mit 87 g CO2/km den Norm-Bestwert markiert. Aufgewertet wurde auch das Interieur – zum einen durch neue Optionen wie etwa eine Rückfahr-Kamera, zum anderen durch gediegene Farben für den Armaturen-Träger und darauf abgestimmte neue Sitzpolster. Außerdem offeriert man mit „Encre-Blau“ eine weitere Karosserie-Farbe.

Website des Importeurs: www.citroen.at

citroen_c3_2013 Der verjüngte C3 präsentiert sich im neuen Citroën-Look mit Chrom-Kühlergrill und hübscher LED-Leiste als Tagfahrlicht. Auch die Rückleuchten wurden anders designt (Foto: Citroën)

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ZUM WIEHERN: MINI-PFERDE

(25.2.2013) Die Auto-Vermietung Sixt ist dafür bekannt, dass sie aktuelle Ereignisse werblich „ausschlachtet“ – was ihr diesmal im wahrsten Wortsinn gelungen ist. Und weil’s wirklich witzig ist, wollen wir den Lesern von Auto-Kaufberatung.at diese Form der Werbe-Botschaft nicht vorenthalten. Nicht jeder Claim kommt so gut in die Hufe…

sixt-slogan „Günstiger kriegen Sie so viele Pferde nur in einer Lasagne.“ Ein Angebot, auf das mancher Sixt-Kunde sicher „abpferd“

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Die edle Pagode und ihr unbekannter Schöpfer

Die Kunstfigur des alten Hofrats Geiger ist vielen noch im Gedächtnis. Zumindest jener Generation, die mit dem „Mariandl“ aufgewachsen ist. Doch der ebenso reale wie geniale Auto-Designer Friedrich Geiger ist heute kaum jemandem ein Begriff. Obwohl er vor allem in den 1960er Jahren die stilsichere Bekleidung vieler Mercedes-Modelle geprägt hat. Auch jene des W113. Nur dessen pagodenartiges Dach war eine Kreation von Paul Bracq.

Mercedes-Benz W113 Pagode Es gibt immer einen letzten „echten Mercedes“. Aus heutiger Sicht dürfte es für die meisten Daimler-Fans Bruno Saccos Meisterwerk sein, die S-Klasse W126. Oder, etwas bescheidener, der 1984 eingeführte W124 mit dem „futuristischen“ Einarm-Scheibenwischer. Doch anfangs zeigte sich die konservative Klientel über den Nachfolger des soliden W123 ganz anderer Gründe wegen schockiert: Das schmucklose Äußere des W124 erschien ihnen schwer gewöhnungsbedürftig. Von den abfällig „Sacco-Bretter“ genannten Seitenschutz-Leisten gar nicht zu reden.

Heute lässt sich wohl nicht mehr bestreiten, dass das zeitlose Design des W124 jenes der folgenden E-Klasse-Modelle in den Schatten zu stellen vermag. Ein Schicksal, das die Stuttgarter freilich mit etlichen anderen Autoherstellern teilen. Das treffendste Beispiel dafür ist klarerweise die „Göttin“ DS, mit der uns Citroën immerhin durch eine 20-jährige Bauzeit erfreute. Stilistischen Haupttreffern von „Brot-und-Butter“-Marken wie Ford resp. Taunus (die legendäre „Badewanne“ P3) oder Opel (der Rekord D alias Rekord II) war dagegen nur eine verhältnismäßig kurze Bauzeit beschieden.

Mit all diesen Limousinen hat der bildschöne Mercedes-Roadster W113 etwas ganz Wesentliches gemein: Er ist der – optisch – gelungenste Wurf seiner Gattung. Kein anderer davor und danach kreierter SL-Typ ist ebenso grazil wie puristisch gezeichnet und strömt annähernd so viel Noblesse wie der 113er aus. Schließlich stammt er aus einer Epoche, die wie keine andere das Selbstverständnis und die Identität der Marke mit dem Stern widerspiegelt. Vor 50 Jahren, im März 1963, feierte er als 230 SL auf dem Genfer Automobil-Salon seine Premiere. Übrigens nur wenige Monate vor dem Porsche 911, seinerzeit noch als 901 präsentiert, bevor Peugeot wegen der Nomenklatur Einspruch erhob. Keine Frage: Der 63er Jahrgang ist für „Herrenfahrer“ ein besonders guter gewesen.

Auch ein Onkel des Autors dieser Zeilen hat sich dieser Fahrerzunft zugehörig gefühlt. Vom Design des 230 SL, dessen Entwurf aus der Feder des begnadeten Karosserie-Schneiders Friedrich Geiger stammte, war er auf Anhieb begeistert. Leider hat Geiger nie die Popularität anderer namhafter Mercedes-Designer wie Paul Bracq und Bruno Sacco erreicht, die zuvor schon erwähnt wurden. Immerhin ist Bracq als Erfinder des – hohen – Pagoden-Dachs (auf das noch näher eingegangen wird) verantwortlich dafür, dass sich besagter Onkel wegen der hervorragenden Kopffreiheit für den Kauf eines W113 entschloss. Allerdings erst 1967, als der drehmomentstärkere 250 SL auf den Markt kam, weil der ebenfalls 150 PS starke 230 SL den Ruf hatte, nicht „vollgasfest“ zu sein.

So kam es zum Austausch des eleganten 250 SL durch einen „plumpen“ 250 CE

Und bei aller Verklärung alter Zeiten – von der technischen Perfektion heutiger Automobile war der W113 noch Lichtjahre entfernt. Mir ist noch bestens in Erinnerung, weshalb der 250 SL beim Onkel bald in Ungnade fiel: Es war im Sommer 1969, als ich mit meinen elf Lenzen für den „Abstecher“ Wien–Salzburg auf dem Beifahrersitz Platz nehmen durfte. Doch ein plötzlicher Stau auf der A1 erforderte aus Tempo 180 eine Notbremsung, auf die das Auto alles andere als souverän reagierte. Die berüchtigte Eingelenk-Pendelachse war solchen Manövern nicht wirklich gewachsen.

Ein knappes Jahr später (für damalige Mercedes-Lieferzeiten also so gut wie „prompt“) wurde der 250 SL durch einen Strich-Achter resp. W114 mit hochmoderner Schräglenker-Hinterachse ersetzt. Konkret durch einen motorisch adäquaten 250 CE, mit dessen „plumper Linienführung“ sich mein Onkel zwar nie anfreunden konnte (Bestseller-Schöpfer Paul Bracq dürfte solch eine Kritik mittlerweile kaum noch tangieren), doch das sichere /8-Fahrverhalten ließ den Verlust des einstigen Traumwagens bereits beim ersten Wochenend-Ausflug verschmerzen: „Der liegt ja um Welten besser als der SL!“ Auch dieser Kommentar des Onkels hat sich in mein Gedächtnis gemeißelt.

Wenn schon nicht fahrwerkstechnisch, so hat der W113 auf jeden Fall in Sachen passiver Sicherheit seinerzeit Maßstäbe gesetzt – dem großen Béla Barényi sei Dank: Der 230 SL war der weltweit erste Sportwagen, dessen Karosserie über eine steife Fahrgastzelle und Knautschzonen verfügte. Der Sicherheit zuträglich war auch die von Bracq entworfene konkave Form des abnehmbaren Coupé-Dachs, die für höhere Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht gesorgt hat. Weil dieses charakteristische Design an geschwungene Dächer fernöstlicher Tempelbauten erinnert, verlieh der Volksmund dem W113 den Beinamen Pagode.

Im März 1971 endete die Produktion des W113 nach insgesamt 48.912 Exemplaren. Seine Nachfolge trat der völlig neu konstruierte R107 an, der auch Geigers neue Handschrift trägt. Die besonderen Kennzeichen des Newcomers: Breitband-Scheinwerfer sowie geriffelte Blinker und Riesen-Heckleuchten mit beispielhafter Signalwirkung. Die hat der wie aus dem Vollen gefräste und für die Ewigkeit gebaute 107er auch in Sachen Qualität gesetzt. Übrigens: Ein Jahr danach debütierte die von Anbeginn „S-Klasse“ getaufte Luxus-Limousine der Baureihe W116 als „bestes Auto der Welt“.

Umso erzürnter war der Onkel über die „unverschämte Preispolitik.“ Für einen nackten 280 S mit Basis-Sechszylinder und „kümmerlichen“ 160 PS verlangte Mercedes 1972 mehr als 212.000 Schilling. Nur zum Vergleich: Für den ebenso neuen Ford Granada V6 3.0 mit 138 PS mussten fast hundert Blaue weniger auf den Tisch gelegt werden. Und 1973? Da stand in des Onkels Garage ein goldbrauner 350 SE mit V8-Triebwerk und satten 200 PS. Und mit einer Mehr-Ausstattung, die zumindest den Gegenwert eines Ford Consul V4 repräsentierte.

Website des Importeurs: www.mercedes-benz.at
Website des SL-Clubs: www.slclub.at
Website des MBCCÖ: www.mbcc.at

Stand: Februar 2013

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